DE179018C - - Google Patents

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DE179018C
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Germany
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wire
frame
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axis
wires
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F29/00Making fencing or like material made partly of wire
    • B21F29/02Making fencing or like material made partly of wire comprising bars or the like connected by wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Td. GRUPPE
JOSEPH PEIGNON in PARIS.
mit eingeflochtenen Pfählen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1903 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Drahtricht- und Bremsvorrichtung für Ma-. schinen zur Herstellung von Drahtzäunen mit eingeflochtenen Pfählen.
Die Vorrichtung kennzeichnet sich in ihrer Neuheit durch in einem rechteckigen Rahmen mit ihrer Achse pendelnd gelagerte Rillenscheiben, die bei Störungen in der Abwickelung des Drahtes aus der Rahmenebene ausschwingen ίο und bremsend wirken können. Ein weiteres Merkmal der Vorrichtung liegt ferner darin, daß vor und hinter den Rillenscheiben Rollenpaare angeordnet sind, deren Rollenabstand, je nach der Stärke und Härte der zwischen die Rollen eingeführten und durch die Rillenscheiben gespannt gehaltenen und gerade gerichteten Drähte, geändert werden, kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 den Grundriß der Vorrichtung;
Fig. 3 zeigt dieselbe in der Stirnansicht;
Fig. 4 ist eine mit der Vorrichtung ausgestattete Maschine von der Seite gesehen.
Auf dem Maschinengestell I ruht eine Anzahl in passenden Abständen angeordneter Lager i, in denen sich eine hohle Welle k dreht. Auf das nach dem rückwärtigen Ende der Maschine zu . zeigende Wellenende wird die Windevorrichtung m aufgekeilt, die sich im vorliegenden Falle aus einem U-förmigen Rahmen zusammensetzt, an dessen Schenkel zwei, die Drähte führenden Teile derart 'angelenkt sind, daß sie den einzuwindenden Stab unter Auseinandergehen frei durchtreten lassen. Zwischen den einzelnen Windevorrichtungen befindet sich eine Anzahl mit Stoßplatten versehener Puffer n, die auf einem im Maschinengestell fahrbaren Wagen angeordnet sind. Die Bewegung des Wagens erfolgt von dem Handrade 0 aus, in dem die am .Wagen befestigte Kette ft durch die auf der Handradwelle sitzende Kurbel angezogen wird. Ein Gegengewicht führt den Wagen stets in seine Ursprungslage zurück.
Bis unmittelbar an die Windevorrichtung heran reichen Trageisen q zur Abführung des fertiggestellten Zaunes, was dadurch geschieht, daß man den ersten Pfahl an einem Gliede der endlosen Kette r befestigt, die sich.um ein auf der Welle s sitzendes und ein zweites, am Ende der Führungen vorgesehenes Kettenrad schlingt Die Welle s wird durch das größte Handrad in Umdrehung versetzt.
In dem nach den Drahttrommeln zu zeigenden Ende der Welle k ist nun die eigentliche Drahtrichtvorrichtung sowie ein Stirnrad befestigt, welches mit dem ihm benachbarten mittelbar oder unter Beihilfe eines Zwischenrades ■ im Eingriff steht. Der Antrieb sämtlicher Stirnräder bezw. der Achsen k erfolgt durch Drehen der in Fig. 4 sichtbaren Handkurbel.
