DE1834012U - Hosenhalter. - Google Patents

Hosenhalter.

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DE1834012U
DE1834012U DE1961W0026127 DEW0026127U DE1834012U DE 1834012 U DE1834012 U DE 1834012U DE 1961W0026127 DE1961W0026127 DE 1961W0026127 DE W0026127 U DEW0026127 U DE W0026127U DE 1834012 U DE1834012 U DE 1834012U
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DE
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belt
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trouser
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DE1961W0026127
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English (en)
Inventor
Peter Weninger
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F9/00Belts, girdles, or waistbands for trousers or skirts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F19/00Garment suspenders not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Peter W e n i n g e r in Innsbruck (Österreich) HosenhalLter
    ai/}
    Gegenstand der Neuerung ist ein HoseBtmLter o. dgl.,
    mit im Benützungszustand umfanggeschlossenem Hüftgürtel.
  • Es ist eine bekannte Tatsache, daß auch fest gespannte Hüftgürtel in der Bauchpartie eine Tendenz zeigen, beim Tragen nach abwärts zu rutschen. Dies gilt ganz besonders bei von dickleibigen Personen getragenen Hüftgürteln. Der in der Bauchpartie nach abwärts gerutschte Hüftgürtel kann damit seine Funktion nicht erfüllen. Man konnte bisher diesem bekannten Mangel nur dadurch begegnen, daß man den Hüftgürtel besonders fest spannt, was zu Unannehmlichkeiten beim Tragen des Hüftgürtels und zu gesundheitlichen Schädigungen führen kann, weil der Druck der Vorderpartie des Hüftgürtels auf die Magengegend ganz besonders nachteilig fühlbar ist.
  • Es ist daher häufig, daß die Gürtelträger den Gürtel öffnen,
    sobald sich dazu eine Gelegenheit ergibt. Soll der Gürtel
    beispielsweise beim Aufstehen aus sitzender Stellung seine Spannfunktion wieder ausüben, so muß er vorher fest verschlossen werden.
  • In Hosen und Rücke hat sich die Einarbeitung von Spannbunden eingebürgert, welche natürlich die gleichen Nachteile haben, wie die vorher beschriebenen Hüftgürtel als solche.
  • Alle vorstehenden Nachteile werden gemäß der Neuerung dadurch behoben, daß von den Hüftpartien des umfanggeschlossenen Hüftgürtels etwa längs der Gürtellinie des Körpers nach vorne verlaufend auskragende, in der Bauchpartie wirksame Hosenstützen vorgesehen sind. Es ist hiebei vorteilhaft, daß die Hüftpartien enthaltende Spannzone des Hüftgürtels in der Bauchpartie tiefer verläuft als in der Rückenpartie.
  • Bei Erfüllung dieses Neuerungsmerkmales nimmt die Spannzone des Hüftgürtels bereits beim Anlegen desselben etwa jene Lage ein, in welche ein bisher üblicherweise über den ganzen Körperumfang in der Gürtellinie verlaufender Hüftgürtel beim Tragen herabrutscht. Weil diese natürliche Spannzone jedoch in der Bauchpartie unterhalb der Gürtellinie verläuft, kann diese Spannzone als solche nicht ohneweiters zur Stützung der
    Hose, des Rockes o. dgl. herangezogen werden, weil diese Stüt-
    zung auch vorne auf den in der Gürtellinie verlaufenden Hosen-
    oder Rockbund ausgeübt werden muß. Da der Hüftgürtel jedoch unter allen Umständen auch bei natürlichem Sitz durch die Hüftpartien läuft und in diesen Hüftpartien auch unter ungünstigsten Umständen und bei langem Tragen sicher festgehalten wird, bedeuten die neuerungsgemäß gerade von den Hüftpartien des Hüftgürtels längs der Gürtellinie nach vorne verlaufend auskragenden Hosenstützen einen ausschlaggebenden Fortschritt für die dauernd wirksame Funktion von Hosenhaltern.
