DE592242C - Dach fuer Gewaechshaeuser - Google Patents

Dach fuer Gewaechshaeuser

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Publication number
DE592242C
DE592242C DER87351D DER0087351D DE592242C DE 592242 C DE592242 C DE 592242C DE R87351 D DER87351 D DE R87351D DE R0087351 D DER0087351 D DE R0087351D DE 592242 C DE592242 C DE 592242C
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DE
Germany
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rungs
ridge purlin
roof
roof according
ridge
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Expired
Application number
DER87351D
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English (en)
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STUDIENGESELLSCHAFT fur TECHN
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STUDIENGESELLSCHAFT fur TECHN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/14Greenhouses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. FEBRUAR 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M592242 KLASSE.45f GRUPPE 9oi
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1933 ab
Die Erfindung betrifft eine Dachkonstruktion für Frühbeete, Gewächshäuser usw., besonders für kleinere, vom Gärtner selbst herstellbare Bauten. Zweck der Erfindung ist es, eine sehr tragfähige Dachkonstruktion zu schaffen, die sich sehr leicht zusammensetzen und auseinandernehmen läßt, deren Teile vom Gärtner selbst jederzeit ausgewechselt werden können, die ferner einen guten Lichtdurchlaß gewährt und gegen zerstörende Einflüsse geschützt ist. Für die Dachkonstruktion nach der Erfindung werden für die Firstpfette und die Quersprossen hohle Metallträger benutzt. Sie kennzeichnet sich erfindungsgemäß dadurch, daß die Quersprossen an der Firstpfette einzeln durch Steck-, Schraub- oder Hakverbindungen befestigt sind. Diese Bauart ermöglicht es, die Teile schnell zusammenzubauen oder auseinanderzunehmen, die Sprossen einzeln auszuwechseln und sie in der bekannten Weise vollkommen unterhalb der Glasscheiben anzuordnen, so daß die lästige Kondenswasserbildung an den Sprossen unterbleibt.
Um Pronlschwächungen sowohl für die Firstpfette als auch für die Quersprossen zu vermeiden, werden zweckmäßig die Sprossen an Nocken oder Zapfen abgestützt, die aus den seitlichen Begrenzungen der Firstpfette hervorragen und vorzugsweise dort angeschweißt sind.
Besonders vorteilhaft ist es; sowohl für die Firstpfette als auch für die Sprossen ein Dreiecksprofil zu benutzen. Derartige Profile haben sich einerseits als überaus tragfähig erwiesen und ermöglichen andererseits einen sehr guten Lichteinfall, besonders auch zu den Jahres- und Tageszeiten, in denen die Sonnenstrahlen noch schräg einfallen. Außerdem ergeben diese Dreiecksprofile an der Firstpfette dichte Anschlußstellen für die Sprossen, deren Enden in geschützter Lage unterhalb der am weitesten vorstehenden Oberkante der Firstpfette Hegen. Um diese Anschlußstellen auch bei schrägem Regenfall gegen Korrosionen zu schützen, kann die Firstpfette außerdem noch in der bekannten Weise mit besonderen, die Enden der Sprossen und der Glasscheiben überdeckenden Tropfrändern versehen sein.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung der Erfindung, und zwar zeigt Abb. 1 ein kleines Gewächshaus,, Abb. 2 in größerem Maßstabe die Anschlußstellen zwischen der Firstpfette und den Sprossen, Abb. 3 Profile für die Firstpfette und Abb. 4 einen Querschnitt durch eine Sprosse mit den darauf abgestützten Glasscheiben.
Das Dachgerüst des Gewächshauses besteht aus einer Firstpfette 1, an die nach beiden Seiten Sprossen 2 angeschlossen sind. Sowohl die Firstpfette als auch die Sprossen haben ein Dreieckprofil. Die Sprossen 2 sind an Nocken 3 abgestützt, welche durch in entsprechender Lage auf die Seitenwände der Firstpfette aufgeschweißte Winkeleisen gebildet werden. Um eine Lösung der Teile bei Erschütterungen, Windanfall o. dgl. zu verhindern, sind die Sprossen und die Nocken 3 mit Öffnungen 4 zum Durchlaß eines Bolzens oder Stiftes versehen. Die Firstpfette liegt auf den Stirnwänden des Ge-
wächshauses auf, während die äußeren Enden der Sprossen 2 von einer auf den Seitenwänden des Gewächshauses angebrachten Leiste gehalten werden, die ähnlich wie die Firstpfette mit Nocken 3 oder mit Einschnitten versehen ist. Die Anschlußstellen zwischen der Firstpfette und den Sprossen 2 liegen an beiden Seiten geschützt unterhalb der am weitesten hervorragenden Oberkanten der Firstpfette 1. Gegebenenfalls kann die Firstpfette in bekannter Weise mit besonderen Tropfrändern 5 versehen oder mit einem. Streifen 6 aus Bitumenpappe, Blech o. dgl. bedeckt sein. Das Dreieckprofii hat sich für die Tragkonstruktion als besonders biegefest erwiesen. Gerade für Gewächshäuser ist es besonders geeignet, da es nur eine sehr geringe Schattenbildung bei schrägem Lichteinfall verursacht. Die Träger werden zweckmäßig als Walzeisen hergestellt, gegebenenfalls aus Blechstreifen mit verschweißter Längskante.
Beim Zusammenbau eines solchen Daches wird zunächst die Firstpfette 1 an den Stirnwänden befestigt, und außerdem werden die Seitenwände zur Aufnahme der äußeren Enden der Sprossen 2 hergerichtet. Dann werden lediglich durch Einhaken die Sprossen 2 an den Nocken 3 der Firstpfette abgestützt und mittels eines durch die Öffnungen 4 gesteckten Stiftes gesichert. Dann legt man die Glasscheiben nebeneinander auf das Dach, derart, daß ihre Längskanten auf den ebenen Oberflächen der Sprossen 2 ruhen. Etwa in Mitte der Sprossen 2 ist je eine Kopf- oder Stiftschraube eingeschraubt, die zum Festhalten einer die Glasscheiben fest an die Sprossen andrückenden Klammer 7 dienen. Die Stoßstellen der Glasscheiben sowie die Oberfläche der Firstpfette werden dann mit Streifen aus wasserabweisendem Stoff bedeckt.
Sowohl der Auf- und Abbau des Daches als auch das Ersetzen einzelner Teile kann vom Gärtner selbst vorgenommen werden, ohne daß es dazu besonderer Werkzeuge für ihn bedarf.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Dach für Gewächshäuser, Frühbeete o. dgl., bei dem für die Firstpfette und die Sprossen hohle Metallträger benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen an der Firstpfette einzeln durch Steck- oder Hakverbindungen befestigt sind.
2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen auf an der Firstpfette befindlichen Nocken oder Zapfen abgestützt sind.
3. Dach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Firstpfette und die Sprossen ein Dreiecksprofil haben.
4. Dach nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Firstpfette mit die Enden der Querleisten und der Glasscheiben überdeckenden Tropfrändern versehen ist.
5. Dach nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch federnde Klammern auf den Sprossen zum Festklemmen der Glasscheiben an den Sprossen.
Hierzu 1 Blatt· Zeichnungen
DER87351D 1933-02-26 1933-02-26 Dach fuer Gewaechshaeuser Expired DE592242C (de)

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DE592242C true DE592242C (de) 1934-02-03

Family

ID=7417746

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DER87351D Expired DE592242C (de) 1933-02-26 1933-02-26 Dach fuer Gewaechshaeuser

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DE (1) DE592242C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3103715A (en) * 1960-07-08 1963-09-17 Kaufman Awning Corp Metal rafter construction for awning

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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