DE18530C - Neuerungen an Infanterie-Seitengewehren - Google Patents

Neuerungen an Infanterie-Seitengewehren

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DE18530C
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DE
Germany
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blade
rifle
infantry
handle
gun
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Active
Application number
DENDAT18530D
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English (en)
Original Assignee
C. KÜHN, Hauptmann und Subdirektor der Königl. Gewehrfabrik in Spandau
Publication of DE18530C publication Critical patent/DE18530C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/16Smallarms combined with thrusting or cutting weapons; Bayonets; Bayonet mounts
    • F41C27/18Bayonets; Bayonet mounts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. December 1881 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Infanterie-Seitengewehr, welches sowohl für sich als auch, auf das Gewehr aufgepflanzt, als Hiebupd Stichwaffe dient, und das für gewöhnlich in einer Scheide am Koppel getragen wird.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des auf das Gewehr aufgepflanzten Seitengewehrs,
Fig. 2 eine andere Seitenansicht des zugeklappten Seitengewehrs.
Fig. 3, 4 und 5 sind Querschnitte der Fig. 1 nach den Linien A-B C-D E-F und zeigen den Stift i in Oberansicht, den Stift h in Unteransicht.
Fig. 6 ist ein horizontaler Längsschnitt der Fig. ι nach der Linie G-H,
Fig. 7 eine Oberansicht des hinteren Theils der Klinge,
Fig. 8 eine Unteransicht des hinteren Theils derselben.
Die Klinge α von entsprechender Länge ist mit der Parirstange b, in welcher sich eine dem äufseren Laufdurchmesser entsprechende Bohrung befindet, aus einem Stück hergestellt und durch Stift c und hinteren Theil d der Klinge mit dem Griff e, dessen Lappen den hinteren Theil d der Klinge umfassen, verbunden. Der Griff ist auf seiner ganzen Oberseite mit einer Nuth / versehen, in welche die Klinge sich einlegt, wenn sie umgeklappt wird. Auf der Unterseite des Griffes ist die bei Seitengewehren, welche auf das Gewehr aufgesteckt werden, gebräuchliche Nuth g von hinten her eingefräst, um damit das Seitengewehr auf die Seitengewehrwarze am Gewehr zu schieben und es dadurch und durch die in der Parirstange b befindliche Bohrung für den Lauf fest mit dem Gewehr zu verbinden. Die Feder k, die den Haltestift h dabei hinter die Seitengewehrwarze treibt, um die Verbindung geschlossen zu halten, ist bei dem vorliegenden Seitengewehr eine doppelarmige und in der Mitte durch die Schraube / in der linken Seite des Griffes an diesem befestigt. Der vordere Arm wirkt auf einen Stift h, den Klingenhaltestift, ähnlich dem Stift i, der, wenn die Klinge aufgeschlagen ist, mit einem Zahn il in die Lücke m des hinteren Theiles d der Klinge α einschnappt und die Klinge feststellt. Damit die Feder k, wenn die Klinge α in den Griff eingeklappt ist, nicht gespannt bleibe, ist im hinteren Theil d der Klinge α eine zweite Lücke 0 vorgesehen, Fig. 8, in die der Zahn i1 sich einlegen kann, aus der er aber beim Aufschlagen der Klinge sich seiner Form wegen, Fig. 5, leicht aushebt.
Der Griff e wird der Leichtigkeit wegen nicht massiv aus Metall gemacht, sondern zum Theil in passender Weise mit Holz oder dergleichen garnirt. Soll das Seitengewehr mit dem Gewehr verbunden werden, so wird es aufgeschlagen und wie das deutsche Infanterie - Seitengewehr M/71 aufgepflanzt. Um das Seitengewehr als Werkzeug zum Spalten von Holz, Schlagen von Faschinen u. s. w. benutzen zu können, ist dasselbe kräftig gebaut, trotzdem aber ist es mit Scheide noch 0,5 k leichter als irgend ein Seitengewehr, wie der Infanterist es jetzt besitzt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Seitengewehr, dessen Klinge α in den Griff e eingeklappt, aufgeschlagen und auf den Lauf des Gewehrs gesteckt werden kann. An solchem Seitengewehr die zweiarmige Feder k, die einestheils den Haltestift h, anderentheils den Klingenhaltestift i treibt, der die Klinge in der aufgeschlagenen Lage festhält.
    An solchem Seitengewehr die Herstellung der Parirstange b und der Klinge α aus einem Stück.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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