DE1805723U - Resektionsinstrument. - Google Patents

Resektionsinstrument.

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DE1805723U
DE1805723U DEM29008U DEM0029008U DE1805723U DE 1805723 U DE1805723 U DE 1805723U DE M29008 U DEM29008 U DE M29008U DE M0029008 U DEM0029008 U DE M0029008U DE 1805723 U DE1805723 U DE 1805723U
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DE
Germany
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sleeve
spring
supply lines
optics
profile rod
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DEM29008U
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Gustav Mueller K G
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Gustav Mueller K G
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/303Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the vagina, i.e. vaginoscopes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61B1/012Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor characterised by internal passages or accessories therefor
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    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/31Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the rectum, e.g. proctoscopes, sigmoidoscopes, colonoscopes

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Description

  • Resektionsinstrument Die Neuerung betrifft ein Resektoskop, bei welchem ein die Optik und die Zuleitungen für die Resektionsschlinge und für die Operationsfeldbeleuchtung tragender Profilstab in einem Schaftrohr angeordnet ist, das gegenüber dem Profilstab und den übrigen Teilen des Instrumentes drehbar und zur Durchführung des Operationeschnittes gegen Federwirkung längsverschiebbar ist.
  • Es sind Resektoskope bekannt, bei welchen in einem mit Handgriff versehenen Außenmantel der Schaft des Instrumentes einschließlich den Zuleitungen für die Resektionsschlinge und für die das Operationsfeld beleuchtende Glühbirne drehbar und längsverschiebbar ist. Die Verdrehung des Schaftes mit den erwähnten Teilen erfolgt über eine an der Vorderseite des Körpers angeordnete Drehscheibe. Die Längsverschiebung der Resektionsschlinge, bei welcher der Operationsschnitt durchgeführt wird, erfolgt über einen vor dem Handgriff angeordneten Zugbügel und einer entsprechenden Schlittenanordnung. Dies ( Instrumente haben den Vorteil, daß der Handgriff und die von außen an das Instrument herangeführten elektrischen Zuleitungen für die Resektionsschlinge und für die Operationsfeldbeleuchtung, sowie die Zuleitung für den Spülstrom immer dieselbe Lage einnehmen, während die Resektionsschlinge zur Durchführung des Schnittes in beliebige Winkelstellungen gegenüber dem Handgriff und den Zuleitungen verdreht werden kann. Dadurcl wird eine größere Freizügigkeit bei der Durchführung der Operation gewährleistet, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die Zuleitung verwirren oder die Bewegungen des Instrumentes störel Die Weiterleitung des elektrischen Stromes für die Resektionsschlinge und für die Operationsfeldbeleuchtung in dem Instrumel bedingt jedoch einen sehr großen Aufwand, da drehbare und längE verschiebbare Kontaktsohlitten vorgesehen werden müssen, die die Drehbewegung und Längsverschiebung der Resektionsschlinge und der Operationsfeldbeleuchtung gegenüber den in Ruhe bleibt den Zuleitungen vermitteln. Da das Instrument infolge des Spülstromes im nassen Medium arbeitet, besteht weiterhin die Gefahr daß die Kontaktgabe durch Übergangswiderstände oder durch Nebenanschlüsse verschlechtert wird oder ausfällt. Weiterhin muß ein relativ sehr großer Aufwand getrieben werden, um das Instrument gegen Eindringen von Flüssigkeit beim Auskochen zu sichern. Darüberhinaus besteht die Gefahr, daß die benötigten Isolationsteile bei den Kochtemperaturen oder Sterilisationtemperaturen schnell altern oder bei Überschreiten bestimmter Temperaturgrenzen unbrauchbar werden. Da weiterhin die Optik bei den erwähnten Instrumenten in Ruhe bleibt. wandert die Resektionsachlinge beim Schnitt gegen die Optik, sodaß die Größe der abgebildeten Schlinge über den gesamten Schnittbereich verschieden ist. Die Resektionsschlinge kann also mit anderen borten nur in der Mitte des Schnittes normal groß gesehen werden.
  • Gemäß der vorliegenden Neuerung wird nun eine wesentliche Vereinfachung der bekannten Instrumente angestrebt. Bewegliche elektrische Kontaktschlitten sollen vermieden werden. Die Spülstromzuleitung soll jedoch bei beliebigen Verdrehungen des Instrumentes immer in ihrer Ruhelage verbleiben. Weiterhin soll der Abstand zwischen der Optik und der Resektionaschlinge bei der Durchführung des Operationsschnittes immer der gleiche sein, 'sodaß die Resektionaschlinge in jedem Teil ihrer Schnittbewegung gleich groß betrachtet werden kann.
  • Die Lösung dieser Problemstellung gelingt gemäß der vorliegenden Erfindung im wesentlichen dadurch, daß das Schaftrohr in einer eingeschnittenen Muffe drehbar gelagert ist, wobei der Einschnitt der Muffe einen radial herausgeführten Spülstromstutzen aufnimmt. Die Muffe besitzt eine Hülse, die auf einer Verlängerung des Profilstabes gegen Federwirkung längsverschiebbar gleitet.
