DE1815648C3 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1815648C3 DE1815648C3 DE1815648A DE1815648A DE1815648C3 DE 1815648 C3 DE1815648 C3 DE 1815648C3 DE 1815648 A DE1815648 A DE 1815648A DE 1815648 A DE1815648 A DE 1815648A DE 1815648 C3 DE1815648 C3 DE 1815648C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- profile
- jacket
- ring segment
- segment pieces
- inner jacket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
- C21C5/28—Manufacture of steel in the converter
- C21C5/38—Removal of waste gases or dust
- C21C5/40—Offtakes or separating apparatus for converter waste gases or dust
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P10/00—Technologies related to metal processing
- Y02P10/25—Process efficiency
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chimneys And Flues (AREA)
- Carbon Steel Or Casting Steel Manufacturing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Abgaskamin für metallurgische öfen, insbesondere für Stahlwerkskonverter,
der zwecks Bildung von Kühlwasserkanälen aus einem zylindrischen Innenmantel und einem aus überhöhten
Ringsegmentstücken zusammengesetzten Außenmantel besteht, wobei zwischen je zwei Ringsegmentstükken
ein Profilstab verläuft, der als Trennwand von zwei benachbarten, senkrechten Kühlwasserkanälen dient.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art sieht Luftkühlung für den doppelwandigen Kamin vor. Naturgemäß
eignet sich eine geringe Abkühlung der heißen Konverterabgase nicht mehr als Vorstufe für Abgasreiniger,
wie sie bei zeitgemäßen Sauerstoff-Aufblaskonvertern vorgesehen werden müssen. Zur Temperatursteigerung
trug in der Vergangenheit gerade das Einblasen von Sauerstoff deshalb bei, weil sich dadurch höhere
CO-Abgasanteile ergeben und die beim Arbeiten mit Blaseluft hohen Stickstoffanteile fehlen. Zwecks Reinigung
der noch hochbrennfähigen Abgase und deren Weiterverwendung ist demnach eine intensivere Kühlung
unerläßlich, wobei allgemein Wasserkühlung der Vortritt gegeben werden muß.
Die bekannte Lösung verwendet Spundwandprofile, die mittels einfacher Platten und Schlösser auf Außen-
und Innenseite des Kamins zu verbinden sind. Diese Schlösser sollen auch den einzelnen Elementen die
Möglichkeit geben, sich in ihrer Ausdehnung den Temperaturverhältnissen anzupassen. Setzt man voraus,
daß es gelingt derartige Schlösser zu entwerfen - als einzige Wahl stehen Langlöcher mit durchgreifenden
Schraubbolzen zur Verfügung —, so verbleibt die Tatsache, daß derartige Kühlkanäle nur mit Luft gespeist
werden können und nicht mit Wasser, da sie eine Vielzahl von abzudichtenden Stellen aufweisen, deren Abdichiung
direkt zum Problem der starren Bauweise, d. h. zum Problem der Wärmespannungen führt.
Wassergekühlte Abgaskamine erleiden von innen nach außen abnehmende, jedoch stark unterschiedliche
Erwärmung, deren Folgen Risse und Beulen sein können. Zur Wasserführung bedarf es zweier mehr oder
weniger getrennter Kanäle als Führung derjenigen Wasserströmungen, die als »kalt« ankommen und afc
»warm« abgeleitet werden. Der Berührung der Kamin-Innenwand mit den heißen Abgasen entsprechend steht
dieser Teil unter einer höheren Spannung als der weiter außen liegende Außenmantel. Eine besondere
Schwierigkeit entsteht jedoch durch die Trennwände, die dazu dienen, den Kühlkanal-Querschnitt aufrechtzuerhalten
und somit als Stützen für das Zusammenhalten von Innen- und Außenwand zu wirken, da beide
eine definierte Einheit zu bilden haben. Das Verhalten dieser Einheit im Betrieb ist recht schwierig vorauszusehen
und zunächst von der grundsätzlichen Wahl der Elemente abhängig.
