DE180792C - - Google Patents

Info

Publication number
DE180792C
DE180792C DENDAT180792D DE180792DA DE180792C DE 180792 C DE180792 C DE 180792C DE NDAT180792 D DENDAT180792 D DE NDAT180792D DE 180792D A DE180792D A DE 180792DA DE 180792 C DE180792 C DE 180792C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
column
columns
levers
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT180792D
Other languages
English (en)
Publication of DE180792C publication Critical patent/DE180792C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • B26D7/02Means for holding or positioning work with clamping means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 180792 KLASSE 346. GRUPPE
ALBRECHT BRINNHÄUSSER in NÜRNBERG.
Festhalte vorrichtung für das Schnittgut an Maschinen zum Schneiden von Fleisch-, Wurst- und ähnlichen Waren.
Zusatz zum Patente 154229 vom 25. November 1903.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1906 ab. Längste Dauer: 24. November 1918.
■ Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch Patent 154229 geschützten Vorrichtung zum Festhalten des Schnittgutes an Maschinen zum Schneiden von Fleisch-, Wurst- und ähnlichen Waren. Zweck der Erfindung ist, eine besonders wirksame Festhaltung zu erzielen und die Handhabung der Vorrichtung zu erleichtern. Demgemäß ist die Deckplatte mit zwei Spreizhebeln versehen, welche gegen die genuteten Führungssäulen wirken und von Hand gemeinschaftlich auslösbar sind.
Die Zeichnung veranschaulicht die beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in
Fig. ι in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in Fig. 2 in Draufsicht.
Die zur Auflage auf das Fleischstück bestimmte, mit Henkel α versehene Platte b trägt an ihrer Oberseite zwei mit ihren- inneren Enden einander übergreifende und zum Erfassen von Hand dienende Hebel c, welche um Zapfen d drehbar sind. Jeder dieser Hebel ist mit seinem kürzen Arm als Drücker e ausgebildet, dessen Spitze in die vorzugsweise etwas engere Nut / der benachbarten Säule g, 1 eingreift und darin sich führt. Auf den längeren Arm jedes Hebels c wirkt eine Feder h, die unmittelbar auf der Platte b gelagert ist. Der Drehzapfen d jedes Hebels ist in einer Fassung i gelagert,, die auf der Platte b festgeschraubt und mit einer Hülse k aus einem Stück gebildet ist. Die Hülsen k umfassen die Säulen g und g1 und dienen zur guten Führung der Platte b und der Hebel c an den Säulen. Die Säule g ist etwas länger als die Säule g1 und nahe ihrem oberen Ende mit einer Ringnut / versehen. Der Henkel α der Platte b ist höher als die Hebel c und, wie Fig. 2 zeigt, etwas schräg gestellt. Der eine mit seinem Ende den anderen Hebel übergreifende Hebel c ist mit einem Druckknopf m versehen. Ist das Fleischstück zwischen die Säulen g, g1 auf die Grundplatte η gebracht, so wird mittels des Henkels α die Festhaltevorrichtung nach abwärts geschoben und die Platte b fest auf das etwas nachgebende Fleischstück gedrückt. Während der Abwärtsbewegung der Vorrichtung drückt man auf den Knopf m, um dadurch die beiden übereinander greifenden Hebel c so zu drehen, daß deren Drücker e außer Eingriff mit den Säulen g, g1 kommen und so die Verschiebung der Vorrichtung nicht hindern. Läßt man hierauf zuerst den Knopf m und dann den Handgriff α los, so versucht das vorher etwas zusammengedrückte Fleischstück, die Deckplatte b nach oben zu drängen. Bereits durch die geringste Verschiebung der Platte b nach oben aber werden die längeren Arme der nach dem Loslassen

Claims (3)

des Knopfes m unter der Wirkung der Federn h zurückgedrehten Hebel c zufolge ihrer durch die nämlichen Federn h gebildeten Verbindung mit der Platte b ebenfalls nach oben gedrückt. Die dadurch hervorgebrachte Drehung der Hebel c um die Zapfen d bewirkt, daß die kürzeren als Drücker ausgebildeten Arme e der Hebel in die Nuten/ der Säulen g, g1 sich stark einpressen, um dadurch die Festklemmung der Hebel c, der Fassungen i und der Platte b zu bewirken. Je stärker der Druck des Fleischstückes auf die Platte b ist, je wirksamer werden die Drücker e in die Nuten / der Säulen g, gl gepreßt und je sicherer wird somit die Festhaltevorrichtung zwischen den Säulen eingeklemmt. Es ist ersichtlich, daß an Stelle der Federn h auch irgend ein anderes geeignetes Mittel zur Verbindung der längeren Arme der Hebel c mit der Platte b vorgesehen sein kann. . Die, Auslösung der Drücker e erfolgt durch Niederdrücken des Knopfes m, worauf die Vorrichtung an den Säulen verschoben werden kann. Wird die Vorrichtung so weit hochgeführt, daß die an der kürzeren Säule g1 gleitende Hülse k über das obere Ende dieser Säule hinauskommt, so tritt gleichzeitig der an der längeren Säule g gleitende Drücker in die Ringnut / dieser Säute ein. Die Vorrichtung wird nunmehr nur noch an der Säule g gehalten und kann um diese Säule herum nach der Seite gedreht werden, so daß der Raum zwischen den Säulen g, gl vollständig freiliegt und zum Herausnehmen oder Einsetzen eines Fleischstückes dienen kann. Der Drücker e gleitet hierbei in der Ringnut /. Pate ν T-A ν Sprüche:
1. Festhaltevorrichtung für das Schnittgut an Maschinen zum Schneiden von Fleisch-, Wurst- und ähnlichen Waren nach Patent 154229, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (b) mit zwei Spreizhebeln (c) versehen ist, welche gegen die Säulen (g, gl) wirken und von Hand einzeln oder gemeinschaftlich auslösbar sind.
2. Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (c) derart auf der Platte (b) gelagert und mit ihren einen Armen mit dieser Platte verbunden sind, daß durch den Druck des unter der Platte (b) zusammengepreßten Fleischstückes auf diese Platte die -Hebel (c) so gedreht werden, daß ihre anderen Arme (e) gegen die Säulen (g, g1) gedrückt werden.
3. Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulen (g, gl) mit Längsnuten (f) zur Führung der Hebelarme (e) versehen sind und die eine längere Säule (g) an ihrem oberen Teile mit einer Ringnut (I) ausgestattet ist, in welcher das Ende des Hebelarmes (e) gleitet, wenn die Festhaltevorrichtung um die längere Säule (g) seitwärts ausgeschwungen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT180792D Active DE180792C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE180792C true DE180792C (de)

Family

ID=445026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT180792D Active DE180792C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE180792C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8915949U1 (de) Schnellspann-Zwinge
DE1922524A1 (de) Den Zwecken der Abisolierung dienende Zusatzanordnung fuer eine Presse
DE1955193C3 (de) Halter zum Einsetzen und Entnehmen eines Werkzeuges in eine bzw. aus einer Maschine
DE2138708C3 (de) Montagewerkzeug für Au Bensicherungsringe
DE1117508B (de) Montagewerkzeug fuer Sicherungsringe
DE180792C (de)
DE2841588A1 (de) Kerbzange zum aufpressen von kabelschuhen und verbindern auf elektrische leiter
DE1119629B (de) Mitnehmerspitze fuer Werkzeugmaschinen
EP0332814A2 (de) Verfahren und Werkzeug zum Ancrimpen von Kontaktteilen an elektriche Leitungen
DE2745966B2 (de) Entstückungswerkzeug
DE2216954C3 (de) Drahtseilschneider
DE2225878C2 (de) Transportzange für Mehrstpfenpressen
DE1907711A1 (de) Vorrichtung zum Abisolieren von Kabeladern mittels eines Zangenwerkzeuges
DE361591C (de) Loch- und Nietvorrichtung zur Verbindung von Metallteilen
DE69691C (de) Werkzeug zum Auswechseln der Zündhütchen an Patronenhülsen
DE204271C (de)
CH298216A (de) Gehrungssäge.
DE210330C (de)
DE214011C (de)
DE690853C (de) Vorrichtung zum Entfernen von Radioroehren beliebiger Sockelungsart aus der Fassung
DE271914C (de)
DE282976C (de)
DE231302C (de)
DE1579304C (de) Vorrichtung zum Einsetzen von Gleitschutzstiften in Fahrzeugluftreifen
DE203877C (de)