  • Gemäß einer bevorzugten Auaführungsform ist auf die Verlängerung des Profilstabes eine Feder aufgeschoben, die sich einerseits an der Hülse und andererseits an einem die elektrischen Anschlüsse für die Operationsfeldbeleuchtung und für die Resektionsschlinge tragenden Körper abstützt, an welchem eine die Feder überdeckende und eine Fingerscheibe tragende Schutzhülse befestigt ist. Vorzugsweise besitzt der Profilstab Laschen, die zwei Zuleitungen für zwei Glühbirnen an den Rücken der die Optik führenden Rinne anpressen, sodaß jede der Zuleitungen zur Auswechslung der Glühbirnen nach der Seite hin herausklappbar ist.
  • Aus der beiliegenden Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungs-
    form des Resektiënsinstrumentes gemäß der Neuerung dargestellt.
    .
    Eszeigen :
    Fig. 1 eine abgebrochene und teilweise geschnittene Längs-
    ansicht des Instrumentes gemäß der Neuerung,
    Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 1.
    ä
    Das Instrument gemäß der Neuerung enthält, wie insbeson-
    dere Fig. 2 zeigt, einen Profilstab, der aus einer halbrohr-
    förmigen Rinne 1 mit größerem Durchmesser und aus einer zweiten halbrohrförmigen Rinne 1a mit kleinerem Durchmesser besteht. Die Halbrohrrinnen 1 und 1a sind mit ihrem Rücken miteinander verlötet oder miteinander verschweist oder bestehen aus einem Stück. Die Halbrohrrinne 1 nimmt die Optik auf, während die Halbrohrrinne 1a einen isolierten Leiterstab 3 für Hochfrequenz enthält. In den Zwischenräumen zwischen den Rücken der halbrohrförmigen Rinnen 1 und la sitzt je eine Zuleitung 4a und 4b für zwei am vorderen Ende des Instrumentes angeordnete Glühbirnen. Die Zuführungsleitungen 4a und 4b für die Glühbirnen werden von Laschen 6 so gehalten, daß sie zur Auswechselung, der Glühbirnen nach der Seite hin herausgeklappt werden können. Während also bekannte vergleichbare Instrumente im allgemeinen nur eine Glühbirne aufweisen, die schwierig gewechselt werden kann und die wie die Erfahrung zeigt, oftmals während der Operation ausfällt, wird gemäß der Neuerung durch die doppelte Anordnung der Glühbirnen und durch die geschilderte Anordnung der Zuleitungen 4a und 4b eine sehr hohe Sicherheit erzielte Der Trofilstab 1, 1a sitzt in einem Schaftrohr 5, desser Innenmantel eine Isolierung 5a trägt, längsverschiebbar und drehbar. Der über seine ganze Länge über mit einer Isolierung 8 versehene Zuführungsstag 3 trägt an seinem vorderen Ende eine Resektionsschlinge 7.
  • Das Schaftrohr sitzt drehbar in einer eine Fingerscheibe aufweisenden eingeschnittenen. Muffe 10. Der Einschnitt der Muffe
    nimmt einen Anachlusstutzen 11 für die Spülstromleitung auf.
  • Die Muffe 10 ist in Richtung auf die Okularseite durch eine Hülse 12 verlängert, welche auf einer Verlängerung 13 des Profilstabes l, la gleitet. Über die Verlängerung 13 des Profilstabes ist eine Feder 16 geschoben, die sich einerseits an einem Bolzen 17 der Hülse 12 und andererseits an einem Körper 19 abstützt.
  • Auf den Körper 19 ist noch eine Schutzhülse 14 aufgeschraubt ; welche die Feder überdeckt und welche eine Fingerscheibe 18 trägt.
  • Der Bolzen 17 der Verlängerung 13 gleitet in einem Schlitz der Schutzhülse 14, sodass die Hülse 12 gegenüber der Schutzhülse 14 gegen Verdrehung gesichert ist. Der Körper 19 trägt einen Anschluß. stecker 20 für die Lichtleitungen und einen Anschlusstecker 21 für die Zuführung des Hochfrequenzstromes über den Zuleitungsstab3 zu der Resektionsschlinge 7. Weiterhin weist der Körper 19 eine Mittelbohrung auf, durch welche die Optik hindurchgeführt ist.
    Die Optik 2 kann dementsprechend zusammen mit ihren Okular 2a
    .
    vollständig aus dem Instrument herausgezogen werden.
    Die Wirkungsweise des Instrumentes ist folgende :
    Wenn die Fingersoheibe der Muffe 10 und die Fingerscheibe 18 der Hülse 14 gegen die Wirkung der Feder 15 aufeinander zugedrückt werden, wird die Resektionaschlinge 7 aus dem Schaftrohr herausgeschoben. Der Schnitt erfolgt dann unter Entspannung der Feder 15 durch langsames Loslassen der Fingerscheibe 18. Die Schnittbeweguhg kann dabei mit einer Hand durchgeführt werden, indem beispielsweise der Mittelfinger und der Zeigefinger an der Fingerscheibe der Muffe 10 anliegt, während der Daumen die Fingerscheibe 18 nach vorne drückt, bzw. unter der Wirkung der Feder 15 freilässt. Bei der Schnittbewegung folgt dabei die Optik der Resektionsschlinge 7* sodass diese während des gesamten Schnittes scharf sichtbar ist. Da der Profilstab l, la mit dem Schaftrohr 5 verdrehbar ist, kann der Spülstromstutzen 11 unabhängig von der Arbeitslage der Resektionsschlinge 7 ständig in seiner Ruhestellung, beispielsweise seitlich nach links abstehen, gehalten werden, sodass die Siiülstromzuführungsleitung bei dem Arbeiten mit dem Instrument nicht stört.

Claims (2)

  1. Y, 17 r. A./1 /1 a n s 12 r ü o h e
    1. Resektorkop, bei welchem ein die Optik und die Zuleitungen ti
    für die Resektionsschlinge und für die Operationsfeldbeleuchtung tragender Profilstab in einem Schaftrohr angeordnet ist, das mit dem Profilstab und den übrigen Teilen des Instrumentes drehbar und zur Durchführung des Operationsschnittes gegen Federwirkung längsverschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaftrohr (5) in einer eingeschnittenen Muffe (10) drehbar gelagert ist, wobei der Einschnitt der Muffe (10) einen radial herausgeführten Spülstromstutzen (11) aufnimmt, und daß die Muffe eine Hülse (12) besitzt, die auf einer Verlängerung (13) des Profilstabes (5) gegen Federwirkung längsverschiebbar gleitet.
  2. 2. Resektoskop nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Verlängerung (13) des Profilstabes eine Feder (15) aufgeschoben ist, die sich einerseits an der Hülse (12) und andererseits an einem die elektrischen Anschlüsse (20, 21) für die Operationsfeldbeleuchtung und für die Resektionsschlinge tragenden Körper (19) abstützt, an welchem eine die Feder (15) überdeckende und eine Fingerscheibe (18) tragende Schutzhülse (14) befestigt ist. t 3. Resektorkop nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilstab Laschen (6) besitzt, die zwei Zuleitungen
    (4a, 4b) für zwei Glühbirnen an dem Rücken der die Optik führenden Rinne (1) halten, sodass jede der Zuleitungen (4a, 4b) zur Auswechslung der Glühbirnen nach der Seite hin herausklappbar ist.
DEM29008U 1958-08-06 1958-08-06 Resektionsinstrument. Expired DE1805723U (de)

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