  • Der neuerungsgemäße Zweck wird besonders gut dann erreicht, wenn die von den Hüftpartien des Hüftgürtels auskragenden Hosenstützen in lotrechtem Sinne nach oben federnd ausgebildet sind. Dies kann in einfachster Weise durch die Ausbildung der von den Hüftpartien des Hüftgürtels auskragenden Hosenstützen als in Kraglagern der Hüftpartien des Hüftgürtels verdrehungssteif fixierte Stabfedern erzielt werden.
  • Hiebei wird die neuerungsgemäße Funktion der von den Hüftpartien ausgehenden Stabfedern auch bei Herstellung des Hüftgürtels aus einem besonders schmiegsamen Material gewähr-
    leistet werden.
    Die geschilderte besonders vorteilhafte Ausbildung des
    Neuerungsgegenstandes ermöglicht eine sichere und dauernde
    Festhaltung des Hosen-oder Rockbundes in der Gürtellinie auch
    dann, wenn der Hosen-oder Rockbund bequem, also ohne Spannung, im Bereich der Gürtellinie verläuft. Der Hosen-oder Rockbund kann also um den Körperumfang in der Gürtellinie sozusagen mit reichlichem Spiel verlaufen, ohne daß die geringste Gefahr für ein Herabrutschen des Kleidungsstückes gegeben wäre.
  • Das erstmalig durch die Neuerung ermöglichte bequeme und in der Gürtellinie absolut spannungsfrei Tragen einer Hose oder eines Rockes gestattet es, die Bauchpartie von jedweder Druckspannung zu entlasten und damit alle durch derartige Druckspannungen hervorgerufenen Zivilisationserkrankungen hintanzuhalten.
  • In einer einfachen Möglichkeit zum verdrehungssicheren Anschluß der Stabfedern an die Hüftpartien des Hüftgürtels können dessen Kraglager als in den Hüftgürtel eingearbeitete Halt taschen für die Stabfedern ausgebildet sein.
  • In der praktischen Anwendung ist es vorteilhaft, daß zur Verbindung von in der Bauchpartie des Hosenbundes vorgesehenen Knöpfen, Haken o. dgl. mit den auskragenden Enden der Stabfedern Bundhalter vorgesehen sind. Hiebei können die Bundhalter mit Einschiebetaschen für die auskragenden Enden der Stabfedern ausgebildet sein.
    Weitere Einzelheiten der Neuerung in verschiedenen
    der möglichen Varianten werden anhand der Zeichnungen in der
    nachfolgenden Figurenbeschreibung erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht auf den von einer Person in Gebrauch genommenen Neuerungsgegenstand. Fig. 2 zeigt den Neuerungsgegenstand in einer vorteilhaften Ausführung für sich allein in einer vorteilhaften Ausführung unter Veranschaulichung der zugehörigen Hose in einem Schaubild. Die Fig. 3 bis 5 und 7 bis 10 zeigen Details verschiedener Ausführungsmöglichkeiten und verschiedener Teile des Hüftgürtels in Seitenansichten. Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht des unbenützten in eine gerade Linie ausgerollten Hüftgürtels.
    Im Gegensatz zu den bisher auf dem ganzen Körperumfang
    in der Gürtellinie bzw. im Bereich des Hosenbundes 35 getragenen Hüftgürteln ist der neuerungsgemäße Hüftgürtel als solcher an die Gürtellinie in der Bauchpartie nicht gebunden. Beim Ausführungsbeispiel verläuft der dargestellte Hüftgürtel 1 in der Rückenpartie mindestens mit seinem oberen Rand in der Gürtellinie, und zwar bis zu den Hüftpartien 6. In den Hüftpartien sind die längs der Gürtellinie nach vorne auskragenden Hosenstützen 3 sichtbar. Das Ausführungsbeispiel zeigt die Regelstellung für das Tragen des neuerungsgemäßen Hüftgürtele dessen Spannzone 2 in einer umfanggeschlossenen Linie verläuft, deren Ebene 3-1 sich mit der Ebene 30 durch die Gürtellinie
    schneidet. Die Spannzone 2 des Hüftgürtels 1 verläuft also in
    der Bauchpartie wesentlich unterhalb der Gürtellinie, während
    die von den Hüftpartien 6 nach vorne auskragenden Hosenstützen 3 im Bereich der Gürtellinie verlaufen.
  • In einer besonders praktischen in Fig. 2 veranschaulichten Ausführung besteht der Hosengürtel 1 aus einem aus schmiegsamen Material, wie Leder, Kunstleder, Textilstoff o. dgl., bestehenden ein-oder mehrteiligen Band. Der Gürtel kann mittels einer Verbindungsschnalle 21 verschlossen werden. Zur Längeneinstellung können übliche beispielsweise nach dem Durchzug-oder Schnapprinzip ausgebildete Schnallen 22,23,27,28 dienen.
  • Die Hosenstütze besteht beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 aus einer Stabfeder 4, deren hüftseitiges Ende in dem als Haltetasche ausgebildeten Kraglager 12 des Hüftgürtels verdrehungssteif angeordnet ist. Das vordere Ende der Stabfeder 4 ist mit einem Bundhalter 29 für den Hosenbund versehen. Diese Anordnung ist in Fig. 3 im Detail vergrößert dargestellt. Die Stabfeder 4 weist an ihrem rechten Ende einen Umbug 8 auf, und verläuft von diesem in entgegengesetzter Richtung zu ihrer Hauptlängserstreckung. Ein weiterer Umbug 9 bildet das in der Zeichnung rechts dargestellte Federende zu einer Schleife aus.
  • Das Kraglager 12 ist in den Gürtel 1 als'Haltetasche mittels Nähten 33 eingearbeitet. Die Abmessungen dieser Haltetasche
    sind in Bezug auf die die Umbüge 8,9 aufweisende Schleife der
    Stabfeder 4 so gewählt, daß deren Ende zwar in die Haltetasche 12
    eingeführt werden kann, in dieser jedoch stramm und in Bezug auf den Hüftgürtel 1 verdrehungssicher festsitzt. Es ist vorteilhaft, den Hüftgürtel 1 im Bereich der Hüftpartien 6 mit einer in der Höhenrichtung wirksamen Versteifung auszustatten. Dann wird das durch die Umbüge 8, dz flächenartig erweiterte, mit der Haltetasche 12 das Kraglager bildende Ende gegen seitliches Auskippen gesichert. Die flächenartig wirksamen Erweiterngen an den Enden der Stabfedern sind vorteilhaft durch einen oder mehrere Umbüge der Enden gebildet. So weiüt die Stabfeder 4 in Fig. 3 an ihrem linken Ende Umbüge 7 und 10 unter Bildung einer geschlossenen Schleife auf. Das rechte Ende der Stabfeder ist durch Umbüge 8,9 ebenfalls zu einer flachen Schleife verformt. Die Schleife 8,9 ist im Hüftbereich 6 in die Haltetasche 12 eingeschoben und sitzt in dieser unter leichter Spannung fest, um eine verdrehungssteife Verbindung der Stabfeder 4 mit dem Gürtel 1 zu erzielen. Die Schleife 8,9 des Federendes wirkt gemeinsam mit der Haltetasche 12 somit als Kraglager für die Stabfeder 4. Die am linken Ende der Stabfeder 4 durch die Umbüge 7 und 10 gebildete geschlossene Schleife ist in der Einschiebetasche 11 längsverschiebbar. Das Ausmaß dieser Verschiebbarkeit wird jedoch durch den Niet 16 begrenzt. Durch diese Anordnung läßt sich der Bundhalter 29 etwa um die Hälfte seiner Länge in der Gürtellinie verschieben, wodurch eine ausgezeichnete Anpassungsfähigkeit an bestimmte Lagen der Knöpfe, Schnallen o. dgl. am Hosenbund gewährleistet ist. Am Bundhalter 29 ist min-