Innenmantel, Profilstäbe und Außenmantel-Segmentstücke
können in wirtschaftlicher Form durch Schweißen verbunden werden. Schweißnähte sind hinsichtlich
ihrer Eigenspannung nicht in allen Betriebstemperaturen haltbar und Schraubkonstruktionen lassen
die Dichtwirkung von Schweißnähten vermissen. Zum Stand der Technik gehört die Erkenntnis, das unterschiedliche
Ausdehnen von Innenmanlel und Außenmantel dadurch aufzufangen, indem der Außenmantel
aus überhöhten Ringsegmentstücken zusammengesetzt wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht also zunächst darin, der gewünscht dichten Einheit von Innenmantel,
Profilstäben und Außenmantel die Fähigkeit zu verleihen, sich unter der Wärmebelastung so zu verhalten,
daß übermäßig örtliche Wärmespannungen nicht auftreten oder anderweitig aufgefangen werden können,
um Folgeschäden zu vermeiden.
Es versteht sich, daß die auftretenden Spannungen dann steigen, wenn vom Abgaskamin besonders hohe
Kühlleistungen verlangt werden, oder anders ausgedrückt,
die KUhlwirkung der Kanäle besonders intensiv sein soll. Im allgemeinen bildet hierfür eine große Elastizität
von Innen- und Außenmantel die beste Grundlage. Die Elastizität hat ihre Grenzen in der zulässigen
Beulspannung der plattenartigen Teilstücke. Der Innenmantel
steht unter äußerem Überdruck, zu dem im unteren Kaminteil noch der statische Druck der Wassersäule
hinzutritt. Die radialen Profilstäbe distanzieren und stützen zwar Innen- und Außenwand, sie verhindern
damit auch gleichzeitig das Erfordernis höherer Wandstärken, womit allerdings noch keine bessere
Nachgiebigkeit der Baugruppe verbunden ist. Neben
den erläuterten Betriebsverhaltensschwierigkeiten treten fertigungstechnische Schwierigkeiten hinzu, weil
ein elastisches System für höhere Wi.rmedurchgangsleistung einen höheren Arbeitsaufwand bei engeren Zuschneidetoleranzen
und hoher Genauigkeit bzw. Güte der Schweißnähte, also der Qualität der Verarbeitung
fordert
Außer den genannten Nachteilen unterschiedlicher Art weiten die bekannten Abgaskamine auch in der
Kühlwirkung Nachteile auf. Die Umwälzung kommt nach dem Prinzip der Thermo-Siphon-Wirkung zustande,
d. h. durch D'schteunterschiede zwischen dem erwärmten
Wasser im Abgaskamin und außerhalb befindlichem, dem die Wärme bereits entzogen ist. Der
Eigenart des Konverterblasbetriebs folgend, entsteht ein momentaner Wärmestoß bei Blasbeginn, dem der
Kühlwasserumlauf erst dann zu folgen beginnt, wenn genügend schnei! Wärme auf das Wasser übertragen
wird.
Eine schnell reagierende Kühlkammer ist jedoch einem besonders schockartigen Wärmestau ausgeliefert
und bedarf einer entsprechenden Ausbildung zum Auffangen momentaner Ausdehnung.
Die Erfindung löst die Schwierigkeit der Fertigungstechnik,
des Betriebsverhaltens und der Ingangsetzung ?.s der Kühlung bei höherem Wärmestoß unter einer vorzugsweise
höheren Gesamtkühlleistung dadurch, daß die Ringsegmentstücke des Außenmantels dicht und
fest mit den Profilstäben verbunden sind, dagegen mittels an der Außenseite des Innenmantels in Längsrichtung
der Profilstäbe verlaufenden, mit dem Innenmantel fest verbundenen, die Profilarme mit Spiel führenden
Überdeckungen, radiale sowie axiale Dehnbarkeit gegeben ist. Findet nunmehr Ausdehnung von Innen-
und Außenmantel statt, so muß erst das vorgesehene geringe Spiel verbraucht sein, ehe die Ausdehnungskraft des Innenmantels sich auf die Profilstäbe überträgt',
d. h. Wärmedehnungsspannungen auf den Außenmantel übertragen werden. Eine solche Gestaltungsweise
nimmt den gefürchteten Wärmespannungen die Spitze, so daß der Spannungsunterschied zwischen
Außen- und Innenmantel wesentlich vermindert ist. In ähnlicher Weise spielt sich der Vorgang des Abkühlens
ab, da dieser insbesondere im Hinblick auf die stoßweise Belastung beim Konverterblasbetrieb ein beständiges
Atmen des Kamins erfordert. Das Zusammenziehen des Kamin-Innenmantels bewirkt, daß die überhöhten
Ringsegmentstücke nach und nach in ihrer Wölbung vermindert werden, und zwar nach Verbrauch des
Spiels.
