DE178753C - - Google Patents
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- DE178753C DE178753C DENDAT178753D DE178753DA DE178753C DE 178753 C DE178753 C DE 178753C DE NDAT178753 D DENDAT178753 D DE NDAT178753D DE 178753D A DE178753D A DE 178753DA DE 178753 C DE178753 C DE 178753C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L23/00—Non-electric hand-lamps for miners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
■- JVl 178753 KLASSE
Aa. GRUPPE
GRÜMER & GRIMBERG in BOCHUM. Lampenbude für Bergwerke.
Zusatz zum Patente 137796 vom 4. Februar 1902.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1905 ab.
Längste Dauer: 3. Februar 1917.
Das Patent 137796 betrifft eine Einrichtung von-Lampenbuden für Bergwerke, die
nach dem Leitgedanken geschaffen ist, die Lampen oder Lampenteile in Gruppen die
einzelnen Stufen des Reinigungsverfahrens durchlaufen zu lassen. Bei dieser nach dem
Grundsatz der Arbeitsteilung durchgeführten Behandlung erhalten die Gruppen der'Einzelteile
von Arbeitsstand zu Arbeitsstand eine zwangsweise Führung, die gleichzeitig eine
Arbeitserleichterung wie eine Kontrolle bedeutet. Nach dem Hauptpatent ist diese
Zwangläufigkeit im allgemeinen ausgeführt : gedacht durch Wagen, die die erwähnten
Gruppen auf dem Werktisch den einzelnen Arbeitern zuführen sollen, wobei die Wagen
. an den erhöhten Kanten des Werktisches selbst oder auf kleinen Gleisen ihre Führung
finden können. Nach dem Zusatzpatent 152428 werden die Wagen auf dem Werktisch .durch
ein oder mehrere neben diesem laufende ,Transportbänder ersetzt, die die Lampen
und Lampenteile aufnehmen und von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle fördern.
Eine neue Lösung für die' Aufgabe der Zwangläufigkeit der Gruppen durch die
einzelnen Stufen des Reinigungsverfahrens liefert die Beweglichkeit des ganzen Werktisches
selbst. Zweckmäßig erhält dabei der Werktisch die Form einer leicht beweglichen Drehscheibe, um die herum die Arbeitsstände und die Reinigungsvorrichtungen fest
angeordnet sind, während die einzelnen Sektoren die Gruppen der Lampen oder ihrer
Einzelteile aufnehmen. Gleichzeitig ist dabei in der nachstehend beschriebenen Ausführung
eine Anordnung gegeben, die ermöglicht, den bergbaupolizeilichen Vorschriften zu genügen
, die die völlige Absonderung des Lampenfüllraumes von den übrigen Arbeitsständen
fordern, ohne etwa die Arbeit des Lampenfüllens aus dem zwangläufigen Gang ausschalten und für sich vornehmen zu
müssen. ·
Die Zeichnung zeigt eine rein schematische Anordnung der neuen Vorrichtung,
und zwar ist Fig. 1 ein Grundriß und Fig. 2
ein Aufriß.
Die Lampenbude hat durch die Wände a eine Abtrennung in zwei Teile erfahren,
von denen der eine als Raum für die Verrichtung der Reinigung, der andere als Lampenfüllraum dient. In der Ecke des
letzteren liegt die Achse b für die ' Drehscheibe c, die also mit einem Sektor, der
meist ein Quadrant sein wird, in den Füllraum hineinragt. Dadurch ist dann die
Teilung des ganzen Werktisches in entsprechende Teile, hier vier, gegeben, von denen
jeder zur Aufnahme einer besonderen Lampengruppe und zur Vornahme bestimmter Arbeiten dient. So sind neben
dem Sitzplatz d etwa die Poliervorrichtung e, neben Platz f die Topf- und Gestellreini-
gungsvorrichtung g und die für die Glaszylinder h angebracht. Neben dem Arbeitsstand
i liegen die Reinigungsapparate k und / für die Drahtkörbe. Alle diese Vorrichtungen
sind fest gelagert und am besten mit unmittelbarem Motorantrieb versehen. Innerhalb des Lampenfüllraumes sind hier z. B-.
zwei Füllvorrichtungen m und η vorgesehen. Das Drehkreuz selbst wird zur möglichsten
ίο Verringerung der Eigenreibung von einem
Kugellager ο getragen. Die Zwangläufigkeit der Durchführung der gesonderten Gruppen
von Lampen oder Lampenteilen durch die einzelnen Stufen des Reinigungsverfahrens
ist auch hier ohne weiteres gegeben, indem mit jeder Vierteldrehung der Scheibe c die
' Weitergabe von Arbeitsstand zu Arbeitsstand erfolgt.
Besonders zweckmäßig löst diese Ausführung die Aufgabe, den aus den erläuterten
Gründen erforderlichen völligen Abschluß des Füllraumes oder seine Öffnung beim jeweiligen Bewegen der Drehscheibe
ganz selbsttätig zu machen. Zu diesem Zwecke ist der Füllraum beim Eintritt und Austritt des Drehkreuzes mit nach oben verschiebbar
geführten Schaltern ρ und q versehen, die unter Gewichts- oder Federwirkung
ständig das Bestreben haben, sich in ihre abschließende Stellung zu bewegen. In dieser liegen sie auf Leisten r auf dem Drehkreuz
auf und dichten mit diesen den Füll-
. raum genügend nach außen ab. Das Heben der Schalter geschieht selbsttätig beim
Drehen des Tisches; wird nämlich die Drehscheibe c bewegt, so werden die Schieberp
und q von den jeweilig in einem Quadranten angebrachten ansteigenden Führungsbahnen s
so hochgehoben, daß die aufgestellten Lampen in das Innere des Füllraumes gelangen
können. Da die Führungsbahnen sich auf der anderen Seite wieder senken, so gelangen die Schieber ρ und q nach jeder vollendeten
Vierteldrehung in ihre Abschlußstellung zurück. Um bei dieser Bewegung
ein Ecken und damit ein Festsetzen der Schieber zu vermeiden, sind die Führungsbahnen zweckmäßig so angeordnet, daß sie
die Schieber an zwei möglichst gleich weit von ihrer Mittelachse entfernten Punkten
anfassen.
Claims (2)
1. Lampenbude für Bergwerke nach Patent 137796, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwangläufige Bewegung der
' Lampengruppen durch die einzelnen . Stufen des Reinigungsverfahrens durch
jeweilige Aufstellung auf die Sektoren einer absatzweise in Bewegung gesetzten,
als Arbeitstisch dienenden Drehscheibe erfolgt, um die herum die einzelnen Arbeitsstände mit den betreffenden Vorrichtungen
angebracht sind.
2. Lampenbude für Bergwerke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Achse der Drehscheibe in einer Ecke des gesonderten Füllraumes liegt, so daß
jeweilig ein Viertel der Drehscheibe sich innerhalb des Füllraumes befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178753C true DE178753C (de) |
Family
ID=443119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178753D Active DE178753C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178753C (de) |
-
0
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