    destens ein Knopfloch 15 vorgesehen, welches vorteilhaft nach
    beiden Seiten in Schlitze 18 übergehen kann, um eine weitere Relativverstellung zwischen der Stabfeder 4 und einem Knopf o. dgl. am Hosenbund in der Gürtellinie zu ermöglichen. Fig. 3 zeigt die vorteilhafte Ausbildung der Stabfeder 4 in einer Gestalt, welche im wesentlichen eine S-Form aufweist. Dabei ist der auf den Umbug 7 am linken Ende der Stabfeder 4 zurückgeführte Schenkelteil mit einer zur Haupterstreckungsrichtung der Stabfeder 4 parallelen Lage ausgebildet. Der Umbug 8 am rechten Ende der Stabfeder leitet jedoch bis zum weiteren Umbug 9 in eine Schenkelrichtung über, welche in Bezug auf die Haupterstreckungsrichtung der Stabfeder 4 schräg geneigt nach abwärts verläuft. Die Achsen der am linken und am rechten Ende der Stabfeder 4 gebildeten Schleifen verlaufen daher gegeneinander geneigt. Mit Rücksicht darauf, daß auch die Spannzone 2 des Gürtels in der Bauchpartie schräg nach abwärts verläuft, ergibt die schräge Lage der in der Hüftpartie 6 wirksamen Schleife der Stabfeder in ihrer Verankerung in der Haltetasche 12 eine besonders günstige und widerstandsfähige Ausbildung der als Kraglager wirksamen Teile. Die Achse der in der Hüftpartie 6 wirksamen Schleife 8,9 der Stabfeder verläuft damit annähernd in der Richtung der Spannzone 2 des Hüftgürtels 1. Hingegen verläuft die am linken Ende zur Aufnahme des Bundhalters 29 vorgesehene Schleife 7, 10 der Stabfeder 4 etwa in der Gürtellinie, also ungefähr in waagrechter Richtung. Die beschriebene Form der Stabfeder 4 ist nicht nur aus statischen Gründen von besonderem Vorteil, sondern auch deshalb weil durch die spezielle Lage und Form der Schleifen weder die in der Hüftpartie 6 vorgesehene noch die in der Gürtellinie angeordnete Schleife für den Träger störend wirkt, obgleich die Stabfeder aus einem verhältnismäßig harten, gut federnden Material bestehen kann. Im übrigen kann die Relativlage der am rechten und linken Ende der Stabfeder 4 angeordneten Schleifen zueinander im lotrechten Sinne verändert werden. Eine diesbezügliche Möglichkeit ist in Fig. 5 dargestellt. Das Einstellband 37 ermöglicht eine Ver-Kürzung oder Verlängerung der Entfernung 17 der Hosenstütze bzw. des Bundhalters 29 von der. Spannzone 2 des Hüftgürtels. Da die Stabfeder 4 in der in Fig. 5 dargestellten Lage schon unter Spannung steht und in dieser Lage nur durch das gespannte Einstellband 37 gehalten wird, lassen sich durch bloße Verstellung des Einstellbandes Lagen erzielen, bei welchen bei gleichbleibend der Lage des Gürtels 1 der Bundhalter 29 höher oder tiefer steht als in Fig. 5. Der Bundhalter 29 weist, in Fig. 5 in Abänderung der Ausbildung nach Fig. 3 zwei Knopflöcher 15,15' auf.
