DE180156C - - Google Patents

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DE180156C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 180156 KLASSE 8 c. GRUPPE
GEORG F. STEINER in WIEN..
Gegenstand der Erfindung ist ein Farbverteiler, welcher hauptsächlich bei der Tapeten- oder Buntpapierfabrikation und dgl. zur Verwendung gelangt und dazu dient, eine größere oder kleinere Anzahl verschiedener Farben' in flüssigem Zustande oder auch Deck-, Lazur- oder Bronzefarben von der Einfüllstelle selbsttätig an die Gebrauchsstelle zu leiten, um ein bestimmtes farbiges
ίο Muster auf dem zu bedruckenden Papier, Stoff oder dgl. hervorzurufen..
Der Erfindung gemäß handelt es sich darum, jeden der vorhandenen Farbbehälter mit jedem der Ausflußkanäle zu verbinden. '15 Dies wird dadurch erreicht, daß sich die Behälter und Kanäle kreuzen und am Kreuzungspunkt derselben eine Verbindung geschaffen wird. Diese Verbindung soll vorteilhafter Weise durch eine Schablone erfolgen, die die Behälter, mit Ausnahme der Verbindungsöffnungen, abdichtet.
Einen solchen Farbverteiler zeigt die Zeichnung in der Fig. 1 in der Draufsicht; die Fig. 2 zeigt einen Querschnitt des Farbvertellers, während die Fig. 3 eine Einzelheit darstellt.
ι ist der eigentliche Einfüllkasten, welcher durch eine Anzahl von Zwischenräumen 2 in einzelne Fächer 3 zur Aufnahme der verschiedenen Farben abgeteilt ist. Dieser Einfüllkasten, dessen Zwischenwände gegebenenfalls noch durch Querstege versteift sein können, kann eine beliebige, zweckmäßig in einer Ausdehnung von 9 bis 10 cm zu wählende Höhe besitzen. Ebenso kann die Länge der ganzen Vorrichtung eine beliebige sein, so z. B. der 45
bei der Tapetenherstellung sich ergebenden Rollenbreite, die etwa 50 bis 54 cm beträgt, angepaßt sein.
In Fig. ι der Zeichnung ist die Vorrichtung in der Längsrichtung abgebrochen dargestellt. Sie setzt sich ohne Veränderung von der Bruchlinie bis zu dem anderen mit dem dargestellten Seitenende gleichgestalteten Ende fort. Der oben offene Einfüllkasten ist mit der Unterseite in eine Platte 4. vollkommen dicht eingesetzt. Diese Platte 4 ist an der unteren Seite in der Längsrichtung der Vorrichtung mit ebensoviel Rinnen 5 versehen, als der Einfüllkasten Farbenfächer besitzt und von denen jeder durch eine größere Anzahl von Löchern 6 mit je einer solchen Rinne in Verbindung steht. An der Unterseite der Platte 4 ist eine zweite Platte 7 angeschlossen, die an der Oberseite über die ganze Länge der Vorrichtung reichende, die Rinnen 5 kreuzende Kanäle 8, 9 aufweist. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung sind die Kanäle quer in zwei Hälften geteilt, von denen die eine Hälfte 8 mit den rückwärtigen acht Farbenfächern und die andere Hälfte 9 mit den vorderen Farbenfächern in später zu erläuternder Weise in Verbindung stehen. Diese in zwei Halftern geteilten Kanäle 8, 9 münden mit je einer Ausflußöffnung 10, 11 in das Mundstück 12 der Vorrichtung, wobei diese Öffnungen übereinander und in der Längsrichtung des Mundstückes versetzt zueinander angeordnet sind (Fig. 3). Die beiden Platten 4,7 sind durch eine Dichtungsplatte 13 aus einem beliebigen elastischen Material abge-
dichtet, welche zugleich eine Musterschablone bildet.
