DE1817673B2 - Gerät zum Einprägen einzelner Zeichen in einen prägbaren Streifen - Google Patents
Gerät zum Einprägen einzelner Zeichen in einen prägbaren StreifenInfo
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Description
3 4
ren« Ende (nach den Fig. 1 bis 4 an der linken metallischen Material hergestellt werden. Jedes einSeite)
miteinander gelenkig verbunden und am rück- zelne Prägeglied weist einen äußeren Kopfteil mit
wältigen Ende mit einer Gleitarretierung versehen einem Prägeteil und einen inneren gegabelten Teil
sind. Der Umriß des rückwärtigi-ji Teiles des oberen auf, der in axialer Richtung verlaufende Zähne bil-Gehäusegliedes
11 ist so ausgestaltet, daß das Gerät 5 det, mit deren Hilfe die Ketten bei einer Drehung des
mit einer Hand erfaßt werden kann, wobei der rück- Knopfes 13 bewegt werden können. Wie aus den
wärtige Teil des oberen Gehäuseglitdes sich zwi- Fig.3 und 4 zu ersehen ist, sind die Glieder 27 der
sehen dem Daumen und dem Zeigefinger befindet, oberen Kette 18 an der Unterseite mit Matrizen und
während die anderen Finger um das untere Gehäuse- die Glieder 27 der unteren Kette 19 an der Oberseite
glied 12 herumgreifen und auf das Gerät einen io mit Patrizen versehen. An den Ketten kann auch ein
Quetschdruck ausüben mit der Folge, daß das untere Glied vorgesehen werden, das einen Teil eines Band-Gehäuseglied
12 in das obere Gehäuseglied 11 hin- beschneidemessers bildet, wobei die obere Kette in
einschwenkt und als Hebel bei der Prägung eines Abständen Schneidklingen trägt, während die untere
Bandstückes dient, wie später noch beschrieben wird. Kette mit einem Amboß ausgestaltet ist
Vor der Mitte des Gerätes 10 ist in der oberen Wan- 15 Der Knopf 13 weist einen oberen, hohlen und zydung des Gehäusegliedes 12 ein Kijopf 13 drehbar lindrischen Kopfteil 31 auf, der am Umfang mit Ausgelagert, mit dessen Hilfe der Benutzer des Gerätes kehlungen versehen ist, so daß der Knopf vom Bedie verschiedenen Zeichen wählen kann, die in das nutzer des Gerätes leicht erfaßt und gedreht werden Band bzw. den Streifen eingeprägt werden sollen. kann. Der Knopf ist an der Innenseite 32 in Abstän-Der Benutzer kann durch fensterartige Öffnungen ao den mit Stegen und Nuten versehen, die mit einem 15, 16 und 17 am oberen Teil des Gehäusegliedes 11 aufrechtstehenden elastischen Zapfen 33 zusammenvor dem Knopf 13 die Zeichen und deren Lage an wirken, der mit dem Gehäuseteil 11 einstückig hergeder Prägestation im Gerät sehen. Nachdem durch stellt ist. Der Zapfen 33 ist elastisch und läßt eine Betätigen des Knopfes 13 ein Zeichen, z. B. der Drehung des Knopfes zu, ist andererseits jedoch ge-Buchstabe»^!« in das Fenster 15 eingestellt worden »5 nügend steif und führt den Knopf in eine Normalstelist, wird der Körper des Gerätes zusammengedrückt, lung zwischen den Stegen zurück, so daß der Benutwobei das Band mit einer Prägung des Buchstabens zer den Grad der Drehung des Knopfes fühlt, die die »A « versehen wird. Das im Fenster 15 sichtbare Zei- Bewegung der biegsamen Ketten bei der Einstellung chen liegt versetzt in bezug auf die dieses Zeichen der Prägeglieder auf die Prägestation anzeigt. Der einprägenden Prägeglieder bzw. -formen. Die Fenster 30 Mittelteil des Kopfteils 31 setzt sich nach unten in 16 und 17 erleichtern das Aufsuchen anderer Zei- einem Schaft 34 fort, der in einer am Gehäuseteil 11 chen und die Bedienung des Knopfes 13 bei der Em- vorgesehenen Öffnung 35 gelagert ist und sich durch stellung eines gewünschten Zeichens in das Fenster diese hindurch erstreckt. Am Ende des Schaftes 34 ist 15. ein Zahnrad 37 befestigt, das mit am Umfang verlau-
