DE1802425A1 - Verfahren zur schmutzabweisenden Ausruestung von Textilgewebe - Google Patents

Verfahren zur schmutzabweisenden Ausruestung von Textilgewebe

Info

Publication number
DE1802425A1
DE1802425A1 DE19681802425 DE1802425A DE1802425A1 DE 1802425 A1 DE1802425 A1 DE 1802425A1 DE 19681802425 DE19681802425 DE 19681802425 DE 1802425 A DE1802425 A DE 1802425A DE 1802425 A1 DE1802425 A1 DE 1802425A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
treatment
oxyalkylene
test
siloxane
textile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19681802425
Other languages
English (en)
Other versions
DE1802425C3 (de
Inventor
Zennosuke Ogawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shin Etsu Chemical Co Ltd
Original Assignee
Shin Etsu Chemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shin Etsu Chemical Co Ltd filed Critical Shin Etsu Chemical Co Ltd
Publication of DE1802425A1 publication Critical patent/DE1802425A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1802425C3 publication Critical patent/DE1802425C3/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/643Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds containing silicon in the main chain
    • D06M15/647Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds containing silicon in the main chain containing polyether sequences

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zur schmutzabweisenden Ausrüstung von Textilgewebe Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren wodurch Textilgewebe schmutzabweisend ausgerüstet werden können.
  • Die im Handel üblichen Textilgewebe sind im allgemeinen zwecks Schrumpffest- und Knitterfestausrüstung mit Harz behandelt.
  • Da aber das so mit Harz behandelte Textilgewebe die Eigenschaft hat, daß die beim Waschen abgelösten Schmutzsubstanzen ihn leIcht wieder anhaften ktinnen, zeigt sich die Erscheinvi der sogenannten Wiederbeschmutzung, bei der mit der Wiederholung des Waschens das Gewebe immer grauer wird. Eine derartige Erscheinung ist insbesondere bei den Textilgeweben aus synthetischen Fasern, wie Nylon, Polyester u.dgl., oder Mischgeweben, die die genannten Fasern enthalten, zu erkennen.
  • Außerdem haben diese gewebe den Nachteil, daß die darauf haftende Schmutzflecken oder Schmutz trotz Waschens schwer herausgehen.
  • Um diese Nachteile zu beheben und Textilien schmutzabweisend auszurüsten, sind bisher verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, und zwar: Ein Verfahren, bei dem das Spinnen bereits unter Beimischung von für synthetische Fasern hydrophilen Materialien durchgeführt wird; ein Verfahren, bei dem die Eigenschaften der sauer selbst durch Pfropfpolymerisation von anderen Polymerisaten mit Hilfe von radtcaktiver Strahlung verbessert werden; oder ein Verfahren zur Behandlung von Textilgeweben mittels Kohlenwasserstoffpolyoxyalkylencopolymeren oder deren Kondensaten. Diese Verfahren sind jedoch wirtschaftlich unbefrindigend oder führen zu Schwierigkeiten dadurch, daß die Zurichtung des Gewebes (finishing) d.h. der Griff (feeling) rauh ist und überdies die mechaniache Festigkeit des Gewebes verschlechtert wird. Außerdem wird leider die Schmutzabweisung auah nicht im gewünschten Maß erreicht.