DE1815666B2 - m, 19.12.68 OT 07.08.69 fr 15.01.68 V.St.v.Amerika 697797 Schaltungsanordnung zur Kanalfehlerkorrektur - Google Patents

m, 19.12.68 OT 07.08.69 fr 15.01.68 V.St.v.Amerika 697797 Schaltungsanordnung zur Kanalfehlerkorrektur

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DE1815666B2 DE19681815666 DE1815666A DE1815666B2 DE 1815666 B2 DE1815666 B2 DE 1815666B2 DE 19681815666 DE19681815666 DE 19681815666 DE 1815666 A DE1815666 A DE 1815666A DE 1815666 B2 DE1815666 B2 DE 1815666B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Fehlerkorrektur bei einem in einer Eingabe-Ausgabe-Verbindung zu einer zentralen Recheneinheit auftretenden Kanalfehler und dadurch bedingter Kanalunterbrechung, wobei;zur Erlangung einer Information über die während der Ausführung eines Kanalbefehls zum Zeitpunkt des Auftretens eines Kanalfehlers durchlaufene Position der Eingabe-Ausgabe-EinheitverschiedenenPositionenimKanalbefehlsablauf diskrete Signale zugeordnet werden, so daß mit dieser Information eine möglicherweise erforderliche Rücksetzung der Eingabe-Ausgabe-Einheit und eine geeignete Wiederholungsoperation für den betreffenden Kanalbefehl einleitbar· ist.
Bei bekannten Datenverarbeitungsanlagen hat ein Kanalfehler verheerende Auswirkungen auf den Ablauf der Operation. Zu den' Kanalfehlern zählen auch die im Kanal selbst auftretenden Fehler, wie beispielsweise Kanal-Datenfehler, Kanal-Steuerungsfehler oder Eingabe-Ausgabe-Verbindung-Steuerungsfehler. Bei Auftreten derartiger Kanalfehler beendeten frühere Datenverarbeitungsanlagen den gesamten Operationsablauf, und es wurde ein Programm eingeleitet, das System-Fehleraufzeichnung genannt wird und das die die Fehler betreffenden Daten sammelte und speicherte. Daraufhin wurde in einem langwierigen, einleitendes Progammladen genannten Prozeß Arbeitsprogramm und Daten wiedergewonnen. Unter Umständen erforderte dieser Prozeß mehrere Maschinenstunden. Bekannte Systeme reagieren auf Kanalfehler anders als auf bestimmte Arten von vorübergehenden Eingabe-Ausgabe-Fehlern, die sich beispielsweise durch Bandrücksetzen, erneutes Lesen oder Schreiben korrigieren lassen. Kanalbefehlwiederholung ist äußerordentlich schwierig, da ein Kanal eine asynchron arbeitende Eingabe-Ausgabe-Einheit steuert. Es wäre wertlos, bei Auftreten eines Kanalfehlers einfach den jeweils laufenden Kanalbefehl automatisch zu wiederholen, da dabei unter Umständen neue Fehler auftreten würden.
Es sind bereits Systeme bekannt, bei denen einzelnen Befehlsphasen während der Ausführung eines Befehls diskrete Signale zugeordnet sind. Bei Auftreten eines Fehlers dienen diese Signale als Information für die Entscheidung, ob der gerade ablaufende Befehl wiederholt, ob eine Sperrung des Befehlsablaufs erfolgen oder ob auf ein Fehlerberichtigungsprogramm umgeschaltet werden muß.
Eine geeignete Wiederholungsoperation bei Auftreten eines Fehlers führt mit großer Wahrscheinlichkeit zum Erfolg, da'75°/0 aller Fehler nur vorübergehend auftreten und auf Störspannungen zurückzuführen sind. Es sind viele unterschiedliche Quellen für derartige Störspannungen bekannt. Beispielsweise haben die Störspannungen ihre Ursache in Schaltfunken, Blitzeinschlägen und in der Entladung statischer Aufladungen, die beim Gehen über bestimmte Beläge auftreten. Bleibende Fehler, wie sie beispielsweise durch Fehler in der Schaltung verursacht werden, lassen sich durch Wiederholungsoperationen offensichtlich nicht korrigieren.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung anzugeben, mit der sich insbesondere flüchtige Kanalfehler schnell und sicher korrigieren lassen und bei der die Kanalfehler als Fehler der Eingabe-Ausgabe-Einheit erscheinen, so daß die zentrale Recheneinheit ein Korrekturverfahren durchführen kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die die diskreten Signale führenden Steuerleitungen der Eingabe-Ausgabe-Verbindung auf der Seite der Recheneinheit über eine Kanalsteuerung zu einer Positionsanzeigeschaltung geführt sind, in der durch Codierung aus den diskreten Signalen bestimmte Operationsabschnitte bezeichnende Positionscodes gebildet werden und diese nacheinander speicherbar sind, daß bei Auftreten eines Kanalfehlers der zuletzt in ίο der Positionsanzeigeschaltung gespeicherte Positionscode festgehalten wird, bis eine nicht unterbrechbare Operation abgeschlossen ist und zur Einleitung der zugeordneten Wiederholungsoperation in die vorgesehenen Speicherplätze der zentralen Recheneinheit übertragen wird. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nachfolgend wird an Hand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Vielzahl von möglichen Eingabe-Ausgabe-Verbindungen (E/A-Verbindungen) bei einer Rechenanlage mit integrierten und nicht integrierten Kanälen,
F i g. 2A und 2B das Format eines in üblicher Wei se verwendeten E/A-Programmstatuswortes (PS W), Fig. 3A, 3B und 5 die Formate eines üblichen Kanalstatuswortes (KSW) in erfindungsgemäß modifizierter Form,
Fig. 4 die zeitlichen Zusammenhänge zwischen dem Positionscode (PC) und der Ausführung des Kanalbefehlswortes (KBW) bei dem Ausführungsbeispiel, ·
Fig. 6 wesentliche, in einer E/A-Kanalverbindung in Zusammenhang mit der Zeitgebung der Einheitsauswahl auftretende Signale, die eine Basis für die Zeitgebung der verwendeten Signale liefern,
F i g. 7 eine Kanalanordnung, welche das Ausführungsbeispiel beinhaltet,
F i g. 8 eine Ausführung einer beispielsweisen Positionsanzeigeschaltung,
F i g. 9 eine E/A-Überwachung, die den Positionscode in einem Kanalstatuswort decodiert,
Fig. 10 eine Zeitgeberschaltung für die Positionsanzeigeschaltung der Fig. 8,
F i g. 11 bis 15 Flußdiagramme zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels,
F i g. 16 den Bandlauf in einer Eingabe-Ausgabe-Einheit (E/A-Einheit) in Beziehung zum Durchlauf der Positionscodes während der Ausführung eines Kanalprogramms,
Fig. 17 Bits in einem E/A-Speicherblock für einen Bandantrieb und
F i g, 18 mögliche Arbeitsgänge der. Positionsanzeigeschaltung gemäß F i g. 8 während der Ausführung verschiedener Kanalbefehlswörter, wenn kein Fehler auftritt.