Nach der weiteren Erfindung sind die Überdeckungen nur in Höhenabschnitten und auf Teillängen angeordnet
Zum einen vermindern sich dadurch die Reibungsstellen, so daß eventuell wellige Flächen leichter
rutschen im Sinne einer Wärmedehnungsbewegung. Zum anderen besitzt diese Gestaltungsweise auch Vorzüge
in wirtschaftlicher Art, indem kurze Teilstücke verwendet werden, die mittels entsprechend kurzen
Schweißnähten befestigt sind.
Der technische Effekt und die beschriebenen Wirtschaftlichkeitsüberlegungen
können nunmehr dahinge hend verstärkt werden, daß erfindungsgemäß die Überdeckungen
abwechslungsweise auf beiden Seiten des Profilsteges mit symmetrischen Armpaaren angebracht
sind. Diese Ausführungsform ist dehnungsfähig genug, die Wärmespannungen aufzunehmen und gestattet zudem
eine sichere Führung der Profilstege, also eine bestimmte Lage von Innen- und Außenmantel.
Von wesentlicher Bedeutung ist ferner die Befestigungsstelle des Profiisteges an den überhöhten Ringsegmentstücken.
Nach einer besonders hervorzuhebenden Ausführungsform .sind die überhöhten R'ngsegmentstücke
mittels eines gewölbten oder abgewickelten Teils fest an die Profilstäbe angeschlossen. Das
Querstück des Profilstabes wird danach dazu benutzt, in der Art eines Daches zu wirken, auf dem sich die
Anschlußteile der überhöhten Ringsegmentstücke abstützen und gleichzeitig Stoßstellen für die Schweißnähte
bilden. Eine andere Version dieses Grundgedankens kann darin bestehen, aus dem Steg des Profilstabes
sowie den beiden anzuschließenden Ringsegmentstücken einen Knotenpunkt zu bilden und in der damit
entstehenden Senkung eine einzige Schweißnaht zu legen, was besonders wirtschaftlich ist. In technischer
Hinsicht besteht dann der Vorzug, in bestimmten Ausdehnungsbereichen mit einer geringeren Beanspruchung
der Schweißnaht auszukommen.
Die Bildung der Gesamteinheit des Abgaskamins kann einstückig ausgeführt werden, es besteht jedoch
nach einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung die Möglichkeit, relativ kurze Schüsse zu bilden, die mittels
an und für sich bekannter Kompensatorcn miteinander in Verbindung stehen. Die in radialer Richtung zwischen
innerem Mantel und äußerem Mantel vorzugsweise durch die Erfindung gewonnene Elastizität läßt
sich nunmehr durch diese Maßnahme auch in Längsrichtung des Abgaskamins ausdehen bzw. erhalten.