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur schmutzabweisenden Ausrüstung vorgeschlagen, das die gestellten Forderungen leicht und sehr vorteilhaft erfüllt. Die Erfindung besteht darin, Textilgewebe bei Harzbehandlung zwecks Schrumpffest- und Knitterfestausrüstung mit Siloxanoxyalkylencopolymer zu behandeln.
  • Dadurch wird nioht nur die oben erwähnte Erscheinung der Wiederbeschmutzung verhindert, nondern es werden auch die wesentlichen Eigenschaften des Textilgewebes, nämlich Griff sowie Weichheit, verbessert und ferner die mechanische Festigkeit erhöht.
  • Die Erfindung wird im folgenden näher erläutert.
  • Als erfindungsgemäß anzuwendendes Siloxanoxyalkylencopolymer kommt ein solches Copolymer in Betracht, das in seinem Molekül mindestens gleichzeitig Je eine Organosiloxygruppe und eine Oxyalkylengruppe enthält. Diese Copolymeren haben folgende chemische Formeln: R1Si[O(SiM2O)m(R2O)nR3]3 [M3SiO1/2]x[SiM2O ]y [R3(OR)nOSiMO]z R3O(R2O)n(SiM2O)m(R2O)nR3 [M3SiO1/2]x[SiM2O]y [R3(OR)nOR4SiMO]z R3O(R2O)nR4(SiM2O)mSiM2R4O(R2O)nR3 worin Rl, R3 Je eine einwertige Kohlenwasserstoffgruppe mit 1-6 0-Atomen, R2 Äthylen, Propylen, Butylen oder eine solche Gruppe, die in der Molekülkette zwei oder mehr davon enthält, R4 eine zweiwertige Kohlenwasserstoffgruppe mit 1-6 a-Atoment M Methylgruppe und m,n,x,y und s Je eine ganze Zahl bedeuten.
  • Diese Siloxanoxyalkylencopolymeren können num nach bisher bekannten Verfahren hergestellt werden, und zwar beispielsweise dadurch, daß man unter Anwendung von Copolymer mit R'Si [-O(SiMO)mR4]3' M3SiO1/2 - Einheit, SiM2O-Einheit und R4OSiMO -Einheit, Siloxanpolymerisat, das ilt R4O(SiMO)m R4 und o. dgl. gezeigt wird, und Oxyalkylenpolymerisat, das mit HO(R20)nR3 gezeigt wird, diese Polymerisate in Anwesenheit von den Katalysatoren, wie Paratoluolsulfonsäure, Trifluoressigsäure o.dgl. miteinander reagieren läßt, oder Siloxanpolymerisat mit der Si-H-Bindung, wie ein Copolymer mit H(SiM2O)mSiM2H oder M3SiO1/2 - Einheit, SiM2O-Einheit und SiMHO-Einheit, und Oxyalkylenpolymerisat mit Vinylgruppe, wie CH2=CR3COO(R2O)nR3 oder CH2=CHCH2O(R2O)nR3 u.dgl., in Anwesenheit von Chloroplatinsäure miteinander reagieren läßt.
  • BeS der Behandlung von Textilgewebe unter Anwendung von solchen Siloxanoxyalkylencopolymeren ist es vorteilhaft, das Textilgewebe mit einer 3ehandlungslösung zu behandeln, die in der Weise hergestellt wird, daß diese Copolymeren im Wasser gelöst oder durch Dispersion emulglert werden, bis die Konzentration 0,1-20 Gew.% beträgt Diese Behandlung kann man gegebenenfalls mit einer mittels organischer Lösungsmittel, wie Methanol, Toluol, Tetrachlorkohlenstoff .dgl. hergestellten Lösung dieser Copolymeren durchführen.