Zunächst wird Bezug genommen auf F i g. 16, um als Hintergrund ein Beispiel für die Anwendung der Erfindung zu geben. Dargestellt ist ein Magnetband, auf dem Datenblöcke 1 bis 6 gespeichert sind. Es ist ein Satz von sieben Kanalbefehlswörtern (KBW) angegeben, die Start und Lesen der Daten vom Band steuern. Das Band wird am Ende des Datenblocks 1 angehalten, bis die zentrale Recheneinheit einen Startbefehl ausführt. Dieser Befehl bewirkt, daß das erste Kanalbefehlswort N gelesen und ausgeführt wird. Das erste Kanalbefehlswort ist ein Lesebefehl, der gekettet ist, da sein Kettungskennzeichen gesetzt ist.
3 4
Der Bandantrieb spricht auf das erste Kanalbefeals- Es muß lediglich die Adresse des nächsten Kanalwort derart an, daß Datenblock 2 ganz ausgelesen befehlswortes erneut bestimmt und abgefragt werden, wird. Wenn bei einem Positionscode B (Lesen), C oder E Tritt während der Ausführung des ersten Kanal- ein Kanalfehler auftritt, wird der zu diesem Zeitpunkt befehlswortes kein Fehler auf, bewirkt das Kettungs- 5 vorhandene Positionscode so lange in einer noch zu kennzeichen die Ausführung des nächsten Kanal- beschreibenden Positionsanzeigeschaltung 3d gespeibefehlswortes N + 1, ohne daß ein weiterer Start- chert, bis das Ende des Datenblocks 2 erreicht ist. befehl ausgegeben und der Bandlauf in IRG-2 gestoppt Die zentrale Recheneinheit wird infolge des Kanalwird, fehlers unterbrochen. Der Positionscode wird nunmehr Tritt jedoch während der Ausführung des Kanal- io von der Positionsanzeigeschaltung 39 in vorherbebefehlswortes N ein Fehler auf, so wird das Band in stimmte Bitstellen des Kanalstatuswortes übertragen. IRG-2 gestoppt. Während der Ausführung des ersten Solange kein Fehler auftritt, werden die Lese- oder Kanalbefehlswortes treten die in F i g. 4 dargestellten Schreibvorgänge auf Grund des geketteten Kanal-Zeitabschnitte bzw. Zeitmarken S, A, B, C, D und E befehlswortes fortgesetzt, bis die gekettete Liste endet auf. Diese Zeitabschnitte können durch entsprechende 15 öder bis ein Fehler der Einheit, der Einheitssteuerung Positionscodes S, A, B, C, D und E dargestellt werden. oder des eine Unterbrechung verursachenden Kanals Der Ablauf einer Wiederholungs- oder Wiederabfrage- äbgef ühlt wird, wodurch die Kettung zum Zwecke einer operation hängt davon ab, welcher dieser Positions- Wiederholung unterbrochen wird. Der Stopp zum codes in Abhängigkeit vom Bandlauf zum Zeitpunkt Zwecke der Wiederholung ist bei einem flüchtigen des Auftretens des Kanalfehlers vorhanden ist. ao Fehler, der während der Wiederholung nicht auftritt, Die in Fig. 16 in bezug auf IRG-I, Block 2 und nur kurzzeitig. Wiederholungsoperationen können so IRG-2 angegebenen Stellen für den Positionscode voreingestellt sein, daß sie so lange wiederholt werden, entsprechen dem Ort, an dem sich der Lesekopf solange der Fehler auftritt, wobei eine maximale Anzahl während einer Operation jeweils befindet. Somit von Wiederholungen vorgegeben ist, bei der die können die Positionscodes S, A und D nur auftreten, 35 gesamte Operation beendigt oder als mißlungen bevor der Bandlauf beginnt (D tritt im betrachteten angesehen wird.
Beispiel nicht auf, da er nur verwendet wird, wenn die Die Antwort einer E/A-Einheit auf einen Kanal-Kanalbefehlswortoperation zurückgewiesen wird). fehler ist abhängig von der Art des ausgeführten Auch während eines Schreibbefehls tritt -S vor Beginn Kanalbefehls. Im allgemeinen gibt es zwei Arten von des Bandlaufs auf. Obwohl sich das Band während 30 Befehlen, nämlich solche mit Bewegung und solche S, A, D und B (Schreiben) noch nicht bewegt hat, ohne Bewegung. Beispiele für Befehle mit Bewegung können in Abhängigkeit von diesen verschiedenen sind Lesen, Schreiben, Rücksetzen, Vorsetzen, Suchen Positionscodes verschiedene Arten von Wiederholungs- usw. Beispiele für Befehle ohne Bewegung sind Prüfen, operationen erfolgen. Während eines Lesebefehls tritt Verzweigen, Maske setzen, Betriebsart setzen usw. von vor Beginn des Bandlaufs bis zu dem Zeitpunkt, 35 Jede Art von E/A-Einheit hat im allgemeinen ihren in dem das erste Byte des Datenblocks 2 gelesen ist, eigenen Satz derartiger Befehle,
der Positionscode B auf. Ein Positionscode C existiert, ■■ Die in den Fig. 11 bis 15 dargestellten Flußwährend die Daten vom Block 2 und die Statusbits diagramme zeigen, wie diese Zeit-Positions-Informaam Ende des Blocks mit dem Endesignal gelesen tionen verwendet werden können, um eine Wiederwerden. Danach wird das nächste Kanalbefehlswort 40 holungsoperation bei flüchtigen Fehlern auszuführen, geholt und ein Positionscode E hervorgerufen, bis der Nach einer Wiederholungsoperation liefert das Befehl zum Bandantrieb übertragen ist. Hauptprogramm einen Startbefehl, der das Kanal-Tritt während der Positionscodes 5 und AjE ein programm dort fortfahren läßt, wo es unterbrochen Kanalfehler auf, werden verschiedene Arten von wurde. Daraufhin wird das nächste Kanalbefehlswort Korrekturgängen eingeleitet. Bei einem während des 45 N + 1 (Lesebefehl, gekettet) ausgegeben und ausge-Positionscodes auftretenden Kanalfehler wird von der führt. Tritt kein Fehler auf, werden die restlichen zentralen Recheneinheit erneut abgefragt und ein Befehle bis zum Kanalbefehlswort N + 6 ausgeführt, Startbefehl ausgegeben, da die E/A-Einheit den Befehl so daß die Blöcke 2 bis 6 gelesen werden und der noch nicht empfangen hat. Ein während der Positions- Bandlauf gestoppt wird, wenn IRG-6 sich am Kopf codes A, D oder B auftretender Fehler bewirkt, daß 50 befindet. Die gegebene Darstellung eines Kanaldas lairfende Kanalbefehlswort wiederholt wird. Der programms für eine Magnetbandeinheit gilt auch für Bandantrieb braucht nicht beeinflußt zu werden, da zu Kanalprogramme für andere Arten von E/A-Einheiten, diesem Zeitpunkt noch keine mechanische Bewegung wie beispielsweise Kartenlocher oder Kartenleser, des Bandes auf Grund des Startbefehls erfolgen Plattenspeicher und Drucker. Es kann sich um Selekkann. 