Vor der Mitte des Gerätes 10 ist in der oberen Wan- 15 Der Knopf 13 weist einen oberen, hohlen und zydung des Gehäusegliedes 12 ein Kijopf 13 drehbar lindrischen Kopfteil 31 auf, der am Umfang mit Ausgelagert, mit dessen Hilfe der Benutzer des Gerätes kehlungen versehen ist, so daß der Knopf vom Bedie verschiedenen Zeichen wählen kann, die in das nutzer des Gerätes leicht erfaßt und gedreht werden Band bzw. den Streifen eingeprägt werden sollen. kann. Der Knopf ist an der Innenseite 32 in Abstän-Der Benutzer kann durch fensterartige Öffnungen ao den mit Stegen und Nuten versehen, die mit einem 15, 16 und 17 am oberen Teil des Gehäusegliedes 11 aufrechtstehenden elastischen Zapfen 33 zusammenvor dem Knopf 13 die Zeichen und deren Lage an wirken, der mit dem Gehäuseteil 11 einstückig hergeder Prägestation im Gerät sehen. Nachdem durch stellt ist. Der Zapfen 33 ist elastisch und läßt eine Betätigen des Knopfes 13 ein Zeichen, z. B. der Drehung des Knopfes zu, ist andererseits jedoch ge-Buchstabe»^!« in das Fenster 15 eingestellt worden »5 nügend steif und führt den Knopf in eine Normalstelist, wird der Körper des Gerätes zusammengedrückt, lung zwischen den Stegen zurück, so daß der Benutwobei das Band mit einer Prägung des Buchstabens zer den Grad der Drehung des Knopfes fühlt, die die »A « versehen wird. Das im Fenster 15 sichtbare Zei- Bewegung der biegsamen Ketten bei der Einstellung chen liegt versetzt in bezug auf die dieses Zeichen der Prägeglieder auf die Prägestation anzeigt. Der einprägenden Prägeglieder bzw. -formen. Die Fenster 30 Mittelteil des Kopfteils 31 setzt sich nach unten in 16 und 17 erleichtern das Aufsuchen anderer Zei- einem Schaft 34 fort, der in einer am Gehäuseteil 11 chen und die Bedienung des Knopfes 13 bei der Em- vorgesehenen Öffnung 35 gelagert ist und sich durch stellung eines gewünschten Zeichens in das Fenster diese hindurch erstreckt. Am Ende des Schaftes 34 ist 15. ein Zahnrad 37 befestigt, das mit am Umfang verlau-
Die Zeichen werden auf dem Band von einzelnen 35 fenden und axial auf Abstand stehenden Sätzen von
zusammenwirkenden Prägegliedern (Matrizen und Zähnen versehen ist, die mit den gegabelten Enden
Patrizen) erzeugt, die an endlosen und in parallelen der einzelnen Glieder an den Ketten 18 und 19 käm-Ebenen
übereinander angeordneten kettenartigen men. Zwischen den Zahnsätzen ist ein scheibenför-Gliedern
18 und 19 vorgesehen sind, die hiernach als miger Abschnitt 38 angeordnet, der sich zwischen
Ketten bezeichnet werden. Die beiden Ketten 18 und 40 den Ketten 18 und 19 erstreckt und die Ketten so
19 sind um eine ovale Bahn im Gehäuseteil 11 her- weit auseinanderhält, wie die axiale Abmessung der
umgeführt. Das Gehäusteil 11 ist aus einem geeigne- Scheibe 38 beträgt. Am Schaft 34 ist unterhalb des
ten polymerischen Material hergestellt und weist eine Zahnrades 37 ein Kragen 39 befestigt, der das Füh-Kammer
auf, deren Seitenwandungen zusammen mit ren der unteren Kette 19 unterstützt und diese mit
Führungsgliedern eine ovale Bewegungsbahn für die 45 dem unteren Zahnkranz am Zahnrad 37 im Eingriff
