DE179018C - - Google Patents
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- DE179018C DE179018C DENDAT179018D DE179018DA DE179018C DE 179018 C DE179018 C DE 179018C DE NDAT179018 D DENDAT179018 D DE NDAT179018D DE 179018D A DE179018D A DE 179018DA DE 179018 C DE179018 C DE 179018C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
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- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F29/00—Making fencing or like material made partly of wire
- B21F29/02—Making fencing or like material made partly of wire comprising bars or the like connected by wires
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Td. GRUPPE
JOSEPH PEIGNON in PARIS.
mit eingeflochtenen Pfählen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Drahtricht- und Bremsvorrichtung für Ma-.
schinen zur Herstellung von Drahtzäunen mit eingeflochtenen Pfählen.
Die Vorrichtung kennzeichnet sich in ihrer Neuheit durch in einem rechteckigen Rahmen
mit ihrer Achse pendelnd gelagerte Rillenscheiben, die bei Störungen in der Abwickelung
des Drahtes aus der Rahmenebene ausschwingen ίο und bremsend wirken können. Ein weiteres
Merkmal der Vorrichtung liegt ferner darin, daß vor und hinter den Rillenscheiben Rollenpaare
angeordnet sind, deren Rollenabstand, je nach der Stärke und Härte der zwischen die
Rollen eingeführten und durch die Rillenscheiben gespannt gehaltenen und gerade gerichteten
Drähte, geändert werden, kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 den Grundriß der Vorrichtung;
Fig. 3 zeigt dieselbe in der Stirnansicht;
Fig. 4 ist eine mit der Vorrichtung ausgestattete Maschine von der Seite gesehen.
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 den Grundriß der Vorrichtung;
Fig. 3 zeigt dieselbe in der Stirnansicht;
Fig. 4 ist eine mit der Vorrichtung ausgestattete Maschine von der Seite gesehen.
Auf dem Maschinengestell I ruht eine Anzahl
in passenden Abständen angeordneter Lager i, in denen sich eine hohle Welle k dreht. Auf das
nach dem rückwärtigen Ende der Maschine zu . zeigende Wellenende wird die Windevorrichtung m aufgekeilt, die sich im vorliegenden Falle
aus einem U-förmigen Rahmen zusammensetzt, an dessen Schenkel zwei, die Drähte führenden
Teile derart 'angelenkt sind, daß sie den einzuwindenden Stab unter Auseinandergehen frei
durchtreten lassen. Zwischen den einzelnen Windevorrichtungen befindet sich eine Anzahl
mit Stoßplatten versehener Puffer n, die auf einem im Maschinengestell fahrbaren Wagen
angeordnet sind. Die Bewegung des Wagens erfolgt von dem Handrade 0 aus, in dem die
am .Wagen befestigte Kette ft durch die auf der Handradwelle sitzende Kurbel angezogen wird.
Ein Gegengewicht führt den Wagen stets in seine Ursprungslage zurück.
Bis unmittelbar an die Windevorrichtung heran reichen Trageisen q zur Abführung des
fertiggestellten Zaunes, was dadurch geschieht, daß man den ersten Pfahl an einem Gliede der
endlosen Kette r befestigt, die sich.um ein auf der Welle s sitzendes und ein zweites, am Ende
der Führungen vorgesehenes Kettenrad schlingt Die Welle s wird durch das größte Handrad in
Umdrehung versetzt.
In dem nach den Drahttrommeln zu zeigenden Ende der Welle k ist nun die eigentliche Drahtrichtvorrichtung
sowie ein Stirnrad befestigt, welches mit dem ihm benachbarten mittelbar oder unter Beihilfe eines Zwischenrades ■ im
Eingriff steht. Der Antrieb sämtlicher Stirnräder bezw. der Achsen k erfolgt durch Drehen
der in Fig. 4 sichtbaren Handkurbel.
Die Drahtrichtvorrichtung gemäß vorliegender ' Erfindung besteht aus einem rechteckigen
Rahmen a, an dessen Längsseiten b eine parallel zur Rahmenebene liegende Achse c mit je einer
Rillenscheibe derart pendelnd befestigt ist, daß die Rillenscheibe seitlich aus der Rahmenebene
ausschwingen kann. Die lose Befestigung der Achse c an den Rahmenstegen b erfolgt dadurch,
daß man die rechteckigen Stege an der fraglichen
Stelle rund dreht und die Achse c mit einem Äuge auf diesen angedrehten Hals aufsetzt.