55 torkanäle oder Multiplexkanäle handeln, bei denen Ist jedoch die Kanaloperation so weit abgelaufen, eine große Anzahl von Einheiten gleichzeitig betrieben daß es keine Umkehr mehr gibt, was mit Erreichen werden. Obgleich ein Multiplexkanal eine große des Positionscodes B oder C eintritt, muß das Band Anzahl von E/A-Einheiten gleichzeitig betreibt, führt neu eingestellt werden, indem die Vorwärtsbewegung er doch zu einer bestimmten Zeit jeweils nur ein in IRG-2 gestoppt und das Band bis IRG-I rückgesetzt 60 Kanalbefehlswort aus. Die in F i g. 1 dargestellte wird, bevor der jeweilige Kanalbefehl erneut ausgeführt komplexe Datenverarbeitungsanlage weist zwei zenwerden kann. Der letzte Positionscode E während der trale Recheneinheiten und eine Anzahl von E/A-VerAusführung des Kanalbefehlswortes erscheint nach bindungen auf. Bei einem derartigen Rechnersystem Übertragung der Daten des Blockes 2. Aus diesem ist die Erfindung beispielsweise anwendbar.
Grunde beeinflußt ein während des Positionscodes E 65 ' Ali eine zentrale Recheneinheit 1 sind nicht inteauftretender Kanalfehler die Datenübertragung bei grierte Kanäle A und B und an eine zentrale Rechender Ausführung des Kanalbefehlswortes N nicht, und einheit 2 sind integrierte Kanäle C und D angeschlosauf die E/A-Einheit braucht nicht eingewirkt zu werden. sen. Ein integrierter Kanal verwendet einen Teil seiner
5 6
Ausrüstung in Zeit-Multiplex-Betrieb mit der zen- kann auf die Quelle und die Ursache der Unterbretralen Recheneinheit, während ein nicht integrierter drang geschlossen werden. Selbstverständlich können Kanal seine Ausrüstung lediglich dem Kanalbetrieb die Statusbits 4, 2, 1 auch in ein anderes Format eines zur Verfügung stellt. Die Erfindung ist bei beiden Programmstatuswortes oder Kanalstatuswortes oder Kanaltypen anwendbar. Den Kanälen sind E/A-Ver- 5 in andere Mittel übertragen werden, die eine Wiederbindungen A, B, C und D zugeordnet, die über holungsoperation auf Grund eines Fehlers einleiten, zugeordnete Steuereinheiten mit den E/A-Einheiten In F i g. 6 sind in einer E/A-Verbindung aufverbunden sind. Eine einfache Steuereinheit kann tretende und zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels lediglich eine einzelne E/A-Einheit steuern. Eine wesentliche Signale dargestellt. Ein Einheitauswahl-Mehrfach-Steuereinheit kann dagegen eine Mehrzahl ίο signal wird durch Setzen eines Einheitsauswahltriggers von E/A-Einheiten steuern, in manchen Fällen über hervorgerufen und erst nach Abschluß der Verbindungseinen gemeinsamen Umschalter. Eine gemeinsame auswahl zurückgestellt. Die Leitung »Adressenausgabe« Mehrfach-Steuereinheit kann gleichzeitig mehrere liefert ein Signal vom Kanal einer Einheit. Die Leitung E/A-Einheiten steuern, während eine integrierte Steuer- »Auswahl« führt kurz nach Beginn des Signals auf der einheit seine ihm zugeordnete E/A-Einheit mitenthält. 15 Leitung »Adressenausgabe« ein Signal, das der Steuer-Jede Gruppe von E/A-Verbindungsleitungen endet an einheit anzeigt, daß sie eine Einheitadresse empfängt, einem Anschlußblock (TB), der sich an der letzten die gewählt werden sollte. Sind Steuereinheit und mit den Hauptverbindungsleitungen verbundenen E/A-Einheit ausgewählt, liefert die Steuereinheit auf Steuereinheit befindet. der Leitung »Betrieb-Ein« ein Signal, das so lange
Auf diese Weise kann ein Kanal über eine Steuer- 20 andauert, wie der Kanal in Betrieb ist. Die Steuereinheit und in einigen Fällen auch über einen gemein- einheit liefert ein Signal auf der Leitung »Adressensamen Umschalter mit einer E/A-Einheit verbunden eingabe«, das für den Kanal anzeigt, daß die Eingabewerden. Sobald ein Fehler festgestellt wird, setzt dieser leitungen die Adresse einer ausgewählten E/A-Einheit in der Einheit, in der er auftrat, also beispielsweise im enthalten. Daraufhin liefert der Kanal ein Signal auf Kanal oder Steuerkreis, einen Unterbrechungsspeicher- 25 der Leitung »Befehlausgabe«, das der Steuereinheit kreis. Die Steuereinheit speichert gewöhnlich auch die anzeigt, daß auf den Datenausgabeleitungen ein Befehl Anzeige einer Unterbrechung einer Einheit. Diese für die ausgewählte E/A-Einheit vorhanden ist. Kurz Unterbrechungsanzeige bleibt bis zur Übertragung darauf erscheint auf der Leitung »Statuseingabe« ein des Unterbrechungszustandes in die zentrale Rechen- Signal von der ausgewählten Steuereinheit, das dem einheit bestehen, wo sie in bestimmten, für das 30 Kanal anzeigt, daß die Steuereinheit die Status-E/A-Alte-Programmstatuswort und für das ,Kanal- information auf die Eingabeleitung gegeben hat. Sostatuswort vorgesehenen Plätzen des Hauptspeichers bald der Kanal die Statusbits empfangen hat, sendet abgespeichert wird. er über die Leitung »Dienst Aus« ein Signal zur
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Kanal- Steuereinheit.
