DE184641C - - Google Patents

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DE184641C
DE184641C DENDAT184641D DE184641DA DE184641C DE 184641 C DE184641 C DE 184641C DE NDAT184641 D DENDAT184641 D DE NDAT184641D DE 184641D A DE184641D A DE 184641DA DE 184641 C DE184641 C DE 184641C
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ring
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scale
housing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C17/00Fuze-setting apparatus
    • F42C17/02Fuze-setting keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72 f. ■'■ GRUPPE 2.
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Stellvorrichtung für Geschoßzeitzünder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1905 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche namentlich zum Einstellen der Zeitzünder der für· Steilfeuergeschütze (Haubitzen und Mörser) bestimmten Schrapnells "Verwendung finden soll.
Bekanntlich werden für die Steilfeuergeschütze Treibladungen von verschiedenem Gewicht verwendet. Man verfuhr deshalb, wenn man bei den Schrapnells dieser Geschütze die Zünder einstellen wollte, bisher in der Regel so, daß man aus einer Schußtafel die der jeweiligen Treibladung und Entfernung des Zieles entsprechende Flugzeit des Geschosses entnahm und dann den mit einer Sekundenteilung versehenen Zünder von Hand oder mittels eines Werkzeuges auf die ermittelte Zeit einstellte. Man hätte auch ohne den Gebrauch der Schußtafel die Zünder einstellen können, wenn man für jede Treibao ladung eine besonders ausgebildete Stellvorrichtung mitgeführt hätte. Das wäre aber , teuer und umständlich gewesen.
Die Erfindung will nun bei den Schrapnc'ls der Steilfeuergeschütze das Einstellen der as Zünder von dem Gebrauch der Schußtafel unabhängig machen, ohne daß es erforderlich wäre, eine Anzahl von Zünderstellvofrich-, tungen mitzuführen.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Zünderstellschlüssel veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch den Stellschlüssel nebst Brennzünder,
Fig. 2 die'zugehörige Oberansicht des Stellschlüsseis, ν , ^ ;
Fig. 3 den Schnitt nach 3-3 der Fig. 2, von rechts gesehen;
Fig. 4 bis 6 zeigen eine Einzelheit, und zwar , ■. ■
Fig. 4 in Oberansicht,
Fig. 5 in Unteransicht und
Fig. 6 in Seitenansicht.
Das Gehäuse A des Stellschlüssels nimmt einen Ring B auf, welcher sich in dem Gehäuse drehen aber in achsialer Richtung niqht verschieben kann. Mittels einer Klemmschraube C kann der Ring B in jeder Winkelstellung mit dem Gehäuse A gekuppelt werden. In letzterem ist ein unter Federdruck stehender Riegel D (Fig. 1) verschiebbar ge-•lagert, für welchen im Zünderteller E eine Rast e1 vorgesehen ist. Der Ring B besitzt e*ine Nut bl (Fig. 1 und 3) für eine die drehbaren Satzstücke FF1 des Zünders kuppelnde Brücke/2. . .
Diese Anordnungen sind bekannt. ■
Für den Stellschlüssel sind nun so viele .(etwa 6) Zubehörstücke vorgesehen, als Treibladungsgewichte bei einem und demselben Geschütz zur Verwendung gelangen. Da diese — im nachstehenden als Skalenträger bezeichneten — Zubehörstücke in bezug auf ihre räumliche "Gestaltung einander gleichen, sind deren in der Zeichnung nur zwei dargestellt, und zwar der Skalenträger G in Fig. I bis 3 und der Skalenträger H in Fig. 4 bis 6. Jeder Skalenträger ist mit einer anderen Einteilung (Entfernungsskala) G1 bezw. H1 versehen, die einem bestimmten Treibladungsgewicht entspricht. Um jeden · Skalenträger auswechsel-
bar mit dem Ringe ß.des Stellschlüssels verbinden zu können, sind an den Skalenträgern je zwei starre Haken g2 bezw. /i2 und in einer Ausnehmung b3 des Ringes B zwei federnde Haken b2 vorgesehen. Die in tangentialer Richtung gemessene Breite der Haken g2 bezw. /i2 entspricht der in gleicher Richtung gemessenen Breite der Ausnehmungen b3, so daß, wenn die Haken eines Skalenträgers in ίο Eingriff mit den Haken des Ringes B stehen, der Skalenträger auch undrehbar mit dem
Ringe B verbunden ist. v Im Gehäuse A des
Stellschlüssels sind zwei unter Federwirkung stehende Druckstifte J gelagert, mittels deren die Haken i>2 außer Eingriff mit den Haken des Skalenträgers gebracht werden können. Jeder Skalenträger ist mit einem Handgriff g3 bezw. h3 und mit einer Marke gl bezw. /i4 versehen. Wenn letztere sich mit einer am Gehäuse angebrachten Marke α1 (Fig. 2) deckt, nehmen die Teile diejenige gegenseitige Lage ein, in welcher die Druckstifte / den Haken 62 gegenüberstehen. In Bohrungen des . Ringes B sind drei Schraubenfedern K (Fig. 2 und 3) angeordnet, deren eines Ende am Ringe B befestigt ist und deren anderes Ende sich gegen den mit dem Ringe verbundenen Skalenträger stützt. Die Spannung dieser Federn ist so bemessen, daß sie, nachdem die Verbindung b'2 und g2 bezw. h2 zwischen dem Ringe B und dem Skalenträger gelöst ist, letzteren vom Ringe abzuheben vermögen.
Soll mit einer bestimmten Ladung geschossen werden, so wird derjenige Skalenträger, dessen Skala dieser Ladung entspricht, mit dem Ringe B gekuppelt, indem man die Haken des Skalenträgers in die, Ausneh
mungen bs des Ringes einführt und den Skalenträger entgegen der Wirkung der Federn K an den Ring B andrückt. Hierbei 40, gelangen die Haken des Skalenträgers in Eingriff mit den Haken b2- des Ringes B. Sodann dreht man den Skalenträger und damit den Ring B mit Hilfe des Handgriffes g* bezw. /13 in diejenige -Winkelstellung zum .Gehäuse A, in .welcher die Marke al dem der Entfernung des Zieles entsprechenden Teilstrich der Skala G1 bezw. H1 gegenübersteht.. Schließlich wird -der Ring B durch Anziehen der Klemmschraube C mit dem Gehäuse gekuppelt. Das hierauf folgende Einstellen des Zünders vollzieht sich in bekannter Weise. Bei einem Wechsel der Ladung dreht man zunächst den Skalenträger zusammen mit dem Ringe B in die Stellung, in welcher sich die ,55 Marke g·4 bezw. /i4 mit der Marke a1 deckt. Drückt man alsdann gleichzeitig auf die beiden '.-'λ Stifte J1 so gelangen die Haken f>2 außer Eingriff mit den Haken des Skalenträgers, und die Federn K heben den Skalenträger vom Ringe B ab. Darauf wird der der neuen Ladung entsprechende Skalenträger am Ringe B befestigt.
Die Erfindung läßt sich ohne weiteres auch auf sogenannte .Zünderstellmaschinen anwenden. v

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stellvorrichtung für Geschoßzeitzünder, dadurch gekennzeichnet, daß für sie mehrere Skalenträger vorgesehen sind, von denen jeder eine andere Einteilung trägt und leicht auswechselbar mit der Stellvorrichtung verbunden werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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