DE180917C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H3/00—Propeller-blade pitch changing
- B63H3/02—Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary
- B63H3/04—Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary the control element being reciprocatable
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- jig 180917 KLASSE 65/. GRUPPE
WLADIMIR LORENC und VICTOR LORENC in BERLIN.
verstellbaren Flügeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1905 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Lagerung für die Flügel von Schiffsschrauben
mit diametral angeordneten verstellbaren Flügeln und bezweckt deren möglichst feste und
sichere Lagerung bei möglichst kleinem Nabendurchmesser.
Schrauben mit diametral angeordneten Flügeln sind bekannt. Auch ist es bekannt, die
Enden der Flügelzapfen ineinander zu lagern. ίο Demgegenüber besteht das Wesen der vorliegenden
Erfindung darin, daß die beiden Flügelzapfen durch die ganze Länge der
Nabe hindurchgehen und daß der eine Zapfen in der Nabe der Schrauben, der andere dagegen
in einer Längsbohrung des ersten Zapfens gelagert ist, wodurch günstigere
Auflagedrücke erzielt werden.
In der Zeichnung zeigen
Fig. ι und 2 eine zweiflügelige Schraube im Querschnitt und Längsschnitt,
Fig. 3 und 4 die zwei Flügel eines ineinander gelagerten Zapfenpaares besonders.
Fig. 5 und 6 zeigen den lotrechten und wagerechten Schnitt der Nabe einer vierflügeligen
Schraube.
Die Flügel 1 und 2 sind in der Nabe 5 drehbar gelagert, und zwar ist der Zapfen 4
des Flügels 2 hohl ausgeführt, um als Lager für den Zapfen 3 des Flügels 1 zu dienen,
wodurch es ermöglicht ist, daß beide Zapfen durch die ganze Länge des Durchmessers der
Nabe hindurchgehen und trotzdem einander gegenüber angeordnet werden können, so daß bei gleicher Sicherheit der Lagerung die
Nabe einen bedeutend kleineren Durchmesser erhalten kann als bei den bekannten Ausführungen.
Um besondere Befestigungsmittel für die Flügelzapfen zu vermeiden, wird der Zapfen 3 in den Zapfen 4 und dieser in die
Nabe 5 eingeschraubt.
Über die Nabe ist die zylinderförmige Hülse 8 geschoben, die am Ende eines dünnwandigen
Rohres 11 sitzt, ' in welchem sich die Antriebswelle 12 befindet. Die Hülse 8
ist in bekannter Weise, mit kreisbogenförmigen
Ausschnitten 9 versehen, in die an der Wurzel der Flügel angeordnete kreisbogenförmige
Kulissensteine 10 passen, so daß das Verstellen der Flügel durch Verschieben
der Hülse 8 oder der Welle 12 erfolgen kann. Doch kann das Stellen der
Flügel auch in beliebiger anderer Weise erfolgen. .
Bei ■ vierflügeligen Schrauben werden zwei Flügelpaare nach Fig. 1 in zwei aufeinander
senkrechten hintereinander angeordneten Bohrungen 6 und 7 (Fig. 5 und 6) eingesetzt.
Beim Zerlegen der· Schraube wird nach Lösen einer im Innern des Bootes angeordneten
Kupplung die Welle 12 samt den Flügeln aus der Hülse 8 hinausgeschoben,
was die offenen Schlitze 9 bei einer gleichzeitigen gegenseitigen Verdrehung der Hülse
und der Welle zulassen. Hierbei nimmt die Schraube den Mantel 13 mit, welcher dadurch
mit der Schraube verbunden ist, daß
die Wurzeln der Flügel durch entsprechende Öffnungen des Mantels hindurchgehen. Sobald
die Flügel die Hülse 8 verlassen haben, können die Flügel aus der Nabe 5 einfach
ausgeschraubt werden, wonach der nunmehr freigegebene Mantel 13 ebenfalls heruntergezogen
werden kann. Das Zusammensetzen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Es ist ersichtlich, daß sämtliche Teile derart ineinandergreifen,
daß man zu deren Zusammenhalten keiner besonderen Befestigungsmittel, wie Schrauben, bedarf, die einer besonderen
Sicherung bedürften. Die Schrauben können vorteilhaft derart geschnitten oder es können
solche Unterlagsscheiben eingesetzt werden, daß die Flügel nicht tiefer eingeschraubt
werden können, als bis sie in ihre für die Vorwärtsfahrt bestimmte günstigste Stellung
gelangen. Durch diese Anordnung erhalten die Schraubenflügel in Verbindung mit dem
Kulissenstein 10 ohne besondere Mittel eine gegen Herausfallen gesicherte Lagerung,
welche eine gewisse Drehung zuläßt.' Wird obige Bedingung, daß bei Vorwärtsfahrt die
Flügel an der Nabe fest anliegen, erfüllt, so wird bei Drehung in die Rückwärtsfahrtstellung
ein Verschieben der Flügel nach außen stattfinden, d. h. die Flügel werden
sich von der Nabe etwas abheben, wobei sie
in dieser Stellung durch die Führung des 30 Kulissensteines 10 in dem Schlitze 9 festgehalten
werden.
Claims (2)
1. Lagerung für die Flügel von Schiffsschrauben mit diametral angeordneten verstellbaren
Flügeln, dadurch gekennzeichnet, daß bloß der eine der Zapfen in der Nabe der Schraube, der andere Zapfen' jedoch
in einer Längsbohrung des ersteren Zapfens gelagert ist, so daß beide Zapfen sich quer durch die ganze Nabe erstrecken,
zu dem Zwecke, trotz der diametralen Lagerung der Flügel möglichst lange Zapfen und günstige Verteilung der
Auflagedrücke zu erhalten.
2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen des einen
Flügels in die Nabe, der zweite Zapfen des gegenüberliegenden Flügels in den
hohlen Zapfen des ersteren Flügels eingeschraubt ist, zu dem Zwecke, bei Vermeidung
besonderer Befestigungsmittel eine gegen Herausfallen gesicherte drehbare Lagerung für die Flügel zu schaffen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE180917C true DE180917C (de) |
Family
ID=445142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT180917D Active DE180917C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE180917C (de) |
-
0
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