Zur Erfindung gehört ferner, daß Innenmantel und Außenmantel mindestens an einem Ende eines Kamin-Schusses
miteinander über eine Bördelung verbunden sind, wobei die längere Innenwand im Profil zurückgebogen
und an der zurückstehenden Außenwand befestigt ist. Es entsteht bei dieser Zusammenstellung eine
besondere Federwirkung, so daß sich entweder die Innen- oder die Außenwand axial bewegen können, ohne
daß Risse oder besondere Beulspannungen auftreten. Die Innenwand kann auch ohne Schwierigkeiten an der
Außenwand durch Schweißung verbunden sein. Die Schweißnaht wird günsligerweise so gelegt, daß an dieser
Stelle keine hohe Beanspruchung auftritt, sondern wenn eine solche gegeben ist, durch die Formgebung
der Zurückwölbung aufgenommen werden kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
schematisch dargestellt und im folgenden näher erläutert:
F i g. 1 zeigt einen Achsenquerschnitt in Längsrichtung zweier Abgaskamin-Schüsse, die mittels eines
Kompensators miteinander verbunden sind;
F i g. 2 stellt eine Draufsicht auf-den Innenmantel mit
radialer Blickrichtung von außen nach innen dar;
F i g. 3 zeigt einen radialen Querschnitt entsprechend F i g. 1;
F i g. 4 stellt einen Schnitt gemäß F i g. 3 dar, jedoch in stark vergrößertem Maßstab an der Verbindungsstelle
zwischen Innen- und Außenmantel;
F i g. 5 entspricht der Darstellung gemäß F i g. 4, jedoch für ein anderes Ausführungsbeispiel·,
F i g. 6 ist ebenfalls in der Art der F i g. 4, wiederum ein weiteres Ausführungsbeispiel.
Gemäß F i g. 1 besteht der Abgaskamin aus mindestens zwei Schüssen 1 und 2, die mittels Kompensatoren
3 verbunden sind. Der Aufbau der Schüsse 1 und 2 ist grundsätzlich derselbe, wobei der Außenmantel 4
über Profilstäbe 5 mit dem Innenmantel 6 in Verbindung steht. In F i g. 2 ist der Profilstab 5 als durchgehender
Strang zu sehen, wobei einzelne Überdeckun-
gen 7 wechselweise auf beiden Seiten die Führung für den Steg 8 des Profilstabes 5 bilden. Die Überdeckungen
7 können verschraubt oder verschweißt sein. Im Ausführungsbeispiel ist eine Schweißnaht 9 gezeigt.
Der grundsätzliche Aufbau des Gesamtquerschnitts des Abgaskamins ist in F i g. 3 gezeigt. Danach besteht
der Innenmantel 6 aus einem zylindrischen Körper, jedoch der Außenmantel aus einzelnen in Längsrichtung
des Abgaskamins verlaufenden überhöhten Ringsegmentstücken 10, die an ihren Stoßstellen 11 jeweils mit
den Profilstäben 5 in Verbindung stehen.
Eine solche Stoßstelle 11 ist in F ig. 4 größer gezeichnet.
Die überhöhten Ringsegmentstücke 10 sind in durchgehend gebogener Form gebildet und verlaufen
mit diesem Bogenformquerschnitt auf voller Länge eines der Schüsse 1 oder 2. Der Profilstab 5 ist gemäß
dem Ausführungsbeispiel nach Fig.4 als Doppel-T-Querschnitt
gewählt, so daß die überhöhten Ringsegmentstücke 10 sich auf dem Quersteg 12 des Profilstabes
5 aufstützen und dort jeweils mittels Schweißnähten 13 mit dem Profilstab 5 in fester Verbindung stehen.
Auf der Seite des Innenmantels 6 dagegen liegt der Quersteg 8 des Profilstabes 5 nur lose auf, so daß in
kaltem Zustand ein bestimmtes Spiel besteht, das gestattet, bei Erwärmung die plötzliche Wärmeausdehnung
aufzufangen, ehe eine größere Kraft der Wärmedehnung auf den Außenmantel 4 wirkt. Zu diesem
Zweck bestehen die Überdeckungen 7 aus Winkelstükken mit entsprechenden Schenkellängen.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 sind die überhöhten Ringsegmentstücke 10 geändert, so daß
ebene Platten 14 gewählt sind mit abgeknickten Enden 15, was insbesondere fertigungstechnisch eine Verbilligung
bei der Herstellung bedeutet, jedoch im Endeffekt eine gleiche oder ähnliche Wirkung hinsichtlich der
Elastizität des Außenmantels 4 hervorruft. Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 6 bildet die Stoßstelle 11 der
überhöhten Ringsegmentstücke 10 einen Knotenpunkt, der aus dem mittleren Steg 16 eines T-Profils gebildet
wird und zusammen mit den abgewinkelten Enden IS der überhöhten Ringsegmentstücke 10 bzw. der
Schweißnaht selber seine Bildung erfährt.
Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt, ein Dop pel-T-Profil oder ein einfaches T-Profil als Profilstab 5
zu verwenden, sondern kann unter Voraussetzung einer festen Verbindung zwischen Außenmantel 4 und Profil·
ίο stab 5 und einer im kalten Zustand lockeren Verbin
dung zwischen Innenmaniel 6 und Profilstab 5 auch au; anderen Kombinationen von Profilstäben 5 und Über
deckungen 7 gebildet sein.
Ein wesentlicher Bestandteil der Erfindung, der sich auf die Vereinigung günstiger Merkmale zur radialer
und zusätzlich zur axialen Ausdehnungsfähigkeit de: Gesamtkamins bzw. einzelner Schüsse bezieht, isi
außerdem in F i g. 1 dargestellt Der Innenmantel 6 isi dort länger als der Außenmantel 4 gehalten, so daC
letzterer um ein gewisses Maß zurücksteht. Dadurch besteht die Möglichkeit einer Bördelung 17, deren Pro
fil 18 aus runden und geraden Teilstücken gebildet wer
den kann. Diese können aus einem Stück gebördeli oder auch aus einzelnen Teilstücken verschweißt sein
Das Ende 19 der Bördelung ist bei 20 fest durch Schweißung mit dem Außenmantel 4 verbunden. Au:
diese Weise entsteht eine Federwirkung, derart, daC einesteils Wärmedehnung sowohl radial als auch axia
gestattet wird, anderseits jedoch, was ein besondere! Vorteil der Erfindung darstellt, ein geschlossener Kühl
mittelkanal gebildet wird und außerdem ein axiale; Festlegen zwischen Innen- und Außenmantel in Gren
zen gegeben ist. Die Bördelung 17 mit der Befestigung bei 20 ist demnach hervorragend geeignet, ein relative:
Längsgleiten von Innen- und Außenmantel eines Ka minschusses 1 oder 2 mit einem radialen Ausdehnen zi
verbinden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Abgaskamin für metallurgische Öfen, insbesondere für Stahlwerkskonverter, der zwecks Bildung
von Kühlwasserkanülen aus einem zylindrischen Innenmantel und einem aus überhöhten Ringsegmentstücken
zusammengesetzten Außenmantel besteht, wobei zwischen je zwei Ringsegmentstücken ein
Profilstab verläuft, der als Trennwand von zwei be- ίο
nachbarten, senkrechten Kühlwassei kanälen dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringsegmentstücke
(10) des Außenmantels (4) direkt und fest mit den Profilstäben (5) verbunden sind, dagegen
mittels an der Außenseite des innenmantels (6) in Längsrichtung der Profilstäbe (5) verlaufenden,
mit dem Innenmantel (6) fest verbundenen, die Profilarme (8) mit Spiel führenden, an und für sich bekannten
Überdeckungen (7), radiale sowie axiale Dehnbarkeit gegeben ist. '
2. Abgaskamin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überdeckungen (7) nur in Höhenabschnitten
und auf Teillängen angeordnet sind.
3. Abgaskamin nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überdeckungen (7)
abwechslungsweise auf beiden Seiten des Profilsteges (15) mit symmetrischen Armpaaren (8, 8) angebracht
sind.
4. Abgaskamin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die überhöhten Ringsegmentstücke
(10) mittels eines gewölbten oder abgewinkelten Endes (15) fest an die Profilstäbe (5) angeschlossen
sind.
5. Abgaskamin nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß relativ kurze Schüsse (1,
2) gebildet sind, die mittels an und für sich bekannter Kompensatoren (3) miteinander in Verbindung
stehen.
