DE185071C - - Google Patents

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DE185071C
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DE
Germany
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planetary gear
wheels
gear carrier
coaxial
gear train
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DENDAT185071D
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English (en)
Publication of DE185071C publication Critical patent/DE185071C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/32Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion in which the central axis of the gearing lies inside the periphery of an orbital gear
    • F16H1/321Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion in which the central axis of the gearing lies inside the periphery of an orbital gear the orbital gear being nutating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVr 185071 — KLASSE 47h. GRUPPE
JOHANNES GEISSLER in KARLSHORST.
Umlaufräderwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1904 ab.
Umlaufräderwerke, mit denen man hohe Übersetzungen erreichen kann, sind bekannt, und zwar in den verschiedensten Ausführungen. Der Vorteil der hohen Über-Setzungen konnte jedoch nur auf Kosten der Reibungsverluste erfolgen, ganz abgesehen davon, daß bei den Umlaufräderwerken mit erheblich höherer Umlauf zahl die Achsen für' größere Belastungen sich sehr empfindlich
ίο zeigen, sich warm laufen und Brüche verursachen.
Zweck vorliegender Erfindung ist, die Reibungsverluste bei Umlaufräderwerken auf ein Mindestmaß herabzusetzen, ohne den Wert der hohen Übersetzungen zu beeinträchtigen. Um dieses zu erzielen, erfolgt bei vorliegender Erfindung in erster Linie die Entlastung der Achse, wodurch die Reibungsverluste so herabgemindert werden, daß man auch die langsam laufende Achse des Umlaufräderwerkes zum Antrieb verwenden kann, was bisher nicht der Fall sein konnte, da hierdurch eine Selbsthemmung eintrat. ■
Beiliegende Zeichnung zeigt Ausführungsformen der Erfindung:
Fig. i, 3 und 5 Anordnungen mit Kegelradverzahnung,
,Fig. 2 und 4 solche mit Stirnradverzahnung.
Die Achse α trägt die Kurbel b, um welche sich ein trichterförmiger Körper drehen kann, der zwei Verzahnungen A' und B' trägt (Fig. ι bis 4). B' greift in ein feststehendes Zahnrad B, A' in ein auf der drehbaren Achse c festsitzendes Rad A ein. Gist ein Gegengewicht zum Ausgleich der Fliehkraft des sich drehenden Körpers.
Dreht sich die Achse α samt der Kurbel b, so werden die Eingriffspunkte P und Q der Zahnräder A' in A und B' in B rings um die beiden Zahnräder A und B herumlaufen, wobei jedoch infolge des sich ergebenden Wegunterschiedes A sich langsam drehen muß, wenn B feststeht.
Durch Anbringung eines Gehäuses ,in welchem das gesamte Triebwerk eingeschlossen ist (Fig. ι bis 4), kann man bequem erreichen,' daß letzteres ständig gegen Fremdkörper geschützt ist und in einem Ölbade läuft. Auch kann man, wie aus Fig. 1 bis 4 ersichtlich, die ganze Übersetzung bequem aus- und einrückbar herstellen, indem man das Zahnrad B drehbar ausführt. Würde z. B. in Fig. 1 der Bremsring R gelöst, so würde sich- B samt der damit fest verbundenen Kapsel, die das Getriebe einschließt, drehen können, eine Kraftübertragung zwischen α und c ist ausgeschlossen, es findet Leerlauf statt.
Zwecks Entlastung der Achse b wird nun in den in Fig. 1 bis 5 angegebenen Ausführungen die Achse b durch den Angriffspunkt S des an α festen Kurbelarmes gelegt, wo sich die durch die Mitten P und Q. der Eingriffslinien der Zahnräder A' in A und B' in B gehend gedachte Gerade mit der Mittelachse des Drehkörpers schneidet. Hierdurch wird jedes biegende Moment der Achse b vermieden, und auf b wirken ausschließlich Kräfte, welche der Arbeitsübertragung dienen.
In den Anordnungen mit Kegelverzahnung (Fig. i, 3 und 5) kann die Achse b noch weiter entlastet werden, wenn man ihre Länge größer wählt.
Was nun die besondere Führung des Drehkörpers betrifft, so kann man, wie in Fig. ι und 5, am Kopfende der Achse c den Zapfen M einlassen.
In Fig. 3 ist dieser als Kugelzapfen ausgebildet und am Körper fest, wie auch in Fig. 3 der Kurbelzapfen b am Körper statt an dem von α getragenen Arm, wie in Fig. 1, 2, 4 und 5, angebracht ist. Auf diese Weise wird eine zweiseitige Lagerung des Körpers erzielt.
Mit Hilfe eines zweifach drehbaren Körpers können auch Übersetzungen mit veränderlichem Verhältnis erzielt werden. So zeigt z. B. Fig. 5 eine Anordnung, die vier
verschiedene Abstufungen des Übersetzungsverhältnisses gestattet. Der Drehkörper trägt hier fünf untereinander feste Zahnräder A', B\, B\, B'3 und Β\, die in die getrennt drehbaren und gleichachsigen Zahnräder A, B1, B2, B3 und B1 eingreifen. Eines der letzteren vier wird durch eines der vier Bremsbänder R1, R2, R3 und i?4 festgestellt, und es bestimmt dann der bei jeder Umdrehung der Achsen sich ergebende Wegunterschied der Abwälzungen des festgestellten Rades B auf dem entsprechenden Rade B' und des Rades A auf A' die Größe der Drehungen des Achse c. Da alle Zahnräder im Eingriff bleiben, kann durch Anziehung eines anderen Bandes R das
Übersetzungsverhältnis während des Ganges geändert werden.
Hierbei sind in Fig. 5 besondere Wälzungsringe w angeordnet, die zur Unterstützung der früher genannten Führungen des Drehkörpers dienen. Sie entlasten die Achsen a und b wesentlich und tragen zur Herabsetzung der Reibungsverluste bei, zumal sie große Kräfte aufnehmen können und doch nur mit wälzender- Reibung arbeiten.