Ketten in der Kammer des Gehäuseteils 11 bilden. hält. Auf den Schaft 34 ist zum Befestigen des Zahn-Unterhalb
der unteren Prägekette ist im Gehäuseteil rades 37 und des Kragens 39 eine Ringscheibe 41
11 eine allgemein U-förmige Führungsplatte 24 befe- aufgepreßt. Der Kragen 39 ist mit allgemein radial
stigt, die die Ketten in der ordnungsgemäßen Lage verlaufenden Schlitzen 42 versehen, die mit einem
hält, wobei der Buchtteil 26 der Führungsplatte 24 50 sich von einer unteren Platte 71 des Gehäuseteiles 12
dem rückwärtigen Ende des Gerätes an dem einen nach oben erstreckenden Zapfen 43 zusammenwir-Ende
der ovalen Bewegungsbahn zugewandt ist. Die ken. Der Zapfen 43 und die Schlitze 42 verhindern
Breite des Buchtteiles 26 ist größer bemessen als die eine Drehung des Knopfes 13 und eine Bewegung
Breite der Ketten, so daß im Gerät genügend Platz der Ketten 18 und 19 nach dem Zusammendrücken
zur Aufnahme etwas längerer oder kürzerer Ketten 55 des Gehäuses des Prägegerätes bei einer Zeichenprävorhanden
ist. Das Gehäuseteil 11 ist im Innern mit gung. Diese Glieder sichern ferner eine ordnungsgesenkrecht
verlaufenden Führungen ausgestaltet, die mäße Ausrichtung der Prägeglieder im Gebrauch des
in Abständen angeordnet sind und die Aufnahme Gerätes,
verschieden langer Ketten ermöglichen. Im Gehäuseteil 11 ist eine Kammer zur Aufnahme
verschieden langer Ketten ermöglichen. Im Gehäuseteil 11 ist eine Kammer zur Aufnahme
Die Ketten 18 und 19 sind in der F i g. 4 als ein- 60 eines Magazins 45 und/oder einer Rolle eines prästückige
Einheiten mit den Prägegliedern 27 darge- gungsfähigen Bandes 46 vorgesehen. Diese Kammer
stellt, die durch dünne und biegsame Stege 28 mit befindet sich innerhalb der ovalen Bewegungsbahn
einander verbunden sind. Die Prägeglieder und die der Ketten 18 und 19 und wird von der Führungs-Stege
können auch aus gesonderten Teilen bestehen, platte 24 und von Wandungen 47 und 48 abgegrenzt,
die durch Stifte oder Schwalbenschwanzverbindun- 65 Die vordere Wandung 48 hängt bis zu einer untergen
miteinander verbunden werden; die einstückige halb des unteren Randes des Gehäuseteiles 11 gele-Ausführung
ist jedoch vorzuziehen. Die Prägeglieder genen Stelle herab und dient als Führung für das
können aus einem metallischen oder aus einem nicht- Band 46, wobei das Band aus dem Magazin unter
dem Kragen 39 hindurch bis zu einer zwischen einer verbunden. Der Gehäuseteil 12 ist am vorderen Ende
angetriebenen Vorschubrolle 51 und einer leerlau- mit einem Haken ausgestaltet, der zwischen den Plattenden
Rolle 52 gelegenen Stelle an der Prägestation ten 58 und 59 des Rahmens 57 hindurchgeführt ist
am vorderen Teil des Gehäuseteiles 11 geführt wird. und auf einen zylindrischen Teil des Rahmens ruht,
Der Gehäuseteil 11 ist am vorderen Ende mit einer 5 der auf die Lagerzapfen 56 koaxial ausgerichtet ist.
Vertiefung 53 versehen, die mit dem Inneren des Kurz hinter dem Haken oder dem gekrümmten Ende
Gehäuseteiles 11 über eine am Boden der Vertiefung des Gehäuseteiles 12 sind mit diesem Stege 75 vervorgesehene
öffnung 54 in Verbindung steht, durch einigt, die zusammenstreben und einen vorstehenden
die das Band auf einer Basis 55 der Vertiefung aus- Teil 76 zum Betätigen der Prägeglieder bilden, der
tritt, nachdem das Band an der im Gehäuse unmittel- io sich an der Prägestation unter der unteren Kette bebar
an der öffnung 54 gelegenen Prägestation mit findet.