Die Drahtrichtvorrichtung gemäß vorliegender ' Erfindung besteht aus einem rechteckigen Rahmen a, an dessen Längsseiten b eine parallel zur Rahmenebene liegende Achse c mit je einer Rillenscheibe derart pendelnd befestigt ist, daß die Rillenscheibe seitlich aus der Rahmenebene ausschwingen kann. Die lose Befestigung der Achse c an den Rahmenstegen b erfolgt dadurch,
daß man die rechteckigen Stege an der fraglichen Stelle rund dreht und die Achse c mit einem Äuge auf diesen angedrehten Hals aufsetzt. Vor und hinter diesen Rillenscheiben liegen in deren zum Rahmen paralleler Tangente je zwei breite, sich lose um die am Rahmen verstellbar befestigte Achse / drehende Rollen g, deren gegenseitiger Abstand je nach der Draht ' stärke oder seiner Härte geändert werden kann,
ίο aber stets geringer bleiben muß, als der Rillenscheibendurchmesser, damit der Draht in einwandfreier Weise gerade gerichtet wird. Die Abstandsänderung der Rollen geschieht durch Verstellen der Muttern auf ihren Bolzen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende, wobei angenommen werden soll, daß zur Herstellung des Zaunes vier Drähte nötig sind. Die von den Wickeltrommeln, und zwar zu je zwei von derselben Trommel kommenden Drähte werden zwischen den ersten Rollen g eingeführt, sodann in die Rillen zweier einander gegenüber liegender und unabhängig voneinander ausschwingender Scheiben e eingelegt und dann wiederum zwischen den folgenden Rollen hindurchgezogen, um von dieser Stelle aus über die hohle Welle in die oben genannte Windevorrichtung zu gelangen, woselbst sie mit dem Pfahle verbunden werden. Da die Drähte zufolge des sich beim Abhaspeln von den Drahttrommeln entgegenstellenden Widerstandes und zufolge Anziehens durch die fortschreitende und durch das große Handrad in Umlauf versetzte Transportkette gespannt gehalten werden, so legen sie sich straff gegen die genannten Rollen, nehmen aber in der Drahtrichtvorrichtung die Form einer durch die Scheiben e nach außen gedrückten Schleife oder Biegung an. Der von den Drahttrommeln kommende, gewisse Unebenheiten aufweisende Draht wird also zufolge Gegenschleifens gegen die Umflächen der genannten Scheiben vollkommen glatt gezogen.
Da es nun mitunter vorkommen kann, daß sich der eine oder andere Draht schwerer als der andere von derselben Trommel kommende abhaspelt, so verrichtet die beschriebene Vorrichtung in solchen Fällen gleichzeitig den Dienst einer Bremsvorrichtung, indem sich alsdann der sich schlecht abhaspelnde Draht in die Mittelachse der Vorrichtung einzustellen sucht; er spannt sich also straff und drückt demzufolge die Scheibe e seitlich aus der Ebene des Rahmens heraus. Der zugehörige, d.h. von derselben Trommel kommende, auf der anderen Seite der Rolle schleifende Draht wird also beiseite gedrückt und scharf ausgebogen, so daß seine Abwickelung zufolge dieser starken Aüsbiegung unmöglich gemacht wird, d. h. er wird gebremst. Mittlerweile kann sich aber der sich schlecht abhaspelnde Draht nach und nach in der Wickeltrommel frei machen, weil eben jetzt auf ihn allein ein kräftiger Zug ausgeübt wird,* der, wie leicht einzusehen ist, davon herrührt, daß die an der Transportkette angeknüpften Drähte bezw. der.fertiggestellte Zaun fortgesetzt weitergerückt werden. .
Die beiden auf der anderen Scheibe schleifenden Drähte bleiben natürlich von diesem Vorgange voll und ganz unberührt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drahtricht- und Bremsvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Drahtzäunen mit eingeflochtenen Pfählen, gekennzeichnet durch in einem rechteckigen Rahmen (a) mit ihrer Achse pendelnd gelagerte Rillenscheiben (e), die bei Störungen in der Abwickelung des Drahtes aus der Rahmenebene ausschwingen und bremsend wirken können, und durch vor und hinter ihnen angeordnete Rollenpaare (g), deren Rollenabstand, je nach der Stärke und Härte der zwischen die Rollen eingeführten und durch die Rillenscheiben gespannt gehaltenen und gerade gerichteten Drähte geändert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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