DE178802C - - Google Patents
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- DE178802C DE178802C DENDAT178802D DE178802DA DE178802C DE 178802 C DE178802 C DE 178802C DE NDAT178802 D DENDAT178802 D DE NDAT178802D DE 178802D A DE178802D A DE 178802DA DE 178802 C DE178802 C DE 178802C
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- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
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- 238000013022 venting Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T13/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
- B60T13/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
- B60T13/24—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
- B60T13/46—Vacuum systems
- B60T13/465—Vacuum systems for railway vehicles
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Siavvvfoun- bei
igt bet
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei Luftsaugebremsen ein schnelles Ansprechen sämtlicher Bremsventile eines
Zuges zu erreichen, hat man vorgeschlagen, jeden einzelnen Bremszylinder mit einem
selbsttätigen Lufteinlaßventil zu versehen, das durch eine schnelle Druckerhöhung in
der Hauptleitung geöffnet wird und in den Zylinder Außenluft eintreten läßt. Hierbei
kann es indessen leicht vorkommen, daß die
ίο Bremsen der vorderen Wagen des Zuges bedeutend
früher angezogen werden als die der hinteren Wagen, so daß die Wagen mit
heftigem Stoß aufeinander auflaufen. Man hat zwar durch Drosselung des Luftweges
zum Bremszylinder diesen Ubelstand abzuschwächen versucht, ohne ihn aber beseitigen
zu können.
Eine andere Anordnung, bei der durch die selbsttätigen Lufteinlaßventile Luft in die
Hauptleitung eingelassen wird und aus dieser ■ in die Bremszylinder durch eine gedrosselte
öffnung eintritt, bringt insofern Übelstände
mit sich, als hierbei die Hauptleitung durch die zu den Bremszylindern strömende Luft
belastet wird. Es muß daher unter diesen Umständen die Drosselung der in den Bremszylindern
eintretenden Luft schon eine ziemlich erhebliche sein, um eine schnelle Fortpflanzung
des Druckes in der Hauptleitung zu erreichen. Hierdurch wird jedoch die Geschwindigkeit des Anziehens der Bremsen
wesentlich gemindert.
Um diese Übelstände zu vermeiden, ist nach vorliegender Erfindung das Schnellbremsventil
so ausgebildet, daß es, sobald es durch eine schnelle Druckerhöhung in der
Hauptleitung angehoben wird, gleichzeitig sowohl die Hauptleitung als auch die Unterkammer
des Bremszylinders durch getrennte Kanäle in unmittelbare Verbindung mit der Außenluft setzt und diese beiden Verbindungen
so lange offen hält, bis eine bestimmte Druckerhöhung in der Bremszylinderunterkammer
eingetreten ist. Diese Anordnung ermöglicht es, durch reichliche Bemessung" der durch das Ventil geöffneten
Verbindung zwischen Außenluft und Hauptleitung unabhängig von der Geschwindigkeit
der Füllung der Bremszylinderunterkammer zuerst die Hauptleitung äußerst schnell bis
zum äußersten Ende des Zuges mit Außenluft zu füllen und dadurch fast gleichzeitig
und mit gleicher Geschwindigkeit den Lufteinlaß in den Bremszylinder zu beginnen.
Durch entsprechend geringere Bemessung der 55' durch das Schnellbremsventil beherrschten
Verbindung zwischen Außenluft und Bremszylinderunterkammer kann dabei die Geschwindigkeit
des Anziehens der einzelnen Bremsen geregelt werden.
Wegen der großen Geschwindigkeit, mit der die Füllung der Leitung sich vollzieht,
läßt sich auch die Füllung der Bremszylinder unter dieSen Umständen beschleunigen, ohne
daß ein merklich früheres Bremsen der vorderen Wagen und ein Auflaufen der hinteren
Wagen auf die vorderen eintritt. Von wesentlicher Bedeutung ist hierbei noch, daß
die Oberkammer des Schnellbremsventiles mit der Unterkammer des Bremszylinders in
gedrosselter Verbindung steht, so daß die Dauer des Offenbleibens des Schnellbrems-
ventiles zwar für sich nach Bedarf bemessen werden kann, aber immer von der Füllungsdauer ■ der Bremszylinderunterkammer abhängig
ist. Das Lufteinlaßventil bleibt so lange geöffnet, bis unabhängig von dem durch den verschiedenen Abnutzungsgrad der
Bremsklötze gegebenen Inhalt der Bremszylinderunterkammer in der. letzteren ein gewisser
Bremsdruck vorhanden ist.
ίο Fig. ι zeigt einen mit dem Schnellbremsventil
ausgerüsteten Bremszylinder in senkrechtem Schnitt mit geschlossenem Ventil. Fig. 2 zeigt das Ventil in geöffneter Stellung.
Fig. 3 und 4 stellen in offener bezw.
geschlossener Lage eine andere Ausführungsform des Schnellbremsventiles dar.
An dem unteren Deckel des Bremszylinders α ist das Gehäuse c des Schnellbremsventiles
befestigt, dessen oberer Raum d durch die Biegehaut, einen Kolben o. dgl. e
von dem unteren Raum f abgeschlossen ist. Der untere Raum/ ist bei g mit der Hauptleitung
verbunden, während die obere Kammer d durch die~ enge öffnung h mit der
Bremszylinderunterkammer dauernd in Verbindung steht. In dem Gehäuse c ist der
mit der Biegehaut e starr verbundene Ventilkörper i angeordnet, der durch die Feder k
auf die eine ins Freie führende Öffnung / an der unteren Gehäusewand umgebende
elastische Sitzfläche in gedrückt wird. Der Innenraum des hohlen Ventilkörpers i ist
unten geschlossen und nur in der ringförmigen Dichtungsfläche mit einer Anzahl von
Löchern η versehen, die gleichzeitig mit der Verbindung zwischen der öffnung / und der
Kammer f durch den Ventilsitz m abgeschlossen werden. Der obere zylindrische
Schaft des Ventilkörpers i greift mit seinem oberen Ende in die in einer Verstärkung der
oberen Wand des Gehäuses c vorgesehene Bohrung 0 ein, welche oben verengt ist und
eine kegelförmige Anschlagfläche für das Ende des Veritilschaftes bildet, die zugleich
nach Art eines Ventiles als Abdichtungsfläche ausgebildet sein kann. In der Mitte
ist die obere Gehäusewand mit der Durchbrechung ρ versehen, die in die Bremsventilunterkammer
ausmündet und diese mit dem hohlen Innenraum des Ventilkörpers i in ununterbrochener
Verbindung hält. Die Höhlung des Ventiles i steht durch die enge Öffnung r mit der Bremsventilunterkammer f,
die bei g an die Hauptleitung angeschlossen ist, in ständiger Verbindung. Außerdem
können zwecks Erleichterung des Leersaugens des Bremszylinders und des Hilfsbehälters
noch andere, zweckmäßig mit Rückschlagklappen versehene Verbindungsöffnungen zwischen der Unterkammer f und
dem Hohlraum des Ventiles i ■ vorgesehen sein. Die Oberkammer d des Bremsventilgehäuses
wird teils . durch die öffnung h, teils durch am Ende des Schaftes des Ventiles
i vorgesehen^ Kanäle s leer gesäugt.
Wenn nach Entlüftung der Leitung, des Bremszylinders, des Hilfsbehälters und der
Kammer d des Schnellbremsventiles Luft in erheblicher Menge in die Hauptleitung eingelassen
wird, so tritt diese auch in die Unterkammer / des Bremsventiles ein und
hebt, indem sie auf die Biegehaut e drückt, den Ventilkörper i von seinem Sitz gegen
dessen obere Anschlagfläche 0, wo sie die Kanäle s absperrt. Hierdurch wird die Ventilunterkammer
f und dadurch die Hauptleitung durch die öffnung / mit der Außenluft
in Verbindung gesetzt, so daß weitere Luftmengen schnell einströmen können. Außerdem
öffnen sich gleichzeitig die Kanäle η und lassen durch den Innenraum des Ventiles
i und die Öffnung ρ in die Bremszylinderunterkammer Außenluft einströmen. Diese
Luft tritt durch die Öffnung h mit bedeutend verzögerter Geschwindigkeit auch in die Oberkammer
d des Bremsventilgehäuses ein. Da diese Einströmungsgeschwindigkeit von dem
in dem Bremszylinder vorhandenen Druck abhängig ist, so läßt es sich durch passende
Bemessung der öffnung h erreichen, daß ein erheblicher Minderdruck in der Kammer d
so lange erhalten bleibt, bis ein gewisser Bremsdruck in der Unterkammer des Bremszylinders
erreicht ist, unabhängig von der Größe der Bremszylinderunterkammer bezw. des Leerhubes
des Bremskolbens infolge verschiedener Abnutzung der Bremsklötze. Solange
dieser Unterdruck in der Kammer d besteht, wird das Ventil i durch den in der Bremsventilunterkammer
f herrschenden Druck, welcher dem der Außenluft nahezu gleich ist, offen gehalten. Nachdem eine gewisse
Druckzunahme eingetreten ist, wird das Ventil i durch die Feder k wieder auf seinen
Sitz m gedrückt und es füllt sich nunmehr der Bremszylinder, wenn nötig, durch die
öffnung r noch weiter aus der Hauptleitung. Bei langsamem Einlassen der Luft in die
Hauptleitung kann ein langsames Anziehen der Bremsen ohne Öffnen der Schnellbremsventile
erreicht werden, indem die Luft durch die Öffnung r aus der Leitung unmittelbar
unter den Bremskolben tritt.
Die Anordnung nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der nach den Fig. 1
und 2 hinsichtlich ihrer Wirkungsweise im wesentlichen nur dadurch, daß bei ersterer
das Bremsventil gegen den atmosphärischen Außendruck ganz oder teilweise entlastet ist,
während bei der oben beschriebenen Einrichtung die Feder k das Ventil i in geschlossenem
Zustande gegen den Druck der Außen-
luft auf seinem Sitz festhält. In baulicher Beziehung weicht jedoch die Äusführungsform
nach den Fig. 3 und 4 von der Anordnung nach Fig. 1 und 2 ab. Die Biegehaut
der Fig. 1 und 2 ist hier durch einen in der zylindrischen Kammer d beweglichen
Kolben e ersetzt. Mit diesem Kolben ist das Lufteinlaßventil i starr verbunden, das in
einer besonderen mit der Außenluft verbunden Kammer oberhalb des Kolbens angeordnet
ist. Der mit dem Bremszylinder durch die Öffnung ρ und mit der Unterkammer f
des Bremsventiles durch den hohlen Ventilschaft und eine enge Öffnung r in Verbindung
stehende Raum oberhalb des Ventiles i, ist durch eine mit diesem Ventil verbundene
Entlastungsbiegehaut ν von der Außenluft abgeschlossen, während die Kammer f oben
mit einer reichlich bemessenen ringförmigen Lufteinlaßöffnung / verbunden ist, die durch
das Ventil i abgeschlossen wird. Wenn sich das Ventil i auf seinem Sitz befindet, so
schließt es gleichzeitig mit der Lufteinlaßöffnung Z auch die innerhalb seiner ring-
förmigen Sitzfläche ausmündenden Lufteinlaßkanäle η ab, die mit dem Hohlraum des
Ventiles i in Verbindung stehen. Die die Bremsventiloberkammer d mit der Bremszylinderoberkammer
in Verbindung setzende
Öffnung h mündet hier zunächst in die. innere Höhlung des Schaftes des Ventiles i
aus, die mit dem Bremszylinder beständig in freier Verbindung steht. Die in dem
Raum oberhalb des Ventiles i angeordnete Feder χ drückt dieses Ventil nach eingetretenem
Druckausgleich auf seinen Sitz. Da das Lufteinlaßventil i durch die Biegehaut ν
entlastet ist,' so genügt eine verhältnismäßig geringe Druckerhöhung in g, um den KoI-ben
e zu heben und damit das Ventil i zu öffnen. Hierdurch tritt die Kammer/durch
die Öffnung / in freie Verbindung mit der Außenluft, so daß durch die Luftleitung g
reichliche Mengen Luft in die Hauptleitung eintreten können. Mit ermäßigter Geschwindigkeit
füllt sich durch die gleichzeitig geöffneten Kanäle η die Bremszylinderunterkammer
und mit noch geringerer Geschwindigkeit aus dieser durch die öffnung h die
Oberkammer d des Bremsventiles. Hiernach fällt das Ventil i wieder auf seinen Sitz. Die
hier zentral in die hohle Spindel des Ventiles i einmündende enge Öffnung r dient
einerseits bei ganz langsamer Erhöhung des Druckes in der Hauptleitung zum langsamen
Anziehen der Bremsen, anderseits zum Absaugen der Luft zwecks Lösens der Bremsen.
Claims (1)
- Pate nt-An SPRU c η :Schnellbremsventil für selbsttätige Luftsauge-Zweikammerbremsen, das bei Schnellbremsungen eine direkte Verbindung zwischen Außenluft und Bremszylinderunterkammer, sowie zwischen Außenluft und Leitung eröffnet, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verbindung der Bremszylinderunterkammer (b) mit der Außenluft dienenden Öffnungen (n) ständig so gedrosselt sind, daß die volle Bremskraft erst nach einer bestimmten Zeit unabhängig von der Füllungsdauer der Leitung erreicht wird, wobei zur Rücksteuerung des Ventiles (i) eine mit der Bremszylinderunterkammer (b) in gedrosselter Verbindung (h) stehende Steuerkammer (d) angeordnet ist, in welche die die Rücksteuerung bewirkende Luft, nachdem sie die Bremszylinderunterkammer (b) durchströmt hat, eintritt, zu dem Zwecke, das Ventil (i) bis zur vollständigen Füllung der Leitung unabhängig von der Größe des Leerhubes des Bremskolbens offen zu halten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178802C true DE178802C (de) |
Family
ID=443166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178802D Active DE178802C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178802C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938914C (de) * | 1951-04-10 | 1956-02-09 | Westinghouse Brake & Signal | Lastabhaengige Bremseinrichtung fuer Unterdruckbremssysteme von Eisenbahnfahrzeugen |
| DE1116708B (de) * | 1959-07-21 | 1961-11-09 | Knorr Bremse Gmbh | Schnellbremsventil fuer Luftsaugebremsen von Schienenfahrzeugen |
-
0
- DE DENDAT178802D patent/DE178802C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938914C (de) * | 1951-04-10 | 1956-02-09 | Westinghouse Brake & Signal | Lastabhaengige Bremseinrichtung fuer Unterdruckbremssysteme von Eisenbahnfahrzeugen |
| DE1116708B (de) * | 1959-07-21 | 1961-11-09 | Knorr Bremse Gmbh | Schnellbremsventil fuer Luftsaugebremsen von Schienenfahrzeugen |
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