DE816596C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbau von Gewaechshaeusern, Treibhaeusern o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbau von Gewaechshaeusern, Treibhaeusern o. dgl.

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DE816596C
DE816596C DEF1444A DEF0001444A DE816596C DE 816596 C DE816596 C DE 816596C DE F1444 A DEF1444 A DE F1444A DE F0001444 A DEF0001444 A DE F0001444A DE 816596 C DE816596 C DE 816596C
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DE
Germany
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frame
frame legs
greenhouses
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arrangement
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Ernst Fried
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/14Greenhouses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Greenhouses (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 11. OKTOBER 1951
F 1444 Vl 37 f
Treibhäusern o. dgl.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen zum Aufbau von Gewächshäusern, Treibhäusern o. dgl.
Bisher ist schon in verschiedentlichster Weise versucht worden, die Einzelteile von Gewächshäusern o. dgl. so mit- bzw. untereinander zu verbinden, daß ihr Gefüge gegen äußere Einflüsse möglichst widerstandsfähig ist und ihr Gebrauch den jeweils gewünschten Erfordernissen entspricht. Dies war nicht immer einfach, erforderte die verschiedentlichsten Hilfsmittel·usw., wurde damit kompliziert im Aufbau und verteuerte die Aufstell- und Herstellkosten.
! )a die Gegenwart kostspielige Gewächshausbauten nicht zuläßt, mußte eine Lösung gefunden werden, um durch einfachste und billigste Mittel nicht nur einen Selbstaufbau von Gewächshäusern ohne besondere Schwierigkeiten zu ermöglichen, sondern auch diese Aufbauten in sich in bester Weise zu stabilisieren und ihre anderweitige Verwendung, z. B. lediglich durch Umsetzen der Fensterrahmen in anderem Winkel zueinander oder Kippen des ganzen Aufbaugefüges in sich usw., Anlehnen desselben an j eine vorhandene Hauswand o. dgl., wahlweise zuzulassen.
Um diese universelle Ausnutzungsweise an sich vorhandener einheitlicher Mittel zu ermöglichen, damit alle bisher bestehenden Nachteile im Gewächshausbau vollständig zu beseitigen und auch nicht gartenbautechnisch geschulten Personen ihre Verwendung zu gestatten, wurde das nachstehend gekennzeichnete Aufbauverfahren derartiger Gewächshäuser, Treibhäuser usw., sowie die dazu erforderlichen Vorrichtungen geschaffen, indem die in Größe und Form miteinander übereinstimmenden bzw.
zu- und miteinander sich ergänzenden Fensterrahmen Ansätze, Vorsprünge o. dgl. haben, in die bzw. durch die Einzelrahmen zu einem Ganzen vereinende und in sich versteifende Rahmenverbinder greifen.
Die Verbinder können dabei klauen-, klammer-, bajonett-, gestängeartig o. dgl. in und/oder um bzw. durch diese Vorsprünge greifen und zu diesen mittels Schrauben, Klemmen, Gegenlagerplatten usw. lösbar festgelegt sein.
ίο Die mit den klauen- o. dgl. -artigen Teilen der Verbinder zusammenwirkenden Teile können dabei aus den Schenkeln der Fensterrahmen selbst gebildet, d. h. aus diesen gestanzt usw. werden. Des weiteren sind die klauen- usw. -artigen Teile so gestaltet, daß sie bei ihrer Vereinigung die sich gegenüberliegenden Flächen der Außenschenkel der Fensterrahmen dicht zu- bzw. aneinander heranziehen. Auch können sie die Lager für die Lüftungsflügel bzw. den Träger für den Fensterrahmen bilden, der als Lüftungsflügel ao dienen soll.
Das Aufbauverfahren und die Vorrichtungen dazu werden durch verschiedene Beispiele in Wort und Bild erläutert. Es zeigt
Abb. ι eine teilweise Seitenansicht von in ver- «5 schiedener Lage zueinander mittels Klauenverbinder zu einem hohen, in sich abgesetzten freistehenden Gewächshaus zusammengefügten Fensterrahmen,
Abb. 2 den oberen Dach- und Seitenwandklauenverbinder in Längsseitenansicht,
Abb. 3 eine Aufsicht zu Abb. 2,
Abb. 4 eine Ansicht des die obere Seitenwand und den unteren Dachfensterrahmen vereinigenden Klauenverbinders vom Gewächshausinneren aus gesehen,
Abb. 5 vertikale Fensterrahmen und als Dach dienende Fensterrahmen gleicher Art, durch Klauenverbinder gekuppelt und an eine vorhandene Hauswand angesetzt,
Abb. 6 eine Aufsicht eines Klauenverbinders für im rechten Winkel vertikal aneinanderstoßende Gewächshausfensterrahmen,
Abb. 7 eine Seitenansicht zu Abb. 6,
Abb. 8 eine Aufsicht auf einen aus dem Fensterrahmenschenkel gestanzten und gepreßten Eingriffsteil für die Klauenverbinder,
Abb. 9 eine Seitenansicht zu Abb. 8,
Abb. 10 einen Klauenverbinder in Längsseitenansicht als Lager für die Halteklaue des als Lüftungsflügel dienenden Fensterrahmens,
Abb. 11 eine teilweiseLängsansichteinesbajonettartig an die Fensterrahmen ansetz- und hierzu lösbar und feststellbaren Verbinders,
Abb. 12 eine Seitenansicht zu Abb. 11,
Abb. 13 eine Längsansicht von zwei Gestängeverbindern mit röhrenförmigen Führungen an den Fensterrahmen und Feststellmitteln zu diesen Verbindern,
Abb. 14 eine Seitenansicht zu Abb. 13.
- Zur Ausführung nach Abb. 1 bis 4
sowie 8 und 9
An einem bildlich nicht dargestellten Gewächshausunterbau, der aus Normalfensterrahmen bereits gebildet ist, fügt sich schräg nach aufwärts gerichtet eine weitere Serie von Fensterahmen 1 an. Zu diesen wiederum werden gleiche Fensterrahmen, im dargestellten Falle im stumpfen Winkel, dazu aufgesetzt. Die Vereinigung dieser Fensterrahmen erfolgt, indem Verbinder 2 mit klauen- bzw. klammerartig gebogenen Enden 2° in bügeiförmige Teile 1* greifen, die an den Schenkeln ia der aus Winkeleisen gebildeten Fensterrahmen 1 vorgesehen sind. Die sich aneinanderreihenden Fensterrahmen 1 werden stets in gleicher Weise und durch gleiche Verbinder miteinander verbunden. Die Verbinder bestehen jeweils aus zwei gleichen Teilen 2, die sich gegenüberliegen und durch Schrauben 2C zusammengezogen werden. Dabei nehmen die an den nebeneinanderliegenden Schenkeln zweier benachbarter Fensterrahmen sitzenden Klauen 2" die Rahmen mit, bis sich die Außenflächen ic der Fensterrahmenschenkel i" dicht und fest aneinanderlegen, so daß die die Fensterrahmenschenkel ia bildenden Winkeleisen zusammen ein in sich verstärktes T-Profil ergeben und dem Fensterrahmenaufbau dadurch eine große Festigkeit und Widerstandskraft gegen Wind- und Schneedruck usw. geben.
In an sich üblicher Weise sind die Verbinder 2 mit Durchbrechungen 2b für die Fensterrahmenwandverspannungen 3 versehen. Um an den Stellen, an denen sich keine Fensterrahmen mehr anschließen und an denen nur einteilige Verbinder verwendet werden, ein Herausgleiten der Rahmenverbinder 2 aus den Eingriffsteilen (Haltebügeln) 1* zu verhindern, sind an dem der Eingriffsstelle entgegengesetzt liegenden Ende dieser Bügel Gegenplatten 2d vorgesehen, die mit dem zu sichernden Verbinder durch Haltemittel (Schrauben o.dgl.) verbunden sind. Mit solchen Verbindern und Gegenplatten können selbstverständlich auch die Seitenabschlußwände usw. des Gewächshauses ihre Befestigung finden.
Zur Ausführung nach Abb. 5 bis 7
Wie überaus einfach der Aufbau eines Gewächshauses durch An- bzw. Nebeneinanderkuppeln der Fensterrahmen 1 mittels ihrer Verbinder 2 unter gegebenen Verhältnissen sich gestalten kann, ist hier wiedergegeben.
Zwei zueinander geneigte Fensterrahmenverbände werden nach ihrem Zusammenschluß an eine vor- no handene Hauswand 4 angelegt. Als seitlicher Abschluß dient im dargestellten Falle ein gleichartiger Fensterrahmen, der zur Längsseitenwand mittels Horizontalverbinder 2e festgelegt wird.
Bei einer Eckverbindung legen sich die Fensterrahmenschenkel zweckmäßig derart aneinander, daß sie bei fester und dichter Anlage ihrer Schenkelaußenflächen ic im Querschnitt ein in sich verstärktes S-Profil bilden, wodurch an dieser, äußeren Einflüssen stärker ausgesetzten Stelle ein größerer Widerstand geleistet wird.
Es ist selbstverständlich möglich, wie dargestellt den Fensterrahmenaufbau durch Verbinder auch an einer Hauswand direkt oder mit Längshalteschiene zu befestigen und das obere Ende der das Dach bildenden Fensterrahmenserie in eine Längsnut der
Hauswand einzubetten bzw. dort eine geeignete Dichtung zu schaffen.
Zur Ausführung nach Abb. io
Hier ist die Verwendung der Verbinderklauen 2e als Halter und Lagerschenkel 2' für in die Fensterrahmenserie eingeschaltete, um Bolzen 2g dreh- bzw. schwenkbare Fensterrahmen wiedergegeben, die als Lüftungsflügel dienen.
Um an den Überdeckungs- bzw. Überlagerungsstellen der Fensterrahmenserien, falls gewünscht, einen günstigen Abschluß zu erhalten, können verschiedene Abdeckmittel Anwendung finden. Diese sind nicht weiter erläutert, da sie nicht zum Erfindungsgegenstand gehören.
Zur Ausführung nach Abb. 11 und 12
Die die Fensterrahmenserien untereinander kuppelnden Verbinder 2 werden bei diesem Ausführungs-
ao beispiel durch an ihnen angeordnete Schlitze 2Λ und an den Fensterrahmen angeordnete Haltenieten 2' nach Art eines Bajonettverschlusses mit den Fensterrahmen verbunden. Nach Anziehen ihrer Verbinderschrauben 2C sind die Fensterrahmen ebenfalls zu einem in sich geschlossenen Gefüge zusammengezogen.
Zur Ausführung nach Abb. 13 und 14
Hier finden Gestänge als Verbinder Anwendung, die in röhrenartige Ansätze o. dgl. 2* der Fensterrahmenschenkel i" eingreifen und durch Schrauben, Klemmen o. dgl. 2' lösbar festgelegt werden. Durch diese Anordnung der Verbinder kann die Lage der Fensterrahmen zueinander entsprechend korrigiert werden, wodurch der Gewächshausaufbau noch eine weitere Erleichterung erfährt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Verfahren zum Aufbau von Gewächshäusern, Treibhäusern o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in Form und Größe einander angepaßte, eine Fenster- oder sonstige Fläche umschließende Rahmen (1) ohne Zwischenschaltung besonderer Tragteile oder Konstruktionen entsprechend der Form des zu erstellenden Gebäudes als Wandungs- und Dachteile unmittelbar neben- und übereinander aufgestellt bzw. angeordnet und ihre neben- bzw. übereinanderliegenden Rahmenschenkel (i°) jeweilig zu einem verstärkten Tragprofil durch laschen- oder gestängeartige Verbindungsglieder (2) zusammengefaßt werden, die an den Kreuzungsstellen der lotrechten und waagerechten Stoßfugen (ie) der Rahmen (1) entweder beiderseits der lotrechten oder beiderseits der waagerechten Stoßfugen (ic) jeweils die dazu senkrechte Stoßfuge übergreifend angebracht und paarweise miteinander verschraubt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen, an denen keine weiteren Rahmen (1) angeschlossen werden, die Verbindungsglieder (2) nur einseitig der Fugen angebracht und durch Verschraubung mit Gegenplatten (id) im Eingriff mit den Rahmenschenkeln (ia) und in ihrer Kupplungslage gehalten werden.
  3. 3. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (i°) der miteinander zu verbindenden Rahmen (1) mit Aussparungen, Vorsprüngen, Bügeln o. dgl. versehen sind, in die die Verbindungsglieder (2) mit ihren entsprechend ausgebildeten Enden eingreifen bzw. sie umgreifen.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen, Vorsprünge, Bügel o. dgl. aus dem Material der Rahmenschenkel herausgearbeitet sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (ie) und die Verbindungsglieder (2) mit nach Art eines Bajonettverschlusses zusammenwirkenden Kupplungsgliedern (2Ä, 2') versehen sind.
  6. 6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (ia) der miteinander zu verbindenden Rahmen (1) mit röhrenartigen Führungen (2*) o. dgl. versehen sind, in denen die in sie eingeschobenen, gestängeartig ausgebildeten Verbindungsstücke (2) feststellbar sind.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (2) zugleich die Befestigungsmittel für die Gewächs- oder Treibhausverspannung bilden.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (2) als Lager für Lüftungsflügel dienen.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 und 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Lagerschenkel (27) versehene laschenartige Verbindungsstücke (2) den Träger für einen als Lüftungsflügel dienenden Fensterrahmen bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 1718 10.
DEF1444A 1950-05-17 1950-05-17 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbau von Gewaechshaeusern, Treibhaeusern o. dgl. Expired DE816596C (de)

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