  • Wenn auch im Hinblick auf die in der Bauchpartie wesentlich unter der Gürtellinie verlaufende natürliche Spannzone eine schmale Ausbildung des Hüftgürtels, insbesondere in der Bauohpar « tie, für seine Funktion völlig ausreicht, so können natürlich aus modischen Gründen in der Bauchpartie erwünschte breite Gürtel getragen werden, ohne die neuerungsgemäße Wirksamkeit auszuschließen. Eine solche Ausbildung zeigt Fig. 4 an einem von der Hüftpartie 6 einerseits und Bauchmitte andererseits begrenzten Ausschnitt. Das durch die Umbüge 8,9 des rechten Endes der
    Stabfeder 4 und die Haltetasche 12 gebildete Kraglager in der
    Hüftpartie weist gegenüber den bereits beschriebenen Ausführun-
    gen keine Änderung auf. Der untere Rand 36 des Gürtels ist auch etwa der gleiche wie bei den früheren Ausführungen. Hingegen verläuft der obere Rand 32 des Gürtels in der Gürtellinie.
  • Er würde ohne Anordnung der neuerungsgemäßen von der Hüftpartie 6 auskragenden Hosenstütze nach abwärts rutschen. An einem solchen Herabrutschen wird der obere Rand 32 des Hüftgürtels 1 durch die Stabfeder 4, welche im Bereich des oberen Randes mit dem Hüftgürtel verbunden ist, wirksam gehindert.
  • Die Stabfeder 4 ist am linken Ende beim Ausführungsbeispiel lediglich mit einer Öse ausgebildet, welche im Zusammenwirken mit einem in der Richtung des Pfeiles 20 wirksamen Haken des Hosenbundes die Hosenstütze 3 bildet. Anstelle der durch die Umbüge 7,8,9,10 gebildeten, als flächenartige Erweiterungen wirksamen Schleifen kann, wie dies Fig. 8 zeigt, eine flächenartige Erweiterung eines, z. B. des linken, Endes der Stabfeder 4 auch durch ein an diesem Ende mit der Stabfeder starr verbundenes Plättchen 14 gebildet sein. Die Ausbildung der von der Hüftpartie nach vorne auskragenden Stabfeder 4 kann auch gem. Fig. 7 erfolgen. Bei dieser Ausführungsmöglichkeit ist die Stabfeder außer dem aus der Hüftpartie 6 nach vorne (links) auskragenden Arm 4 noch mit einem zweiten Arm 5 versehen. Die beiden Arme 4, 5 bilden eine Einheit und weisen in der Mitte eine Schleife 13 auf, welche in einer Haltetasche 19 des Gürtels 1 verdrehungssteif angeordnet ist. Gegen den Rückenbereich zu kann in das Ende des
    Federarmes 5 ein in der Richtung des Pfeiles 20 wirksamer
    Haken des Hosenbundes eingehängt sein. Das linke Ende der Stabfeder 4 zeigt bei der Ausbildung nach Fig. 7 eine Abänderung gegenüber den früher dargestellten Möglichkeiten.
  • Das linke, die eigentliche Hosenstütze 3 bildende Ende der Stabfeder 4 ist mittels eines Drehgelenkes 34 mit dem Bundhalter 29 verbunden, welcher waagebalkenartig um dieses Drehgelenk schwingen und damit in ziemlich weiten Grenzen einen relativen Ausgleich sich ergebender Spannungen ermöglichen kann. Der Bundhalter 29 ist mit Knopflöchern 15,15'ausgestattet.
  • Aus Fig. 2 ist im Zusammenhang mit Fig. 1 ersichtlich, daß der Hüftgürtel unter voller Erfüllung seiner Funktion sowohl in der Bauchpartie als auch in der Rückenpartie als schmales Band ein-oder mehrteilig hergestellt sein kann. In den Hüftpartien 6 ist jedoch zur Bildung des Kraglagers eine Verbreiterung erforderlich, wobei diese Verbreiterung mit einer, insbesondere in der Höhenrichtung wirksamen, Versteifung ausgeführt sein kann. Die Hüftpartien 6 des Hüftgürtels bilden somit gemeinsam mit den auskragenden Hosenstützen 3 bzw. den sie bildenden Stabfedern 4 die statischen zur Aufnahme von Druck und Biegung geeigneten Elemente.
  • Von den in Fig. 2 angedeuteten'in der Bauch-und in der Rückenpartie symmetrisch angeordneten Längsverstellmitteln des Hüftgürtels 1 sind in Fig. 9 die beiden zur Längsverstellung
    des Gürtels dienenden Schnallen 22,23 vergrößert dargestellt.
    Ein Zwischenteil kann mit einem Schlitz für einen Knopf 24 oder
    mehrere Knöpfe ausgestaltet sein.
  • Eine weitere Möglichkeit für die Längenverstellbarkeit des Hüftgürtels ist in Fig. 10 dargestellt, aus welcher eine Serie hintereinanderliegender Knopflöcher 25,25',25" bzw.
  • 26,26', 26" ersichtlich ist. Werden zwei im nicht benützten Zustand des mindestens zweiteilig ausgeführten Hüftgürtels voneinander distanzierte Knopflöcher, beispielsweise 25 und 26, auf einen gemeinsamen Knopf 24 aufgeknöpft, so ergibt sich der aus Fig. 10 ersichtliche Überstand der Enden der beiden Teile des Hüftgürtels. Ordnet man dem Knopf 24 am Hosenbund das Knopfloch 25 des einen Teiles und das Knopfloch 26'oder das Knopfloch 26"des anderen Teiles zu, so ergibt sich eine
    entsprechende Verkürzung des Hüftgürtels und damit seiner in
    der Spannzone 2 wirksamen Spannlänge.
  • In Fig. 6 ist eine besonders vorteilhafte Ausbildungsform des Hüftgürtels in seiner Gesamtheit in einer in eine gerade Linie aufgerollten Stellung veranschaulicht. Der Hüftgürtel besteht aus den beiden Teilen 1,1', welche durch die Verbindungsöse 38 aneinandergeschlossen sind. Zur Längenverstellung weist der Teil 1 die Schnallen 23, 28 und der Teil l'die Schnallen 27, 22 auf. Die Verbindungsschnalle der beiden freien Enden ist mit 21 bezeichnet. In der Mitte ist jeder der beiden Teile 1, 1' nach oben verbreitert, so daß nach Anlegen des Gürtels
    die an ihn angeschlossenen Enden der Stabfedern 4,4' in die
    Hüftpartien zu liegen kommen. Die Stabfedern 4,4' tragen an
    ihren freien Enden beim gezeichneten Ausführungsbeispiel die Bundshalter 29,29' und es sind auch zur Verstellung der Distanz 17 derselben in dem bei Benützung des Gürtels als Spannzone wirksamen Bereich Einstellbänder 37,37' vorgesehen. Die Bundhalter 29 zeigen Knopflöcher 15,15'. Aus Fig. 6 ist als wesentlich zu entnehmen, daß der Hüftgürtel in dem in eine gerade Linie gestreckten unbenützten Zustand an seinem unteren Rand 36 durch eine gerade Linie begrenzt wird. Diese Ausgestaltung bietet ins-
    besondere fabrikatorisch Vorteile.
  • Der Hüftgürtel kann als eigener Teil unabhängig von einem Kleidungsstück hergestellt sein oder mit seinem rückwärtigen Teil in ein solches, beispielsweise in den Bund einer Hose, eingearbeitet sein. Ebenso können die Einschiebetaschen für die freien Enden der von den Hüftpartien auskragenden Stabfedern nicht nur in eigenen Bundhaltern, sondern im Hosenbund direkt vorgesehen sein. Es ist auch möglich, die freien Enden der von den Hüftpartien auskragenden Hosenstützen in den Hosenbund fest einzuarbeiten, so daß eine Hose mit eingearbeitetem Hüftgürtel erhalten wird.
  • Die Neuerung soll auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt sein, sondern läßt. .' in ihrem Rahmen zahlreiche weitere Varianten zu.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche : 1. Hosenhalter o. dgl., mit im Benützungszustand umfangeschlossenem Hüftgürtel, dadurch gekennzeichnet, daß von den Hüftpartien des umfanggesohlossenen Hüftgürtels (1) etwa längs der Gürtellinie des Körpers mindestens nach vorne verlaufend auskragende, in der Bauchpartie wirksame Hosenstützen (3) vorgesehen sind.
