DE183232C - - Google Patents

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DE183232C
DE183232C DENDAT183232D DE183232DA DE183232C DE 183232 C DE183232 C DE 183232C DE NDAT183232 D DENDAT183232 D DE NDAT183232D DE 183232D A DE183232D A DE 183232DA DE 183232 C DE183232 C DE 183232C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/30Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 183232 — KLASSE 52«. GRUPPE
Es sind Vorrichtungen für Nähmaschinen zürn Antriebe der den Greifer drehenden Unterwelle bekannt, bei denen Unterwelle und Oberwelle entsprechend praktischen Bedürfnissen sich in gleicher Richtung, nämlich auf den Nähenden zu, drehen, wobei die Unterwelle sich jedoch mit ungleichförmiger Geschwindigkeit dreht. Bei der älteren Einrichtung wird zur Hervorbringung dieser Bewegung einerseits eine Kurbelstange, die in
-^ eine Schlitzkurbel an der Unterwelle eingreift und andererseits eine Gabelstange benutzt, welche über ein gegen die Kurbel um i8o° versetztes Exzenter faßt. Das andere Ende der Gabelstange bewegt einen mittleren Punkt der Kurbelstange hin und her.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird statt des Exzenters, welches starke Reibung und große Abnutzung ergibt und schwierig zu befestigen ist, eine zweite Kurbel auf der Oberwelle angebracht, welche mit der ersten gleichgerichtet oder mit ihr vereinigt ist und eine zweite Kurbelstange bewegt. Letztere
■ ist an einem mittleren Punkte gegen einen festen Drehzapfen verschiebbar und drehbar gelagert und greift mit dem anderen Ende in eine Schlitzkurbel, deren Achse ein Exzenter trägt. Letzteres bildet den Drehpunkt für einen mittleren Punkt der ersten Kurbelstange, der auf diese Weise so verschoben wird, wie es zur Hervorbringung der ungleichförmigen Bewegung erforderlich ist. Durch geeignete Versetzung der Schlitzkurbel gegen das Exzenter kann die Geschwindigkeitsveränderung der Unterwelle in weitem Maße reguliert werden.
Die beiliegende Zeichnung stellt in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Die Oberwelle 1, auf der das Antriebsrad sitzt, ist mit einer Kröpfung 2 versehen. An dieser ist einerseits die Kurbelstange 3 angelenkt, welche am unteren Ende mit einer Rolle 4 in den Schlitz 5 einer Kurbel 6 greift, die auf der Unterwelle 7 befestigt ist. Der mittlere Teil der Stange 3 ist mit einer Schlitzführung versehen, in die ein Exzenter 8 eingreift. Die im Gestell drehbar gelagerte Welle 9 dieses Exzenters trägt eine Schlitzkurbel 10, in deren Schlitz 11 eine Rolle 12 einer zweiten Kurbelstange 13 eingreift. Letztere ist oben an der Kröpfung 2 angeschlossen und gegen einen festen Zapfen 14 sowohl drehbar als der Länge nach verschiebbar. Das Exzenter 8 wird in solche Stellung gegenüber der Kurbel 10 gebracht, daß bei der Schwingung der Kurbel 10 und der Welle 9 unter dem Einfluß der Kurbelstange 13 ein mittlerer Punkt der Kurbelstange 3 seitlich verschoben wird, in dem Maße, wie der Hebelarm der Rolle 4 gegenüber der Welle 7 zunehmen und abnehmen muß, um die beabsichtigte Drehbewegung der Welle 7 zu erzielen. Man erreicht somit mit Hilfe einer einzigen Kröpfung der Welle 1 eine ungleichmäßige Drehung der Welle 7, und zwar in derselben Richtung, in welcher sich die Welle 1 dreht.
Die Fig. 2 und 3 erläutern schematisch die einander entsprechenden Stellungen der Kröpfung 2, der Schlitzkurbel 10, des Exzenters 8 und der Schlitzkurbel 6. Die Ziffern

Claims (1)

  1. in diesen Figuren bedeuten die aufeinander folgenden Stellungen, und zwar sind I', 2', 3', 4' usw. die Stellungen der Kröpfung 2, welche in Richtung des Pfeiles χ umläuft. 1", 2", 3" usw. sind die verschiedenen Stellungen der Schlitzkurbel 10, welche in Richtung des Pfeiles y in veränderlicher Geschwindigkeit umläuft. Die Punkte i'", 2'" 3'" usw. sind die verschiedenen Stellungen des Exzenters 8, dessen Umlaufsrichtung natürlich die Pfeilrichtung y ist. Die Exzentrizität ist jedoch gegen die Kurbel 10 versetzt. 1"", 2"", 3"" usw. sind verschiedene Stellungen der Schlitzkurbel 6. Die Bahn des Mittelpunktes des Zapfens 4 ist gleichfalls in dieser Fig. 3 angedeutet und bildet eine unregelmäßige Kurve mit einem ausgeprägten Totpunkt 1"", der die Mindestgeschwindigkeit der Schlitzkurbel ergibt. Die Umlaufsrichtung ist durch den Pfeil n angedeutet, der dem Pfeil χ gleichgerichtet ist.
    Paten τ-Anspruch :
    Antrieb für die Unterwelle von Nähmaschinen , bei welchem zur Erzielung einer ungleichförmigen, aber mit der Oberwelle gleichgerichteten Drehung der Unterwelle der mittlere Drehpunkt der die Drehung von der Oberwelle auf die Unterwelle übertragenden Kurbelstange während der Übertragungsbewegung verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Drehpunkt der die Drehung von der Oberwelle (1) auf die Unterwelle (7) übertragenden Kurbelstange (3) durch ein Exzenter (8) gebildet wird, welchem mittels einer zweiten auf einem festen Zapfen (14) drehbar und verschiebbar gelagerten Kurbelstange (13) von einer mit der Kurbel zur Bewegung der ersten Kurbelstange (3) gleichgerichteten Kurbel (2) der Oberwelle (1) aus eine Drehung erteilt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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