  • Als Harzbehandlungsmittel zur Schrumpffest- und Knitterfestausrüstung von Textilgewebe, die zur Ausfuehrung der Erfindung günstig sind, werden anderseits bekannte Mittel, wie Methylolmelamin, Nethylolharnstoff, Methylolpolyharnstoff, Nethylolmelaminharnstoff, Methyloläthylendiharnstoff, Methylolkarbsmid, Nethylolacetal o.dgl. genannt. Sie werden erforderlichenfalls in Anwesenheit von Katalysatoren wie Zinknitrit, Magnesiumchlorid, Ammoniumchlorid, organischem Aminsalz verwendet, wobei sie in 1-30 Gew. zugesetzt werden.
  • Die Behandlung von Teztilgewebe mittels der genannten Siloxanoxyalkylencopolymerenkann zwar vor oder nach der genannten Harzbehandlung durchgeführt werden, aber es ist im allgemeinen empfehlenswert, die betreffende Behandlung unter Anwendung einer Nischlösung von dem genannten Behandlungamittel mit del genannten Siloxanoxyalkylencopolymer gleichzeitig mit der Schrumpffest- und Knitterfestausrüstung desselben durchzuführen. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, die Mischlösung derart zuzubereiten, daß Jede Komponente folgenden Konzentrationabersich aufweist: Siloxanoxyalkylencopolymer 0,1-20 Gew.% Harzbehandlungsmittel ( 50%ige Lösung) 1-40 Gew.% Katalysator 0,01-5 Gew.% Wasser Rest Die Behandlung auf Textilgewebe kann nach dem üblichen Verfahren, wie Eintauchen (Tauchverfahren) oder Aufwalzen (roller coating) ausgeführt werden, wobei die Auflagemenge des Siloxanoxyalkylencopolymers sowie des Harzbehandlungsmittels vorteilhafterweise Je 0,1% und mehr bzw. 1% und mehr zum Gewicht der Textilware beträgt. Es ist ZU empfehlen* die behandelte Textilware dann bei Temperatur en von 120-180° C 30 Sek.
  • bis 5 Min. einer Wärmebehandlung zu unterwerfen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren können dazu ferner weitere Textilbehandlungsmittel, wie Z.B. Siliconharz, Fluorharz, Polyacrylsäureester, Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol,Urethanharz oder Textilöl, wie z.B. kationische, anionische oder nichtionische oder polymere Mittel o.dgl. zugleich und beliebig nach Bedarf gebraueht werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich auf Textilwaren aller Art anwenden. Beispielsweise auf Jede Naturfaser, halbsynthetische Faser, synthetische Faser oder alle ihre Mischprodukte, namlich gemischtes Spinngarn oder gemischtes Gewebe und verschiedene Geflechte oder Gewebe aus gemischtem Spinngarn oder nichtgewebtem Stoff und alle daraus bestehenden Endprodukte.
  • Die folgenden Aus£Uhrungsbeispiele erläutern die Erfindung.
  • Die benutzten Kurzbezeichnungen sowie die Prüfmethoden eind nachstehend angegeben: a) Art und Kurzzeichen des Siloxanoxyalkylencopolymere C2H2Si [O(SiM2O)6(RO)nC4H9]3 -------------------- S1 (Viskosität 1000 CS/25°C, spezifisches Gew-icht 1,005/25°C) (Viskosität 1500 CS/25°C, spezifisches Gew-icht 1,025/25° C) (teigförmig, spezifisches Gewicht 1,050/25°C) (Viskosität 2000 CS/25°C, spezifisches Gewdicht 1,010/2500) C4H9O(RO)n(CH2)3(SiM2O)17SiM2(CH2)3 O(RO)nC4H9 ---- S5 Viskosität 1800 CS/250C,spezifisches Geweicht 1,003/25°C) In den Formeln bedeuten (RO)n ein aus und -CH2CH2O -in äquimolekularem Verhältnis bestehendes Copolymer, dessen Molekulargeweicht 1500 beträgt, und M eine Methylgruppe.