6. Abgaskamin nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Innenmantel (6) und
Außenmantel (4) mindestens an einem Ende eines Kaminschusses miteinander über eine Bördelung
(17) verbunden sind.^vobei der längere Innenmantel
(6) im Profil zurückgebogen und an dem zurückstehenden Außenmantel (4) befestigt ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1815648A DE1815648B2 (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Abgaskamin für metallurgische Öfen |
| FR6934603A FR2026504A1 (en) | 1968-12-19 | 1969-10-09 | Gas evacuation stack for metallurgical furnaces |
| BE740514D BE740514A (de) | 1968-12-19 | 1969-10-20 | |
| SE17399/69A SE357210B (de) | 1968-12-19 | 1969-12-17 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1815648A DE1815648B2 (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Abgaskamin für metallurgische Öfen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1815648A1 DE1815648A1 (de) | 1970-07-09 |
| DE1815648B2 DE1815648B2 (de) | 1975-03-27 |
| DE1815648C3 true DE1815648C3 (de) | 1975-11-06 |
Family
ID=5716706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1815648A Granted DE1815648B2 (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Abgaskamin für metallurgische Öfen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE740514A (de) |
| DE (1) | DE1815648B2 (de) |
| FR (1) | FR2026504A1 (de) |
| SE (1) | SE357210B (de) |
-
1968
- 1968-12-19 DE DE1815648A patent/DE1815648B2/de active Granted
-
1969
- 1969-10-09 FR FR6934603A patent/FR2026504A1/fr active Granted
- 1969-10-20 BE BE740514D patent/BE740514A/xx unknown
- 1969-12-17 SE SE17399/69A patent/SE357210B/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2026504B1 (de) | 1974-02-22 |
| DE1815648B2 (de) | 1975-03-27 |
| DE1815648A1 (de) | 1970-07-09 |
| FR2026504A1 (en) | 1970-09-18 |
| SE357210B (de) | 1973-06-18 |
| BE740514A (de) | 1970-04-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DD140281A5 (de) | Gekuehlter lichtbogenofenmantel | |
| DE2457264C2 (de) | Vakuumisolierter lager- oder transportbehaelter fuer tiefsiedende verfluessigte gase | |
| DE1273737B (de) | Anordnung zur Abstuetzung von Brennkammerwaenden mit Hilfe von Verstaerkungsstreben | |
| DE2621189B2 (de) | Vorrichtung zur Aufhängung einer Rohrwand | |
| DE1601215B2 (de) | Plattenwaermetauscher insbesondere als spaltgaskuehler | |
| DE3500568A1 (de) | Auspuffkruemmer | |
| DE2505846A1 (de) | Verkleidung aus profilierten bahnen, insbesondere blechen fuer raeumlich gekruemmte flaechen | |
| DE1096936B (de) | Waermeaustauscher mit einem Buendel achsparalleler Rohre und gewellten Ablenkblechen zwischen den Rohren | |
| DE2742877B2 (de) | Wärmeübertrager, insbesondere Rekuperator für Hochtemperaturreaktoren | |
| DE1501618B2 (de) | Wärmeübertrager | |
| DE1239319B (de) | Wassergekuehlte Aufhaengung von Dampferzeugern | |
| DE19631291C2 (de) | Isolationsverkleidung | |
| DE1815648C3 (de) | ||
| DE3911257C2 (de) | Wärmetauscher | |
| DE1029016B (de) | Kompensation mit Abdichtung fuer Roehrenwaermeaustauscher | |
| DE3042557A1 (de) | Waermetauscher, insbesondere fuer sonnenkraftwerke | |
| DE3003160C2 (de) | Wärmetauscher für Solarkraftwerke | |
| DE2213229A1 (de) | Einrichtung zur abstuetzung von rohrwaenden eines dampferzeugers durch bandagen | |
| DE893734C (de) | Axialkompensator fuer Rohrleitungen | |
| DE1426718B2 (de) | Durchlaufkessel | |
| DE1501621B2 (de) | In einem druckbehaelter angeordneter waermeuebertrager | |
| DE581184C (de) | Rohrausgleicher, bei dem die beide Ausgleicherhaelften verbindende biegsame Abdichtungswand auf einer Seite an Stuetzrostsektoren anliegt | |
| DE3017705A1 (de) | Tragkonstruktion fuer einen heissgaskanal | |
| DE2906743C2 (de) | ||
| DE1451277C (de) | Wärmeübertrager |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |