DE1813734U - Badeaufsichtsturm. - Google Patents

Badeaufsichtsturm.

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DE1813734U
DE1813734U DE19601813734 DE1813734U DE1813734U DE 1813734 U DE1813734 U DE 1813734U DE 19601813734 DE19601813734 DE 19601813734 DE 1813734 U DE1813734 U DE 1813734U DE 1813734 U DE1813734 U DE 1813734U
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DEHA TURN und SPORTGERAETEFABR
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DEHA TURN und SPORTGERAETEFABR
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Description

P.A. 260 870*26. UO ;
An das L·*-
DEHA-Werk .. oca IQCn Deutsche Patentamt
Bochum . T.«M *»«< Schreiben vom 42.S.±.*A3.O0m ^
"Badeaufsiehtsturm"
Der zum Gegenstand dieser Anmeldung gemachte Badeaufsichtsturm wurde auf Grund von Erfahrungen, die in den letzten Jahren, insbesondere im Sommer 1959» gesammelt wurden, entwickelt·
Bei starkem Besuch der Bäder, "besonders der Freibäder an heissen Tagen, ist es dem Aufsichtspersonal unmöglich, vom Beckenrand aus den gesamten Badehetrieb im Becken zu übersehen, zumal der Sichtwinkel zu klein ist und bei dem bewegten Wasser kaum der Boden des Beckens kontrolliert werden kann. So sind eine ganze Reihe Badeunfälle vorgekommen, -einige von ihnen tödlich-, die erst sehr spät vom beaufsichtigenden Personal bemerkt wurden. Sicherlich wären einige der tödlichen Unfälle vermeiflbar gewesen, wenn sie rechtzeitig entdeckt worden wären.
Dem Badeaufsichtspersonal kann hier kein Vorwurf gemacht werden, denn es ist an starken Besuchstagen einfach nicht in der Lage, den gesamten Betrieb zu übersehen. Man hat verschiedentlich versucht, durch erhöhte Sitze dem Bademeister eine bessere Übersicht zu geben. Solche Sitze waren bisher in ihrer Ausstattung recht mangelhaft und konnten die Einsatzbereitschaft des Bademeisters nicht wesentlich erhöhen, da sie in Anlehnung an die bekannten Schiedsrichterstühle, die beim Tennis verwendet werden, konstruiert waren.
Die nachstehend beschriebene Neukonstruktion wurde nun unter folgenden Gesichtspunkten aufgestellt:
1) Der Bademeister muss freie Sicht nach allen Seiten haben.
2) Er muss wahlweise sitzen, stehen oder sich bewegen können«
3) Br muss dicht am Beckenrand stehen und direkt ins Wasser springen
können.
4) Es müssen sich alle Rettungshilfsmittel in seiner !Nähe befinden.
5) Ein ausreichendes Sonnendach soll ihn im Freien schützen·
Der von uns hiermit zur Anmeldung gebrachte Badeaufsichtsturm besteht aus einer zerlegbaren Stahlrohrkonstruktion, die eine Plattform von mindestens 1 rsfi- trägt Die Höhenlage dieser Plattform soll sich Jeweils nach der BeckengrÖsse und dem Standpunkt des Turmes richten. Sie beträgt jedoch mindestens l,5>o m. Über dieser Plattform befindet sich ein schwenkbarer Sitz.
In Abbildung 1 ist ein solcher Turm in Perspektive, am Beckenrand stehend dargestellt.
Die Abbildung 2 zeigt diesen Turm in seine Hauptteile zerlegt, was besonders in Freibädern für die Wintermonate sehr vorteilhaft ist, weil die einzelnen Teile dann auf verhältnismässig geringem Baum untergebracht werden können.
In Abbildung 1 ist ferner die Ausrüstung des Turmes mit Rettungsstange (Teil 3), Rettungsring (alternativ Wurfball) (Teil 6), sowie Erste-Hilfe-Kasten (Teil 8) dargestellt, die damit unmittelbar in Nähe des Aufsichtshabenden sind.
Ferner steht eine Schreibplatte (Teil 7) und ein bequemer Klapp- und Schwenksitz (Teil 5) zur Verfügung.
-2-
Fortsetzung Blatt

Claims (7)

D eh α-Werk ο 25 4 6o Deutsche Patentamt^ Bochum *... Blatt zum Schreiben vom ...„.?.*.....'..* an .MÜB.Clie.I1...26. Im einzelnen besteht der Turm aus folgenden Teilen: Die zwei Seitenteile (Teil 1) werden durch die Horizontalstreben (Teil 12 und 15) sowie die Leiter (Teil 2) mittels Laschenverbindungen zu einer Einheit zusammengesetzt, auf der die Plattform (Teil 4) mit starkem Winkelrahmen ruht. Das linke Seitenteil (Teil 1) trägt an seinem Geländerteil einen schwenkbaren Ausleger (Teil 14), der den Klappsitz (Teil 5) trägt. Ferner befindet sich an seinem vorderen Geländerholm eine Einsteckhülse (Teil 16) für die Schreibplatte (Teil 7). Für die Aufnahme der Stütze (Teil lo) für das Sonnendach (Teil 11 mit Kreuzgelenk Teil 15) sind an der Geländeraussenseite Spannhülsen angebracht. Zusammen mit den beiden Spannhülsen des Kreuzgelenkes (Teil 15) ist so eine Verstellbarkeit des Sonnendaches in allen Dimensionen gegeben. Die Aufgangs- sowie Beckenseite der Plattform werden durch einhängbare Ketten (Teil 9)» die einen PVC-Überzug tragen, abgeschlossen. Im Bedarfsfalle sind sie leicht entfernbar und geben den Auf- oder Abstieg oder Absprung frei. Die Hettungsstange wird von seitlich angebrachten Haken (Teil 18) gehalten* Für den Eettungsring oder Wurfball ist ebenfalls ein entsprechender Haken (Teil 17) vorhanden. Der Erste-Hilfe-Kasten (Teil 8) hat zumeist selbst Schnallriemen, mit denen er am Geländer festgemacht werden kann. Andernfalls können leichte Halter aus Bandeisen angebracht werden. Der Turn wird durch im Beckenrand einbetonierte Steinschrauben in seiner Stellung fixiert. In der Abbildung 1 und. 2 sind die beiden hinteren Fußronden mit Befestigungslöchern für diesen Zweck dargestellt. Wir beantragen folgende Schutzansprüche: Der im Vorhergegangenen beschriebene Badeaufsichtsturm dadurch gekennzeichnet, dass?
1) eine Plattform (Teil 4) von mindestens 1 m in mindestens l,5o m Höhe von einer zerlegbaren Stahlrohrkonstruktion getragen wird»
2) die Stahlrohrkonstruktion aus zwei Seitenteilen (Teil 1) und der Leiter (Teil 2) sowie den Streben (Teil 12 und IJ) besteht, die durch Laschenverbindungen mittels Schrauben zusammengefügt werden.
3) ein Seitenteil (Teil 1) in seinem Geländerabschnitt einen schwenkbaren Ausleger (Teil 14) trägt, der zur Aufnahme des Sitzes bestimmt ist.
4) ein klappbarer Sitz (Teil 5) mit Hilfe des Auslegers (Teil 14) so an das Geländer herausgeschwenkt werden kann, dass er die ganze Plattform freigibt.
Fortsetzung Blatt
An das DEHA-Werk Deutsche Patentamt
Bochum ΖίΒΙαΗ zum Schreiben vom .fe2..*Ä.«-HO-.. an--MTTTmiTPTT-iXs- ^**"
5) ein Sonnendach (Teil 11) mit Hilfe eines Kreuzgelenkes, das aus Spannhülsen besteht (Teil 15) und der Stütze (Teil lo), die ebenfalls in Spannhülsen an einer Turmseite steckt, nach allen Seiten schwenk- und verstellbar ist.
6) eine abnehmbare, schwenkbare Schreibplatte (Teil 7) mit Hilfe einer Binsteckhülse an dem vorderen Geländerholm angebracht ist.
7) Aufnahmehaken (Teil 17 und 18) für die Rettungsgeräte an einer Turmseite angebracht sind.
Fortsetzung Blatt..
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