DE180503C - - Google Patents

Info

Publication number
DE180503C
DE180503C DENDAT180503D DE180503DA DE180503C DE 180503 C DE180503 C DE 180503C DE NDAT180503 D DENDAT180503 D DE NDAT180503D DE 180503D A DE180503D A DE 180503DA DE 180503 C DE180503 C DE 180503C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
egg
tip
eggs
shell
handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT180503D
Other languages
English (en)
Publication of DE180503C publication Critical patent/DE180503C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J29/00Egg-cookers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/14Devices or machines for opening raw eggs or separating the contents thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 180503 KLASSE 34/. GRUPPE
R.FIEDLER in BERLIN.
der Eierschale zu verhüten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1906 ab.
Beim Kochen von Eiern platzen diese leicht durch die Ausdehnung der in dem Ei eingeschlossenen und beim Kochen erwärmten Luft, so daß der Inhalt auskocht. Namentlieh zeigt sich dieser Übelstand beim Kochen von mit Kalkwasser oder dergl. Mitteln konservierten Eiern, weil bei diesen die Poren der Schale verstopft sind. Es platzen aber auch häufig diejenigen Eier, die nicht mehr
ίο ganz frisch sind und deren Inhalt schon etwas eingetrocknet ist, weil die in diesen Eiern vorhandene Luftblase sehr groß ist.
Um diesem Übelstande zu begegnen, ist schon vorgeschlagen worden, unmittelbar vor dem Kochen des Eies in die Eischale mit einer Nadel oder einem ähnlichen Werkzeug ein Loch zu bohren, was aber große Geschicklichkeit erfordert, weil sonst hierbei eine Zertrümmerung der Eischale oder eine Verletzung des den Eiinhalt einschließenden dünnen Häutchens leicht eintreten kann.
Nach vorliegender Erfindung sollen die Eier vorzugsweise am stumpfen Ende mit einer feinen Öffnung versehen werden, die durch Betupfen mit einer in Wasser löslichen Klebemasse, wie Gummiarabikum, Gelatine und dergl., oder mit einer in der Wärme schmelzbaren Masse, wie Wachs, Paraffin oder dergl., wieder verschlossen wird. Beim späteren Kochen löst dann das Kochwasser oder die Wärme diesen Verschluß, die Öffnung wird frei, und der innere Überdruck kann aus dem Ei entweichen. Statt dessen kann man natürlich auch die angebrachte Öffnung durch ein aufgeklebtes Pflaster oder dergl. verkleben, welches vor dem Kochen oder vor dem Genuß des Eies abgerissen wird.
Zur Ausführung des Verfahrens ist jedes entsprechende Werkzeug geeignet; mit Vorteil kann man sich dazu der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen bedienen. Von diesen besteht das Gerät nach Fig. 1 aus einem handlichen Griff g, welcher an der unteren Seite eine mit Gummi oder einem anderen nachgiebigen Stoff bekleidete Wölbung w besitzt, aus deren Mitte eine feine Spitze s, welche fest oder auswechselbar dort angebracht ist, etwas hervorsieht. Man setzt das kleine Gerät auf das stumpfe Ende des Eies auf und drückt auf dasselbe, wobei die Spitze die harte Eischale durchbohrt. Durch die Wölbung wird verhindert, daß die Spitze übermäßig tief eindringt und die innere ■ Eihaut verletzt, aus § welcher alsdann der flüssige Inhalt austreten könnte.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform besitzt ebenfalls einen Griff g mit daran befestigter Wölbung, trägt aber außerdem auch noch einen Längskanal I, in welchen ein oben in einen Knopf k unten in eine Spitze s endigender Stift t geführt ist, der durch eine Feder f nach oben gedrückt wird. Man setzt auch hier wieder die Wölbung auf das Ei auf und treibt den Stift durch Druck auf den Knopf k durch die Schale des Eies.
Das Gerät läßt sich noch dadurch erweitern, daß man, wie es Fig. 3 zeigt, mittels desselben auch größere Öffnungen in Eier
stechen kann, falls man dieselben als Trinkeier zu verwenden wünscht. Es ist dann einfach der oberhalb der Spitze s befindliche Teil etwas verdickt. Will man die Eier zu Kochzwecken verwenden, so treibt man den Stift t nur so weit ein, daß die feine Spitze durch die Schale dringt. Will man dagegen ein Ei zum Trinken vorbereiten, so drückt man so stark auf die Vorrichtung, daß auch ίο der stärkere Teil mit durch die Schale geht und eine genügend große Öffnung verursacht.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren, das Platzen von Eiern beim Kochen durch vorheriges Anbohren der Eischale zu verhüten, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Schale der Eier angebrachte feine Öffnung durch eine im Wasser lösliche oder in der Wärme schmelzbare Masse oder durch ein aufgeklebtes Pflaster wieder verschlossen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Handhabe eines spitzen Stiftes (s) ein der Wölbung des Eies entsprechend geformtes Widerlager (jp) angebracht ist, dessen nachgiebiges Futter ein Zertrümmern der Eischale beim Anbohren derselben verhütet und ein zu tiefes Eindringen der Nadelspitze verhindert.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (s) sich an einem bewegliehen Teil (t) befindet, der im Handgriff (g) entsprechend geführt ist und unabhängig von letzterem bewegt wird.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (s) in einen stärkeren Teil übergeht, der bei stärkerem Druck auf den Teil (t) eine entsprechend größere Öffnung in das Ei bohrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT180503D Active DE180503C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE180503C true DE180503C (de)

Family

ID=444755

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT180503D Active DE180503C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE180503C (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445490A (en) * 1944-05-25 1948-07-20 Meade John Automatic suction means for removing egg liquid
US2676631A (en) * 1950-12-21 1954-04-27 Walter I Wood Egg cell puncturing device
US2713713A (en) * 1949-05-02 1955-07-26 Irl I Tubbs Slitting and assembling a rubber valve in a can top
US2798521A (en) * 1955-02-11 1957-07-09 Bourque Valmore Egg cutter
US2822009A (en) * 1954-10-25 1958-02-04 Roy A Haus Egg puncturers
US3331415A (en) * 1965-07-15 1967-07-18 Leonard I Hall Egg shell perforator
DE1299384B (de) * 1965-10-12 1969-07-17 Schmidt Ernst Geraet zum Lochen von Eiern
US5533265A (en) * 1995-06-09 1996-07-09 Samuelson; Shel L. Device for piercing a nut
FR3066092A1 (fr) * 2017-05-15 2018-11-16 Marc Leroy Le pique-oeuf

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445490A (en) * 1944-05-25 1948-07-20 Meade John Automatic suction means for removing egg liquid
US2713713A (en) * 1949-05-02 1955-07-26 Irl I Tubbs Slitting and assembling a rubber valve in a can top
US2676631A (en) * 1950-12-21 1954-04-27 Walter I Wood Egg cell puncturing device
US2822009A (en) * 1954-10-25 1958-02-04 Roy A Haus Egg puncturers
US2798521A (en) * 1955-02-11 1957-07-09 Bourque Valmore Egg cutter
US3331415A (en) * 1965-07-15 1967-07-18 Leonard I Hall Egg shell perforator
DE1299384B (de) * 1965-10-12 1969-07-17 Schmidt Ernst Geraet zum Lochen von Eiern
US5533265A (en) * 1995-06-09 1996-07-09 Samuelson; Shel L. Device for piercing a nut
FR3066092A1 (fr) * 2017-05-15 2018-11-16 Marc Leroy Le pique-oeuf

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE180503C (de)
DE1938871A1 (de) Proberohr zur perkutanen und digitalen Blutabnahme
EP2987765A1 (de) Gespannte öffnungsvorrichtung für monomerbehälter
DE202008009463U1 (de) Gerät zum Ausgießen der Flüssigkeit aus der Kokosnuss
DE2413887A1 (de) Vorrichtung zum kuerzen der krallen von haustieren
DE339757C (de) Duftspender
DE959872C (de) Betaetigungsvorrichtung fuer Ventile
DE1642197A1 (de) Verfahren zum Impraegnieren von kapillaren Stoffen,z.B.Holz,im Kesseldruckverfahren
DE205668C (de)
DE556822C (de) Zangenartiges Geraet zum OEffnen von rohen Eiern
DE260391C (de)
DE446481C (de) Vorrichtung zum Aufbringen von Zuckerguss und anderen Verzierungen auf Baeckereien u. dgl. unter Vermittlung eines Beutels und einer Duese
DE665435C (de) Eierschaeler
DE88524C (de)
DE503064C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Speck, Fett o. dgl. in das Innere von Bratenstuecken
DE2011102A1 (de) Kugelpessar mit Pessarheber zur Empfängnisverhütung
DE452280C (de) Handgeraet zum gleichmaessigen Bestreichen von Brotscheiben u. dgl.
DE196408C (de)
DE385739C (de) Locher mit Verstaerkungseinrichtung
DE401510C (de) Bohrwerkzeug
DE483407C (de) Laengenmessapparat fuer Gewebe und aehnliche biegsame Stoffe
CH175623A (de) Einrichtung zum Herstellen von Knöpfli.
DE156186C (de)
DE566376C (de) Spucknapfhaltevorrichtung
DE489234C (de) Dosenoeffner