DE179804C - - Google Patents

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DE179804C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/02Constructional details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JK* 179804 -V-KLASSE 21 a. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKTIENGESELLSCHAFT
in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung hat einen Umschalter zur Verbindung von Leitungen miteinander, insbesondere für Fernsprech- und Telegraphenzwecke, zum Gegenstande, bei dem die zur Herstellung der Verbindungen dienenden Schaltvorrichtungen nach außen abgeschlossen sind, -so daß sie- mit fremden Leitungen in mißbräuchlicher Weise nicht verbunden werden können und das Bedienungspersonal zugleich vor dem Berühren ^ von Leitungsstellen geschützt ist. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß die Schaltvorrichtungen hinter einer Trennwand liegen, welche ganz oder zum Teil derart beweglich und elastisch ist, daß hinter ihr die gewünschten Verbindungen von außen hergestellt werden können. Auf Stöpselumschalter angewendet, bei denen dann also die Klinken und Stöpsel sämtlich hinter der Trennwand liegen und unter Benutzung des beweglichen und elastischen Teiles dieser Wand von außen bedient werden, bietet der Gegenstand der vorliegenden Erfindung den großen Vorteil, daß in all den Fällen, in denen eine größere Anzahl von Verbindungen herzustellen ist, und eine mißbräuchliche Verbindung der Schaltvorrichtungen mit fremden Leitungen nach Möglichkeit ausgeschlossen sein soll, statt der bisher verwendeten teuern und platzraubenden Schaltereinrichtungen Stöpselumschalter benutzt werden können, welche bei ihren bekannten Vorteilen billig sind und selbst bei einer größeren Anzahl von Ver-
bindungen nur kleine Apparatgrößen ergeben.
Eine zweckmäßige Ausführungsform des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung ist in der Figur der beiliegenden Zeichnung dargestellt, welche ein Schnitt durch das Stöpselumschaltergehäuse . ist. Wie aus der Figur ersichtlich, liegt die Buchsenleiste w, in der sich die Büchsen b für die dahinter liegenden Klinken k befinden, nicht frei zutage, sondern ist in einem allseitig geschlossenen Gehäuse angeordnet, in welchem die zur Herstellung der Verbindungen dienenden Stöpsel s samt ihren Schnüren und zweckmäßig auch Ruhesitze r für \die Stöpsel untergebracht sind. Hinten ist das Gehäuse durch die feste Wand f, unten durch die feste Wand a, oben zweckmäßig durch eine Glastafel g oder eine ähnliche Vorrichtung verschlossen, welche dem Licht den Eintritt in das Gehäuseinnere gestattet. Die Vorderwand des Gehäuses besteht nur zum Teil aus einem festen Stück d und wird irn übrigen aus einem ausziehbaren und nach allen Seiten zu bewegenden Balg c aus Leder oder einem anderen geeigneten Stoffe nach Art der Bälge bei Lichtbildapparaten gebildet, welcher nach vorn konisch zuläuft und hier derartig ausgestaltet ist, daß er die Verbindungsstöpsel s in der dargestellten Weise mit der Hand bequem zu ergreifen und in die gewünschte Klinke einzuführen gestattet. Aus der allseitig geschlossenen Gehäuseform er-
gibt sich ohne weiteres, daß es weder möglich ist, einen Stöpsel von außen in eine der Klinken b der Schaltwand w zu stecken, noch einen der Stöpsel s in eine außerhalb des Gehäuses liegende Klinke einzuführen, wenn man nicht gerade das Gehäuse irgendwie öffnet.
Statt des in der Figur dargestellten Lederbalges c kann auch irgend eine andere Vorrichtung verwendet werden, sei es, daß sie einen Teil oder die ganze Vorderwand des Gehäuses bildet, wenn mit ihr nur der gleiche angestrebte Zweck wie beschrieben erreicht wird, d. h. wenn sie das Gehäuse sicher abschließt und dabei doch erlaubt, sämtliche Verbindungsstöpsel oder sonstige Schaltvorrichtungen zu erfassen und zu betätigen. Mit Vorteil läßt sich z. B. auch ein elastisches Drahtgewebe oder ein teleskopartiges Rohr verwenden, welches nach Art eines Kugelgelenkes in der Vorderwand gelagert und vorn mit einem elastischen oder einem Zeugstoffe zum bequemen Erfassen der Schaltvorrichtungen ausgestattet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Umschalter zur Verbindung von Leitungen miteinander, bei dem die zur Herstellung der Verbindungen dienenden Schaltvorrichtungen nach außen abgeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtungen hinter einer Trennwand Hegen, welche ganz oder zum Teil derart beweglich und elastisch ist, daß unter ihrer Zuhilfenahme die hinter ihr liegenden Schaltvorrichtungen mit der Hand von außen erfaßt und in eine beliebige Stellung oder Lage gebracht werden können, zum Zwecke, die Schaltvorrichtungen. hinter der Trennwand einer mißbräuchlichen Verbindung mit fremden Leitungen zu entziehen und mit ihnen eine beliebig große Anzahl, von Schaltverbindungen ausführen zu können.
    ■ 2. Stöpseluinschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung der Verbindungen dienenden Klinken und Stöpsel in einem allseitig geschlossenen Gehäuse untergebracht sind, dessen eine Wand -ganz oder zum Teil derart beweglich und elastisch ist, daß sie ein Ziehen und Stecken der Verbindungsstöpsel von außen ermöglicht.
    3. Umschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung der Verbindungen dienenden Schaltvorrichtungen sichtbar für den Bedienenden hinter der Trennwand liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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