DE1831908U - Aus thermoplastischem kunststoff bestehender, mit einem drehverschluss versehener behaelter. - Google Patents

Aus thermoplastischem kunststoff bestehender, mit einem drehverschluss versehener behaelter.

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DE1831908U
DE1831908U DE1961K0037591 DEK0037591U DE1831908U DE 1831908 U DE1831908 U DE 1831908U DE 1961K0037591 DE1961K0037591 DE 1961K0037591 DE K0037591 U DEK0037591 U DE K0037591U DE 1831908 U DE1831908 U DE 1831908U
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DE
Germany
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ring
container
nozzle
plastic
closure
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  • G e b rau c h s m u s t e r-A n m e 1 d u n g
    der Firma Kautex-Werk Reinold Hagen, Hangelar über Siegburg/Rhld. "Aus thermoplastischem Kunststoff bestehender, mit einem Drehverschluss versehener Behälter" Gegenstand der Neuerung ist ein aus thermoplastischem Kunststoff bestehender, mit einem Drehversc ! uss versehener Behälter, wobei der Verschluß aus einem inden Offnungsstutzen oder dgl. des Behälters einzusetzenden Ring und einem gegenüber diesem zu verdrehenden Deckel besteht. Der Behälter kann z. B. im Blasverfahren oder sonstwie in geeigneter Weise hergestellt sein.
  • Das Neue besteht darin, dass der den Stutzen bildende Kunststoff am freien Ende des Stutzens bzw. des Verschlussringes über diesen etwas hinausgezogen ist, so dass er die aussenseitige Stirnfläche des Ringes etwas überragt. Dadurch wird erreicht, dass der Verschlussdeokel bzw. die an seiner Innenseite im allgemeinen angeordnete Dichtung beim öffnen und, Verschliessen des Behälters auf einem Kunststoffrand gleitet, also nicht auf der im allgemeinen metallenen äusseren Stirnfläche des Ringes. Des Zudrehen und öffnen des Verschlusses wird durch diese Anordnung erleichtert, da die'Reibungsverhältnisse auf Grund der Kunststoff-Gleitfläche an dem Behälter günstiger sind als bei Vorhandensein einer metallenen Gleit-
    fläche, z. B. also die aussenseitige Stirnfläche des Ver 5
    P, i
    , J
    schlussringes. Weiterhin wird durch die Ausbildung bzw. Anordnung
    gemäss der Neuerung erreicht, dass die im allgemeinen im Deckel ange-
    ordnet Dichtung nicht mit irgendwelchen : Flächen in Verbindung kommt, welche korrodieren können.. Durch solche Korrosionserscheinungen, die an Metallflächen praktisch immer auftreten können, wird-auf Grund vergrösserter Reibung-das öffnen und Schliessen des Behältes immer erschwert. Zum anderen besteht auch die Gefahr, dass irgendwelche Korrosionspartikelchen in den Behälter bzw. in dessen Inhalt hineinfallen können. Schliesslich sei noch erwähnt, dass durch Korrosion der mit der Dichtung zusammenwirkenden Fläche die Dichtung häufig zerstört oder doch in so erheblichem Masse beschädigt wird, dass sie nicht mehr einwandfrei ist. Alle diese Nachteile werden durch den Vorschlag gemäss der Neuerung vermieden, da die Deckeldichtung mit einer Kunststoff fläche zusammenwirkt, bei welcher einmal von vornherei günstige Reibungsverhältnisse gegeben sind, zum anderen die Gefahr irgendwelcher Korrosionserscheinungen mit Sicherheit ausscheidet.
  • Wesentlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Dichteffekt bei der Anordnung gemäss der Neuerung mindestens genauso gut ist wie beim Zusammenwirken des Deckels bzw. der darin befindlichen Dichtung mit der Stirnfläche des metallischen Verschlussringes.
  • Als besonders zweckmässig hat sich im übrigen eine Ausbildung herausgestellt, bei welcher der über die dem Deckel zugekehrte Seite bzw.
