DE1817676C - Leckanzeigevorrichtung für einwandige, belüftete Lagerbehälter, insbesondere für Mineralöle - Google Patents

Leckanzeigevorrichtung für einwandige, belüftete Lagerbehälter, insbesondere für Mineralöle

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DE1817676C
DE1817676C DE1817676C DE 1817676 C DE1817676 C DE 1817676C DE 1817676 C DE1817676 C DE 1817676C
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English (en)
Inventor
Wilhelm 4814 Senne; Bieber Eberhard 4831 Avenwedde Gathmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Tecalemit GmbH
Original Assignee
Deutsche Tecalemit GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Leckanzeigevorrichtung für einwandige, belüftete Lagerbehälter, insbesondere für Mineralöle, mit einem in den Behälterraum eintauchenden, senkrecht zum Flüssigkeitsspiegel und bis unter den minimalen Spiegelstarid reichenden nach unten offenen Rohr, das mit einer An-
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Zeigevorrichtung verbunden ist, und mit einer Ventil- Anzeigegerät betätigt, so daß bei Entstehen eines
einrichtung zur Ausschaltung der Anzeigevorrich- Lecks eine zuverlässige Anzeige erfolgt. Bei Befül-
tung beim Füllen und Entleeren oes Behälters. lung und Entnahme d-is Behälters über die Zufluß-
Es ist bereits eine Leckaazeigevorrichtung für ein- und Abflußleitung wird durch das geöffnete Ventil
wandige, belüftete Lagerbehälter bekannt, die ein in 5 der kommunizierenden Verbindungsleitung der Flüs-
den Behälterraum eintauchendes, senkrecht zum sigkeitsspiegel des Behälters stets auf gleichem Ni-
Flüssigkeitsspiegel und bis unter den minimalen Spie- veau mit dem Vergleichsspiegel des Kontrollrohres
gelstand reichendes nach unten offenes Rohr, das mit gehalten, so daß das Anzeigegerät hier nicht anspre-
einei Anzeigevorrichtung verbunden ist, und eine chen kann. Wenn die Zufluß- und Entnahmeleitung
Ventileinrichtung zur Ausschaltung der Anzeigevor- io nicht geöffnet ist, ist das Ventil geschlossen, so daß
richtung beim Füllen and Entleeres des Behälters be- sich bei einem vorhandenen Leck der Flüssigkeits-
sitzt. Bei dieser bekannten Leckanzeigevorrichtung, spiegel im Behälter gegenüber dem künstlichen Ver-
wie sie in dem deutschen Gebrauchsmuster gleichsspiegel des Kontrollrohres absenkt, wodurch
I 772 733 beschrieben ist, schließt an das in den Be- eine Meßgröße gegeben ist, die in eine an sich belie-
hälterraum reichende, nach unten offene Rohr eine 15 bige optische oder akustische Anzeige umgewandelt
Geberleitung an, die mit Luft gefüllt ist und über wird.
einen membränartigen Balg zu hinein Ventil führt, Ein weiteres Merkmal kennzeichnet sich dadurch, das in offenem Zustand mit der Atmosphäre in Ver- daß als Anzeigevorrichtung oberhalb des Behälters bindung steht. Bei Befüllung und Entnahme des Be- ein in seinem unteren Bereich eine Sperrflüssigkeit häkers wird dieses Ventil geöffnet, so daß in der Ge- 20 enthaltender, oberhalb dieser mit der Behälterflüssigberleitung Atmosphärendruck herrscht. Bei Entste- keil gefüllter, geschlossener Zwischenbehälter anhung eines Lecks ist das Magnetventil geschlossen, geordnet ist, in dem die Anzeigeeinrichtung vorgeseso daß bei einem in der Geberleitung entstehenden, hen ist, und daß die mit der Behälterflüssigkeit gedurch die Leckflüssigkeit bedingten Unterdruck der füllten Leitungen an zwei getrennte, in die Behälter-Balg einen Alarmkontakt schließen soll. Diere be- 25 flüssigkeit führende Anschlußstutzen des Zwischenkannte Leckanzeigevorrichtung arbeitet insoweit behälters angeschlossen ist.
nicht zuverlässig, als bei Temperaturänderungen eine Wenn das Ventil geschlossen ist, d. h. wenn keine Volumenänderung der in der Geberleitung befindli- Befüllung oder Entnahme erfolgt, tritt bei unterchen Luft erfolgt, die zu einem Fehlalarm führen schiedlichen Spiegelhöhen im Behälter und im Konkann. 30 trollrohr zufolge der Heberwirkung der kommunizie-
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe renden Verbindungsleitung eine Bewegung der in
zugrunde, eine sicher wirkende Leckanzeigevorrich- dem Zwischenbehälter enthaltenen Behälterflüssig-
tung für belüftete Behälter zu schaffen, die eine An- keit auf, die auf das Anzeigegerät einwirkt und ein
zeige von Leckverlusten auch bei leicht vergasenden Signal auslöst. Bei geöffnetem Ventil erfolgt der
Flüssigkeiten, wie Benzin, gewährleistet und selbst 35 Spiegelausgleich unmittelbar über das Ventil, ohne
kleinste Leckverluste mit absoluter Sicherheit an- die Behälterflüssigkeit in dem Zwischenbehälter zu
zeigt· , beeinflussen, so daß in diesem Falle das Anzeigegerät
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß parallel nicht anspricht.
