DE185495C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE185495C DE185495C DENDAT185495D DE185495DA DE185495C DE 185495 C DE185495 C DE 185495C DE NDAT185495 D DENDAT185495 D DE NDAT185495D DE 185495D A DE185495D A DE 185495DA DE 185495 C DE185495 C DE 185495C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- network
- energy
- motor
- torque
- machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/34—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
- H02K17/38—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
- Control Of Multiple Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
185495 KLASSE 21 d. GRUPPE
gekuppelten Hilfsmotors.
Zusatz zum Patente 179525 vom 19. Juli 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche ,vom 11. März 1906 ab.
Längste Dauer: 18. Juli 1920.
In dem Patent 179525 ist eine Anordnung zur Regulierung der Geschwindigkeit eines
Induktionsmotors beschrieben, bei der ein Hilfsmotor, in dem die Schlupfströme des
Induktionsmotors nutzbringend verwendet werden, auf eine getrennte Welle arbeitet, die
mit einer zweiten elektrischen Maschine verbunden ist. Diese gibt die elektrische Energie
in solcher Weise ab oder nimmt diese derart auf, daß sie z. B. mit demselben Netze η wie
die Primärwicklung des Hauptmotors a in Verbindung gesetzt werden kann.
Durch diese Anordnung kann der Hauptmotor verlustlos angelassen und beliebig reguliert
werden.'
Dabei treten aber bei starken Belastungsschwankungen am Hauptmotor auch starke
Schwankungen in der Energieentnahme des Netzes auf. Denn steht z. B. der Rotor des
Motors α still (im Beginn der Anlaufperiode), so muß die Maschine c die ganze Energie
aufnehmen, die sie dann (abgesehen von den Verlusten) unter Vermittlung von b wieder
an das Netz zurück liefert. Die Energie, die also im Augenblicke des Anlaufes vom
Netze entnommen wird, ist nur die zur Deckung der Verluste notwendige, sie ist also geringer
als die der mittleren Leistung. Es würde von dem Netze also nur im wesentlichen die
gerade notwendige Energie entnommen, die zeitweise gleich Null ist, zeitweise bedeutend
höher als die mittlere Last liegt.
Die Anordnung läßt sich aber leicht zu einem Systeme ausbilden, mit dem es gelingt,
bei starken Belastungsschwankungen am Hauptmotor dem Netze eine konstante Last
zu entnehmen, wenn man das Hilfsaggregat mit einem Schwüngrade ausrüstet, das gestattet,
Energie für eine gewisse Zeit aufzuspeichern, um sie später wieder abzugeben, und gleichzeitig Vorsorge trifft, die Differenz
zwischen den Drehmomenten von b und c zu beeinflussen, da die Größe der Beschleunigung
oder Verzögerung des Schwungrades s genau proportional der Differenz der Drehmomente
der Maschinen b und c ist. Das Drehmoment der Maschine c ist nun abhängig von der
Energie aus dem Rotor von a, die dieser absorbieren muß. Diese Energie ist durch
die Tourenzahl und das Drehmoment des Hauptmotors α gegeben. Da aber die Betriebsbedingungen
von äußeren Bedingungen abhängen, so läßt sich an ihnen, somit auch an dem Drehmomente der Maschine c, nichts
ändern. -55
Soll also das Schwungrad nach Belieben Energie aufnehmen oder abgeben, so muß
man, um die Differenz der Drehmomente (b—c) zu beeinflussen; das Drehmoment b in geeigneter
Weise beeinflussen. Dies geschieht dadurch, daß b als Asynchronmaschine ausgebildet
wird, deren Drehmoment unter Vermittlung eines Relais und eines Reguliermotors
g (Fig. 2) oder Widerstandes/" (Fig. 1)
in der Weise beeinflußt wird, daß der Netzstrom in, d. i. die Differenz aus den Strömen,
die den Maschinen α und b zufließen, konstant
bleibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Einrichtung zur Regulierung von Asynchronmotoren mittels eines mit einem Generator gekuppelten Hilfsmotors nach Patent I79525i dadurch gekennzeichnet, daß auf die Welle des mit einer Asynchronmaschine gekuppelten Hilfsmotors ein Schwungrad gesetzt ist, zum Zwecke, die Schwankungen Γ in der Energieentnahme aus dem Wechselstromnetze durch den Hauptmotor auszugleichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185495C true DE185495C (de) |
Family
ID=449325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185495D Active DE185495C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185495C (de) |
-
0
- DE DENDAT185495D patent/DE185495C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE185495C (de) | ||
| DE161210C (de) | ||
| DE967083C (de) | Pendelfreie wechselstrom- bzw. drehstromgespeiste elektrische Welle | |
| DE394589C (de) | Dampfturbinenanlage zum Antrieb von elektrischen Generatoren | |
| DE370229C (de) | Verfahren zum Puffern von Wechselstromnetzen mittels Schwungrades | |
| DE890835C (de) | Elektrisches Getriebe | |
| DE237935C (de) | ||
| DE218400C (de) | ||
| DE166779C (de) | ||
| DE245669C (de) | ||
| DE189170C (de) | ||
| DE559265C (de) | Einzelantrieb fuer die Trockenzylinder von Papiermaschinen | |
| DE419073C (de) | Verfahren zum Anlassen von Einphasen-Synchronmaschinen unter Verwendung einer Anwurfmaschine | |
| DE497554C (de) | Asynchroner Anwurfmotor | |
| DE893985C (de) | Elektrischer Zentrifugenantrieb | |
| DE455849C (de) | Elektrischer Antrieb unter Verwendung eines Frequenzumformers als Stromquelle | |
| DE345383C (de) | Verfahren zum Betrieb von Asynchronmotoren, die zur Verhinderung unzulaessiger Touren-steigerungen bei negativer Belastung mittels Gleichstroms im Rotor erregt werden | |
| DE318431C (de) | ||
| DE544267C (de) | Anordnung bei Asynchronmaschinen, in deren Sekundaerstromkreis ueber Kommutatormaschinen zwei Spannungskomponenten eingefuehrt sind, von denen die eine in ihrer Groesse derart bemessen ist, dass sie die Sekundaerspannung der Asynchronmaschine ganz oder teilweise aufhebt, waehrend die zweite in ihrer Groesse vom Schlupf unabhaengig ist | |
| DE730392C (de) | Drehstromantrieb fuer Hebezeuge | |
| DE525002C (de) | Selbstanlaufregelung fuer elektrische Maschinen | |
| DE580293C (de) | Einrichtung zur Kompensierung von Asynchronmotoren | |
| DE699402C (de) | Elektrischer Schiffsantrieb | |
| DE649066C (de) | Vorrichtung zur Erzielung eines Selbstanlaufs bei Einphasen-Asynchronmotoren | |
| DE508689C (de) | Frequenzaenderungsrelais zum Schutz elektrischer Anlagen |