Je nachdem man nämlich beabsichtigt, beim Gebrauche der Vorrichtung ein bestimmtes Farbenmuster zu erzielen, wird, um irgend eine der in den Einfüllkasten ι zu füllenden Farben; an einer bestimmten Stelle der unteren oder oberen zweckmäßig runden Ausfluß-Öffnungen io oder ii erscheinen zu lassen,
ίο die Dichtungsplatte 13 in der Breite der Vorrichtung unterhalb jener Farbe durchlocht, die man ausfließen lassen will, und zwar in der Länge der Vorrichtung oberhalb jenem Kanal 8 oder 9, dessen Ausflußöffnung jener Stelle entspricht, wo die Farbe ausfließen soll, wobei aber jede Ausflußöffnung nur ein Loch in der Dichtungsplatte 13 erhalten darf. Das mittlere, breite Farbenfach kann in den oberen oder unteren, oder auch in beide Kanäle 8 bezw. 9 der Platte 7 einmünden, so daß die in diesem Fache enthaltene Farbe sowohl aus Ausflußöffnungen 11 der oberen, als auch jenen' 10 der unteren Lochreihe ausfließen kann. Die Vorrichtung ist im vorliegenden Falle an der Unterseite durch eine, mit einer Dichtungsplatte 14 versehene Bodenplatte 15 abgeschlossen und das Ganze wird durch Mutterschrauben 16 am rückwärtigen Teile und durch Stellschrauben am vorderen Teile der Vorrichtung zusammen gehalten. Die Vorrichtung wird schwenkbar gelagert, so zwar, daß das rückwärtige Ende gehoben oder gesenkt werden kann. Die Lagerung erfolgt am besten in der Weise, daß die Vorrichtung in einem Rahmen angeordnet ist, dessen Längsarme die Achse der Farbwalze von oben gabelartig umfassen, wodurch ein dichtes Anliegen der Ausflußöffnungen an der Farbwalze trotz Verschwenken des Rahmens samt Farbverteiler möglich ist. Dieser ist am Rahmen so\vohl in der Längs- als auch Querrichtung verstellbar, um ihn genau zur Walze einstellen· zu können. Das rückwärtige Ende des Farbverteilers bezw. des Rahmens wird hingegen mit einem Stellhebel versehen, der an einem Kreisbogensegment eingestellt werden kann. Während der Arbeit steht die Vorrichtung zum Papier oder Farbtuch mit der Ausflußöffnung wagerecht oder ganz leicht nach unten geneigt. Je weniger Farbe sich im Einfüllkasten' befindet, desto mehr wird derselbe" an seinem rückwärtigen Ende gehoben. Bei Füllung des Kastens oder nach Aufhören der Arbeit wird der Farbverteiler derart eingestellt, daß die Ausflußöffnung schräg nach oben zu stehen kommt. Dient die Vorrichtung zur Herstellung von Tapeten, so wird dem Mundstück eine dem Kreisbogen der Führungsrolle für das Material oder Farbtuch entsprechende konkave Form gegeben.
Für jedes herzustellende Farbenmuster ist eine besondere, eigens hierfür gelochte Schablonenplatte 13 erforderlich.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Die in den einzelnen Farbenfächern vorhandenen Farben gelangen durch die Durchgangsöffnungen 6 der oberen Platte 4 in die Rinnen 5, breiten sich längs derselben aus und treten durch die jeweils vorhandenen Löcher 18 (Fig. 2) der Schablonenplatte 13 in die darunter befindlichen entsprechenden Kanäle 8, 9 der unteren Platte 7 aus, von wo sie fortgesetzt oder durch jeweiliges Senken der Vorrichtung auch absatzweise durch die Ausflußöffnungen 10, 11 zu dem an dem Farbverteiler vorbeigeführten Papier oder Stoffe geleitet oder auch auf eine Farbwalze übertragen werden, wodurch ein der Durchlochung der in Verwendung stehenden Schablone entsprechend farbiges Muster auf dem- zu bedruckenden Papier oder Stoffe erzeugt wird.
Mit dieser Vorrichtung, die an. Tapetendruckmaschinen', Holzdruck- oder Lackiermaschinen angebracht werden kann, ist man in der Lage, ein- oder mehrfarbige Färb- und Bronzedrucke herzustellen, Streifentapeten, stabartige Bordüren, Unter- und Überdrucke, Lazuren und Lackierungen zu machen. Die Vorrichtung arbeitet unmittelbar auf dem Papier oder durch Vermittlung des Farbetuches auf der Walze. Es kann damit Naß in Naß im einem Arbeitsgang oder mit zwei oder mehreren Arbeitsgängen, auch unter Freilassung von Raum, und mit mehreren Farben hintereinander zum· Aufdrucke gebracht werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Farbverteiler mit aneinander gereihten Farbbehältern für Tapetendruckmaschinen usw., dadurch gekennzeichnet, daß unter den Farbbehältern diese kreuzende Kanäle (8,9) angeordnet sind, die mit den Farbbehältern, an beliebigen Kreuzungspunkten verbunden· werden können, um die dem gewünschten Muster entsprechenden Farben dem Druckwerkzeug öder unmittelbar der zu musternden Stoffbahn zuzuführen.
2. Farbverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Farbbehälter und dem betreffenden Kanal (8,9) durch eine zwischen dieselben eingeklemmte Schablone (13) erfolgt, welche an den betreffenden Kreuzungsstellen durchbrochen ist und dort die Verbindung herstellt, an den übrigen Stellen aber den Behälter ,abdichtet.
3· Färb verteiler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbbehälter gegen die Kanäle (8, 9) durch eine Platte (4) abgeschlossen sind, welche an der der die Kanäle führenden Platte(7) zugekehrten> Seite für jeden Behälter mit je einer die Kanäle (8, 9) kreuzenden Nut (5) versehen ist, die durch ein oder mehrere Durchbrechungen (6) mit dem zugehörigen Farbbehälter in Verbindung steht.
4. Farbverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, verschiedenen Behältergruppen angehörende Gruppen von Längskanälen (8,9) neben- und übereinander angeordnet sind, die in gegeneinander versetzte Ausflußöffnungen (io, 11) enden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE180156C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103281B (de) * 1956-10-01 1961-03-30 Richard Kurt Smejda Einfaerbegeraet fuer die Druckwalzen einer Walzendruckmaschine
DE1153030B (de) * 1959-11-25 1963-08-22 Harold Frederick Farrow Schablonendruckvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103281B (de) * 1956-10-01 1961-03-30 Richard Kurt Smejda Einfaerbegeraet fuer die Druckwalzen einer Walzendruckmaschine
DE1153030B (de) * 1959-11-25 1963-08-22 Harold Frederick Farrow Schablonendruckvorrichtung

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