DE367308C - Resonanzdaempfer fuer Sprechmaschinen und Fernsprecher - Google Patents

Resonanzdaempfer fuer Sprechmaschinen und Fernsprecher

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DE367308C
DE367308C DES57691D DES0057691D DE367308C DE 367308 C DE367308 C DE 367308C DE S57691 D DES57691 D DE S57691D DE S0057691 D DES0057691 D DE S0057691D DE 367308 C DE367308 C DE 367308C
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resonance damper
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Resonanzdämpfer für Sprechmaschinen und Fernsprecher. Bei Sprechmaschinen hat man zur beliebigen Einstellung der Tonstärken bereits in die Schalleitung eine verstellbare Drosselklappe oder ähnliche zum Verändern des Durchgangsquerschnittes geeignete Einrichtungen eingebaut. Es sind auch Resonatoren bekannt, die die Schalldose als muschelförmiges Gehäuse umgeben. Durch dieses Gehäuse soll der Schall gesammelt und der bei Plattensprechmaschinen übliche Schalltrichter ersetzt werden. Man hat zur Schalldämpfung bzw. Regelung der Tonstärke auch schon röhrenförmige und in Windungen geführte Schallkanäle angewandt, die von dem Hauptkanal abzweigten. Zwischen den beiden Einmündungen des Zweigkanals lag dann eine Scheidewand mit einer Stellvorrichtung, die es ermöglichen sollte, durch Veränderung des Querschnittes des Hauptkanals die Schallwellen mehr oder weniger durch den Seitenkanal zu führen. Solche Schallkanäle; die auch in Schneckenwindungen geführt werden, geben der Sprechmaschine ein ungefälliges Aussehen und erschweren die Handhabung.
  • Die Erfindung betrifft nun einen Resonanzdämpfer, dem zum Unterschiede von den bekannten Schalldämpfeinrichtungen die Aufgabe zufällt, die durch die Schalldose verursachten störenden Nebenschwingungen zu beseitigen. Gemäß der Erfindung besteht der Resonanzdämpfer aus einem Gehäuse mit mehreren dicht hintereinander angeordneten Kammern, die durch kleine Durchgangsöffnungen miteinander verbunden sind. Damit eine gute Wirkung erzielt wird, sind die Durchgangsöffnungen zueinander versetzt angeordnet, so daß die Schallwellen in mehrfachen Windungen durch die einzelnen Kammern gehen. Auf dem Weg durch die Kammern werden die Nebengeräusche abgedämpft, und es gelangen die Laute in der aufgegebenen Klarheit zur Wiedergabe.
  • Der Resonanzdämpfer kann ohne Schwierigkeiten an die Schalldose von Sprechapparaten angebracht werden. Auch bei Fernsprechern kann der Resonanzdämpfer vorteilhaft zur Anwendung kommen. Die Anbringung kann sowohl zwischen Schalltrichter und Schalldose als auch vor der Abhörvorrichtung eingeschaltet werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch den Resonanzdämpfer, Abb. 2 einen Querschnitt und Abb.3 die Anordnung bei einem Fernsprecher.
  • Der Resonanzdämpfer besteht aus mehreren Kammern i, 2, 3, die durch kleine Kanäle q. und 5 miteinander verbunden sind. Die Kammer :2 oder evtl. noch weitere eingeschaltete Kammern sind an beiden Enden geschlossen, während die Kammer 3 die Schalldose 6 aufnimmt, die die Wiedergabemembran 7 mit dem Wiedergabestift 8 trägt, der auf der Walze 9 der Sprechmaschine aufruht. Die Membran 7 wird beim Drehen der Walze in der üblichen Weise in Schwingungen versetzt und diese Schwingungen pflanzen sich von der Kammer 3 aus durch den Kanal 5 in die Kammer 2 und von hier durch den Kanal q. in die Kammer i fort. In der Kammer i kann dann der übliche Abhörschlauch angeschlossen sein. Man kann aber auch eine Vorrichtung zur elektrischen Weiterleitung der Schwingungen vorsehen. Diese besteht beispielsweise aus einem Gehäuse io, (las in bekannter Weise die Membran i i trägt, die durch die in dem Resonanzdämpfer befindliche Luft von der Membran 7 aus in Schwingungen versetzt wird. Durch die Schwingung der ilIembran i i werden in der Wicklung des Magneten 12 Ströme erzeugt, die dann in die Leitung 13 zur Abhörvorrichtung weitergeleitet werden. Diese Anordnung kann man auch bei der Aufnahme von Gesprächen verwenden, nur wirkt sie dann in der umgekehrten Reihenfolge, d. h. durch die in der Leitung 13 auftretenden, von einem Telephon kommenden Stromstöße wird die Membran i i in Schwingungen versetzt, die ihre Schwingungen durch den Resonanzdämpfer auf die Membran 7 überträgt. Zur Regelung der Lautstärke und des Grades der Dämpfung können in ein oder mehreren Zwischenkanälen Einrichtungen vorgesehen sein, durch die der Ouerschnitt der Kanäle verändert werden kann. So ist beispielsweise in dem Kanal ¢ die Schraube 14 vorgesehen, durch deren Verstellung der freie Durchgangsquerschnitt des Kanals q. geändert wird. Der Resonanzdämpfer kann aus verschiedenem Material hergestellt sein. Hierbei wird man möglichst solche Materialien verwenden, die selbst keine eigenen Schwingungen erzeugen. Es kommt außer Metall, Schlauchmaterial, Gummi oder ähnliche Stoffe in Frage. Man kann auch die einzelnen Kammern aus Spiralschläuchen her-Bei der Anwendung auf einen Fernsprecher ist an das Mikrophongehäuse 18 der Resonanzdämpfer i9 angeschlossen, der am Ende den Schalltrichter 2o trägt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Resonanzdämpfer für Sprechmaschinen und Fernsprecher, welcher unmitelbar mit der Schalldose der Sprechmaschine oder der Mikrophondose des Fernsprechers verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonanzdämpfer aus mehreren hintereinander angeordneten Kammern besteht, die durch kleine versetzt zueinander angeordnete Durchgangsöffnungen verbunden sind.
  2. 2. Resonanzdämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Durchgangsöffnungen zwischen den einzelnen Kammern Regelungsschrauben eingeschaltet sind.
  3. 3. Resonanzdämpfer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die letzte Kammer (i) des Resonanzdämpfers der Abhörschlauch oder ein Gehäuse (io) angeschlossen ist, welches in bekannter Weise mit einer Membran (ii) und einem Magneten (12) ausgestattet ist, der durch die Schwingung der Membran in der Übertragungsleitung (13) Ströme erzeugt.
DES57691D 1921-09-24 1921-09-24 Resonanzdaempfer fuer Sprechmaschinen und Fernsprecher Expired DE367308C (de)

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