fehler, die in den Kanälen A, B, C oder D selbst 35 Wird während des Kanalprogramms eine Befehlsauftreten. Wenn auch immer ein Fehler innerhalb eines kettung verwendet, liefert eine Leitung »Sperrung Aus« Kanals A, B, C oder D auftritt, arbeitet dieser Kanal ein Signal vom Kanal zur Steuereinheit, das anzeigt, miteinerbestimmtenSteuereinheitundeinerbestimmten daß nach Ende der laufenden Operation die Operation E/A-Einheit zusammen, und es wird eine Unter- von derselben E/A-Einheit fortgesetzt werden soll, brechung bewirkt. Eine durch einen Kanalfehler, 4° In F i g. 7 sind die wesentlichsten Bestandteile Fehler in der Steuereinheit oder durch einen Fehler eines Kanals dargestellt. Die E/A-Verbindung enthält in einer E/A-Einheit hervorgerufene Unterbrechung eine Steuer-Sammelleitung 10 und eine Daten-Sammelbewirkt, daß das laufende Programmstatuswort an leitung 11. Die Daten-Sammelleitungen 11 setzen sich einem festen Speicherplatz gespeichert wird. Die aus neun Eingangsleitungen und neun Ausgangs-F i g. 2 A und 2 B zeigen die zwei Wörter, aus denen 45 leitungen zusammen. Die Steuer-Sammelleitung 10 sich das auf Grund eines Kanalfehlers in einer be- enthält die in F i g. 6 näher bezeichneten Signalstimmten Speicherstelle gespeicherte E/A-Alte-Pro- leitungen. Die Steuer-Sammelleitung wird in üblicher grammstatuswort zusammensetzt. Die Bits 16 bis 23 Weise über eine Kanalsteuerung 21 angesteuert. Die dieses Programmstatuswortes enthalten die Adresse Kanalsteuerung 21 wird über Leitungen 24 von einem des Kanals, von dem die Unterbrechung ausgeht. 50 Festwertspeicher und Steuerung 22 betätigt. Die Die Bits 24 bis 31 enthalten die Adresse der zur Zeit Adressen für die Auswahl des Kanals, der Steuerdes Kanalfehlers auf diesem Kanal betriebenen einheit und der E/A-Einheiten werden von der zen-E/A-Einheit. tralen Recheneinheit 17 über die Sammelleitung 16,
Zum Zeitpunkt einer Kanalunterbrechung wird das B-Register 14, das C-Register 13, die Byte-
auch in einer bestimmten Speicherstelle ein Kanal- 55 Auswahlschaltungen 12 und über die E/A-Verbindung
statuswort gespeichert. Das Format des aus den zu den Steuereinheiten und den daran angeschlossenen
beiden, in den Fig. 3A und 3B gezeigten Wörtern E/A-Einheiten geführt.
bestehenden Kanalstatuswortes ist gebräuchlich mit Nach der Auswahl der Einheit fließen die Daten von
Ausnahme der in F i g. 3 B eingezeichneten Bits 4, 2,1 oder nach der E/A-Einheit über Schaltungen 12, wo
des Positionscodes, die im Kanalstatuswort gespeichert 60 sie im C-Register 13 in Byte-Form gebracht oder
sind. Die Bits 8 bis 31 bilden die nächste Befehls- zerlegt werden. Anschließend werden die Daten als
adresse, um das nächste Kanalbefehlswort (KBW) zu ein Wort nach oder vom B-Register 14 und nach oder
holen. Die Bits 32 bis 47 liefern die die E/A-Einheit, die vom Speicher 19 über Sammelleitung 16 und Register
Steuereinheit und den Kanal betreffende Statusinfor- 18 unter der Kontrolle der Kanalsteuerung 21 und
mation, die auf Grund einer Unterbrechung oder einer 65 des Festwertspeichers 22 übertragen,
speziellen Befehlsausführung in die zentrale Rechen- Das laufende Programmstatuswort befindet sich in
einheit übertragen wird. Aus einer mittels eines Pro- der Schaltung 26, während das Kanalstatuswort in
gramms durchgeführten Überprüfung dieser Statusbits Schaltung 27 erzeugt wird. Programmstatuswort und
Kanalstatuswort stehen unter der Kontrolle des Code B: Festwertspeichers 22. Während einer Kanalunterbrechung werden Programmstatuswort und Kanalstatuswort in festen Speicherstellen des Speichers 19 gespeichert, und zwar gesteuert von einem Adressenregister 23, das auf Grund einer Kanal- oder E/A-Unterbrechung über den Festwertspeicher 22 betätigt wird.
In F i g. 7 ist eine Positionsanzeigeschaltung 30 eingefügt, die über Leitungen 31 von der Kanalsteuerung 21 gesteuert wird. Die Ausgangssignale an den Ausgängen 4, 2, 1 der Schaltung 30 werden der Schaltung 27 für das Kanalstatuswort zugeführt, von wo sie bei Auftreten einer Unterbrechung in die in Fig. 3B angegebenen Bitstellen des Kanalstatus-Wortes gebracht werden. Programmstatuswort und Kanalstatuswort werden nacheinander über Sammelleitung 16 und Datenregister 18 in die durch das Adressenregister 23 bestimmten, dem E/A-Altes-Programmstatuswort und dem Kanalstatuswort zügeordneten Speicherplätze des Speichers 19 übertragen.
