DE179808C - - Google Patents

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DE179808C
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shaft
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machines
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
    • F16D1/08Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl79808 -KLASSE 47c. GRUPPE
in REMSCHEID.
Kurbel- oder Handradbefestigung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Befestigungsvorrichtung für die Kurbel bezw. das Handrad für Haushalt- und andere Maschinen, welche in einfacher Weise und leicht lösbar die Kurbel mit der Maschinenwelle verbindet, ohne besondere Befestigungsmittel, wie z. B. eine Schraube, nötig zu haben. Die Befestigungsart läßt sich für alle Maschinen mit Handbetrieb verwenden, beispielsweise kommen in
ίο Frage Fleisch- und Gemüsehackmaschinen, Wurstfüller, Brotschneider, Eismaschinen, Fruchtpressen, Gemüseschneider, Bohnenschneider, Waschmaschinen, Wringmaschinen, Reibemaschinen, Aufschnittmaschinen, Gewürz- und Schrotmühlen, Messerputzmaschinen, Passiermaschinen, Farbmühlen usw.
Gemäß der Erfindung besitzt die Nabe der Kurbel oder des Schwungrades in der Längsrichtung hintereinander zwei verschiedene Querschnitte, von denen der eine völlig zylindrisch, der andere teils abgeflacht, teils zylindrisch ist. Das Wellenende, auf welchem die Nabe zu befestigen ist, besitzt hintereinander zwei abgeflachte Querschnitte, die gegeneinander um einen gewissen Winkel, beispielsweise um 90 °, verdreht sein müssen.
Schiebt man die Kurbel bezw. das Schwungrad auf das Wellenende auf und verdreht die Kurbel in der Arbeitsrichtung gegen die Welle, so werden die Teile aneinander festgehalten. Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein gemäß der Erfindung eingerichtetes Wellenende in zwei um 900 gegeneinander verdrehten Ansichten; Fig. 3 zeigt eine Stirnansicht auf die Welle; Fig. 4 und 5 zeigen in zwei Ansichten eine Kurbel, und Fig. 6 zeigt die Nabe eines Handrades auf der Welle mit Schnitt durch die letztere.
Die Kurbelnabe ä (Fig. 4 und 5) hat bei b zylindrischen Querschnitt, während bei c ein Segment der kreisförmigen Öffnung fehlt, indem dort ein flacher Steg c' eingesetzt ist. Am Ende der Welle d ist vorn (Fig. 3) einseitig eine Abflachung β angebracht. Diese erstreckt sich über den Teil d1 des Wellenendes. An dem Teil d2 des Wellenendes befindet sich außerdem noch eine Abflachung / so daß der Querschnitt an dieser Stelle gleich der schraffierten Fläche in Fig. 6 ist. Die Abflachung e ist nach der Zeichnung zu der Abflachung/um 90 ° versetzt. Der Winkel kann indessen naturgemäß auch ein anderer sein.
Die Kurbel bezw. das Handrad wird so auf die Welle aufgesetzt, daß der Teil c1 an dem Teil β entlang gleitet, bis .die mit c bezeichnete Stelle der Nabe über die Stelle/ des Wellenendes getreten ist, d. h. bis die Nabe an der Stirnfläche d3 der Welle d anliegt. In dieser Stellung kann die Kurbel das Handrad in der Richtung des Pfeiles I (Fig. 3) herumgedreht werden, bis die. Fläche des Teiles c1 der Kurbel bezw. des Handrades an der Fläche/ des Wellenteiles d? anliegt. Zur Lösung braucht
man die Kurbel nur um 90ö zurückzudrehen und von der Welle abzuziehen.
Wesentlich für die neue Befestigungsart ist nicht die Form der einzelnen Querschnitte, sondern es kommt nur darauf an, daß der Querschnitt, der am äußeren Ende der Welle liegt, größer ist als der dahinterliegende gegen den ersteren versetzte Querschnitt. Statt je zwei verschiedene Querschnittsformen anzuwenden, können auch drei oder mehr solcher 'verschiedenen Formen Benutzung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kurbel- oder Handradbefestigung für Maschinen beliebiger Art, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung der Nabe (a) zwei oder mehr verschieden geformte Querschnitte (b und c) hintereinander aufweist, während das Wellenende entsprechende Querschnittsformen l d2), jedoch in derartiger Versetzung gegeneinander enthält, daß die aufgeschobene und gegen die Welle verdrehte Nabe auf der Welle festsitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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