zu dem mit der Anzeigevorrichtung in Verbindung Ein weiteres Merkmal der Erfindung kennzeichnet stehenden Rohr ein ebenfalls bis unter den minima- 40 sich dadurch, daß der Zwischenbehälter durch eine len Spiegelstand reichendes Kontrollrohr, das am um- oberhalb seines Bodens endende Wand in zwei geteren Ende geschlossen und am oberen bis über den trennte, über die Sperrflüssigkeit miteinander kommaximalen Spiegelstand reichenden Ende offen ist, munizierende. je einen AnschhißstutTen aufweisende angeordnet ist, daß eine das am unteren Ende offene Kammern unterteilt ist und daß in jeder Kammer ein Rohr mit der Anzeigevorrichtung verbindende Lei- 45 auf der Sperrflüssigkeit ruhender Schwimmer vorgetung luftfrei mit der Behälterflüssigkeit gefüllt i&t und sehen ist, und beide Schwimmer durch ein ein nach im Kontrollrohr ein oberhalb des Bodens derselben unten gerichtetes Anzeigeorgan tragendes- waagebalendendes, einen geringeren Durchmesser als das kenartiges, eine unterhalb des Spiegels der Sperrflüs-Kontrollrohr aufweisendes, dem Durchmesser des sigkeit liegende öffnung der Trennwand durchdrinunten offenen Rohres entsprechendes und ebenfalls 50 gendes Gestänge verbunden sind,
mit der Anzeigevorrichtung über eine luftfrei mit der Bei unterschiedlicher Einstellung der beiden Flüs-Behälterflüssigkeit gefüllte Leitung in Verbindung sigkeitsspiegel des Behälters und des KontroHrohres stehendes Rohr vorgesehen ist und daß die Ventil- nehmen zufolge der Heberwirkung der Verbindungseinrichtung während der Füll- und Entnahmephase leitung die beiden Schwimmer unterschiedliche Hoden Behälterinhalt mit dem Inhalt des KontroHrohres 55 henlagen ein, wodurch der Waagebalken und das an verbindet. ihm angeordnete Anzeigeorgan in eine Schräglage ge-
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird bracht werden, die auf optischem oder elektrischem der in dem Behälter bestehende Flüssigkeitsspiegel Wege zur Erzeugung eines Signals ausgenutzt wird,
dann mit einem durch das Kontrollrohr künstlich ge- Eine Abwandlung der Erfindung kennzeichnet sich schaffenen Flüssigkeitsspiegel verglichen, wenn dem 60 dadurch, daß ein durch eine Membran in zwei je mil Behälter keine Flüssigkeit zugeführt oder entnommen einer der Leitungen verbundene Kammern geteilter, wird. Bei einem Leck im Behälter sinkt der Flüssig- mit der Behälterflüssigkeit gefüllter Zwischenbehältei keitsspiegel des Behälters zufolge der aus ihm über vorgesehen ist und daß die Membran ein mittig mil das Leck ausfließenden Flüssigkeit, während der ihr verbundenes Anzeigeorgan aufweist. Hierbe künstliche Flüssigkeitsspiegel unverändert aufrechter- 65 kann entweder das Ventil in dem Boden des Konhalten wird. In Abhängigkeit von den sich im Ruhe- trollrohres oder in einer den Zwischenbehälter kurz zustand einstellenden unterschiedlichen Flüssigkeits- schließenden Leitung angeordnet sein,
spiegeln im Behälter und im Kontrollrohr wird ein Eine andere Ausführungsform der Erfindung is
f.
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zwischenbehäl- kennzeichnet sich dadurch, daß die Verbindungsleiter eine unten offene, in die Sperrflüssigkeit eintau- tung an zwei getrennte, am Boden des Zwischenbechende, mit der Behälterflüssigkeit gefüllte Glocke hälters angeordnete Stutzen angeschlossen ist, daß schwimmend angeordnet ist, daß der Anschlußstut- der Stutzen des im Kontrollrohr endenden Rohres in zen des in dem Kontrollrohr befindlichen Rohres 5 einen geschlossenen Membrankörper mündet und zwei die Sperrflüssigkeit durchdringende Rohrzweige daß die Ventileinrichtung in dem Anschlußstutzen besitzt, von denen der eine in der Glocke, der andere des im Kontrollrohr endenden Rohres angeordnet außerhalb der Glocke endet, daß die Ventileinrich- und als Drei-Wege-Ventil ausgebildet ist, von dem tung als in dem die beiden Rohrzweige tragenden eine Kurzschlußleitung zu dem unten offenen Rohr Anschlußstutzen angeordnetes, den einen oder den io der Verbindungsleitung führt.
anderen Rohrzweig mit dem in dem Kontrollrohr an- Auch hier erfolgt eine Speicherung und Messung
geordneten Rohr ν '""bindendes Zwei-Wege-Ventil der bei den einzelnen kurzen Betriebspausen auftre-
ausgebildet ist und daß die Glocke ein auf einer Ska- tenden Leckmengen in gleicher Weise. In den Be-
Ia gleitendes Anzeigeorgan oder en Schaltorgan be- triebspausen ist das im Kontrollrohr liegende Rohr
sitzt. 15 über das Drei-Wege-Ventil mit dem Membrankörper
Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, verbunden, so daß bei Spiegeldifferenzen die aus dem
da sie sich durch einen geringen Aufwand auszeich- Kontroilrohr geförderte Behällerfiüssigkeii in dem
net, da eine direkte Anzeige eines Lecks durch die Membrankörper aufgenommen wird, wobei über das
Glocke auf mechanischem Wege erfolgt. Diese Aus- unten offene Rohr der Verbindungsleitung eine ent-
führungsform eignet sich besonders für Lagerbehäl- ao sprechende Menge an Behälterflüssigkeit aus dem
ter, bei denen eine häufige Entnahme stattfindet, bei- Zwischenbehälter austritt. Bei Befüllung und Ent-
spielsweise bei Tankstellen oder bei Heizölversor- nähme wird durch das Drei-Wege-Ventil die Verbin-
gungsanlagen, bei denen in der Regel die Betriebs- dung zu dem Membrankörper unterbrochen; der
pausen kurz sind und damit die Zeit für die Messung Spiegelausgleich erfolgt hierbei direkt über die an
der Leckmenge und der Alarmgabe ebenfalls kurz 25 dem Ventil angeschlossene Kurzschlußverbindung in
ist. Die während einer Betriebspause auftretende der Verbindungsleitung. Nach erfolgter Befüllung
Spiegeldifferenz ist meistens sehr klein, und sie wird oder Entnahme verbindet das Ausgleichsventil durch
bei Entnahmebeginn durch den herbeigeführten Spie- Umschaltung das in dem Kontrollrohr liegende Rohr
gelausgleich ausgeglichen, so daß insbesondere bei mit dem Membrankörper unter gleichzeitiger Schlie-
einer kleinen Leckstelle Leckverluste eintreten kön- 30 ßung der Kurzschlußverbindung, so daß weitere
nen, ohne daß eine Warnung erfolgt. Bei der erfin- Leckverluste in dem Membrankörper gespeichert
dungsgemäßen Ausführungsform wird die bei einer werden.
Betriebspause ausgetretene Leckmenge während der Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die Querfolgenden Entnahme in der Glocke gespeichert, so schnittsfläche des Kontrollrohres größer ist als die daß eine Summierung der bei mehreren aufeinander- 35 Querschnittsfläche der Glocke bzw. des Membranfolgenden Betriebspausen aufgetretenen Leckmengen körpers. Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme oder Spiegeldifferenzen erreicht und eine genaue An- erfolgt eine Vergrößerung der Anzeige durch die zeige der Leckmenge erhalten wird; die Spiegeldiffe- Glocke bzw. den Membrankörper, so daß eine zuverrenz, die sich zwischen dem Spiegel des Kontrollroh- lässige Anzeige auch bei sehr geringen Leckmengen res und dem Behälterspiegel bei Leckverlusten bildet, 40 gegeben ist.
wird auf den teils mit einer Behälterflüssigkeit und Eine weitere Ausführungsform kennzeichnet sich teils mit einer Sperrflüssigkeit gefüllten Zwischenbe- dadurch, daß die in dem Behälter angeordneten Rohhälter übertragen. Die Verbindungsleitungen reichen re gleiche Gewichte und gleiche Volumina aufweisen hierbei bis in den mit der Behäiterfiüssigkeii gefüllten und daß sie mit ihren oberen Enden an einem als Teil des Zwischenbehälters. Das in dem Kontrollrohr 45 Anzeigevorrichtung ausgebildeten! Waagebalken aufangeordnete Rohr der Verbindungsleitung ist in zwei gehängt sind, wobei die Verbindungsleitung flexibel Rohrzweige aufgeteilt; an der Verzweigungsstelle be- ausgebildet ist und in ihr das Ventil angeordnet ist. findet sich ein Zwei-Wege-Ventil. Der eine Rohr- Bei dieser Ausführungsform wird das sich bei ungleizweig führt in die auf der Sperrschicht befindliche chem Spiegelniveau ändernde Gewicht der beiden Behälterflüssigkeit und bildet eine direkte Verbin- 5° Rohre ausgenutzt zur Erzeugung eines Signals,
dung mit der anderen, ebenfalls bis in die Behälter- Eine weitere einfache Ausfühningsform kennzeichflüssigkeit reichenden Verbindungsleitung. Der ande- net sich dadurch, daß in dem Behälter ein das Konre Rohrzweig mündet in die Glocke. Während der trollrohr umgebender, ringförmiger, mit einer Licht-Betriebspause ist das in dem Kontrollrohr befindliche schranke ausgestatteter Schwimmer und auf dem Rohr über das Ventil mit dem in die Glocke führen- 55 Spiegel des Kontrollrohres bei Absenkung des Beden Rohrzweig verbunden, während bei Befüllung hälterspiegels als Sperrelement in den Weg der Licht- und Entnahme dieses Rohr mit dem außerhalb der schranke eintretender ringförmiger Schwimmer anGlocke endenden Rohrzweig verbunden ist. Während geordnet ist.
