DE18282C - Flachdochthülse und Getriebe an Petroleumbrennern - Google Patents
Flachdochthülse und Getriebe an PetroleumbrennernInfo
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- DE18282C DE18282C DENDAT18282D DE18282DA DE18282C DE 18282 C DE18282 C DE 18282C DE NDAT18282 D DENDAT18282 D DE NDAT18282D DE 18282D A DE18282D A DE 18282DA DE 18282 C DE18282 C DE 18282C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D3/00—Burners using capillary action
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
- F23D2900/31015—Devices for mounting the wick to the carrier
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
ί PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. November 1881 ab.
Die aus blankem Blech angefertigten Dochthülsen der breiten Flachbrenner leiden an dem
Uebelstand, dafs sich die Dochthülsen in der Hitze krumm ziehen und beim Dochtputzen
leicht beschädigt und verbogen werden. Dies wird nur wenig dadurch gebessert, dafs man
sie jn neuerer Zeit mit gufseisernen Mänteln versieht. Stellt man die Brenner-Dochthülsen
aus Gufsmetall her, so begegnet man der Schwierigkeit, eine solch enge und lange Kernöffnung
tadellos zu formen und zu giefsen, und der eben so grofsen Schwierigkeit, die langen,
'engen Schlitzlöcher so glatt zu bearbeiten, dafs die Dochte . ohne Hemmung auf- und niedergeschoben
werden können. Würden aber zur Fabrikationserleichterung die Dochthülsen weniger
hoch angefertigt, so würde damit die Explosionsgefahr beim Niederschrauben des Dochtes
vermehrt werden.
Die neue Dochthülse ist nun aus leicht bearbeitbaren Theilen zusammengesetzt. Zwischen
die beiden Wandplatten A1 und A2 sind die
Zwischenstücke B1 und B1 mittelst Doppelfalzes
eingefügt, verschraubt, vernietet oder sonstwie befestigt. Die so construirte Dochthülse
ist mit ihrem unteren Ende in die am Bassindeckel befindlichen Brennmäntel eingeschoben
und in denselben entweder mittelst des von unten stramm eingeschobenen Keiles C befestigt
oder darin verkittet, vergossen oder verlöthet.
Die Innenflächen dieser vier Dochthülsenstücke können auf diese Weise der sorgfältigsten
und mannigfaltigsten Bearbeitung unterzogen werden, z. B. durch Befeilen, Schleifen, Fräsen,
Poliren, Verzinnen, Vernickeln, Verkupfern, Glasiren, Emailliren etc.
Am unteren Theile einer der beiden Wandplatten A2 ist die Lagerung für die Triebspindel
mit den Triebrädchen angebracht, und es greifen letztere durch die Aussparungen O1 O2 O3
in den Docht, Fig. 1.
Beim Einschieben neuer Dochte sind die vorstehenden Radzähnchen stets etwas hinderlich;
es ist deshalb eine Ausrückvorrichtung angebracht, welche das Getriebe während dieser
Manipulation zurückzuschieben ermöglicht. Die Triebspindel ist nämlich zwischen den an einer
Achse D befindlichen Zinken E1 E2 und F1 F2
gelagert, und es befinden sich ferner an dieser Achse D die Hebelarme ZT, H2 mit dem Gewichte
K.
Wendet man nun den Brenner über Kopf, um den Docht von unten neu einzuschieben,
so drückt das Gewicht K die Hebel nieder und öffnet automatisch den Dochtschlitz J;
ebenso bringt es die Rädchen wieder selbstthätig in Angriff, nachdem man den Docht eingezogen
und den Brenner zurück in die regulär aufrechte Lage gebracht hat.
Statt des Gewichts K kann der Hebel auch durch einen Fingerdruck ausgerückt und durch
eine Feder L, Fig. 2, in seine Lage zurückgebracht werden. Eine derartige Zusammenstellung
kann auch in den Brennmantel hineingelegt werden, wie in Fig. 3 gezeigt; hier ist
wieder D die Achse, L die Feder, und M ist die zur Ausrückung dienende Handhabe. Auch
kann eine derartige Ausrückung, statt an der Getriebespindel selbst, an der gegenüberliegenden,
beweglich zu machenden Wand oder an Gegenrädchen, Gegenwalzen, Druckplättchen, oder
einem anderen Gegenüber angebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Die aus den Theilen A1 und A2 und aus den in Falzen liegenden Zwischenstücken B1 und B2 zusammengesetzte Flachdochthülse, bei welcher die Theile dadurch an einander befestigt werden, dafs man sie mit ihrem unteren Theile in den Brennmantel einschiebt und durch den Keil C, durch Verkitten und durch Vergiefsen oder Verlöthen zusammenhält.Die Ausrückung des Dochtgetriebes oder des demselben gegenüberliegenden Scheidewandtheiles, oder der denselben gegenüberliegend angebrachten Gegenrädchen, Gegenwalzen, Druckplättchen etc. , und die Vorrichtung zum selbstthätigen Ineingriffsetzen des Getriebes durch das an einem Hebel wirkende Gewicht K oder durch die Feder L.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18282C true DE18282C (de) |
Family
ID=295171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18282D Active DE18282C (de) | Flachdochthülse und Getriebe an Petroleumbrennern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18282C (de) |
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