DE16784C - Badeapparat - Google Patents

Badeapparat

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Publication number
DE16784C
DE16784C DENDAT16784D DE16784DA DE16784C DE 16784 C DE16784 C DE 16784C DE NDAT16784 D DENDAT16784 D DE NDAT16784D DE 16784D A DE16784D A DE 16784DA DE 16784 C DE16784 C DE 16784C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron
chair
cylinders
cylinder
seat
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Active
Application number
DENDAT16784D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. ESTNER in München
Publication of DE16784C publication Critical patent/DE16784C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B34/00Vessels specially adapted for water sports or leisure; Body-supporting devices specially adapted for water sports or leisure
    • B63B34/50Body-supporting buoyant devices, e.g. bathing boats or water cycles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 77: Sport.
    JOS. ESTNER in MÜNCHEN. Badeapparat.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1881 ab.
    Dieser Apparat besteht aus zwei Cylindern a aus starkem Blech, welche 60 cm von einander parallel angeordnet sind, ca. 30 cm Durchmesser und 2 m Länge und eine Spitze von 30 cm Länge haben. Die Cylinder sind durch zwei innere Scheidewände (Böden) in drei gleiche, für sich abgeschlossene Abtheilungen getheilt.
    Um jeden Cylinder sind vier Bandeisenringe b, sowie unter demselben der ganzen Länge nach ein 3 mm starkes Bandeisen b"1 angeordnet, welches an den Ringen und Cylindern befestigt ist und zum Schütze der Cylinder dient.
    Die beiden Cylinder werden durch gebogene Eisenröhren c mit einander verbunden.
    Quer über die Cylinder laufen zwei Achsen d aus Eisen, welche an der inneren Seite der Cylinder mit Handkurbeln versehen und in e gelagert sind.
    An beiden Seiten des Apparats sind zwei Wasserschaufelräder / von Eisenblech oder Holz von 70 cm Durchmesser angebracht und zwischen den beiden Cylindern ein Badestuhl g (Sessel) mit scharnierartig, mittelst eines Hebels beweglicher Lehne und einem Fufstheil aus Winkeleisen, mit Geflecht oder Holzplättchen am Sitz, Fufstheil und Lehne. v
    Unter dem Sitztheil des Stuhles ist ein Triebwerk von Eisen angebracht und mit einer kleinen Handkurbel h1 versehen, welche vorn in der Mitte des Sitztheiles hervorragt.
    Zwei Zahnstangen, welche an der inneren Seite der Cylinder befestigt sind, 50 cm senkrecht nach abwärts stehen und in welche das Räderwerk Λ2 des Stuhles g eingreift, dienen zur Verstellung des Sitzes in seiner Höhenlage.
    Der Sitz wird bei seiner Verstellung durch vier Stangen k geführt.
    Am Stuhl ist ein zweiarmiger Hebel befestigt, von welchem der hintere (längere) Arm mit einem Röllchen χ versehen ist, das in einem in der Stuhllehne angebrachten Schlitz beweglich ist, während der vordere (kürzere) Arm am Fufstheil des Stuhles, scharnierartig befestigt ist.
    Vier Hülsen η von Eisen, auf den vier Eckringen der Cylinder befestigt, dienen zum Einstecken von Zeltstangen.
    Dieser Apparat ist von grofser Tragkraft, und sind alle Wendungen mittelst der Schaufelräder/ sehr leicht und rasch auszuführen. Durch das Triebwerk h mit kleiner Handkurbel kann man sich sehr leicht auf- und niederwinden, d. h. man kann nach Belieben ein Fufsbad, Sitzbad oder ganzes Bad nehmen und sich dabei gleichzeitig rasch vorwärts bewegen.
    Mit Hülfe des Hebels m kann man dabei eine sitzende, halb liegende oder ganz liegende Stellung einnehmen, ohne dabei eine andere Function des Apparats zu beeinträchtigen. Dieser Apparat kann auch als Rettungsapparat gebraucht werden, da er auch bei stark gehenden Wogen die gröfste Sicherheit bietet.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Badeapparat, welcher gekennzeichnet ist:
    i. durch das aus den Luftcylindern a a mit Spitzen, den Eisenringen bbbbbbbb, den seitwärts und unter den Cylindern hin-
    laufenden Schutzbandeisen P, den Cylinderverbindungsbögen c c nebst den Stangenhülsen η η η η bestehende Schwimmgestell, in Verbindung mit den durch die Handkurbeln dd, deren Achsen auf den mit Achsenbüchsen versehenen Achsenträgern e eee ruhen, zu bewegenden Schaufelrädern^//; 2. durch den aus dem beweglichen dreitheiligen Sessel ggg mit dem zweiarmigen Hebel nimm (mit Rädchen x) bestehenden Badestuhl, in Verbindung mit dem durch die Handkurbel·hl zu bewegenden Triebwerk Λ2 Λ2 h2 mit den Zahnstangen i i, den Führungsstangen k und unteren Verbindungsstangen /, wie durch die Zeichnung und Beschreibung näher erläutert worden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT16784D Badeapparat Active DE16784C (de)

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