DE179585C - - Google Patents

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DE179585C
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Germany
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recesses
clay
strand
stones
rotating body
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DENDAT179585D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
    • B28B11/163Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand
    • B28B11/165Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand mounted on a carrier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl 79585 KLASSE SOa. GRUPPE
PAUL KUCHLER in BRESLAU.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1905 ab.
Es ist bereits bekannt, bei Strangziegelpressen den Tonstrang durch Drehung einer mit Aussparungen für diesen versehenen, auf festem Untersatz vorgelagerten hohlen Scheibe in einzelne Stücke zu zerlegen. Bei dieser Vorrichtung wird aber bei jeder ruckweise erfolgenden Drehung der Scheibe nur ein Ziegel vom Strang abgetrennt.
Der Erfindungsgegenstand ist auch eine Abschneidevorrichtung für Ziegelstrangpressen, bei der der Tonsträng zwar ebenfalls in Aussparungen eines Drehkörpers geleitet wird, welch letzterer aber so eingerichtet ist, daß seine Aussparungen ein verhältnismäßig langes Ende des Tonstrangs aufnehmen, das beim Drehen. des Körpers selbsttätig in mehrere Ziegellängen zerschnitten wird, worauf diese Stücke noch innerhalb der Aussparungen auf eine gemeinsame 'Brettunterlage gebettet und mit dieser gleichzeitig ausgeladen werden können.
Dies wird dadurch erreicht, daß der Drehkörper nicht auf einem festen, sondern auf einem in bestimmten Grenzen hin- und herschiebbaren Gestell gelagert und so lang ist, daß seine durch Einschnitte in mehrere Teile geteilten Aussparungen ein der Längensumme mehrerer Ziegelsteine entsprechendes Stück des Tonstrangs auf nehmen, so daß dieses Stück beim Drehen des Körpers durch am Gestell befestigte, in die Einschnitte der Aussparungen eindringende Messer in die entsprechende Anzahl Steine zerlegt wird, ohne daß hierbei der Drehkörper durch .den inzwischen aus dem Preßkanal weiter hervortretenden Strang gebremst werden könnte. :
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Oberansicht, Fig. 3 einen Querschnitt der Maschine.
Die Maschine besteht aus einer Walze a, die auf einem auf einem Grundgestell b ruhenden Fahrgestell c drehbar gelagert ist. Die Bewegung des letzteren ist durch die Anschläge b1, b2 des Grundgestells b begrenzt. Die obere Fläche des einen Anschlags b1, die in der Verlängerung der Tonstrangbahn liegt, ist ebenso wie die Plattform c1 des Fahrgestells c mit Rollen d ausgestattet, die die Beförderung des Tonstrangs e zu der- Walze a erleichtern. Die Walze ist in ihrer Längsrichtung mit radialen, am hinteren Ende geschlossenen Aussparungen/ versehen, die der Reihe nach vor die Plattform c1 eingestellt werden können und zur Aufnahme des sich vorwärts bewegenden Tonstrangs dienen, während sie in ihrer Querrichtung mit ringförmigen, in Steinlänge voneinander entfernten Einschnitten g ausgestattet ist, in welche eine entsprechende Anzahl Messerschneiden h eingreifen, deren Halter i am Fahrgestell befestigt sind.
Bei Benutzung der Maschine ist das Fahrgestell zunächst in die Stellung der Fig. 1 zu bringen, in welcher die Plattform c1 gegen den Anschlag b1 stößt, und die Walze ist so einzustellen, daß eine ihrer Aussparungen f vor der Plattform liegt. Läßt man nun den Tonstrang aus der Ziegelpresse hervortreten,
so gelangt er über die Rollen d des Anschlags b1 und der Plattform c1 in die Aussparung f und schreitet in ihr vor, bis er an ihrem geschlossenen Ende anschlägt. Jetzt trennt man den in/ befindlichen Teil des Strangs ab, was zweckmäßig im Einschnitt k von Hand geschehen kann, bewegt das Fahrgestell bis zum Anschlag V" und dreht die Walze mittels des Getriebes / so weit, bis sich
ίο die nächste Aussparung / vor die Plattform c1 legt, wobei der sich mitbewegende Tonstrang durch die vorgelegten Messerschneiden h in einzelne Steine zerlegt wird. Ist dies geschehen, so schiebt man das Fahrgestell an den Anschlag bl, auf welchem der zurückgebliebene Tonstrang inzwischen weiter vorgeschritten ist, zurück, worauf dasselbe Spiel von neuem beginnen und so lange fortgesetzt werden kann, bis die eine Hälfte der
ao Walze mit Steinen gefüllt ist. Um nun die hergestellten Steine reihenweise ausladen zu können, ist der Querschnitt der Aussparungen f um eine Brettstärke größer als der Querschnitt des Tonstrangs, so daß man in die Aussparung nach jedem Schnitt ein Brett m einlegen kann, das über die Walze hinausragt und an seiner unteren Fläche zweckmäßig mit einer Zahnung versehen ist. Ist nun die Hälfte der Walze mit Steinen gefüllt, so legt sich das erste Einlegebrett auf ein Paar am Fahrgestell angebrachte Zahnräder n, bei deren Drehung das Brett mitsamt den darauf ruhenden Steinen ausgeladen wird. In derselben Weise werden bei weiterem Drehen auch die folgenden Reihen ausgeladen, so daß der Betrieb nie unterbrochen zu Werden braucht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ziegelabschneidemaschine, bei weleher der Tonstrang durch einen mit Aussparungen versehenen Drehkörper in Stücke zerlegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkörper, dessen Länge der Längensumme mehrerer Ziegelsteine entspricht, auf einem in seiner Bewegung begrenzten, mit einer zum Preßkanal führenden Plattform (c1) versehenen Fahrgestell gelagert und in der Längsrichtung mit radialen, am hinteren Ende geschlossenen Aussparungen ff) für den Tonstrang, in der Querrichtung dagegen mit ringförmigen, zum Eingriff feststehender Messerschneiden dienenden Einschnitten (g) versehen ist, so daß der in die Aussparungen der Reihe nach eindringende und dann vom Hauptstrang abzutrennende Tonstrang beim Vorwärtsdrehen des Körpers in mehrere Steine zerlegt wird.
2. Ziegelabschneidemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Aussparungen ff) um eine Brettstärke größer ist als der Querschnitt des Tonstrangs, so daß nach erfolgtem Schnitt jede Reihe Steine eine gemeinsame Unterlage fm) erhalten und mit dieser ausgeladen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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