Ein Ausführungsbeispiel der Positionsanzeigeschaltung 30 ist in F i g. 8 angegeben. Die binär codierten Bits 1, 2, 4 an den Ausgängen 61c, 62 c und 63 c der zugeordneten Trigger 61, 62 und 63 bilden die bereits im Zusammenhang mit Fig. 16 erläuterten Positionscodes A, B, C, D und E. Die Stellungen dieser drei Trigger ergeben einen Positionscode, der den in Fig. 4 dargestellten Zeitabschnitten zugeordnet ist. Die Zuordnungen sind in folgender Zusammenstellung angegeben:
Posi
tion
Posit
Bit
4
ionscode PC
s im KSW
2 I 1
1
A 0 0 0
B 0 1 1
C 0 1 0
D 1 0 1
E 1 0
Zeitabschnitte während
Ausführung eines KBW
35
Befehlausgabe bis Befehlannahme oder Befehl-Zurückweisung
Befehlannahme bis 1-Byte übertragen (nicht verw., bei Multiplexbetrieb)
1. Byte bis Neue Befehlsadresse (bei Multiplexbetrieb von Befehlannahme bis Neue Befehlsadresse)
Befehlzurückweisung
(bleibt, bis Befehlzurückweisung nach KSW gegeben ist)
Von Neue Befehlsadresse bis Befehlausgabe
Zeitabschnitt beginnend, wenn der Kanal feststellt, daß die E/A-Einheit einen Befehl angenommen hat, und endend, wenn das erste Datepbyte über die E/A-Verbindung übertragen wird. Code B ist in erster Linie für Einheiten geeignet, deren Bewegung erst beginnt, nachdem das erste Datenbyte übertragen ist. Im Falle eines Bandantriebes hat während des Positionscodes B ein Lesebefehl die Einheit in Lauf gesetzt, bei einem Schreibbefehl aber nicht. In jedem Fall ist die Bewegung bestimmbar.
Code C:
Verarbeitungszeit der Daten eines Befehls in einem Selektorkanal beginnend mit dem ersten Byte und endend mit dem Setzen einer neuen, der Verkettung dienenden Befehlsadresse, dagegen in einem Multiplexkanal beginnend, wenn der Kanal bestimmt, daß ein Befehl angenommen ist, und endend mit der neuen Befehlsadresse. Die Bewegung der Einheit ist bestimmbar.
Code D:
Zeitabschnitt beginnend, wenn eine Einheit einen Befehl zurückweist, und endend, wenn diese entsprechende Information (Einer-Status-Byte) in das Kanalstatuswort gegeben wird. Da die Einheit den Befehl zurückwies, fand keine Bewegung statt.
Code E:
Beginnend, wenn die neue Befehlsadresse für die Verkettung gesetzt ist, und endend, wenn der neue Befehl zur E/A-Einheit übertragen ist. Dieser Code zeigt an, daß im Bereich der Einheit kein Steuersignal erforderlich ist, um diesen Befehl zu wiederholen.
Definition der Klassen von E/A-Einheiten
Definition der codierten Positionen
Code A:
Zeitabschnitt beginnend mit der Befehlausgabe des Kanals an eine E/A-Einheit und endend, wenn der Kanal bestimmen kann, ob die Einheit den Befehl angenommen oder zurückgewiesen hat. Eine Klasse enthält diese Typen von Einheiten, bei denen die Kanalbefehle für die zentrale Recheneinheit und/oder die Wiederholungsoperation für gleiche Positionscodes gleicher Art sein können. Die E/A-Einheiten lassen sich in drei Klassen einteilen:
I. Bei diesen Einheiten beginnt die Wiederholungsoperation bei jedem Positionscode am Anfang einer Kanalbefehlswort-Verkettung. Das erste : Kanalbefehlswort in einer Verkettung wird durch . das letzte Kanaladresswort der betreffenden , Einheit angezeigt. [
IL Bei dieser Klasse wird das beim Auftreten des Fehlers vorhandene Kanalbefehlswort wiederholt, das durch die Befehlsadresse weniger 8 Bytes im KSW angezeigt wird. Dieses eine wiederholbare Kanalbefehlswort kann sich in der Mitte einer Kanalbefehlswortverkettung befinden, solange sich Befehlsverkettung und Datenverkettung inner-6o; halb derselben Kette nicht vermischen.
III. Bei dieser Klasse wird eine Wiederholungsoperation für die meisten Positionscodes überhaupt nicht eingeleitet, für diese Codes wird ein ständiger Fehler signalisiert.
55
65' Die folgende Aufstellung gibt einen Überblick über die Zusammenhänge zwischen Wiederholungsoperationen, Klassen von E/A-Einheiten und Positionscodes.
009 537/296
) 10
ο £Γ Die Positionscodes sind demnach insbesondere in
•S3 oq Verbindung mit Einheiten der Klasse II verwendbar,
ö ^1 i ^ κ also beispielsweise Bandantrieben auf einem Selektor-
> § > B β·Ό J^ kanal oder Kartenlese- oder Stanzeinheiten auf einem
SP^ §,2 μ Mg 5 Multiplexkanal.
^ J3 1^ ■ J2 ö *° I ^ ,3 ^ Die in F i g. 8 eingezeichneten Leitungen 31a bis
qjjS : J! "^ § -8 m ■§ Ji 31m (mit Ausnahme von 31g) der Positionsanzeige-
<D,gg ''·§'§ ^ ί^ ω-S § schaltung 30 sind in Kanalanordnungen üblich. In
§ .S *§ ■ ■■ .S1S^ -53 .S3 "% einer derartigen Kanalanordnung haben die Leitungen
4 ^ JS ^ <! 3^ !4 t> J3 ίο folgende Funktionen. Über Leitung 31a signalisiert
~~ o ο der Kanal, daß vom Festwertspeicher (F i g. 7) eine
.«' a; ■ neue Befehlsadresse ausgegeben wurde. Dabei wird
m ö|^ S^ M die vorhergehende Befehlsadresse in den Addierer der
SP-S ^. ο s > J Sf1Sk. zentralen Recheneinheit 17 übertragen und dort die
StJ)K, ,M^Sg si)00·*! 1S Zahl 8 hinzugezählt, so daß zur Lokalisierung des
P ja ^ ja u 'S 'i g £ ^- laufenden Kanalbefehlswortes die vorausgegangene
# J§ § j2 "° ο ·8 ήη ü § Befehlsadresse auf den neuesten Stand gebracht wird.
„Öl* ' Ö a1 ^ ^ ' ω Ö ^ Diese Operation erfolgt unmittelbar, bevor jeweils das
•S Iu eSJ ■ ;■ [S «S ^ ^ .S [S «Sj nächste Kanalbefehlswort geholt wird.
ϊ^ ϊ? .5 ^<!2-^ Ui^ ä 20 Der Leitung 31 δ wird ein Signal zugeführt, wenn
-=-jr — Hg— 7=^ kein Selektorkanal oder Multiplex-Unterkanal in
S-uöS ö3 ^ § Betrieb ist. Das Signal auf Leitung 31b bleibt bestehen,
ω·| ^ ·§ ^ ^ I 'h^Ö^ ^ solange der Kanal von der zentralen Recheneinheit S^g-ji.g§J2 $K>8 '3ί>ω : nicht ausgewählt ist oder eine Abfrage über die
M x 's ρ a5 E/A-Verbindung empfängt; der Kanal führt dann kein
Mäh^ Kanalbefehlswort aus.