Vor und hinter diesen Rillenscheiben liegen in deren zum Rahmen paralleler Tangente
je zwei breite, sich lose um die am Rahmen verstellbar befestigte Achse / drehende Rollen g,
deren gegenseitiger Abstand je nach der Draht ' stärke oder seiner Härte geändert werden kann,
ίο aber stets geringer bleiben muß, als der Rillenscheibendurchmesser,
damit der Draht in einwandfreier Weise gerade gerichtet wird. Die Abstandsänderung der Rollen geschieht durch
Verstellen der Muttern auf ihren Bolzen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende, wobei angenommen werden soll, daß zur
Herstellung des Zaunes vier Drähte nötig sind. Die von den Wickeltrommeln, und zwar zu je
zwei von derselben Trommel kommenden Drähte werden zwischen den ersten Rollen g eingeführt,
sodann in die Rillen zweier einander gegenüber liegender und unabhängig voneinander ausschwingender
Scheiben e eingelegt und dann wiederum zwischen den folgenden Rollen hindurchgezogen,
um von dieser Stelle aus über die hohle Welle in die oben genannte Windevorrichtung
zu gelangen, woselbst sie mit dem Pfahle verbunden werden. Da die Drähte zufolge
des sich beim Abhaspeln von den Drahttrommeln entgegenstellenden Widerstandes und
zufolge Anziehens durch die fortschreitende und durch das große Handrad in Umlauf versetzte
Transportkette gespannt gehalten werden, so legen sie sich straff gegen die genannten Rollen,
nehmen aber in der Drahtrichtvorrichtung die Form einer durch die Scheiben e nach außen
gedrückten Schleife oder Biegung an. Der von den Drahttrommeln kommende, gewisse Unebenheiten
aufweisende Draht wird also zufolge Gegenschleifens gegen die Umflächen der genannten
Scheiben vollkommen glatt gezogen.
Da es nun mitunter vorkommen kann, daß sich der eine oder andere Draht schwerer als der
andere von derselben Trommel kommende abhaspelt, so verrichtet die beschriebene Vorrichtung
in solchen Fällen gleichzeitig den Dienst einer Bremsvorrichtung, indem sich alsdann der
sich schlecht abhaspelnde Draht in die Mittelachse der Vorrichtung einzustellen sucht; er
spannt sich also straff und drückt demzufolge die Scheibe e seitlich aus der Ebene des Rahmens
heraus. Der zugehörige, d.h. von derselben Trommel kommende, auf der anderen Seite der Rolle
schleifende Draht wird also beiseite gedrückt und scharf ausgebogen, so daß seine Abwickelung
zufolge dieser starken Aüsbiegung unmöglich gemacht wird, d. h. er wird gebremst.
Mittlerweile kann sich aber der sich schlecht abhaspelnde Draht nach und nach in der Wickeltrommel
frei machen, weil eben jetzt auf ihn allein ein kräftiger Zug ausgeübt wird,* der, wie
leicht einzusehen ist, davon herrührt, daß die an der Transportkette angeknüpften Drähte
bezw. der.fertiggestellte Zaun fortgesetzt weitergerückt werden. .
Die beiden auf der anderen Scheibe schleifenden Drähte bleiben natürlich von diesem Vorgange
voll und ganz unberührt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Drahtricht- und Bremsvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Drahtzäunen mit eingeflochtenen Pfählen, gekennzeichnet durch in einem rechteckigen Rahmen (a) mit ihrer Achse pendelnd gelagerte Rillenscheiben (e), die bei Störungen in der Abwickelung des Drahtes aus der Rahmenebene ausschwingen und bremsend wirken können, und durch vor und hinter ihnen angeordnete Rollenpaare (g), deren Rollenabstand, je nach der Stärke und Härte der zwischen die Rollen eingeführten und durch die Rillenscheiben gespannt gehaltenen und gerade gerichteten Drähte geändert werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179018C true DE179018C (de) |
Family
ID=443362
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179018D Active DE179018C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179018C (de) |
-
0
- DE DENDAT179018D patent/DE179018C/de active Active
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