DE222959C - - Google Patents

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DE222959C
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wires
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F11/00Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 222959 -KLASSE 55/. GRUPPE
Arbeitsgange.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1909 ab.
Die Herstellung von Papier und Pappe mit Einlage von nicht miteinander verwebten Drähten in der Weise, daß man Längsdrähte mit in Wellen- oder Schraubenlinien aufgelegten oder auch zwischen zwei Lagen von Längsdrähten eingelegten Querdrähten" ununterbrochen zwischen zwei Papierbahnen einlaufen läßt, ist bekannt. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß die Querdrähte,
to wenn sie aus Metall bestehen, infolge ihrer Federung, noch bevor sie zwischen die Pa-
, pierbahnen gelangen, sich verschieben, und daß sie, gleichviel aus welchem Material, auch beim fertigen Produkt, wenn dieses belastet wird, sich leicht herausziehen lassen, sobald die Reibung zwischen ihnen und dem Papier einerseits und den Längsdrähten andererseits nicht genügt, so daß das Papier allein beansprucht wird.
Diesen Mängeln wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, daß die den zur Bildung der Querlagen bestimmten Draht tragende Spule um die beiden äußersten Längsdrähte bei gespanntem Draht herumgeführt wird. Hierdurch können die gespannten Querdrähte vor der Einbringung der Drahteinlage zwischen die Papierbahnen sich weder verschieben noch können sie bei Inanspruchnahme des fertigen Produktes herausgezogen werden, weil dies durch ihre tatsächliche Verbindung mit den beiden äußersten Längsdrähten verhindert wird, so daß nicht das Papier, sondern lediglich die Drähte beansprucht werden.
Man kann die Querdrähte um so senkrechter die Längsdrähte schneiden lassen, je schneller man die Spule kreisen läßt oder, falls diese Bewegung praktisch begrenzt ist, indem man gleichzeitig zwei (vgl. Fig. 5 und 6) oder mehrere Spulen verwendet.
In den Zeichnungen sind mehrere Vorrichtungen schematisch veranschaulicht, mittels deren das vorliegende Verfahren zur Ausführung gebracht werden kann.
Fig. ι und 2 stellen eine Vorderansicht und einen Grundriß einer derartigen Vorrichtung dar. Über zwei Rollen α und b, deren eine angetrieben wird, läuft ein endloser Riemen c oder eine Kette. Auf diesem Riemen ist die Drahtspule d für die Querdrähte befestigt. Mittels der Rollen α und b wird der Riemen 0 um die beiden äußersten Längsdrähte e und f geführt, um welche der von der Spule d sich abwickelnde Draht g gewunden wird. Die übrigen Längsdrähte können entweder ebenfalls zwischen dem Riemen durchlaufen oder erst dann eingeführt werden, nachdem die Querdrähte bereits festgelegt worden sind. Die Art und Weise, wie die Drahteinlage zwischen zwei Papierbahnen eingelegt wird, wird
(2. Atiflage, ausgegeben am 20. Mar\
als bekannt vorausgesetzt und ist in der Zeichnung nicht weiter zur Darstellung gebracht worden.
Fig. 3 und 4 stellen eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer zweiten Vorrichtung dar. Auf dem Rade a, das seinen Antrieb durch die Riemenscheibe b erhält, ist die Drahtspule c für die Querdrähte befestigt, d e ist ein Arm mit Führungsösen für den von der Spule c ablaufenden Draht I. Die Achse m des Rades α ist hohl zur Aufnahme der beiden äußersten Längsdrähte f und g, welche auf einer unter der Bremswirkung des Gewichtes h stehenden Spule i aufgewickelt sind und welche durch ein in die hohle Achse m frei hineinragendes T-förmiges und in geeigneter Weise befestigtes Rohr k geführt sind, um die Längsdrähte f und g im erforderlichen Abstand voneinander zu halten. Um diese Längsdrähte wickelt sich der Draht I infolge Drehung des Rades α herum und erzeugt die erforderlichen Querdrähte.
Die Fig. 5 und 6 endlich stellen eine dritte Vorrichtung in Vorderansicht und im Querschnitt dar.
An einem Ständer α sind zwei in sich geschlossene, konzentrisch angeordnete Schienenpaare b und c befestigt, zwischen denen die mit Rollen d und e versehene Achse f der Drahtspule g für die Bildung der Querdrähte um die äußersten Längsdrähte h und i bewegt wird. Die Bewegung erfolgt in der Weise, daß eine endlose Gelenkkette k, welche durch ein Kettenrad / mittels der Riemenscheibe m angetrieben wird, mit einem Mitnehmer η versehen ist, der gegen die verlängerte Achse f der Drahtspule g anschlägt. An Stelle eines Ketten- oder auch Riemenantriebes kann auf der anderen Seite der Spulenachse f ein zweiter Ketten- oder Riemenantrieb angeordnet werden.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Papier oder Pappe mit Einlage aus sich kreuzenden, nicht miteinander verwebten Drähten in einem ununterbrochenen Arbeitsgange, dadurch gekennzeichnet, daß die den zur Bildung der Querlagen bestimmten Draht tragende Spule um die beiden äußersten Längsdrähte bei gespanntem Draht herumgeführt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch einen endlosen Riemen (c) oder eine Kette als Träger für die Spule. (d) für die Querdrähte (g), welcher unter Vermittlung zweier Scheiben (a und b) oder Kettenräder um die Längsdrähte (e und f) herumgeführt wird (Fig. 1 und 2).
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch ein gegebenenfalls mit hohler Achse zur Durchführungder beiden äußersten Längsdrähte (g und f) versehenes Rad (a\ auf dessen Umfang die Spule (c) für die Querdrähte (g und f) befestigt ist (Fig. 3 und 4).
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch zwei in sich geschlossene konzentrische Schienenpaare (b und c), zwischen welchen die Spule (g) für die Querdrähte mittels eines oder zweier an ihrer Achse angreifenden Riemen- oder Kettengetriebe zwangsläufig geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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