einer Prägung versehen worden ist. Im Gehäuseteil Bei dem Zusammendrücken der Gehäuseteile 11
11 sind am vordersten Ende unmittelbar unter der und 12 bewirkt dieser vorstehende Teil bzw. Betäti-Basis
55 der Vertiefung 53 Ansätze als Lager gungsteil 76, daß die Kette 19 sich durchbiegt und
für die Zapfen 56 am vorderen Ende eines die Vor- 15 ein Glied 27 mit der sich an der Prägesiation befinschubrolle
tragenden Rahmens 57 angeordnet. Der denden Patrize nach oben gegen das Band und dieses
Rahmen 57 besteht aus den auf Querabstand stehen- gegen die betreffende Matrize an der Kette 18 preßt,
den Platten 58 und 59, die mit aufeinander ausge- wobei das Band mit einer Prägung versehen wird,
richteten Öffnungen versehen sind, in denen eine Der Gehäuseteil 11 ist ferner am rückwärtigen Ende
Welle 61 gelagert ist, die ein Zahnrad 62 sowie ein ao mit einem Arretierungsglied 81 versehen, das die Gemit
Abstand von diesem koaxial angeordnetes Sperr- häuseteile 11 und 12 gegen die Kraft der Rückführfezahnrad
63 trägt. Das Zahnrad 62 kämmt mit einem der 75 zusammenhält. Das Arretierungsglied besteht
von einer Welle 65 getragenen Zahnrad 64, an der aus demselben Material wie das Gehäuse 12 und
auch die Vorschubrolle 51 angebracht ist. Der Rah- wirkt mit einer vorstehenden Leiste 82 zusammen,
men 57 wird vorzugsweise aus einem polymerischen 25 die im Innern des Gehäuseteiles 11 vorgesehen ist,
Material hergestellt. Von jeder Platte 58 und 59 aus wie am besten aus der F i g. 3 zu ersehen ist, woerstreckt
sich ein Finger 68 nach unten, liegt an der durch eine Trennung der Gehäuseteile normalerweise
Bodenwandung 71 des unteren Gehäuseteiles 12 an verhindert wird.
und drückt die Vorschubrolle 51 gegen die leerlau- Zum Einsetzen des ein Band 46 enthaltenden Ma-
fende Rolle 52, die im oberen Gehäuseteil 11 gela- 30 gazins 45 in das Prägegerät, wird das Arretierungsgert ist. Die Platte 58 ist mit einer Klinke 72 verse- glied 81 nach innen eingedrückt und von der Leiste
hen, die sich von der Platte 58 aus nach unten er- 82 gelöst, so daß der Gehäuseteil 12, der Rahmen 57
streckt, in die Zähne des Sperrzahnrades 63 eingreift und die in diesem gelagerte Vorschubrolle 51 aus
und eine Drehung dieses Zahnrades nach der Fi g. 3 dem Gehäuseteil 11 herausgeschwenkt werden könim
Uhrzeigergegensinne verhindert. 35 nen, wodurch die Magazinkammer zugänglich wird.
Um das Band 46 schrittweise vorwärts zu bewegen, Bei diesem Vorgang wird auch die angetriebene Vorist
eine Klinke 73 vorgesehen, die sich von der Wan- schubrolle 51 von der leerlaufenden Rolle 52 gedung
71 des Gehäuseteiles 12 aus nach oben er- trennt, so daß der Raum zwischen den Ketten 18 und
streckt. Bei jeder Betätigung des Gerätes durch Zu- 19 an der Prägestation freigelegt wird und das freie
sammendrücken der Gehäuseteile 11 und 12 bewegt 40 Ende des Bandes ohne Schwierigkeiten zur Öffnung
sich der Gehäuseteil 12 in den Gehäuseteil 11 hinein, 54 geführt werden kann. Bei der Rückführung des
wobei die Klinke 73 am Sperrzahnrad 63 vorbeibe- Gehäuseteiles 12 in die normale Lage werden auch
wegt wird, während die Sperrklinke 72 das Sperr- die Vorschubrollen in die Arbeitsstellung zurückgezahnrad
festhält. Kehrt später der Gehäuseteil 12 in führt, und das Band befindet sich eingeschlossen im
die in der F i g. 3 dargestellte Stellung unter der Ein- 45 Gerät.
wirkung einer Schraubenfeder 75 zurück, die zwi- Das Prägegerät 10 ist ferner mit einem Trag- oder
sehen den rückwärtigen Enden der Gehäuseteile 11 Befestigungsmittel in Form eines Ringes 84 versehen,
und 12 angeordnet ist, so greift die Klinke 73 in der in den Gehäuseteil 12 durch öffnungen an der
einen Zahn des Sperrzahnrades 63 ein und dreht das Bodenwandung 71 eingesetzt ist. Der Ring 84 kann
Zahnrad nach der F i g. 3 im Uhrzeigersinne, wobei 50 aus der in der F i g. 3 dargestellten Lage durch die
die Vorschubrolle 51 im Uhrzeigergegensinne ge- öffnungen hindurch herausgezogen werden, so daß
dreht und das Band über eine Strecke bewegt wird. das Gerät an einem Haken aufgehängt werden kann;
die ausreicht, um den geprägten Abschnitt des Bandes oder am Ring kann eine Schnur angebunden werden,
aus der Prägestation hinaus in die Vertiefung 53 zu mit der das Gerät an einem Tisch oder an einer Bank
bewegen. Die Anzahl der Zähne und die Zahnorien- 55 befestigt werden kann.
