DE179367C - - Google Patents

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DE179367C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/08Louvre doors, windows or grilles
    • E06B7/082Louvre doors, windows or grilles with rigid or slidable lamellae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 179367 KLASSE 37d. GRUPPE
Klappladen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1905 ab.
Die gebräuchlichen Klappläden zeigen den Übelstand, daß die Klappladenfüllung infolge der Witterungseinflüsse, möge sie aus einem Stück oder mehreren Füllungsstäben bestehen, unter der Wirkung des Quellens und Schwindens sich ausdehnt oder zusammenzieht und den Füllungsrahmen auseinander drückt oder sich in ihm lockert.
Nach der vorliegenden Erfindung sollen diese
ίο Übelstände dadurch beseitigt werden, daß man die Füllung, wie üblich, aus einzelnen Füllungsstäben bildet und sie in der bei Rollläden bekannten Weise durch Einschaltung von elastischen ■ Trennungskörpern zwischen den einzelnen Leisten, die auf den diese Leisten tragenden Stahlbändern von flachem, gewölbtem oder winklig gebogenem Querschnitt aufgereiht werden, in sich federnd anordnet. Ein solcher Klappladen mit in sich federnder Füllung bietet
ao gegenüber den bekannten derartigen Einrichtungen den Vorzug, daß der Füllungsrahmen durch das Quellen der Stäbe nicht auseinander gedrückt werden kann und daß die Füllung in dem Rahmen stets festsitzt. Außerdem wird gleichzeitig durch Verwendung der zwischen die Stäbe eingelegten Trennungskörper die Bildung von Licht- und Lüftungsöffnungen ermöglicht.
In der beiliegenden Zeichnung ist. ein solcher
Klappladen mit in sich federnder Füllung aus Rolladenleisten in
Fig. ι in einer Ansicht und in
Fig. 2 in einem Längsschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 dargestellt.
Fig. 3 ist ein Querschnitt des Klappladens nach der Linie B-B der Fig. 1. In den
Fig. 4, 5 und 6 sind verschiedene Ausführungsformen im Querschnitt dargestellt.
Fig. 7 zeigt eine andere Ausführungsform der elastischen Trennungskörper zwischen den einzelnen Rolladenstäben.
Die Füllung des Klappladens wird durch Brettchen b, die auf Stahlbändern α sitzen, in der Weise gebildet, daß zwischen den Brettchen federnde oder mehrere gegeneinander bewegliche, starre Trennungskörper c oder irgendwelche elastische Mittel anderer Beschaffenheit, wie z. B. Federn d (s. Fig. 7), eingeschaltet sind. Die einzelnen Leisten sind auf einer oder beiden Flachseiten eingenutet und werden durch in gleichem Querschnitt gehaltene Flachschienen e aus Holz oder Metall in der seitlichen Richtung im Füllungsrahmen zusammengehalten.
Die zur Aufnahme der Trennungskörper und der Leisten dienenden Stahlbänder können flachen, gewölbten, gewallten oder winklig gebogenen Querschnitt erhalten, um eine Vergrößerung der Federung der Füllung infolge des federnden Querschnittes der Stahlbänder zu erzielen. Die auf diese Weise gebildete Füllung wird in bekannter Weise in einen mit den notwendigen Führungsnuten/versehenen Rahmen g.
eingeschoben. Dieser Rahmen g kann irgendwelche zweckmäßige Konstruktion besitzen; auch kann der ganze Laden, wenn das untere ' Rahmenstück abnehmbar ausgebildet wird, leicht zerlegbar gemacht werden; schließlich können die Füllungen auch zum Ausstellen eingerichtet sein.
Bei solchen Fensterladen werden die einzelnen Stäbe der Füllung, entsprechend den ίο Witterungseinflüssen und durch Feuchtigkeitsaufnahme oder -abgabe, breiter oder schmäler: »Das Holz arbeitet«.
Durch die vorliegende Erfindung, insbesondere
durch die Einschaltung elastischer Trennungskörper ■ zwischen die einzelnen Brettchen wird bei solchen Klappläden der Vorteil erzielt, daß ihr Rahmen durch Formveränderungen der Füllung in keiner Weise in Mitleidenschaft gezogen und sein Auseinandertreiben durch starkes Quellen der Füllung verhindert ist.
Des weiteren werden durch Anordnung dieser federnden Trennungskörper zwischen den einzelnen Brettchen zugleich Lichtöffnungen gebildet, die je nach Verwendung dickerer oder dünnerer Federn oder je nach der Größe der Trennungskörper weiter oder enger gehalten werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Klappladen, dadurch gekennzeichnet, daß seine Füllungsstäbe in bekannter Weise durch elastische Zwischenlagen getrennt sind, die auf Stahlbändern von flachem oder profiliertem Querschnitt aufgeschoben sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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