Claims (3)

Pate N T-A N Sprüche:
1. Umlaufräderwerk, bei dem auf zwei voneinander unabhängigen, gleichachsigen Rädern, von denen das eine feststeht, zwei miteinander fest verbundene Umlaufräder abrollen, so daß dem drehbaren der beiden gleichachsigen Räder eine aus dem Größenverhältnis der Zahnräder sich ergebende Drehung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem inneren oder äußeren Umfange des Umlaufräderträgers zwecks Entlastung der Achse und Vermeidung ihrer Selbsthemmung die auf den gleichachsigen Rädern abrollenden Zahnkränze von verschiedenem Durchmesser so angebracht sind, daß ihre Eingriffspunkte und der Angriffspunkt (S) des den Umlaufräderträger führenden Kurbelarmes in einer geraden Linie liegen. '
2. Umlaufräderwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Umlaufräderträgers mit ihrem einen Ende an dem Kurbelarm der Antriebwelle und mit dem anderen Ende in dem Wellenstumpf der zu der Triebwelle gleichachsigen getriebenen Welle gelagert ist und darin ihren Stützpunkt findet.
3. Umlauf räderwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der getriebenen Welle mehrere gleichachsige Räder hintereinander angebracht sind, von denen jedes einzeln gebremst werden kann und die in entsprechende Zahnkränze des Umlaufräderträgers eingreifen, so daß das mit der getriebenen Welle verbundene Rad der gleichachsigen Räder mit verschiedener Geschwindigkeit getrieben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE185071C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2623561A (en) * 1946-12-17 1952-12-30 Frank R Higley Fruit juice extractor
US2953944A (en) * 1955-11-16 1960-09-27 Edward V Sundt Multiple speed reducer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2623561A (en) * 1946-12-17 1952-12-30 Frank R Higley Fruit juice extractor
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