DE181740C - - Google Patents

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DE181740C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper

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  • Making Paper Articles (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Formatwalzen, die mit einer luftdurchlässigen Prägeform (gewöhnlich Drahtgeflecht) überzogen sind, so daß gleichzeitig mit der Herstellung der Pappen auf der Pappenmaschine die Bemusterung der Oberfläche durch Prägung erfolgt, werden diese Prägeformen an ihren Enden längs der an der Formatwalze vorgesehenen bekannten Längsnut mit der Formatwalze verlötet. Hierdurch wird das Auswechseln der Prägeformen erschwert und, was das Nachteiligste ist, es wird an den Lötstellen die Musterung der Prägeform zerstört, so daß an den entsprechenden Stellen der Pappen unscharf geprägte Ränder entstehen, die bei der Weiterverarbeitung der Pappen z. B. zu Bierglasuntersetzern beseitigt werden müssen.
Damit die Prägeform sich von dem einen
Befestigungsrand bis zum anderen gleichmäßig in die Pappe eindrücken kann und gleichzeitig ihr Auswechseln erleichtert wird, geschieht nach der Erfindung ihre Befestigung mit Hilfe von Klemmleisten, die durch Schrauben in entsprechenden Längsnuten der Formatwalzen lösbar gehalten werden. Da mit einer Formatwalze gewöhnlich zwei Pappen gleichzeitig fertig gestellt werden und demnach auch zwei Prägeformen in Anwendung kommen müssen, lassen sie sich unter Verwendung der Klemmleisten in der Weise auf der Formatwalze festlegen, daß sie zunächst mit dem einen Ende über die Längsnut gelegt werden, worauf sie sich durch die oben aufgelegte Klemmleiste in die Nut hineinziehen lassen. In ganz der gleichen Weise erfolgt auch die Befestigung am anderen Ende.
Zu beachten ist ferner, daß die Prägeformen an den Schraubenlöchern um die Schraubendicke ausgeschnitten werden müssen.
In der Zeichnung ist die Befestigungsvorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι und 2 verschiedene Schnitte durch die Befestigungsstelle, Fig. 3 eine Oberansicht und
Fig. 4 einen Querschnitt der Formatwalze.
Die in den gegenüberliegenden Verdickungen b' der Formatwalze α angebrachten Längsnuten d nehmen mit Spielraum die Klemmleisten g auf, so daß bei eingespannten Prägeformen h die Nuten d geschlossen sind. Die Trennungsstellen für die über der Formatwalze gebildete Pappe werden durch Längsnuten k vorgeschrieben, die sich in den Klemmleisten g befinden. Die Köpfe der Befestigungsschrauben s sind mit gleichen Schlitzen versehen (Fig. 2 und 3), so daß durch sie die Nuten k nicht unterbrochen werden.
Werden die Nuten d und Klemmleisten g nach unten verjüngt gestaltet, so brauchen die Prägeformen nicht unter die Leisten g geschoben zu; werden, sondern sie finden auch
dann noch genügenden Halt, wenn sie nur seitlich in die Nuten d eingeklemmt werden.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Formatwalze für Pappenmaschinen zur Herstellung von Pappen mit geprägter Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeformen (h) mittels Klemmleisten (g) in Nuten (d) der Formatwalze (a) auswechselbar gehalten werden.
  2. 2. Formatwalze nach Patent-Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleisten (g) und die Schraubenköpfe (s) mit Längsnuten (k) zum Aufschneiden des Pappezylinders versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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