DE179078C - - Google Patents

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DE179078C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K7/00Sirens
    • G10K7/06Sirens in which the sound-producing member is driven by a fluid, e.g. by a compressed gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

bo,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 179078 -KLASSE 7Ad. GRUPPE
JOHN PELL NORTHEY in TORONTO, Canada.
Maschine zur Erzeugung von Tönen für Signalzwecke
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Schallerreger, die sich für Sirenen oder ähnliche Instrumente eignen, die zur Anzeige von Nebel oder zur Mitteilung von Stellungen dienen. Solche Schallerreger bestehen aus einem Zylinder, der mit Schallöffnungen, einer ringförmigen Erweiterung und einem Deckel ausgerüstet ist, die den Schallöffnungen in einem zugehörigen Kolben entsprechen.
ίο Das Wesen der Erfindung liegt in einer derartigen Anordnung der Teile, durch die die zur Erzeugung des Schalles dienende Luft von der zum Antrieb des Kolbens verwendeten Luft getrennt gehalten wird, sich also nicht mit ihr mischen kann. Hierdurch wird ein reinerer Schall erzielt. Außerdem wird am Ende jedes Kolbenhubes ein Luftkissen gebildet, durch das der Kolbenhub begrenzt wird. Die Neuerung besteht im vorliegenden Beispiel in einer besonderen Anordnung der Kanäle und in der Anordnung besonderer Ein- und Auslaßkanäle für die zur Schallerzeugung dienende und die zum Kolbenantrieb dienende Luft.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch die neue Vorrichtung,
Fig. 2 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe ebenfalls im Querschnitt,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer Einzelheit, nämlich der ringförmigen Aussparungen und ihrer Verbindung mit den Öffnungen in der Umfläche der Verbreiterung des Zylinders.
Das Gehäuse A mit der Zuführung A1 für die zur Schallerzeugung dienende Luft enthält den Zylinder B mit der ringförmigen Erweiterung B1. In dem Zylinder B bezw. der Erweiterung B1 befindet sich der Kolben C mit dem Kopf C'. Ein das Gehäuse A abschließender Deckel D liegt gegen das eine Ende desselben auf und zugleich auch gegen das eine Ende der ringförmigen Verbreiterung B1 des Zylinders. Ein Schalltrichter E ist am. Gehäuse befestigt. Der Kolben C ist mit einer Querwand C2 und mit den in üblicher Weise angeordneten ringförmigen Schallöffnungen C3 ausgerüstet; der Zylinder B ist ebenfalls mit ringförmigen Öffnungen B'2 versehen, die zusammen mit den Öffnungen C3 die Bildung der Töne ermöglichen.
Das Gehäuse A weist eine ringförmige Kammeri3 auf, mit der die Eintrittsöffnung A~ für die den Antrieb des Kolbens bewirkende-Druckluft kommuniziert. Von der Außenfläche der ringförmigen Verbreiterung B1 reichen nach einwärts eine Anzahl radiale Bohrungen Bs, während parallel zur Achse des Zylindes in der Verbreiterung eine Reihe von Bohrungen B^ (Fig. 2 und 3) vorgesehen sind. In der Verbreiterung ist ferner ein ringförmiger Kanal 2 angeordnet, der mit den Bohrungen B3 kommuniziert und von der Innenfläche der Verbreiterung B1 etwas absteht. Ein weiterer Kanal 3 kommuniziert mit den Bohrungen .B4 und ist in gewissem Abstande vom Deckel D angeordnet. Schließlich sind in der Innenumfläche der Verbreiterung B1 Ririgkanäle 4, 5 angebracht, die mit den Bohrungen J54 kommunizieren. Im KoI-
benkopf liegen Kanäle 6 und 7, von denen der Kanal 7 außerhalb des hohlen Teiles sich befindet und Kanal 6 mit dem Inneren kommuniziert.
Der Deckel D hat eine Öffnung .Z)1, die innen durch einen nach einwärts reichenden Flansch Z)2 verlängert ist. Der Kolbenkopf C besitzt einen eine Öffnung begrenzenden Flansch C4, der auf dem Flansch Z)2 des Deckels gleitet. Die durch Ä* eintretende Luft tritt durch die Bohrungen B3 und die Ringkanäle 2 in das Innere des Zylinders und treibt den Kolben gegen den Deckel, tritt alsdann durch die Kanäle 7 und 5, die Bohrungen B1 und den Kanal 3 zwischen den Deckel des Zylinders und den Kolbenkopf, so daß der Kolben gezwungen wird, sich vom Deckel zu entfernen. Sobald sich der Kolben vom Deckel abbewegt, tritt Kanal 6 des Kolbens vor den Kanal 4 und die Luft gelangt in das Innere des Kolbenkopfes und pufft durch die Öffnung Z)1 aus. Die zum Antrieb des Kolbens dienende Luft wird also getrennt von der die Töne erzeugenden Luft, wodurch ein reiner Ton erzielt wird, der auf weit größere Entfernung vernehmbar ist als im Falle der gewöhnlichen Konstruktion, bei der die Antriebluft sich mit der zur Schallerzeugung dienenden Luft mischen kann; denn Versuche haben gezeigt, daß bei der älteren Konstruktion die Luftwellen. gestört . werden, da die zum Antrieb benutzte Luft auf die Schallwellen zu auspuffte.
Da die Kanäle 2 und 3 in gewissem Abstande einerseits von der inneren Endfläche der Verbreiterung des Zylinders, andererseits von der Innenfläche des Deckels angeordnet sind, so wird ein Lüftkissen gebildet, das den Hub des Kolbens begrenzt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Maschine zur Erzeugung von Tönen für Signalzwecke derjenigen Art, bei welcher sich in einem mit Schallöffnungen, einer ringförmigen Erweiterung und einem Deckel versehenen Zylinder ein ebenfalls mit Schallöffnungen versehener Kolben schnell hin- und herbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Auslaßkanäle für die zum Antrieb des Kolbens dienende Luft getrennt sind von den Kanälen, durch welche die zur.Schallerzeugurig dienende Luft zuströmt, so daß der Schall von der Kolbenantriebluft nicht beeinflußt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Kolbens und die ringförmige Erweiterung des Zylinders mit Kanälen versehen sind, welche in gewissem Abstande von der Endfläche der Erweiterung sowie vom Zylinderdeckel, angeordnet sind, derart, daß die Antriebluft einen Puffer sowohl zwischen dem Kolben und Deckel als auch zwischen dem Kolben und Zylinder bildet.
Hierzu.ι Blatt Zeichnungen.
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