der Betriebspausen nimmt also die Glocke die aus Weiter ist von Bedeutung, daß der Querschnitts-
dem Kontrollrohr bei Spiegeldifferenz über das in 60 verlauf des Kontrollrohres dem Querschnittsverlauf
ihm liegende Rohr der Verbindungsleitung austreten- des Behälters proportional ist.
de Flüssigkeit auf und ändert damit ihre Einiauchtie- Die Zeichnungen zeigen verschiedene beispiels-
fc in die Sperrflüssigkeit. Diese Änderung wird von weise Ausführungsformen der Erfindung. Es be-
dcm Anzeigeorgan der Glocke sichtbar nach außen deutet
übertragen, und bei Erreichen einer bestimmten in 65 F i g. 1 eine schematische Darstellung einer, Aus-
dcr Glocke gespeicherten Leckmenge, wird ein aku- führungsform der Erfindung,
stischcs Signal betätigt. F i g. 2 eine abgewandelte Ausführungsform und
I-'inc abgewandelte weitere Ausführungsform Anordnung des Ventils,
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Fig. 3 eine abgewandelte Ausführungsform des liegt in der Kammer 17 ein Schwimmer 21 und in der
zur Anzeige erforderlichen Zwischenbehälters, Kammer 16 ein Schwimmer 22. Die beiden Schwim-
F i g. 4 eine schematische Darstellung einer ande- mer 21, 22 tragen einen auf den Schneiden 25 gela-
ren Ausführungsform der Erfindung, gerten Waagebalken 24, der eine öffnung 23 der
F i g. 5 eine schematische Darstellung einer abge- 5 Trennwand 19 durchgreift. An dem Waagebalken 24
wandelten Ausführungsform gemäß F i g. 4, ist ein senkrecht zu ihm stehender Spiegel 26 befe-
F i g. 6 eine schematische Darstellung einer weite- stigt, der von einer Lampe 27 mit einem Lichtstrahl
ren abgewandelten Ausführungsform der Erfin- beaufschlagt wird, der auf eine Skala 28 reflektiert
dung, wird.
Fig. 7 eine weitere Abwandlung der Erfindung io Die Leitungen 10, 11 und die Kammern 16, 17
und oberhalb der Sperrflüssigkeit 20 sind mit der Be-
Fig. 8 eine abgewandelte Ausführungsform des hälterflüssigkeit gefüllt. Wenn in dem Behälter 1 sich
Anzeigegerätes gemäß F i g. 7. ein Leck ausbildet, fließt aus diesem Leck Behälter-
Die F i g. 1 zeigt einen zylindrischen, mit einem flüssigkeit nach außen ab, wodurch sich der Flüssig-Domdeckel versehenen Behälter 1 zur Aufnahme von 15 keitsspiegel in dem Behälter 1 absenkt. Da das Ventil Flüssigkeiten, wie Benzin, Mineralöl u. dgl., bei dem 13 geschlossen bleibt, weil die Leitungen 4, 5 nicht der Flüssigkeitsspiegel zwischen einem minimalen betätigt werden, kann sich der Flüssigkeitsspiegel in Spiegelstand 2 und einem maximalen Spiegelstand 3 dem Kontrollrohr 9 nicht absenken. Hierdurch entschwenken kann. In dem Behälterdeckel ist ein Zu- stehen in den Leitungen 10, 11 unterschiedliche flußrohr 4 zur Befüllung des Behälters und ein Ent- 20 Drücke, die einen Nieveauausgleich über die Leitunnahmerohr 5 zur Entnahme der Flüssigkeit aus dem gen 10, 11 und die Kammern 16, 17 anstreben. Behälter angeordnet. Jedes dieser Rohre ist mit Durch die Leitung 11 wird zufolge des höheren einem Schleppventil 6 und 7 versehen, das sich bei Druckes in dem Kontrollrohr 9 Flüssigkeit in die Einführung von Flüssigkeit in den Behälter 1 und bei Kammer 16 eingeführt; hierdurch senkt sich der Entnahme der Flüssigkeit aus dem Behälter 1 zwang- 25 Spiegel der Trennflüssigkeit 20 in der Kammer 16 läufig öffnet. In dem Deckel des Behälters 1 sind ab, gleichzeitig hebt sich der Spiegel der Trennflüsweiterhin zwei Rohre 8 und 9 angeordnet, von denen sigkeit 20 in der Kammer 17, so daß über die Verdas eine Rohr 8 unten offen ist, während das andere bindungsleitung 10 so lange Flüssigkeit in den Behälals Kontrollrohr dienende Rohr 9 unten geschlossen ter 1 eingedrückt wird, bis sich die beiden Flüssigist, sich mit seinem oberen Ende bis über den maxi- 30 keitsspiegel im Behälter 1 und im Kontrollrohr 9 nimalen Spiegelstand 3 erstreckt und oberseitig offen veaugleich eingestellt haben. Hierdurch wird der ist. Die beiden Rohre 8, 9 reichen bis unterhalb des Waagebalken 24 und mit ihm der Spiegel 26 aus der minimalen Spiegelstandes 2. An das Rohr 8 schließt in F i g. 1 gezeigten Lage ausgelenkt, und der Lichteine Leitung 10 an, die mit einer Leitung 11 eine als strahl zeigt auf der Skala 28 an, daß ein Leck in dem Heber wirkende Verbindungsleitung zwischen den 35 Behälter 1 vorhanden ist. An den obersten Stellen Rohren 8 und 9 bildet, wobei in dem Rohr 9 ein an der Leitungszweige 10, 11 sind Stutzen 29 zum Entden Leitungszweig 11 angeschlossenes, unten offenes lüften und zum Einfüllen der Behälterflüssigkeit vorRohr angeschlossen ist, das unmittelbar oberhalb des gesehen
Bodens des Kontrollrohres 9 endet. Bei der Ausführungsform nach der F i g. 2 ist die
In dem Beden des Kontrollrohres 9 ist ein Ven- 40 Anordnung des Ventils 13 und des Hebels 14 mil
til 13 angeordnet, das an einem Hebel 14 befestigt den Schleppventilen 6 und 7 überflüssig. Statt dessen
ist, der um einen Punkt 15 geschwenkt werden kann. ist zwischen den Leitungszweigen 10 und 11 eine
Das Schleppventil 6 greift an dem freien Ende des Kurzschlußleitung 36 angeordnet, in der ein elektro-
kürzeren Hebelarmes an, während das Schleppven- mtagnciisches Ventil 30 vorgesehen ist, das von den
til 7 im Bereich des längeren Hebelarmes angreift. 45 Betätigungshähnen der Leitungen 4, 5 oder den Füll-
Hierdurch wird erreicht, daß sowohl bei Betätigung oder Entnahmepumpen gesteuert ist und bei Betäti-
der Zuflußleitung 4 als auch bei Betätigung der Ent- gung einer der Leitungen 4, 5 in der Offenstellung
nahmeleitung 5 zwangläufig mit dem jeweiligen gehalten ist, in der es einen Kurzschluß zu dem Zwi-
Schleppventil auch das Ventil 13 des Kontrollroh- schenbehätter 18 bildet. Über dieses Ventil 30 erfolgi
res 9 geöffnet wird, so daß der Spiegel der Flüssigkeit 50 ebenso wie bei Fig. 1 eine Niveaugleichheit der in
sowohl in dem Behälter 1 als auch in dem Kontroll- dem Behälter 1 und dem Rohr 9 vorhandenen Flüs-
rohr 9 durch das geöffnete Ventil auf gleichem Ni- sigkeitsspiegel. Wenn das Ventil 30 geschlossen ist
veau gehalten wird. Werden die Leitungen 4, 5 nicht tritt bei Auftreten eines Lecks im Behälter 1 die glei-
betätigt, bleibt das Ventil 13 geschlossen. ehe Wirkung ein, wie sie zu Fig. 1 beschrieben ist
Die Leitungszweige 10, 11 führen in einen Zwi- 55 Gemäß Fig.2 ist die Anzeigevorrichtung insoweii
schenbehälter 18, der durch eine Trennwand 19 in anders, als am Boden des Behälters 18 ein Nähe
zwei Einzelkammern 16 und 17 geteilt ist, wobei die- rüngsschalter 32 angeordnet ist, der bei Auslenkung
se beiden Kammern in kommunizierender Verbini- einer Metallplatte 31 an dem Waagebalken 24 ein Si
dung stehen, nämlich dadurch, daß die Trennwand gnal erzeugt
19 nicht bis zum Boden des Zwischenbehälters 18 60 Die Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des
geführt ist Der Leitungszweig 10 mündet in die Gefäßes 18. Auch hier wird das Gefäß 18 in zwc
Kammer 17, während der Leitungszweig 11 in die .Kammern unterteilt, und zwar durch eine Membran«
Kammer 16 mündet. Der untere Bereich des Zwi- 33. Bei Auftreten eines Lecks in dem Behälter 1
schenbehälters 18 ist mit einer Sperrflüssigkeit 20 ge- biegt sich die Membrane 33 nach einer Seite durcli
füllt, die schwerer als die Behälterflüssigkeit ist, wo- 65 und betätigt einen Zeiger 34, der mit den Kontaktci
bei sich zufolge der kommunizierenden Verbindung 35 ein Signal erzeugen kann.
der Kammern 16, 17 in diesen ein Niveauausgleich In der Ausführungsform nach Fig.4 sind in den1
einstellt Auf der Oberfläche der Sperrflüssigkeit 20 Behälter 1 die Zuflußleitung 4 und die Entnahmelei-
ίο
m&m mm
«et isu Von dem Ventil öghend«!»!^ κ Rohrstutzen 68 die aus dem Kontrollrohr 9 ver-
eintaucht. °«JJ1^ » ^Ιβ^η*ha™ daß die >S Rohr 8 in den Behälter zurückgeführt wird. Während
außerhalb der Glocke 58 endeU Wahrend der verbunden, so daß über die Kurzschlußlei-
tnebspausen ^1^1^^^^ d"m Rohr- tung ein kommunizierender Ausgleich der Spiegel des
zeigten Stellung, in der das Rohr 55 mit «m^ Behälters und des Kontrollrohres 9 erfolgt, ohne den
Si intern'Ko ΐο iroS 9 tenÄÄkeu Membrankörper 66 zu beeinflussen. Bei der folgen-
bpiegei in aem Rohrzwei£ 59 in das Inne- den Betriebspause wird wiederum eine bestimmte iede?aGloci 58 eintS« und d"s 'anhebt. Hierbei a5 Menge an Behälterflüssigkeit in den Membrankörpe,
u· u» · 1LhL. An?Pi»<>nrean 64 Bei Befüllung eingedrückt, wobei bei Erreichung einer Endsteliung
TChpei Tme wlcX^Sromagneü ehe Ventil das Anzeigeorgan 64 des Membrankörpers 66 den
oder Entnahme wird das «e"™m^TT der der Kontakt «f zur Erzeugung eines Signals kurzschließt.
62 in d.e entgege«gesetete !^f un| ^n n^d ^5 Auch bei dieser AusfÜhrungsform ist ein dem Rohi ^^Ά^^^!^^ΟΒΒν€3 der Fig.4 entsprechendes nicht dargestelltes
sicidTeTpiegeldifferenz zwischen dem Behälter und Rohr an dem Membrankorper 66 angeordnet um
Sm KonfroSohri Ober den Zwischenbehälter 56 durch Absaugung von Behälterflüssigke.t aus dem
η ,£ Roh8ι ausSt ohne die Glocke 58 zu Membrankörper nach Erreichen seiner Höchststel-
Seeinflussen Bei α^ΑΓ^ρ^ befin- lung ein Zusammenziehen in die Normalstellung zu beeintlussen. oei uci ι β r dg_ 35 gewährleisten. Auch ein dem Rohr 63' gemäß Fig.4
fen sTÜlung wobd ^Γ5η^'"vSÄ Leck I entsprechendes Rohr kann bei dieser Ausführung*
Behälter 1 die Glocke 58 durch die aus dem Kon- form vorgesehen sein. ..^n
? ilrnhr 9 über das Rohr 55 und den Rohrzweig 59 Wie insbesondere die Fig. 5 zeigt, ist die Quer-
trol rohr9 über das Rohr ss u schnittsfläche des Kontrollrohres 9 erheblich größe.
wirTbis das AAS« ω« Kontak? 65 zur 40 als diejenige des Membrankörpers 66 oder auch der
SigäbfkurzscSt. Damit die Glocke 58 bei Er- Glocke 58 so daß eine Vergrößerung der Anze.ge
refchufe ihrer obersten Stellung wieder in die Aus- durch das Anzeigeorgan 64 erreicht wird,
reicnung niici uu „,„,..„ i,ann ist ein U-för- De Fig. 6 zeigt eine weitere abgewandelte Aus
gangsstellung^gesenkt^ΪΑώΧοΚ- führungsform. In dem Behälter! sind die Zufluß-
ESoX^^evSSSÄadMein 45 und Entnahmeleitungen 4,5 angeordnet. Auch hier
TeifderTn de? Glocke 58 befindlichen Behälterflüs- sind die zusätzlichen Rohre 38 und 41 angeordnet
Skeit abLsaigVwird, wodurch die Glocke 58 wie- von denen das Rohr 38 unten offen und das Rohr 4!
nlrlSnkt und R eichzeitig eine entsprechende unten geschlossen und oberseitig offen ist. An das
wJSSmi ÜrΧ Rohr 8 in den Zwischen- Rohr 38 schließt eine flexible Leitung 39 an, in de, SSS » dSesaugt wird. Zu Prüfzwecken ist eine 50 ein elektromagnetisches, von den Leitungen 4,5 ode.
?n rf^obere offene Ende des Kontrollrohres 9 füh- den zugehörigen Pumpen gesteuertes Ventil 40 vor-
reni Le^nK 63' vorgesehen, durch die Behälter- gesehen ist; die Leitung 39 geht über in ein koax.a
S£äWta »SKniohc · eingegeben werden in dem Rohr 37 liegendes unterseiüg offenes Roh,
I^ ,,m in ihm einen erhöhten Spiegel zu erzielen, 41, das unmittelbar über dem geschlossenen Bodev
T;,r nrSen ob eme Anzeige über die Glocke 58 55 des Rohres 37 endet. Bei dieser AusfÜhrungsform be und zu prüfen, ob eine Anzeige u ^^ ^ ^^ χ ^ ^ ^^ Volumina un<
Dfe Fi B 5 zeigt eine abgewandelte Ausführungs- Gewichte. Sie sind mit ihren oberen Enden an einen fnrm rteV AusführunSform nach F i g. 4. Hier ist der Waagebalken 42 aufgehängt. Wenn der Flussigkeits SScnenbehäUe^ ΆPvonkommen, dLh. ohne Sperr- spiegel im Behälter 1 mit demjenigen im Rohr37 ni n^rftkd^m Ta* BehäSTüssgkeit gefüllU Am 60 veaugleich ist, ist der Waagebalken 42 im Gleichge S3 £ Sähe« befindet sich ein Membrankör- wicht. Ändert sich jedoch der Flüssigkeitsspiegel ir !ΑΪ de^ein RohSutzen 68 einmündet. An Behälter 1 bei geschlossenem Venül 40, ändern sie
nor 66 in den ein Rohrstutzen 68 einmunaei. λπ dciuihci 1 uci s«>wiuus3eii«u rwmi -»v, ou—.. --5Ii1JE Je RnhrSuS «I ist ein in zwei Stel- auch die Gewichte der Rohre 37 und 38, so daß de
Drei-Wege- Waagebalken 42 ausgelenkt wird una uoer das uoei
luneen bewegbares elektromagneubtncs υι^-ηκ.^. ..»-6 „™ ,_ __-e_. —
Venti?69 anleordneU an das das in dem Kontroll- 65 tragungsgestange 43,44 zu emer Anzeige hihrt. rohr 9 liegende Rohr 67 der Verbindungsleitung an- Die Fig.7 «igt eine weitere Abwandlung. Aue
schiicßU An dem Zwischenbehälter 56 ist ein weite- h.er sind in dem Behalter 1 die Leitungen 4 5 a rer außerhalb des Membranköφers 66 liegender geordnet, und die Rohre 8,9 vorgesehen. An d«
Rohr 8 schließt eine Verbindungsleitung 45 an, die über das elektromagnetische, von den Vorgängen in den Leitungen 4, 5 gesteuerte Ventil in die Leitung 46 führt, die in das Rohr 12 übergeht, das koaxial im Rohr 9 angeordnet ist. Auf dem Flüssigkeitsspiegel des Behälters 1 ist ein das Rohr 9 umgebender ringförmiger Schwimmer 48 angeordnet, während in dem Rohr 9 ein das Rohr 12 umgebender Ringschwimmer 49 vorgesehen ist. Auf der Oberseite des Schwimmers 48 ist eine Lichtschranke 50, 51, 52 angeordnet, wobei die Rohre 9 und 12 aus durchsichtigem Material bestehen, so daß der Lichtstrahl 52 der Lichtschranke passieren kann. Wenn sich zufolge eines Lecks der Ringschwimmer 48 absenkt, tritt der feststehende Ringschwimmer 49 in den Weg des Lichtstrahles 52
ein und unterbricht diesen, so daß ein elektrisches Signal ausgelöst wird. Das gleiche ist der Fall bei der Ausführungsform nach F i g. 8, die eine Abwandlung der Ringschwimmer als ein Kapazitätsänderungen messendes Gerät zeigt. Hier ist auf dem Schwimmer
48 eine Spule 53 angeordnet, in der bei Absinken des Schwimmers 48 durch den feststehenden Schwimmer
49 Änderungen hervorgerufen1 werden, die über die Leitung 54 zur Auslösung einer Anzeige ausgenutzt
ίο werden. Die die Anzeige auslösende Vorrichtung kann selbstverständlich auch anders ausgebildet sein, es kann jede Vorrichtung verwendet werden, die in Abhängigkeit von einer Druckdifferenz, von einer Gewichtsdifferenz oder von einer Volumenänderung arbeiten kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Leckanzeigevorrichtung für einwandige, belüftete Lagerbehälter, insbesondere für Mineralöle, mit einem in den Behälterraum eintauchenden, senkrecht zum Flüssigkeitsspiegel und bis unter den minimalen Spiegelstand reichenden nach unten offenen Rohr, das mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist, und mit.einer Ventileinrichtung zur Ausschaltung der Anzeigevorrichtung beim Füllen und Entleeren des Behälters, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem mit der Anzeigevorrichtung (18) in Verbindung stehenden Rohr (8) ein ebenfalls bis unter den· minimalen Spiegelstand reichendes Kontrollrohr (9), das am unteren Ende geschlossen und am oberen, bis über den maximalen Spiegelstand reichenden Ende offen ist, angeordnet ist, daß eine das am unteren Ende offene Rohr mit der Anzeigevorrichtung verbindende Leitung (10) luftfrei mit der Behälterflüssigkeit gefüllt ist und im Kontrollrohr ein oberhalb des Bodens derselben endendes, einen geringeren Durchmesser als das Kontrollrohr aufweisendes, dem Durchmesser des unten offenen Rohres entsprechendes und ebenfalls mit der Anzeigevorrichtung über eine luftfrei mit der Behälterflüssigkeit gefüllte Leitung (11) in Verbindung stehendes Rohr (12) vorgesehen ist und daß die Ventileinrichtung (6, 13) während der Füll- und Entnahmephase den Behälterinhalt mit dem Inhalt des Kontrollrohres verbindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Anzeigevorrichtung oberhalb des Behälters (1) ein in seinem unteren Bereich eine Sperrflüssigkeit (20) enthaltender, oberhalb dieser mit der Behälterflüssigkeit gefüllter, geschlossener Zwischenbehälter (18) angeordnet ist, in dem die Anzeigemittel (26, 27, 28) vorgesehen ist, und daß die mit der Behälterflüssigkeit gefüllten Leitungen (10, 11) an zwei getrennte, in die Behälterflüssigkeit führende Anschlußstutzen des Zwischenbehälters (18) angeschlossen sind (Fig. 1).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (18) durch eine oberhalb seines Bodens endende Wand (19) in zwei getrennte, über die Sperrflüssigkeit (20) miteinander kommunizierende, je einen Anschlußstutzen aufweisende Kammern (16, 17) unterteilt ist und daß in jeder Kammer ein auf der Sperrflüssigkeit ruhender Schwimmer (21, 22) vorgesehen ist, und beide Schwimmer durch ein ein nach unten gerichtetes Anzeigeorgan (27) tragendes, waagebalkenartiges, eine unterhalb des Spiegels der Sperrflüssigkeit (20) liegende öffnung (23) der Trennwand (19) durchdringendes Gestänge (24, 25) verbunden sind (Fig. 1).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch eine Membran (33) in zwei je mit einer der Leitungen (10, 12) verbundene Kammern (16, 17) geteilter, mit der Behälterflüssigkeit gefüllter Zwischenbehälter (18) vorgesehen ist und daß die Membran ein mittig mit ihr verbundenes Anzeigeorgan (34, 35) aufweist (F i g. 3).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zwischenbehälter (56) eine unten offene, in die Sperrflüssigkeit eintauchende, mit der Behälterflüssigkeit gefüllte Glocke (58) schwimmend angeordnet ist, daß der Anschlußstutzen des in dem Kontrollrohr (9) befindlichen Rohres (55) zwei die Sperrflüssigkeit durchdringende Rohrzweige (59, 60) besitzt, von denen der*eine (59) in der Glocke, der andere (60) außerhalb der Glocke endet, daß die Ventileinrichtung als in dem die beiden Rohrzweige tragenden Anschlußstutzen angeordnetes, den einen oder den anderen Rohrzweig mit dem in dem Kontrollrohr (9) angeordneten Rohr (55) verbindendes Zwei-Wege-Ventil (62) ausgebildet ist und daß die Glocke ein auf einer Skala gleitendes Anzeigeorgan (64) oder ein Schaltorgan (65)besitzt (Fig. 4).
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (8, 67) an zwei getrennte, am Boden des Zwischenbehälters (56) angeordnete Stutzen (68, 71) angeschlossen ist, daß der Stutzen (68) des im Kontrollrohr (9) endenden Rohres (67) in einen geschlossenen Membrankörper (6) mündet und daß die Ventileinrichtung in dem Anschlußstutzen des im Kontrollrohr endenden Rohres angeordnet und als Drei-Wege-Ventil (69) ausgebildet ist, von dem eine Kurzschlußleitung (70) zu dem unten offenen Rohr (8) der Verbindungsleitung (8,67) führt (F i g. 5).
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des Kontrollrohres (9) größer ist als die Querschnittsfläche der Glocke (58) bzw. des Membrankörpers (66; F i g. 4, 5).
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Behälter (1) angeordneten Rohre (37, 38) gleiche Gewichte und gleiche Volumina aufweisen und daß sie mit ihren oberen Enden an einem als Anzeigeeinrichtung dienenden Waagebalken (42) aufgehängt sind, wobei die Verbindungsleitung (39) flexibel ausgebildet ist und in ihr das Ventil (40) angeordnet ist (F i g. 6).
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter (1) ein das Kontrollrohr (9) umgebender, ringförmiger, mit einer Lichtschranke (50, 51, 52) ausgestatteter Schwimmer (48) und auf dem Spiegel des Kontrollrohres bei Absenkung des Behälterspiegels als Sperrelement in den Weg der Lichtschranke (50, 51, 52) eintretender ringförmiger Schwimmer (49) angeordnet ist (F i g. 7).
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnittsverlauf des Kontrollrohres (9) dem Querschnittsverlauf des Behälters (1) proportional ist (F i g. 5).

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