DE1817114U - Hydraulische presse fuer den bergbau. - Google Patents

Hydraulische presse fuer den bergbau.

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DE1817114U
DE1817114U DE1959B0039746 DEB0039746U DE1817114U DE 1817114 U DE1817114 U DE 1817114U DE 1959B0039746 DE1959B0039746 DE 1959B0039746 DE B0039746 U DEB0039746 U DE B0039746U DE 1817114 U DE1817114 U DE 1817114U
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DE
Germany
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hydraulic press
press
mining
rope
scaffolding
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Expired
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DE1959B0039746
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English (en)
Inventor
Georg Bachmann
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  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Im Bergbau werden untertage vielfach Biege-und Richtmaschinen gebraucht, mit denen Sreckenbogen und Schienen zugerichtet werden. Um sie an den Gebraucheort transportieren zu können, dürfen ihre Abmessungen die Größe der Förderwagen nicht übersteigen. Dieses bekannt und allgemein üblich. Nach der Neuerung sollen derartige fressen mit einer Vorrichtung ausgestattet werden, die auch das Prüfen von Grubenstempeln am Gebrauchsort ermöglicht, was den Transport zur Werkstatt einspart ; diese Möglichkeit verringert die Stempelreserve erheblich und gestalt bei hydraulischen Stempeln das Auswechseln der Ventile untertage.
  • Für diesen Zweck ist am Pressengehäuse der Biege-und Richtmaschine lediglich ein Zusatzgerät notwendig, das bei Bedarf an das Pressengerüst angebaut wird,bezw.im Pressengerüst eingebaut ist und bei Bedarf herausgezogen wird.Das Druckwiderlager der normalen Biege-und Reicht-
    maschine ist für diesen Zweck in der Mitte (in Richtung des Druckzylin-
    dere) unterbrochen, soda der Stempel fB. r die Prüfung eingebaut werden
    kann. Für besondere ; Lrbeiten kann die Unterbrechung des Widerlagers
    durch ein entsprechendes Gegenlager wieder geschlossen werdendes wird in das Gerüst eingebaut.
  • Weiter soll eine Schereneinrichtung angeordnet werden, mit der man beim Wechseln der Förderseile-oder Unterseile schnell Seile abschneiden kann, wodurch derartige Arbeiten erheblich abgekürzt werden. Für diese Arbeiten wird ein Scherenwerkzeug eingebaut, das ebenfalls vom Pressdruckkolben betätigt wird. Diese Einrichtung kann schwenkbar am Presse. tisch befestigt sein, oder lose als Gerät an den Preßtisch angebast werden,sodaß nach kurzer Vorbereitung die Einrichtung gebrauchsfähig ist. Da die Presse fahrbar ist und die Abmessungen des Förderwagens nicht überschreitet,kann sie ohne Schwierigkeit leicht an jeden Gebrauchsort befördert werden.Verankerungsmöglichkeiten gestattet eine Befestigung an der Gebrauchsstelle. Bringt man an den Laufrädern Ringe
    in Hohe der Spurkränze an, ist der Transport auch auf jedem Fußboden
    und Werkstattboden oder am Füllort auf Plattenbelag möglich.
  • Dirch Anbau einer weiteren Voaichtung lassen sich auch die Förderseile in den Einband und Kauschen einpressen, was ebenfalls diese Arbeiten erheblich abkürzt.
  • Die Neuerung ist in den Abbildungen der Zeichnung beispielsweise dar-
    dargestellt. Abb. 1 ist eine Seitenansicht und Abb. 3 ein Grundrii; Abb.
    il
    2 ist Schnitt durch ein Scherenger zum abschneiden von Seilen, es ist
    ein Mittelschnitt dargestellt ; wenn auch ein Bundseil dargestellt ist,
    kennen jedoch auch bei entsprechender Gestaltung Flachseile und alle sonstigen Seilquerschnitte damit geschnitten werden. Bei entsprechenden Werkzeugen kann mit der Presse auch gelocht bezw. ? rofileisenausklink-
    ungen vorgenommen werden.
    Druck
    In Abb. 1 ist das Pressengerfist mit l, die SXSSgplatte mit 2 und der
    Druckkolben mit 3 bezeichnet, 4 ist der Radsatz mit Drehschemel. Für
    das Einsetzen der Grubenstempel zwecks Prüfung der Druckaufnahme ist
    ein weiteres Presaengerüst mit dem Querhaupt 5 und Zugstangen 6 mit Schraubenmuttern 6'angeordnet. Dieses Zusatzgerüst wird im Bedarfsfalle untertage angebaut, wofür lediglich nur einige Handgriffe erforderlich sind;es kann jedoch auch verschieblich imnauptpressengerüst angeordnet sein und wird im Bedarfsfalle nur herausgezogen und beim Transport in der Strecke wieder zusammengeschoben.
  • Abb. 3 ist ein Grundriß von Abb. 1. Der Arbeitstisch ist schwenkbar zum Radsatz was durch Drehen aus der Stellung "A" in "B" geschieht.Der zum Prüfen eingesetzte gRubenstempel ist mit "S" bezeichnet.Flüssigkeitspumpe mit Antriebsmotor liegen erdeckt im Tischzwischenraum. Der Druckkolben liegt auf dem Tisch zwischen 2 Stehblechen. Die Pressentischabmessungen liegen innerhalb der Abmessungen eines Förderwagens, die Presse kann deshalb untertage überall eingesetzt werdendas Hilfsstempelpreßgerüst muß beim Transport abgebaut, bezw. eingeschoben werden Abb. 2 ist ein Scherengerät zum Schneiden der Förderseile und drgl. ! Es wird an die Druckplatte 2 angebaut und vom Druckkolben 3 betätigt.
  • Das Scherenmesser 7 wird im Gegenmesser 8 geführt, 9 ist ein Füllstück
    und mit lo ist ein Rundseil dargestellt, mit einer entsprechenden Iiies
    form kennen jedoch auch alle beliebigen Seilfprmen oder yalzeisenquer-
    ß/Aa
    schnitte, ü vie en. Nach Abbau dieser Werkzeuge kann man mit der Presse
    e
    beliebige Streckenbogen oder Schienen richten oder biegen.
  • Bei allen Arbeiten mit der Presse mu. B sie vorteilhaft mit den Schienen verankert werden,was durch Schienenklemmen, und Anker leicht möglich ist. Will man mit der Presse auf Plattenbelag oder festen Fußboden arbeiten, kennen vorteilhaft auf die Radlaufkränze Ringe in Höhe der Spurkränze aufmontiert werden.

Claims (1)

Schutzansprüche.
1. Hydraulische Presse für den Bergbau mit mechanischen oder Handantrieb, fahrbar oder stationär in Förderwagengröße mitü aus Blech zusammenge schweißtem Gerüst, dadurch gekennzeichnet, daß die Preisdruckplatte (2) zwecks Aufnahme eines Grubenstempels in der Mitte unterbrochen ist und zur Prüfung der Grubenstempel ein Zusatzge- rüst angeordnet ist, das beim Transport untertage abgebaut oder en eingeschoben wirdnach Abnahme des Zusatzgerüstes kam/mit der
Presse beliebig Ausbauteile gerichtet oder gebogen werden. 2. hydraulische Presse nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß
zumAbschneiden von Fördereeilen oder \7alzprofilen entsprechende . / u3 0 Scherenwerkzeu :/wecUren, die den Zuerscknitt teilweise oder ganz
abscheren. 3. Hydraulische Presse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn-
zeichnet,daß für die Anfertigung von Seileinbänden und Einlegen in Seilkauschen entsprechende Vorridhtungen angeordnet sind.
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