  • b) Behandelte Textilgewebe.
  • Mischgewebe "Broad", ein Tuch aus gemischten Spinngarn von 65% Polyester und 35% Baumwolle ------- Textilgewebe 1 Baumwolltuch "Popelin" ------- Textilgewebe 2 c) Art und Kurzzeichen der Harzbehandlungsmittel: 50% wässrige Lösung von Methylolhydroxyäthylenharnstoff ------- Bahandlungsmittel 1 50%ige wässrige lösung von Methyloltriazon ------- Behandlungsmittel 2 50%ige wässrige Lösung von Metyloläthylenharnstoff -- -- -- Behandlungsmittel 9 d) Katalysator für Harzbehandlungsmittel: 5Oige wässrige Lösung von Zinknitrat ------ Katalysator e) Art und Kurzzeichen der zugleich verwendeten Textilbehandlungsmittel Dimethylpolysiloxan (Viskosität 100 CS/25°C) ----------- MY Scotchgard FC 208 (Handelsname eines Fabrikats von der Firma Minnesota Mining Co.) ----------- SG f) PrUiRmethoden.
  • 1) Reißfestigkeit Je 5 Stücke Probetuch dae der Lange und Breite nach gemessen 63,5 mm x 100 im in den beiden Richtungen des Textilgewebes herausgeschnitten ist, wurden in die elemendorf-Prüfmaschine eingesetzt. Ein Ri@ von 20.5 mm Länge ist an der Mitte der beiden oberen und unteren Greifstellen des Probetuchs in Längsrichtung des Probetuches vorgesehen. Das Gewicht, das zum Heißen des restlichen Teils mit der Länge von S 43 mm gebraucht wurde, ist als Reißfestigkeit angenommen. In Bezug auf die beiden Richtungen wurde diese Messung Je 5 mal wiederholt durchgeführt. Der so erhaltene Mittelwert ist in den Tabellen dargestellt.
  • 2) Prüfung der Wiederbeschmutzung Probe tuch von 5 cm x 5 cm und eine gleiche Menge Schmutslösung, (in der 0,2g Rußpulver , 0,2 g Tristearinsäure, 0,6g flüssiges Paraffin, O,lg Tween 280 (Handelsname eines oberflächenaktiven Mittels der Fa. Atlas) und O,lg Span 20 (Handelsname eines oberflächenaktiven Mittels der Fa. Atlas) in 100 g Wasser gleichmäßig emulgiert und dispergiert sind), wurden in 1 g/l wässrige Lösung von Dodecylbenzolsulfonsäurenatrium im Badverhältnis (- Gewichtsverhältnis von dem zu behandelnden Stoff zu der Behandlungslösung) von 1:100 eingesetzt und zusammen mit 10 Stahlkugeln in einem Meßgerät "laund-O-meter" fest verschlossen und mit einer Drehzahl von 40 r.p.m. bei einer Temperatur von 400C 30 Min. behandelt und darauf mit Wasser gewaschen, und dann entwässert und mit einem Bügeleisen getrocknet. Dieser ganze Arbeitsvorgang ist als "Prüfung ein Mal" bezeichnet.
  • 3) Beschmutzung Die der oben genannten Prüfung unterworfenen ProbetUcher wurden hinsichtlich ihrer Beschmutzung nach dem Grauheitsgrad (Grauskala) beurteilt, und zwar: Beobachtung mit dem Grauheit (Klasse) bloßen Auge 5 fast nicht beschmutzt 4 deutlich beschmutzt eehr beschmutzt Hierbei ist ein etwas beschmutzter Zustand als 5- und der Grad zwischen 5 und 4 als 4-5 bezeichnet.
  • Beispiel 1 In die verschiedenen Behandlungslösungen mit den in der Tabelle 1 dargestellten Zusammensetzungen wird das Textilgewebe 1 eingetaucht. Das eingetauchte Textilgewebe wurde mit Hilfe einer Mangel ausgewrungen (Auswringgrad 30%) und darauf bei 100°C 5 Min. vorgetrocknet und anschließend bei 1500C 3 Min. wäraebehandelt. Das so behandelte Textilgewebe wurde dann in einer wässrigen Lösung aus 2 g/l Dodecylbenzolsulfonsäurenatrium und 2 g/l wasserfreiem Natriumcarbonat bei Temperatur von 500 o mit Seife behandelt und anschließend bei 500 C mit warmem Wasser gewaschen und nach dem Waschen mit Wasser getrocknet.