tierung am Sperrzahnrad hängt von der Größe der zu Die F i g. 6 zeigt eine weitere andere Ausführung
prägenden Zeichen ab. da der erforderliche Grad der mit einer oberen, aus einem clastomeren Material beiincaren
Vorwärtsbewegung des Bandes von der stehenden Kette 87 und mit einer der Kette 19 ent-Breite
des Zeichens abhängt. Bei einer Bewegung des sprechenden unteren Kette 88. die Patrizen trägt
Gehäuseteiles 12 über eine Strecke, die zum Vorrük- 60 Der vorstehende Betätigungsteil 89 preßt daher dif
ken der Klinke 73 zu einem folgenden Zahn am Patrize gegen die mit dem Abdeck'oar.d versehem
Sperrzahnrad 63 ausreicht, Jie jedoch kleiner ist als Seite des Bandes und das Band gegen den Wider
zum Durchführen einer Prägung erforderlich ist. wird stand der elastomeren Kette 87, wobei das Band mi
das Band so weit vorwärts bewegt, daß zwischen ge- einer Prägung versehen wird. In diesem Falle sind ai
prägten Zeichen ein Zwischenraum stehenbleibt. 65 der oberen Kette 87 sichtbare Zeichen vorgesehen
Wie bereits ausgeführt, sind die beiden Gehäuse- die die an der Kette 88 versetzt gelegenen Patrizei
teile 11 und 12 am vorderen Ende miteinander gelenkig anzeigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Gerät zum Einprägen einzelner Zeichen in Aus der USA.-Patentschrift 3 330 397 ist em Präeinen
prägbaren Streifen, vorzugsweise aus 5 gegeräi bekannt, das ein Band benutzt, auf dem die
Kunststoff, mit zwei relativ zueinander bewegba- Prägeformen für die Zeichen angebracht sind, wobei
ren, zu Hebeln ausgebildeten Gehäuseteilen, mit das Band selbst um eine große kreisrunde Trommel
einem Magazin für eine Rolle des Streifens, mit herumgelegt ist, die nahe der Mündung des Gerätes
einer Prägeeinrichtung, die aus zwei in parallelen angeordnet ist. Auch diese Ausführung ist verhältnis-Ebenen
übereinander sowie einzeln umlaufend to mäßig unhandlich, da eine aus dem Gerät weit hergeführten
Trägern besteht, an deren äußerem ausragende Trommel verwendet wird.
Umfang, jeweils gegenüberliegend, zueinander- Sind am Umfang der Scheiben oder Trommeln
gehörende Prägeformen endlos angeordnet sind Zeichen mit einer vorbestimmten Größe und in glei-
und die eine mit dem senkrecht zu den Träger- chen Abständen angeordnet, so entstehen bei den beebenen
gelagerten verzahnten Rad einer Einstell- 15 kannten Prägegeräten auch Schwierigkeiten, wenn
einrichtung in Eingriff stehende Randverzahnung weitere Zeichen hinzugefügt werden sollen, wie dies
aufweisen, wobei jeweils zwei zueinandergehö- z. B. erforderlich werden kann, wenn Prägegeräte in
rende Prägeformen durch die Einstelleinrichtung Länder exportiert werden sollen, deren Sprachen zu-
in die Prägestellung zu bringen und durch Auf- sätzliche Zeichen erforderlich machen,
eir.^nderzubewegen der Gehäuseteile gegeneinan- ao Es ist daher die der vorliegenden Erfindung zu-
der zu pressen sind, und mit einer Vorschubein- gründe liegende Aufgabe, ein Prägegerät der eingangs
richtung, die bei Auseinanderbewegen der Ge- bezeichneten Gattung so weiterzubilden, daß ihm
häuseteile den Streifen schrittweise zwischen eine handliche Form gegeben werden kann und daß
zueinandergehörende, in Prägestellung befind- trotzdem die Möglichkeit eröffnet wird, Prägeform-
liche Prägeformen bewegt, dadurch ge- as träger unterschiedlicher Zeichenkapazitäten verwen-
kennzeichnet, daß die Träger in ovalen Be- den zu können.