    2. Hosenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hüftpartien (6) enthaltende Spannzone (2) des Hüftgürtels (1) in der Bauchpartie tiefer verläuft als in der Rückenpartie.
    3. Hosenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Hüftpartien (6) des Hüftgürtels (1) auskragenden Hosenstützen (3) in lotrechtem Sinne nach oben federnd ausgebildet sind.
    4. Hosenhalter nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Ausbildung der von den Hüftpartien (6) des Hüftgürtels (1) auskragenden Hosenstützen (3) als in Kraglagern (Q) der Hüftpartien (6) des Hüftgürtels (1) verdrehungssteif fixierte Stabfedern (4).
    5. Hosenhalter nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Ausbildung der in den Hüftpartien (6) des Hüftgürtels (1) vorgesehenen Kraglager (12,19) zur verdrehungssteifen Lagerung des einen Endes der Stabfedern (4) als in den Hüftgürtel (1)
    eingearbeitete Haltetaschen.
    6. Hosenhalter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung von in der Bauchpartie des Hosenbundes (35) vorgesehenen Knöpfen, Haken o. dgl. mit den auskragenden Enden der Stabfedern (4) Bundhalter (29) vorgesehen sind.
    7. Hosenhalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bundhalter (29) mit Einschiebetaschen (11) für die auskragenden Enden der Stabfedern (4) ausgebildet sind.
    8. Hosenhalter nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Endbereiche der Stabfedern (4) im zugehörigen Kraglager (12) bzw. in der zugehörigen Einschiebetasche (11) begrenzt verschiebbar festgehalten ist.
    9. Hosenhalter nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabfedern (4) mindestens an einem Ende flächenartig wirksame Erweiterungen aufweisen.
    10. Hosenhalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an mindestens einem Ende der Stabfedern (4) vorgesehenen flächenartig wirksamen Erweiterungen durch Plättchen (14) gebildet sind.
    11. Hosenhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an mindestens einem Ende der Stabfedern (4) vorgesehenen flächenartig wirksamen Erweiterungen durch einen oder mehrere Umbüge (7,8,9,10) gebildet sind.
    12. Hosenhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der durch Umbüge' (7,10 bzw. 8,9) annähernd als geschlossene Schleifen ausgebildeten Endbereiche der Stabfedern (4) in den Einschiebtaschen (11) bzw. Kraglagern (12) beispielsweise durch einen Anschlag, z. B. einen Niet (16), begrenzt ist.
    13. Hosenhalter nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der im Bereich des Kraglagers (12) des Hüftgürtels (1) vorgesehene erste Umbug (8) der zugehörigen Endpartie der Stabfeder (4) in Bezug auf deren Längserstreckung unter Schleifenbildung zurückgebogen ist.
    14. Hosenhalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die an beiden Enden unter Schleifenbildung zurückgebogene Stabfeder (4) im wesentlichen eine S-Form mit gestrecktem Mittelschenkel aufweist.
    15. Hosenhalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachsen der an den Enden der Stabfedern (4) ausgebildeten Schleifen gegeneinander geneigt sind.
    16. Hosenhalter nach Anspruch 2 oder einem der folgenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine höhenverstellbare Einstellbarkeit der Hosenstützen (3 bzw. 4,29) in ihrer Entfernung (17) von der Spannzone (2) des Gürtels.
    17. Hosenhalter nach Anspruch 1 und 3 bzw. 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein breit ausgeführter Hüftgürtel (1) gegen Herabrutschen seines oberen Randes (32) aus dem Bereich der Gürtellinie durch die in seine obere Randpartie von den Hüftbereichen auskragenden als Hosenstützen dienenden Stabfedern (4) gesichert ist.