  • Dadurch erhielt man den Probestoff.
  • Der so erhaltene Probestoff wurde dann einer Prüfung der Wiederbeschmutsung unterworfen. Daraus ergab sich, daß die Probe die Beschmutzung aufweist, die die Tabelle 2 seigt.
  • Bei einer weiteren Prüfung über die Wiederbeschmutzung, bei der anstelle des Teztilgewebes 1 das Textilgewebe 2 angewendet wurde und die unter gans gleichen Bedingungen durchgeftflirt wurde, ausgenommen, daß anstelle des Textilgewebes 1 das Textilgewebe 2 verwendet wurde und anstelle des Auswringegrades von 33% das Grad von 66% infrage kommt, wurde die Beschmutsung, wie die Tabelle 3 zeigt, beobachtet.
  • Tabelle 1 (Zusammensetzung) Nr. S2 S5 S4 S1 S3 Behandlungs- Kataly- Gesamtmittel 1 sator menge mit Zusatz von (g) (g) (g) (g) (g) (g) (g) Wasser (g) (g) (g) (g) (g) (g) (g) (g) Wasser (g) 1 1 0 0 0 0 10 1,5 100 2 3 0 0 0 0 10 1,5 100 3 5 0 0 0 0 10 1,5 100 4 0 1 0 0 0 0 10 1,5 100 5 0 0 1 0 0 10 1,5 100 6 0 0 0 1 0 10 1,5 100 7 0 0 0 0 1 10 1,5 100 8 0 0 0 0 0 10 1,5 100 Tabelle 2 (Textilgewebe 1) Nr. Reißfestig- Vor der Prüfung keit (g) Prüfung 1 Mal 3 Mal 7 Mal 10 Mal 5 Mal (Grauskala) 1 1208 5 5 5 5 5 5 2 1400 5 5 5 5 5 5 3 1534 5 5 5 5 5 5 4 1068 5 5 5 5 5 5 5 1213 5 5 5 5 5 5 6 1063 5 5 5 5 5 5 7 1343 5 5 5 5 5 b 8 1025 5 5 4-5 4-5 4-5 4-5 Tabelle 3 (Textilgewebe 2) Nr. Reißfestig- Vor der keit (g) Prüfung 1 Mal 3 Mal 5 Mal 7 Mal 10 Mal (Grauskala) 1 508 5 5 5 5 5 5 2 491 5 5 5 5 5 5 3 522 5 5 5 5 5 55 4 463 5 5 5 5 5 5 5 475 5 5 5 5 5 5 6 493 5 5 5 5 5 5 7 563 5 5 5 5 5 5 8 439 5 5 5 5 5 Beispiel 2 Unter Anwendung einer Behandlungslösung mit der in Tabelle 4 dargestellten Zusammensetzung wurde das Textilgewebe ganz gleich wie beim Beispiel 1 behandelt, um den Probestoff zu erhalten. Bei der Prüfung der Winderbeschmutzung dieses Probestoffes ergab sich die Beschmutßung, die die Tabelle 5 zeigt.
  • Tabelle 4 (Zusammensetzung) Nr. S2 MY SG Behandlungs- Katalysator Gesamtmenge mittel 1 mit Zusatz von Wasser (g) (g) (g) (g) (g) (g) g 0 3 0 10 1,5 100 10 1 1 0 10 1,5 100 11 1 3 0 10 1,5 100 12 0 0 2 10 1,5 100 13 1 0 2 10 1,5 100 Tabelle 5 (Textilgewebe 1) Nr. Reißfestig- Vor der keit Prüfung Prüfung (Grau- 1 Mal 3 Mal 5 Mal 7 Mal 10 Mal skala) 9 1709 5 5 4-5 4-5 4-5 4-5 10 1550 5 5 5 5 5 5 11 1600 5 5 5 5 5 5 12 - 5 5 5 4-5 4-5 4-5 13 - 5 5 5 5 5 5 Bespiel . 3 Unter Anwendung einer Behandlungslösung mit der in Tabelle 6 dargestellten Zusammensetzung wurde das Textilgewebe 1 gleich wie beim Beispiel 1 behandelt, um den Probestoff eu erhalten.
  • Dieser Probestoff wiee bei der Prilfung dß? Wiederbeschmutzung die Beschmutzung auf, die die Tabelle 7 seigt.
  • Unter Anwendung einer Behandlungslösung mit der in Tabelle 6 dargestellten Zusammensetzung wurde das Textilgewebe 1 gleich wie beim Beispiel 1 behandelt, um den Probestoff zu erhalten.
  • Dieser Probestoff wies bei der Prüfung dey Wiederbeschmutzung die Beschmutzung auf, die die Tabelle 7 zeigt.
  • Tabelle 6 (Zusammensetzung) Nr. S2 54 Behandlungs- Katalysator Gesamtmenge mittel 2 mit Zusatz von Wasser (g) (g) (g) (g) (g) 14 1 0 10 1,5 100 15 2 0 10 1,5 100 16 0 1 10 1,5 100 17 0 2 10 1,5 100 18 0 0 10 1,5 100 Tabelle 7 (Textilgewebe 1) Nr. Vor der Prüfung Prüfung (Grauskala) 1 Mal 3 Mal 5 Mal 7 Mal 10 Mal 14 5 5 5 5 5 5 15 5 5 5 5 5 5 16 5 5 5 5 5 5 17 5 5 5 5 5 5 18 5 5 4-5 4-5 4-5 4-5 Beispiel 4 Unter Anwendung einer Behandlungslösung mit der in der Tabelle 8 dargestellten Zusammensetzung wurde das Textilgewebe 1 gleich wie bei Beispiel 1 behandelt, um den Probestoff zu erhalten.
  • Bei der Prüfung über die Wiederbeschmutzung ergab sich die Beschmutzung, die in der Tabelle 9 dargestellt ist.
  • Tabelle 8 (Zusammensetzung) Nr. S2 S4 Behandlungs- Katalysator Gesamtmenge mittel 3 mit Zusatz von Wasser 19 1 0 10 1,5 100 20 2 0 10 1,5 100 21 0 1 10 1,5 100 22 0 2 10 1,5 100 23 0 0 10 1,5 100 Tabelle 9 (Textilgewebe 1) Nr. Vor der Prüfung Prüfung (Grauskala) 1 Mal 3 Mal 5 Mal 7 Mal 10 Mal 19 5 5 5 5 5 5 20 5 5 5 5 5 5 21 5 5 5 5 5 5 22 5 5 5 5 5 5 25 5 5 4-5 4-5 4-5 4 Beispiel 5 Als Behandlungslösung wurde-eine Lösung mit der Zusammensetzung gemäß der Tabelle 10 verwendet Das Textilgewebe 1 bzw. 2 wurde gleich behandelt, wie beim Beispiel 1, um Je einen entsprechenden Probestoff zu erhalten. Die so erhaltenen Probestoffe wurden in eine künstliche Schmutz ösung eingetaucht und beschmutzt, die aus 0,7 g Ruß, 0,5 g gehärtetem Pett und 1,5 g flüssigem Paraffin gelöst in 400 g Tetrachlorkohlenstoff besteht. Nach dem Lu ttrocknen wurden diese Probestoffe im Badverhältnis von 1:100 in eine wässrige lösung von 1 g/l Dodecylbenzolsulfonsaurenatrium gegeben, zusammen mit 10 Stahlkugeln im "laund-o-meter" fest verschlossen mit der Drehzahl von 40 @.p.m. bei 40°C 30 Min. behandelt, und darauf 30 Min. mit Wasser gewaschen und getrocknet, Der so entstandene Beschmutzungsgrad ist in den Tabellen 11 und 12 dargestellt. Dadurch wurde festgestellt, daß der erfindungsgemäß mit dem Siloxyoxyalkylencopolymer behandelte Gegenstand im Vergleich zu den sonstigen Gegenständen schwer beschmutzt werden kann. Es ist hierbei zu bemerken, daß die Schmutzprüfungen"2 Mal"und") Mal"in den Tabellen 11 und 12 die Wiederholung der Schmutzprtifung mittels der genannten künstlichen Schmutzlösung bedeuten.
  • Tabelle 10 (Zusammensetzung) Nr. S2 S4 Behandlungs- Katalysator Gesamtmenge mittel 1 mit Zusatz von Wasser (g) (g) (g) (g) 24 1 0 10 1,5 100 25 3 0 10 1,5 100 26 0 1 10 1,5 100 27 0 3 10 1,5 100 28 0 0 10 1,5 100 100 Tabelle 11 (Textilgewebe 1) Nr. Vor der Schmutzprüfung Schmutzprüfung (Grauskala) 1 Mal 2 Mal 3 Mal 2 5 4-5 4-5 4 25 5 4-5 4-5 4-5 26 5 5 4-5 4-5 27 5 5 4-5 4-5 28 5 4-5 4 3 Tabelle 12 (Textilgewebe 2) Nr. Vor der Schmutz- Schmutzprüfung prüfung (Grauskala) 1 Mal 32 Mal 3 Mal 24 5 5 4-5 4-5 25 5 5 4-5 4-5 26 5 5 4-5 4-5 27 5 5 4-5 4-5 28 5 5 4 4

Claims (1)

  1. Patentanspruch Verfahren zur schmutzabweisenden Ausrüstung von Textilgeweben, dadurch gekennzeichnet, daß eie bei der Harzbehandlung zwecks Schrumpffest- und Knitterfestausrüstung mit Siloxanoxyalkylencopolymeren behandelt werden.
DE19681802425 1967-10-12 1968-10-10 Verfahren zur schmutzabweisenden Ausruestung von Textilgewebe Granted DE1802425A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6558867 1967-10-12

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1802425A1 true DE1802425A1 (de) 1969-07-03
DE1802425C3 DE1802425C3 (de) 1975-03-20

Family

ID=13291303

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681802425 Granted DE1802425A1 (de) 1967-10-12 1968-10-10 Verfahren zur schmutzabweisenden Ausruestung von Textilgewebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1802425A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2105222A1 (en) * 1970-09-03 1972-04-28 Dow Corning Inhibition of corrosion in aerosol containers - by salts of aromatic or fatty acids

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2105222A1 (en) * 1970-09-03 1972-04-28 Dow Corning Inhibition of corrosion in aerosol containers - by salts of aromatic or fatty acids

Also Published As

Publication number Publication date
DE1802425C3 (de) 1975-03-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2932797C2 (de) Ausrüstmittel zur dauerhaften Verbesserung der hydrophilen Eigenschaften und der Schmutzentfernbarkeit eines Fasersubstrats und zur Erzeugung eines dauerhaft haftenden polyoxyethylenhaltigen Siloxanpolymerisats auf der Faseroberfläche
DE2104267C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Perfluoralkylgruppen enthaltenden Acryl säureesterpolymeren
DE2144337C3 (de) Verfahren zur Verbesserung der schmutzabweisenden Eigenschaften von Geweben aus organischem Material
DE69331184T2 (de) Reinigungsmittel für trockenreinigung
DE1419367A1 (de) Verfahren zum Wasserabweisendmachen von Fasermaterialien und Mittel zu seiner Durchfuehrung
EP0491248B1 (de) Mittel zur Behandlung von Fasermaterialien
DE1719368A1 (de) Verfahren zum Veredeln von Textilien
DE2047508A1 (de) Wasser in Öl Emulsion
DE1943813A1 (de) Verfahren zum schmutzabweisenden Ausruesten von Textilien
DE1802425A1 (de) Verfahren zur schmutzabweisenden Ausruestung von Textilgewebe
DE1469457A1 (de) Textilschmaelze
DE2356895A1 (de) Verfahren zur herstellung von acrylfasern mit tierhaaraehnlichem griff
DE1594965B1 (de) Mittel und Verfahren zum Knitterfestmachen von Textilien
DE1802187A1 (de) Hochmolekulares Polyaethylenglykol als Mittel zur Erhoehung des Aufnahmevermoegens von cellulosehaltigen Geweben
DE1619135A1 (de) Gewebezurichtung sowie Fasern und Glasfasergewebe mit verbessertem Gleiten der Faeden und besserem Griff
DE1619169C2 (de) Verfahren zum Filz- und Schrumpffestmachen von Wolle enthaltendem TextilmateriaL
DE2012351A1 (de) öl- und wasserabweisende Emulsionen sowie Verfahren zu deren Herstellung und Anwendung
DE2304655B2 (de) Verfahren zur herstellung von neuartigen verbindungen zur schmutzfestausruestung von textilien
DE2520224C3 (de)
DE2535598B2 (de) Verfahren zum Behandeln von CeIIulosefasern enthaltenden Fasermaterialien
DE1469285A1 (de) Herstellung und Verwendung von Fluoralkylmethacrylaten
DE2752444A1 (de) Masse zur behandlung cellulosischer traeger
DE2406781A1 (de) Textilausruestungsmittel
DE1594965C (de) Mittel und Verfahren zum Knitterfest machen von Textilien
DE1802425B (de) Verfahren zur schmutzabweisenden Aus rustung von Textilgeweben

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee