DE18544C - Verfahren, nach welchem mittelst eines geeigneten Werkzeuges das Oelbassin mit dem gläsernen Lampenfufse fest verbunden wird - Google Patents
Verfahren, nach welchem mittelst eines geeigneten Werkzeuges das Oelbassin mit dem gläsernen Lampenfufse fest verbunden wirdInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
- F21V37/0008—Fuel containers
- F21V37/0016—Fastening of the container to other parts of the lamp
-
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleuchtungsgegenstände.
ANTON RICHTER in OBER-KREIBITZ (Böhmen).
Die Verbindung zwischen dem aus Glas gefertigten Fufs und dem Bassin einer Lampe
wurde bisher dadurch hergestellt, dafs man den Zapfen des Bassins in die entsprechende Hülse
des Fufses einsteckte und dort unter genügender Hitze festklemmte.
Bei diesem Verfahren trat der Uebelstand auf, dafs, falls Bassin und Fufs aus ungleichartigem
Glas bestanden, infolge der verschiedenen Ausdehnung an der Verbindungsstelle Risse
und Lockerungen erfolgten. Da der Fufs aufserdem von oben (von der Hülse) her geblasen
wurde, so erhöhte die hierdurch unvermeidliche Ungenauigkeit in der Dimension der Hülse
diesen Uebelstand noch, so dafs man bei dieser Verbindungsweise mit sehr viel Procenten an
Bruch arbeitete.
Vorliegendes Verfahren ermöglicht nun, eine durchaus solide und wenig kostspielige Verbindung
zwischen Bassin und Fufs herzustellen, ohne dafs ein irgendwie nennenswerther Bruchprocentsatz
in der Fabrikation herbeigeführt würde.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein Verticalschnitt durch Bassin und Fufs und in
Fig. 2 das bei dem Verfahren verwendete Hülfswerkzeug dargestellt.
Der Fufs der Lampe wird zunächst, entgegengesetzt dem bisherigen Verfahren, von g aus
geblasen, so dafs sich also die Hülse b über dem Kern immer in genau gleicher Gröfse ergiebt.
Während das Glas noch heifs und nachgiebig ist, wird die Zange d in dem in Fig. 2 gezeigten
zusammengedrückten Zustand in b eingebracht und ein oder mehrere Paare gegenüberliegender
Eindrücke c dadurch hervorgebracht, dafs man die Zange d der Wirkung der Feder //
überläfst und die Mäuler e sich in b eindrücken. Hierauf wird die Zange wieder zusammengedrückt
und herausgezogen.
In den Zapfen α des Bassins sind Nuthen /
eingeschliffen. Wird nun in den Zwischenraum zwischen α und b Gyps oder Kitt eingefüllt, so
verhindern die ausgehöhlten Partieen c und / jede Verschiebung des Bassins, des Fufses und
der Gypslage gegen einander und bringen so eine durchaus solide Verbindung zwischen diesen
Theilen hervor.
Unterhalb α ist in b noch genügender Raum, um etwaiges »Treiben« des Gypses für die
umgebenden Glaswandungen unschädlich zu machen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Das Verfahren, das Bassin einer Lampe mit einem Glasfufs in . der Weise zu verbinden, dafs mittelst der Zange d in der Hülse b ausgehöhlte Eindrücke c hervorgebracht werden, welche in Verbindung mit den ringförmigen Nuthen / des Zapfens α eine solide Verbindung zwischen Zapfen α und Hülse b durch dazwischengegossenen Gyps oder Kitt gestatten.Hierzu I Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKERIiI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18544C true DE18544C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18544D Active DE18544C (de) | Verfahren, nach welchem mittelst eines geeigneten Werkzeuges das Oelbassin mit dem gläsernen Lampenfufse fest verbunden wird |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE18544C (de) |
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0
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