    18. Hosenhalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Hüftpartien (6) des Gürtels (1) nach vorne auskragenden Stabfedern (4) mit einem auch nach rückwärts auskragenden Arm (5) versehen sind und in ihrer Mittelpartie eine Schleife (13) aufweisen, welcher eine als Kraglager wirksame Haltetasche (19) des Gürtels (1) zugeordnet ist.
    19. Hosanhalter nach Anspruch 4 oder 18, dadurch gekennzeichnet ; daß die Verbindung des Hosenbundes mit einem oder gegebenenfalls beiden Enden der Stabfeder (4,5) durch auf diese Enden aufgesteckte, die Hosenlast (20) auf die Stabfeder (4,5) übertragende Schlaufen, Haken o. dgl. erfolgt. 20. Hosenhalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit mindestens zwei distanzierten Befestigungsmitteln für den Hosenbund (35), z. B. Knopflöchern (15,15') ausgestatteten Bundhalter (29) über Drehgelenke (34) mit den auskragenden Enden der vorzugsweise als Stabfedern (4) ausgebildeten Hosenstützen (3) verbunden sind.
    21. Hosenhalter nach Anspruch 6 oder einem der folgenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, daß die Bundhalter 29) mit Auf- nahmeöffnungen (15) für Hosenknöpfe ausgebildet sind.
    22. Hosenhalter nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Aufnahmeöffnungen (15) für Hosenknöpfe als vorteilhaft an einer Stelle zu einem Knopfloch erweiterte Schlitze (18). 23. Sosenhalter nach Anspruch 1, oder einem der folgenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüftgürtel (1) als of- fenes, durch mindestens eine Verbindungsschnalle (21) ver- schließbares Band ausgebildet ist.
    24. Hosenhalter nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüftgürtel (1) sowohl in der Bauch-als auch in der Rückenpartie symmetrische Mittel (22,23,27,28) zur Längenverstellung aufweist.
    25. Hosenhalter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das den Hüftgürtel (1) bildende Band in den Hüftpartien (6) verbreitert ausgebildet ist. 26. Hosenhalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in den Hüftpartien Vorgesehene, insbesondere in der Höhenrichtung
    wirksame Versteifung des Gürtels (1).
    27. Hosenhälter nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch einen etwa geradlinigen Verlauf der unteren Randbegrenzung (36) des in eine gestreckte Lage gebrachten, unbenützten Hüftgürtels (1).
    28. Hosenhalter nach Anspruch 25 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraglager (12,19) in dem den Hüftgürtel (1) bildenden Band an der Stelle von dessen größter Verbreiterung vorgesehen sind.
    29. Hosenhalter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, gekennzeichnet durch an zwei miteinander zusammenwirkenden Endpartien des Hüftgürtels (1) vorgesehene Serien hintereinanderliegender Knopflöcher (25,25', 25" bzw. 26,26', 26"), Druckknöpfe o. dgl., zur Längeneinstellung des Hüftgürtels durch die für beide Endpartien einem gemeinsamen Knopf (24) o. dgl. erfolgende Zuordnung bestimmter Knopflöcher o. dgl.
    30. Hosenhalter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüftgürtel (1) in seinem rückwärtigen Teil als Bund in die Hose eingearbeitet ist.
    31. Hosenhalter nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch direkte Anordnung von Einschiebetaschen für die freien Enden der Stabfedern (4) im Hosenbund.
    32. Hosenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der von den Hüftpartien (6) auskragenden Hosenstützen (3, 4) in den Hosenbund fest eingearbeitet sind.
DE1961W0026127 1960-05-05 1961-05-03 Hosenhalter. Expired DE1834012U (de)

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ID=32967989

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1961W0026127 Expired DE1834012U (de) 1960-05-05 1961-05-03 Hosenhalter.

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DE (1) DE1834012U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19820715A1 (de) * 1998-05-11 1999-11-18 Katrin Mey Verdeckt zu tragender Hosenträger

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DE19820715A1 (de) * 1998-05-11 1999-11-18 Katrin Mey Verdeckt zu tragender Hosenträger

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