DE181573C - - Google Patents

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DE181573C
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Germany
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gymnastics
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upper ladder
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B17/00Exercising apparatus combining several parts such as ladders, rods, beams, slides

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 181573 KLASSE 77 a. GRUPPE
WILHELM RAMM in KOLBERG.
und umgekehrt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft ein eigenartiges Turngerät, das sowohl für öffentliche Schaustücke im Zirkus usw. als auch für Turnübungen im Zimmer benutzt werden und bisher nicht übliche Übungen, nämlich den unmittelbaren Übergang vom Turnen in die Liegestellung und umgekehrt, ermöglichen und gleichzeitig dem Turner eine große Sicherheit geben soll. Das Gerät besteht
ίο aus Leitern, die mit breiten, reckstangenartigen Sprossen versehen und durch eine Matratze miteinander verbunden sind. Die Matratze kann fest sein oder höher und tiefer gestellt, und die Leitern können in verschiedener Art verstellt werden, z. B. höher oder niedriger, aber auch schräg nach innen und außen zur Matratze. An einem solchen Gerät oder mehreren nebeneinander, z. B. hoch oben im Zirkus, können sowohl von einem einzigen Turner als auch von einer ganzen Gruppe von Turnern neue Turnübungen ausgeführt werden,' die weder an den gewöhnlichen Leitern noch am Reck oder Trapez möglich sind.
Fig. ι zeigt ein solches sehr hoch gebautes Turngerät. Fig. 2 stellt das Gelenk zum Verstellen der oberen Leiterteile dar. Fig. 3 zeigt das Turngerät pyramidenartig aufgestellt, Fig. 4 mehrere Geräte nebeneinander für eine Gruppe von Turnern geeignet, Fig. 5 ein niedrig gebautes Gerät mit Vorrichtungen zum leichten Zusammenlegen. Fig. 6 und 7 zeigen das Gerät mit ineinander verschiebbaren Leiterteilen, und Fig. 8 bis 10 stellen Einzelheiten dar.
Das Gerät besteht aus den reckartigen Leitern a. Die Sprossen b, die in den Löchern c verstellbar sind, werden als Reckstangen benutzt. Zwischen je zwei Leitern befindet sich eine Matratze d, die fest oder in der Höhe verstellbar ist. Die Matratze ist z. B. durch Bolzen k in den Löchern c1 höher oder tiefer einstellbar, kann aber auch z. B. durch Zwischenglieder, auf denen sie ruht, mit den Leitern verbunden sein. Die Leitern α können unterhalb oder ■ oberhalb der Matratze mit Gelenken e (Fig. 2) versehen sein. Dadurch wird erreicht, daß man die oberen Teile des Geräts in eine konvergierende oder divergierende Stellung bringen kann (s. die punktierten Linien).
Wenn die oberen Enden der Leitern mit Gelenken versehen sind, muß dafür gesorgt werden, daß sie auf einfache Art festgestellt werden können. Dies wird am besten . mit Seilverbindungen h erreicht, die mit Spannschlössern i versehen sein können. Mit Hilfe solcher Seilverbindungen läßt sich namentlich dann eine große Festigkeit des Turngeräts erreichen, wenn die Seile über besondere, nach außen hervortretende Verbindungsstäbe g gespannt sind. Die Seilverbindung gestattet jede Lageveränderung der oberen Leiterenden, da die Seile durch die Spannschlösser i rasch verkürzt und verlängert werden können.
(2. Auflage, ausgegeben am 6. Mär\ igoS-J
In Fig-, ς sind zum Feststellen der reckartigen Leitern an der Matratze Stützstangen / vorgesehen. Diese.können Schlitze m (links) oder eine Reihe Löcher ο (rechts) haben, in denen Schraubenbolzen η oder ρ verstellt werden. Die Leitern lassen sich so in beliebige Winkel zueinander einstellen. Nach Lösen der Bolzen η, ρ und Herunterklappen der Leitern läßt sich das Gerät ganz
ίο flach zusammenlegen.
In Fig. 6 und 7 ist gezeigt, daß die Leitern aus ineinander verschiebbaren Teilen a, a] bestehen können. Diese werden durch Schellen t und Flügelschrauben zusammengehalten. Zur Vereinigung der Leitern mit den Matratzenrahmen dienen hier Platten q, ql, die mit gezahntem Rand r (Fig. 10) und auf der anderen Seite mit Leisten s (Fig. 7 bis 9) versehen sind. In diesen Leisten liegt der Teil a1 der Leiter und der Rahmen der Matratze d. Durch einen Bolzen werden die Platten q, q1 zusammengehalten. Nach Lösen des Bolzens kann man die Teile zueinander verdrehen und somit die Leitern verstellen.
Selbstverständlich können auch mehr als zwei ineinander verschiebbare Teile benutzt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Turngerät zum Ermöglichen des unmittelbaren Übergangs vom Turnen in die Ruhelage und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei mit breiten, reckstangenartigen Sprossen versehenen Leitern (a), die am besten aus in- oder aneinander verschiebbaren Teilen bestehen, eine Matratze (d) angeordnet ist.
2. Turngerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Gelenke (e). oder mit Schlitzen o. dgl. versehene Stützstangen (I), zum Zwecke, die oberen Leiterteile konvergierend oder divergierend aufzustellen.
3. Turngerät nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Seilverbindungen (h) mit Spannschlössern (i), um eine große Festigkeit des aufgestellten Geräts und rasche Lagenänderung der oberen Leiterteile zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
6ERLIN. gedrückt in 6er
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