DE17941C - Wasserfahrstuhl - Google Patents
WasserfahrstuhlInfo
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- DE17941C DE17941C DENDAT17941D DE17941DA DE17941C DE 17941 C DE17941 C DE 17941C DE NDAT17941 D DENDAT17941 D DE NDAT17941D DE 17941D A DE17941D A DE 17941DA DE 17941 C DE17941 C DE 17941C
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- DE
- Germany
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- water
- chair
- beams
- driving
- supporting
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H16/00—Marine propulsion by muscle power
- B63H16/08—Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort
- B63H16/12—Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort using hand levers, cranks, pedals, or the like, e.g. water cycles, boats propelled by boat-mounted pedal cycles
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Types And Forms Of Lifts (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6S: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
ADOLPH GLATZ in LÖWENBERG (Schlesien). Wasserfahrstuhl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. September 1881 ab.
Dieser Wasserfahrstuhl besteht im wesentlichen aus den beiden Trag- oder Schwimmbalken
A und dem losnehmbaren und fahrbaren Sessel B. Die Tragbalken A sind entweder
hohl und aus 1 '/2 cm. starken Eichenbrettern
wasserdicht zusammengefügt, sorgfältig getheerf und die Fugen und Stofskanten mit
•breiten Zinkstreifen verkleidet, oder sie sind aus 2 cm starken Brettern, ebenso wie, vorher,
hergestellt, und die Hohlräume dicht und fest mit Kork ausgefüllt. Die erhöhten Stellen α a\
die ebenfalls hohl oder mit Kork gefüllt sind, bezwecken, dem Vorwärts- oder Rückwärtskippen
des Fahrzeuges besseren Widerstand dadurch zu leisten, dafs dabei eine gröfsere Wassermenge
verdrängt werden mufs, wodurch also im Augenblick einer auftretenden Schwankung
ein vergröfserter Auftrieb das Gleichgewicht sofort wieder herstellt. Längsschwankungen sind
demnach in ruhigem Wasser dadurch vollkommen ausgeschlossen. Die Träger sind unten eben
und nach vorn und hinten zu scharfer Kante b b'
auslaufend hergestellt, und ist die vordere Erhöhung bei b* sanft ansteigend ausgebildet und
die hintere Erhöhung α' in der ganzen Höhe
über dem eigentlichen Balken nach vorn zur Kante b 3 zugeschärft. Die Erhöhungen bieten
demnach dem Wasser den geringstmöglichen Widerstand dar und beeinträchtigen in keiner
Weise die Schnelligkeit des Fahrens. Die beiden Balken können unter einander ohne besondere
Verbindung gelassen werden, indem der Stuhl oder Sessel B, der mit seinen vier
Beinen in die Balken eingelassen bezw. verzapft und mit eisernen Stiften gesichert ist, bereits
eine genügende Verbindung herstellt. Dieselbe wird durch die Ruderhalter C C, die ebenfalls
in die Tragbalken eingezapft und verbolzt und dann mittelst der Schrauben c c mit dem
Stuhl verbunden sind, noch haltbarer gemacht, und kann endlich durch das Fufsbrett D, welches
mit an seinen Enden angebrachten Zapfen oder Leisten in Vertiefungen der Balken A eingreifen
kann, noch weiter gesichert werden. Anstatt dafs die Beine des Stuhles und der Ruderhalter in die oberen. Bretter der Balken
eingezapft werden, können auch umgekehrt auf den Brettern befestigte Zapfen in die Stuhlbeine
bezw. Ruderhalter eingreifen.
Der ganze Fahrstuhl ist rasch und leicht aus einander zu nehmen, indem alle Verbindungen
nur durch leichtgehende Handschrauben oder herausnehmbare Bolzen hergestellt sind. Die
beiden Balken A werden in den Sessel geschoben, ebenso die Ruderhalter C und Trittbrett
D daraufgelegt, mit Stricken befestigt und dann die Ruder in die an der Sessellehne befindlichen
eisernen Oesen d geschoben, wodurch dieselben eine Handhabe bilden und das Ganze
"wie ein Schiebkarren auf den Rädern e e zu Lande fortgeschafft werden kann. Die Räder
tauchen beim Fahren im Wasser nur wenig ein, und da sie durch den hierbei auf sie wirkenden
Wasserdruck rotiren, bieten sie kein nennenswerthes Hindernifs dar.
Der Wasserfahrstuhl kann auch durch Verlängerung der Balken A für mehrere Personen
eingerichtet werden, und zeigt Fig. 2 z. B. einen solchen für zwei Personen hergestellt.
Claims (2)
- P ATENT-Ansprüche:i. Die Combination von Trag- oder Schwimmbalken A mit einem losnehmbaren und fahrbaren Sessel oder Stuhl B, der für sich und in Gemeinschaft mit den Ruderhaltern C die Tragbalken beim Fahren im Wasser zusammenhält.
- 2. Die Benutzung des fahrbaren Stuhles zum Transportiren der zum Wasserfahren erforderlichen Theile auf dem Lande.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17941C true DE17941C (de) |
Family
ID=294851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17941D Active DE17941C (de) | Wasserfahrstuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17941C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003103779A1 (en) * | 2002-06-10 | 2003-12-18 | Gianpetro Solinas | A modular system for realizing mobile means or static machines operated by human muscular strength |
-
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- DE DENDAT17941D patent/DE17941C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003103779A1 (en) * | 2002-06-10 | 2003-12-18 | Gianpetro Solinas | A modular system for realizing mobile means or static machines operated by human muscular strength |
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