wegungsbahnen angeordnete Ketten (18; 19) sind, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gederen
Glieder (27) jeweils eine der zueinanderge- löst, daß die Träger in ovalen Bewegungsbahnen anhörenden
Prägeformen aufweisen, daß die Rand- geordnete Ketten sind, deren Glieder jeweils eine der
verzahnung an den Innenseiten der Kettenglieder 30 zueinandergehörenden Prägeformen aufweisen, daß
angebracht ist und daß das verzahnte Rad (37) die Randverzahnung an den Innenseiten der Ketteninnerhalb
der Ketten liegt. glieder angebracht ist und daß das verzahnte Rad in-
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- nerhalb der Ketten liegt.
zeichnet, daß jedes Kettenglied (27) einen äuße- Die Kettenglieder mit den Prägeformen folgen da-
ren Kopfteil mit der Prägeform und einen inne- 35 mit einer ovalen Bewegungsbahn, wenn ein ausge-
ren gegabelten Teil aufweist, der die R.andverzah- wähltes Zeichen eingestellt wird, das in den prägba-
nung bildet, wobei der Kopfteil und der gegabelte ren Streifen eingeprägt werden soll.
Teil durch einen biegsamen Steg (28) miteinander Das Prägegerät weist den Vorteil auf, daß es eine
verbunden sind. schlanke und kompakte Ausgestaltung haben kann,
40 d. h., daß keine nach außen vorstehenden Bauteile
vorhanden sind, die bisher das Verpacken, den
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zum Transport, die Aufbewahrung und die Handhabung
Einprägen einzelner Zeichen in einen prägbaren des Gerätes erschwerten.
Streifen, vorzugsweise aus Kunststoff, mit zwei rela- Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung
tiv zueinander bewegbaren, zu Hebeln ausgebildeten 45 ist darin zu sehen, daß die Anzahl der Zeichen einer
Gehäuseteilen, mit einem Magazin für eine Rolle des bestimmten Größe geändert werden kann, wobei die
Streifens, mit einer Prägeeinrichtung, die aus zwei in Ketten verlängert oder verkürzt werden, so daß weparallelen
Ebenen übereinander sowie einzeln um- der die Größe noch die Ausgestaltung des Prägegerälaufend
geführten Trägern besteht, an deren äußerem tes verändert zu werden brauchen.
Umfang, jeweils gegenüberliegend, zueinandergehö- 50 Die Erfindung wird nunmehr an einem Ausführende Prägeformen endlos angeordnet sind und die rungsbeispiel ausführlich erläutert. In den Zeichnuneine mit dem senkrecht zu den Trägerebenen gelager- gen ist die
Umfang, jeweils gegenüberliegend, zueinandergehö- 50 Die Erfindung wird nunmehr an einem Ausführende Prägeformen endlos angeordnet sind und die rungsbeispiel ausführlich erläutert. In den Zeichnuneine mit dem senkrecht zu den Trägerebenen gelager- gen ist die
ten verzahnten Rand einer Einstelleinrichtung in Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines
Eingriff stehende Randverzahnung aufweisen, wo- Prägegerätes,
bei jeweils zwei zueinandergehörende Prägeformen 55 F i g. 2 eine Draufsicht auf das Prägegerät,
durch die Einstelleinrichtung in die Prägestellung zu F i g. 3 ein senkrechter Längsschnitt durch das
bringen und durch Aufeinanderzubewegen der Ge- Prägegerät,
häuseteile gegeneinander zu pressen sind, und mit F i g. 4 ein waagerechter Schnitt durch das Prägeeiner
Vorschubeinrichtung, die bei Auseinanderbe- gerät,
wegen der Gehäusteile den Streifen schrittweise zwi- 60 F i g. 5 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 5-5
sehen zueinandergehörende, in Prägestellung befind- in der F Ί g. 3,
liehe Prägeformen bewegt. Fig. 6 eine als Schnitt gezeichnete Darstellung
Derartige Prägegeräte sind beispielsweise aus der einer Abänderung bei Bauteilen des Gerätes nach
britischen Patentschrift 1 016 027 bekanni geworden. den F i g. 1 bis 5.
Die Prägeformen sind Teil von Kreisscheiben als 65 Das als Ganzes mit 10 bezeichnete Prägegerät
Trägern. Die Einstellung der ausgewählten Präge- weist ein schlankes oberes Hauptgehäuseglied 11
form erfolgt durch ein Rad, das mit Außenverzah- und ein mit diesem zusammenpassendes unteres Ge-
nungen an den Peripherien der Kreisscheiben in Ein- häuseglied 12 auf, welche Gehäuseteile am »vorde-
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1969
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |