DE18124C - Apparat und Verfahren zur Herstellung von Phosphorlegierungen durch Einführung von Phosphorstocken in geschmolzenes Metall - Google Patents

Apparat und Verfahren zur Herstellung von Phosphorlegierungen durch Einführung von Phosphorstocken in geschmolzenes Metall

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DE18124C
DE18124C DENDAT18124D DE18124DA DE18124C DE 18124 C DE18124 C DE 18124C DE NDAT18124 D DENDAT18124 D DE NDAT18124D DE 18124D A DE18124D A DE 18124DA DE 18124 C DE18124 C DE 18124C
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Germany
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phosphorus
metal
capsule
lime
rod
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TH. PARISIS in Carolinenthal bei Prag
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    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22C—ALLOYS
    • C22C9/00—Alloys based on copper

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES s y PATENTAMT.
    Bei diesem Verfahren ist ein wiederholtes Umschmelzen der Metalle nicht nöthig; infolge dessen findet auch kein bedeutender .Abbrand von leicht verbrannten Metallen statt.
    Die Einführung des Phosphors . in die in flüssigem Zustand befindliche Metalllegirung geschieht durch einen Apparat, welcher in beiliegender Zeichnung dargestellt ist, in folgender Weise:
    Das Einführungsinstrument. für den Phosphor, welches aus irgend einem feuerfesten Material oder aus einer Metallstange besteht, die mit einem feuerfesten Material bekleidet ist, wird in seinem unteren hohlen, mit kleinen Löchern versehenen Theile mit in gelöschten Kalk, Gyps oder Graphit schichtenweise eingebetteten Phosphorstücken gefüllt, die Oberfläche dann mit Graphit und Kalk gut verschmiert und hierauf eine Lage von Kupfersiilfat gelegt. Das Ganze wird sodann mit Kalk und Gyps umhüllt und nach dem Trocknen bis auf den Boden des Gefäfses eingeführt, welches die geschmolzene Metallcomposition enthält.
    Infolge der Einwirkung der hohen Temperatur soll der Kalk, das Kupfersulfat und successive der Phosphor schmelzen, so dafs ein Aufkochen in dem Metallgemisch und gleichzeitig die Ausscheidung aller Unreinigkeiten, sowie eine innige Mengung der verschiedenen Metalle stattfindet, da diese nicht mehr durch unreine Verbindungen gehindert wird.
    Damit dieser Procefs ohne weiteren nachtheiligen Einflufs auf die Gesundheit der Arbeiter erfolgt, wird über das Gefäfs oder ,den Tiegel, in welchem sich die flüssige Masse befindet, eine aus Blech angefertigte Haube gesetzt, welche, so weit es nöthig ist, gegen die, Einwirkung der feuerflüssigen Masse durch ein feuerbeständiges Material geschützt und seitlich durch ein Rohr mit einem speciellen Kamin oder dem Kamin des Schmelzherdes in Verbindung gebracht wird, und durch welche Haube, die oben ebenfalls gedeckt werden kann, der Apparat eingeführt wird.
    Mit dem Aufhören des Wallens oder Kochens der Legirung ist der Procefs beendet.
    Der Apparat besteht aus einer an' seiner unteren Hälfte mit AViderhaken versehenen Stange aus Metall oder einem sonstigen geeigneten Material, welche eine Kapsel zur Aufnahme der eingehüllten Phosphorstücke trägt.
    Diese Kapsel ist mit Löchern versehen und kann eine beliebige Form besitzen.
    In den beiliegenden Zeichnungen, Fig. 1, stellt α die Apparatstange mit Umhüllung, b die Kapsel mit Phosphor und sonstigem Inhalt, c das flüssige Metallgemisch, d die früher beschriebene Schutzhaube ■ dar.
    Fig. 2,3,4 und 5 zeigen Variationen der Kapsel.
    Fig. 6 zeigt einen im Ofen befindlichen Apparat. .
    PATEN1TiANSPRUCHE:
    i. Das Verfahren, ohne wiederholtes Umschmelzen Phosphorbronze herzustellen, welches darin besteht, kleine, separat in Kalk,
    Gyps, Graphit oder Kupfersulfat eingebettete Phosphorstücke, in eine Kapsel eingeschlossen, mittelst einer daran befestigten Stange bis auf den Boden des Tiegels in das geschmolzene Metall einzuführen, um. die allmälige Verbindung des Phosphors mit dem Metall zu erzielen. ■ ;·
    Für die Erzeugung von Phosphorbronze der eigenthümliche Apparat, bestehend aus der Zusammenstellung des Tiegels, der Einführungsvorrichtung α b und der Haube d, mit der oberen O effnung für die Stange «und mit der seitlichen Oeffnung für den Gasabzug. ■··■. ■ ;.'■
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE897923C (de) * 1942-01-29 1953-11-26 Metallgesellschaft Ag Verfahren zum Veredeln von Aluminium-Silizium-Legierungen

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