'S g1^ β oflciS § §3 aa Die Leitung 31c (Setzen Code C) zeigt ein erstes
■HbD.snMO h ■ SP > ei aSa α Datenbyte bei einem Selektorkanal oder ein Bef ehls-
ΕΊίί*^*· »·ηλ'^. § J= «'S annahmesignal bei einem Multiplexkanal an, was in
m (§ Jj § m Ü § ■ '^ ^S-S m^Md 3° Verbindung mit Fig. 10 noch erläutert wird.
Die Leitung 31 d (Einheitsauswahl) empfängt ein
ο .2
•a .0 3 ο Λ fe α1 α Λ , /-ν Signal, sobald ein üblicher Einheitauswahltrigger
λ "^'S'B'^'SS *g > "i .^1-1" (nicht dargestellt) in der Kanalsteuerung 21 gesetzt
«ö ^ § 'S i^S -S ■ "^ ^ Ö ^2 2 wird, wenn ein Befehl von einer E/A-Einheit auszu-
^cl'3>«-2ra'g g T^Tjj < a ·ο 35 führen ist.
1S α1*? i»§<2- l!> "J^: (So^ Fig. 6 zeigt den zeitlichen Zusammenhang zwischen
.oBoJiiS^^ca a5·« X Ό5 § dem Einheitauswahlsignal und anderen E/A-Ver-
J & W)-J3 § 5 S "oS-öC § "3 'S bmdungssignalen.
0I?!^ ""B μ 'S of- ο μ ■^'S § Leitung 31 e ist ein Teil der E/A-Verbindung und
pq<aJ2i^Si2s 'Sli<i>l^ 1Bl)O 4° führt das in F i g. 6 mit »Befehlsausgabe« bezeichnete
'S ·§ £ K5 § =2 "o S ω ω ö »§■§ Signal, durch das der Kanal der E/A-Einheit anzeigt,
&\μό*<^&λ jg ό τ» g ■ m Mw (jaß für sie em Befehl bereitgestellt ist.
μ J3 .-g so , Sf J3 ·g ; Leitung 31/ (Befehlannahme) und Leitung 31A
g,-S i ^ ö1 J § .0 gj-S £ ^ ö1 ■ (Befehlzurückweisung) liegen an einer in Fig. 10
te S μ "ω ·§ 5 j " ?e^| 45 dargestellten Schaltung, die anschließend noch be-
(ffli'S^'S^ ö Ta 1S ^ |·ο1ΐ^ schrieben wird.
" ö1 S3-S 'S ^ > "^^ ω G5 β1" 1S S§ Eine ODER-Schaltung 48 empfängt sämtliche Prüf-
^ 3 a m .2 fi ^^^ -a^M^S0 signale, die üblicherweise von einem Kanal an den
; S^-ö J h3 fc< ^ S *·3 w ^ 'S Leitungen 31j, 31 fc, 31/ und 31m ankommen. Bei
^MgSi^l ^^ Ö& ^ S5I I»« J 50 Auftreten eines Kanalfehlers wird der ODER-Schal- «3 ^ W S) ^5I ^g^P5 mo^S) i1^ tunS ^^ e*n Kanalfehlersignal zugeführt. Ein Kanal-•nffläl ^ [S^Sö ·ηΒ£.§ ^b fehlersignal am Ausgang der ODER-Schaltung 48 pq . a Ja JB'm-S ^·§-§ί m.a^^M-S setzt einen Kanalfehlertrigger 50. Trigger 50 wird über Leitung 311 zurückgestellt, sobald die zentrale
M ^ '· μ ■ *s μ -s 55 Recheneinheit die Unterbrechungsinformation emp-
ö [ω . ' ■ . 9, 'j§ § 'M fangen hat. Der Ausgang 57 a des Triggers 50 signali-
"o .9 "o .6 "o "M siert einen Kanalfehler, während der Ausgang 570 ein
"S^ ö "S^n "S-^e Signal abgibt, wenn kein Kanalfehler vorliegt.
*ö.g,£3 "SrJ1S ' 'S ca 'S ^e^ Auftreten eines Kanalfehlers wird über die
S μ (V Sm1V Sioiv! 6o Kanalsteuerung 21 in Fig. 7 die E/A-Verbindung
aktiviert, so daß die E/A-Einheit gestoppt wird. Dies
"ao geschieht, sobald Ausgang 57a des Triggers 50 in
U c~ F i g. 8 ein Signal führt.
·§ ^ . ■% Die Anfänge der Zeitabschnitte A, B, C, D und "
53 |5 o
μ "0 -(H Hg 65 werden durch entsprechende Freigabe der UND-
*ο·ρ§ ,; "ω^ ^1^ Schaltungen 44, 46 oder 47, 43 und 41 signalisiert,
I pq Ig |m die während einer fehlerfreien Ausführung eines
J^nN, γ 33 Svii Kanalbefehls in der in Fig. 18 dargestellten Weise
11 12
angesteuert werden. Es ist jeweils nur eine der UND- zur Sammelleitung 16 übertragen sind, die das Kanal-Schaltungen freigegeben. Der eingeschlagene Befehls- statuswort in das Datenregister 18 weiterleitet. Bei weg ist abhängig erstens von der Kanalart, zweitens einer Kanalunterbrechung bewirkt die Kanalsteuerung davon, ob Befehls- oder Datenkettung verwendet wird, 21 über Leitung 24 des Festwertspeichers 22, daß das und drittens von der spezifischen Operation im Kanal- 5 Adressenregister 23 einen Speicherzyklus einleitet. Dabefehlswort. Die Beschriftung an den von den Posi- bei adressiert das Adressenregister 23 den für das tionscodes ausgehenden Pfeilen gibt die für die Kanalstatuswort vorgesehenen Speicherplatz im Spei-Erzeugung des jeweiligen Positionscodes erforderliche eher 19, und es wird das Kanalstatuswort vom Daten-Ursache an. register 18 in diese Speicherstelle eingespeichert.
In Fig. 18 repräsentiert Positionscode C zwei io In ähnlicher Weise wird das laufende Programm-Zustände, C-I repräsentiert den über Leitung 31 b ge- statuswort an dem für das E/A-Alte-Programmmeldeten Zustand »Kanal Leer«. C-D wird über eine steuerwort vorgesehenen Speicherplatz gespeichert.
Leitung 31 c (Setzen Code C) gemeldet, wodurch Nach der Übertragung der Unterbrechungsinf orentweder das erste Byte bei einem Selektorkanal oder mation in die zentrale Recheneinheit wird ein Untereine Befehlsannahme bei einem Multiplexkanal ange- 15 brechungsendsignal zum Kanal übertragen, so daß zeigt wird. sämtliche, die Unterbrechung hervorrufenden Zu-
Durch Freigabe der UND-Schaltung 44 werden die stände aufgehoben werden und Kanalfehlertrigger 50 Trigger 61, 62 und 63 entsprechend des Positions- über Eingang 311 zurückgestellt wird,
codes A eingestellt. In ähnlicher Weise werden diese Daraufhin kann die in F i g. 9 dargestellte E/ATrigger durch Freigabe der UND-Schaltung 46 ent- 20 Überwachung die drei Bits 1, 2 und 4 im Kanalstatussprechend des Positionscodes B, durch Freigabe wort prüfen und sie in den jeweiligen Positionscode A, der UND-Schaltung 43 entsprechend des Positions- B, C, D oder E decodieren. Das in F ig. 2 Aangegebene codes C, durch Freigabe der UND-Schaltung 47 E/A-Alte-Programmstatuswort liefert die Adresse des entsprechend des Positionscodes B und durch Frei- unterbrechenden Kanals, der unterbrochenen E/A-gabe der UND - Schaltung 41 entsprechend des 25 Einheit und seiner Steuereinheit.
Positionscodes B eingestellt. Die Freigabe der ge- Die E/A-Überwachung läßt dann die in den Flußnannten UND - Schaltungen 41 bis 47 und damit diagrammen der F i g.11 bis 15 dargestellten Operadas aufeinanderfolgende Setzen der Positionscodes tionen des Systems ablaufen. Dabei wird die in F i g. 17 erfolgt, solange der Ausgang 57 b des Kanalfehler- angegebene Abfrageinformation verwendet, die immer triggers 50 ein Signal liefert, das angibt, daß kein 30 dann gewonnen wird, wenn in den Flußdiagrammen Kanalfehler vorliegt. Sobald ein Kanalfehler signali- die Abfrageroutine erwähnt ist. Die Abfrageinforsiert wird, verschwindet das genannte Signal am Aus- mationen werden in der in den Flußdiagrammen festgang 57 b, und der zum Zeitpunkt des Auftretens des gelegten Weise angewendet, um die Auswahl und den Fehlers in der Positionsanzeigeschaltung, d. h. in den Ablauf des erforderlichen Fehlererkennungsprogramms Kippstufen 61, 62 und 63 eingegebene Positionscode 35 und damit die zu einem bestimmten Zeitpunkt und bei bleibt dann gespeichert. An die Ausgänge der UND- Vorliegen bestimmter Umstände erforderliche WiederSchaltungen 41 bis 47 sind Nicht-Glieder 51, 52, 53, 54 holungsmethode zu gewährleisten,
und 56 angeschlossen, um jeweils auch komplementäre Die in F i g. 10 dargestellte Zeitgeberschaltung Ausgangssignale zu erhalten. Den Kippstufen 61, 62 liefert einige der der Positionsanzeigeschaltung gemäß und 63 wird also jeweils das echte und das komplemen- 40 F i g. 8 zuzuführenden Signale. Der Ausgang einer täre Ausgangssignal der UND-Schaltungen 41 bis 47 ODER-Schaltung 79 ist mit der Leitung 31c der zugeführt, so daß sie entsprechend der angegebenen Postionsanzeigeschaltung verbunden. Die ODER-Positionscodes eingestellt werden, wenn die Eingänge Schaltung 79 erhält ein erstes Byte-Signal von einer der UND-Schaltungen 41 bis 47 während der nor- UND-Schaltung 71 und ein Multiplex-Befehlsannahmemalen Kanaloperation erregt werden. Auf Grund der 45 signal von einer UND-Schaltung 76a, so daß der Eingangsbedingungen kann zu einem Zeitpunkt jeweils Positionsanzeigeschaltung ein Signal »Setzen Code C« nur eine der fünf UND-Schaltungen freigegeben sein. zugeführt wird. Eine UND-Schaltung 76δ liefert bei
Jede der Kippstufen 61, 62 und 63 besteht aus einer Selektorbetrieb über Leitung 31/ ein Befehlsannahme-ODER-Schaltung und einer UND-Schaltung. Der Aus- signal an die Positionsanzeigeschaltung 30. In diesem gang der ODER-Schaltung bildet einen Eingang der 50 Fall wird kein Multiplex-Befehlsannahmesignal geUND-Schaltung, und der Ausgang der UND-Schaltung liefert. Bei Multiplexbetrieb wird über Leitung 31/ wird zu einem Eingang der ODER-Schaltung rück- kein Befehlsannahmesignal übertragen; Leitung 31c geführt. empfängt in diesem Fall Befehlsannahmesignal über
Das Setzen der Kippstufe erfolgt bei jedem derODER- Leitung 78.
Schaltung zugeführten Eingangssignal, während die 55 Das der Positionsanzeigeschaltung 30 zugeführte
Rückstellung jeweils dann erfolgt, wenn ein Eingangs- Signal »Setzen Code C« bewirkt einen unterschiedlichen
signal der UND-Schaltung verschwindet. Operationsablauf für Selektor- und Multiplexkanäle.
Im Betrieb durchläuft die Positionsanzeigeschaltung Die unterschiedlichen Abläufe sind aus F i g. 4 zu er-30 nacheinander sämtliche vorgesehenen Positions- sehen. Bei Multiplexbetrieb ist Positionscode B auscodes, solange kein Kanalfehler auftritt. Bei Auftreten 60 gelassen, und Positionscode C erstreckt sich bis zu der eines Kanalfehlers jedoch werden sämtliche UND- Stelle, an der bei Selektorbetrieb Positionscode B beSchaltungen 41 bis 47 gesperrt und der Schaltzustand ginnt. Bei Multiplexbetrieb verhindert das fehlende der Trigger 61, 62 und 63 entsprechend des zum Zeit- Selektor-Befehlsannahmesignal, daß UND-Schaltung punkt der Kanalunterbrechung existierenden Positions- 46 durchgeschaltet wird. Das erste Byte-Signal schaltet codes festgehalten. Die drei Trigger 61, 62 und 63 ver- 65 lediglich wieder UND-Schaltung 43 durch, so daß harren in diesem Schaltzustand, bis die Bits des wieder versucht wird, den Positionscode C in die Positionscodes mit weiterer Statusinformation in die Trigger 61, 62 und 63 einzugeben, obwohl dieser Code Kanalstatuswortschaltung 27 (F i g. 7) und von dort bereits dort gespeichert wird.