  • Fläche des Verschlussringes überstehende Kunststoff diese Fläche auch mehr oder minder überdeckt, d. h., dass der überstehende Kunststoffrand nach innen abgebogen ist. Gemäss einem weiteren Vorschlag der Neuerung kann der Verschlussring über sein@ Umfang verteilt nach aussen gerichtete Erhebungen wie Nasen, Höcker oder dgl. aufweisen. @eim Aus@ormen des Behälters
    legt sich der den Stutzen oder auch den, eigentlichen BehAlter-körper
    . z s
    bildende Kunststoff um diese Erhebungen, so dass der Ring kraftschlüssig mit dem Material des Stutzens Verbunden Bist. Dadurch
    wird vor allen Dingen ein Verdrehen des Verschlussringes gegenüber
    ? J, !,.
    dem ihn umgebenden Material verhindert. Als besonders zweckmässig,
    , 7
    vor allen Dingen einfach in der Herstellung hat essich erwiesen,
    die vorstehenden Nasen, Höcker usw. am unteren, also dem Deckel ab-
    dz
    gekehrten Rand des Ringes einzuschlagen bzw.-prägen,
    Ir-,
    In der Zeichnung ist ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung dar-
    I'
    gestellt. Es zeigen ;
    Fig. 1 die Seitenansicht eines Behälters mit Drehversohluss,
    Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig"'bei jedoa'
    wo
    der Verschlussdeckel weggelassen ist, Fig. 3 eine der Fig, 2 entsprechende Darstellung mit aufge-
    setztemVerschlussdeakel.
    ?
    \ ;
    Gemäss Fig. 1 der Zeichnung ist der'eigentliche Behälter 10 mit
    'inebeson-e
    einem Stutzen 11 versehen. In diesen Stutzen 117ist, wie
    't) ;
    dere Fig. 2 und 3 erkennen lassen, ein Ring 12 eingelassen, der an
    seinem unteren Rand über den Umfang verteilt in den Runstoff des,
    Stutzens 11 hineinragende Nasen 13 trägt. Durch diese Nasen wird eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Ring 13'und dem Kunst stoff des Stutzens 11 erreicht.
    Wie die Zeichnung weiterhin erkennen läßt, ist das den Stutzen 1
    e
    bildende Material bei 14 über die dem Deckel 15 zugekehrte Stirn-
    seite 16 des Ringes 12 vorgezogen und diese Fläche 16 übergreifend
    vorgezogen, so dass die Dichtung 17 im Deckel 15 nicht auf der
    \,
    Stirnfläche 16 des Ringes 12, sondern vielmehr auf der Stirnfläche
    18 des den Stutzen 11 bildenden Kunststótfmaterias gleitet. Eine
    Berührung zwischen der z. B. häufig usKor bestehenden Dichtung
    17 und dem metallischen Ring 12 ist also an keiner Stelle möglich.

Claims (1)

  1. S a h u t z a n a p r U o h e
    1. Aus thermoplastischem Kunststoff bestehender, mit einem Drehver- %"'' schluss versehener Behälter, wobei der Verschluss aus einem in den Offnungsstutzen oder dgl. einzusetzenden Ring und einem gegenüber diesem zu verdrehenden Deckel besteht, dadurch gekennzeichnet, dass ,, { der den Stutzen (11) bildende Kunststoff am freien Ende des Stutzens (11) bzw. des Versohlussringes (12) Ueber diesen etwas hinausgezogen ..' ist.' X'. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch ekennzeichnete dass der über "' die dem Verschlussdeokel (15) zugekehrten Seite bzw. Fläche (16) ? : des Ringes (12) überstehende Kunststoff (14) diese Fläche (16) außh mehr oder minder überdeckt. 3. Behälter nach Anspruch 1 und/oder 2 ; dadurch gekennzeichnet, 1r dass der Ring (12) über seinen Umfang verteilt nach aunsen gerichtete Erhebungen, Nasen, Hocker oder dgl. (1 ;) aufweist., 4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese vorstehenden Nasen usw. (13) am unteren Rand des Ringes (12) einge- schlagen oder eingeprägt sind. '
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