Die UND-Schaltung 71 empfängt an den Eingängen, 31h und 31g die Signale »Dienst Aus« und »Dienst Ein« von der E/A-Steuerung, die in der Kanalsteuerung 21 der Anordnung gemäß F i g. 7 enthalten ist. Das Signal »Dienst Aus« (s. F i g. 6) zeigt der E/A-Einheit an, daß der Kanal von ihr die Information »Statuseingabe« empfangen hat. Das Signal »Dienst Ein« zeigt der E/A-Steuereinheit jeweils an, wenn ein Datenbyte zur Übertragung in den Kanal bereitgestellt ist.
Ist nur eine Kanalbetriebsart vorgesehen, kann die jeweils nicht erforderliche UND-Schaltung 76a oder 766 entfallen. In diesem Falle werden beide Eingänge 81 und 82 für die Betriebsart nicht benötigt.
Die UND-Schaltung 77 liefert über Leitung 31 h der UND-Schaltung 47 in F i g. 8 das Signal »Befehl- 15' Zurückweisung«. Die UND-Schaltung 77 wird durch ein Signal »Status-Nichtannahme« eines Nicht-Gliedes 74 erregt, der von der Schaltung 73 das Signal »Status-Annahme« empfängt. Die Schaltung 73 liefert ein Signal »Status-Annahme« an' die UND-Schaltungen 20-76a und 766, wenn sie während der Übertragung eines Signals »Statuseingabe« (Fig. 6) auf der Leitung 11a von der E/A-Einheit ein annehmbares Steuerbyte empfängt. Wird kein annehmbares Statusbyte empfangen, so wird an Stelle der UND-Schaltungen 76a und 76 b die UND-Schaltung 77 erregt. Liegt kein Kanalfehler vor, so kann jeweils nur eine der UND-Schaltungen 76 a, 76 b oder; 77 erregt sein. Wird auf Leitung 57b kein Kanalfehler signalisiert, so gibt die UND-Schaltung 70 ein Äusgangssignal ab. Der UND-Schaltung 70 wird über Leitung 31 d auch das Signal »Einheitsauswahl«, über Leitung 31p das Signal »Betrieb Ein« und ein Signal von einem Taktgeber 72.zu-, geführt. Der Taktgeber 72 bewirkt eine verzögerte Übermittlung des an Leitung 31s liegenden Signals »Statuseingabe«.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Fehlerkorrektur bei einem in einer Eingabe-Ausgabe-Verbindung zu einer zentralen Recheneinheit auftretenden Kanalfehler und dadurch bedingter Kanalunterbrechung, wobei zur Erlangung einer Information über die während der Ausführung eines Kanalbefehls zum Zeitpunkt des Auftretens eines Kanalfehlers durchlaufene Position der Eingabe-Ausgabe-Einheit verschiedenen Positionen im Kanalbefehlsablauf diskrete Signale zugeordnet werden, so daß mit dieser Information eine möglicherweise erforderliche Rücksetzung der Eingabe-Ausgabe-Einheit und eine geeignete Wiederholungsoperation für den betreffenden Kanalbefehl einleitbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die diskreten Signale führenden Steuerleitungen (10) der Eingabe-Ausgabe-Verbindung auf der Seite der Recheneinheit über eine Kanalsteuerung (21) zu einer Positionsanzeigeschaltung (30) geführt sind, in der durch Codierung aus den diskreten Signalen bestimmte Operationsabschnitte bezeichnende Positionscodes gebildet werden und diese nacheinander speicherbar sind, daß bei Auftreten eines Kanalfehlers der zuletzt in der Positionsanzeigeschaltung gespeicherte Positionscode festgehalten wird, bis eine nicht unterbrechbare Operation abgeschlossen ist und zur Einleitung der zugeordneten Wiederholungsoperation in die vorgesehenen Speicherplätze der zentralen Recheneinheit übertragen wird. .^.
Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang der Positionsanzeigeschaltung (30) mit einer das jeweilige Kanalstatuswort speichernden Schaltung (27) verbunden ist, in der bei Auftreten eines Kanalfehlers der jeweilige Positionscode in das Kanalstatuswort einstellbar ist, und daß dieses Kanalstatuswort und das jeweilige Programmstatuswort, die zusammen Kanaladresse, Einheitsädresse und Befehlsadresse enthalten, in die vorgesehenen Speicherplätze übertragbar sind.
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionsanzeigeschaltung (30) eine Codiereinrichtung (51, 52, 53, 61a, 62a, 63a, 61b, 62b, 63b) aufweist, die aus den diskreten Signalen einen Positionscode erzeugt, der das Ende der Ausführung eines Kanalbefehls anzeigt.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionsanzeigeschaltung (30) eine Codiereinrichtung (51, 52, 53, 61a, 62a, 63a, 61 b, 62b, 63b) aufweist, die aus den diskreten Signalen einen Positionscode erzeugt, der den Beginn der Übertragung eines Kanalbefehls über den Kanal zur E/A-Einheit anzeigt.
5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionsanzeigeschaltung (30) eine Codiereinrichtung (51, 52, 53, 61a, 62a, 63 a, 61b, 62b, 63b) aufweist, die aus den diskreten Signalen einen Positionscode erzeugt, der die Annahme oder Zurückweisung des Befehls durch die Eingabe-Ausgabe-Einheit anzeigt.
6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionsanzeigeschaltung (30) eine Codiereinrichtung (51, 52, 53, 61a, 62a, 63a, 61b, 62b, 63b) aufweist, die aus den diskreten Signalen einen Positionscode erzeugt, der den Beginn der Übertragung des Datenblocks zur Eingabe-Ausgabe-Einheit anzeigt.
7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionsanzeigeschaltung (39) eine Codiereinrichtung (51, 52, 53, 61a, 62 a, 63 a, 616, 62 b, 63 b) aufweist, die aus den diskreten Signalen einen Positionscode erzeugt, der bei Befehlskettung den Beginn der Änderung der den nächsten Kanalbefehl bezeichnenden Befehlsadresse anzeigt.
8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionsanzeigeschaltung (30) eine Codiereinrichtung (51, 52, 53, 61a, 62a, 63a, 61b, 62b, 63b) aufweist, die aus den diskreten Signalen einen Positionscode erzeugt, der den Abschluß der Adressenänderung anzeigt.
9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionsanzeigeschaltung (30) eine Codiereinrichtung (51, 52, 53, 61a, 62 a, 63 a, 61b, 62 b, 63 b) aufweist, die aus den diskreten Signalen einen Positionscode erzeugt, der die Adressenänderung für einen nachfolgenden Befehl angibt, der die Ausführung einer Verzweigung enthält.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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