DE178684C - - Google Patents

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DE178684C
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Germany
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incandescent body
cutout
annular
gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H1/00Incandescent mantles; Selection of imbibition liquids therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178684 KLASSE 4/. GRUPPE
BLAGOJE MILIWOJEWIC in BERLIN.
Ringförmiger Gasglühkörper. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1904 ab.
Die vorliegende Erfindung gehört zur Klasse der ringförmigen Glühkörper, welche zwecks besserer Lichtverteilung und Lichtausbeute verwendet werden.
Die bisher bekannten ringförmigen Glühkörper weisen die Eigentümlichkeit auf, daß die Ränder des Ausschnitts, durch welchen das Verbrennungsgemisch dem Glühkörper zugeführt wird, in einer wagerechten Ebene
ίο liegen.
Im Gegensatz hierzu besteht das Neue bei dem vorliegenden Glühkörper darin, daß die Ränder des Ausschnitts für die Zuführung des Gasluftgemisches in einer Kegelstumpf-"15 fläche liegen, deren Erzeugende mit der senk-. rechten Achse angenähert einen Winkel von 45° bildet. Durch diese Ausbildung des ringförmigen Glühkörpers wird gegenüber der bekannten Bauart, bei welcher das gesamte Licht nach unten fällt, eine günstigere räumliche Lichtverteilung erzielt.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 im senkrechten Schnitt und in Fig.. 2 in Aufsicht der neue Glühkörper, angebracht an einer Invertlampe, dargestellt. Dabei verläuft der Ausschnitt für den Austritt des Gasluftgemisches nach oben unter 45° geneigt; für Brenner stehender Anordnung wird dagegen der Ausschnitt angenähert unter 45 ° nach unten geneigt verlaufen.
Die erforderliche höhere Festigkeit, die ein Glühstrumpf dieser Form gegenüber der üblichen sackartigen Ausbildung haben muß, wird durch die Anwendung eines der bekannten verstärkten Glühstrumpfgewebe erzielt.
Der in Fig. 1 im Querschnitt dargestellte Glühring α ist an der inneren Seite mit einem um den Ring herumlaufenden Ausschnitt s versehen, der als öffnung für das eintretende Gas dient. Die Befestigung dieses Ringes oder die Aufhängung an einem Träger erfolgt an den durch den Ausschnitt gebildeten herumlaufenden unteren und oberen Kanten ZZ mittels eines Asbestfadens o. dgl. Der den Ring aufnehmende Träger kann beispielsweise die dargestellte korbartige Ausführung erhalten und besteht aus dem oberen und dem unteren Ringstück b und c, welche Teile durch Stege d verbunden sind. Die Ausführung dieses Korbes kann passend in Magnesia oder sonst einem schwer verbrennbaren Stoff bestehen. Fig. 2 zeigt die Verbindung des Glühringes mit dem Korb von oben gesehen. Statt des kreisförmigen Querschnittes könnte der Ring auch noch andere Formen annehmen, z. B. einen sackförmigen Querschnitt haben, wie einpunktiert, bei Beibehaltung der Grundform des Ringes. Auch kann der Querschnitt pyramidenförmig sein (spitz verlaufend) oder sonst beliebige Form annehmen.
Um nun die Anordnung vorbeschriebenen Glühringes an einer Lampe zu veranschaulichen, ist als Beispiel eine Ausführungsform dargestellt. Das Gas tritt durch die Düse e in das Mischrohr/", vermischt sich hier mit Luft und strömt dann durch Brennerköpfe h in den Glühring α. Die Mischluft wird dem Mischrohr von unten zugeführt. Zu diesem
Zwecke ist dasselbe mit einer Röhre versehen, in welche der röhrenartige Teil i der Schutzglocke k hineinreicht, wodurch gleichzeitig die letztere mit der Lampe verbunden ist. Die Mischluft strömt nun von unten in der Richtung der Pfeile nach der Spitze g und von hier durch kleine Öffnungen in das Mischrohr. Eine Abdeckungsschalem schließt die Lampe nach oben ab. Die nun während
ίο des Brennens sich entwickelnden Verbrennungsgase ziehen seitlich zwischen Schutzglocke und Schale in der Pfeilrichtung ab. Es kann nun die Mischluft für das Gas auch von oben in bekannter Weise zugeführt werden, andererseits auch der den Glühring tragende Korb, der hier von dem röhrenartigen Teil der Schutzglocke k unmittelbar getragen wird, je nach Aufbau der Lampe beliebig an dieser befestigt sein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ringförmiger Gasglühkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschnitt des Glühkörpers für die Zuführung des Gasluftgemisches in einer Kegelfläche liegt, deren Erzeugende mit der senkrechten Achse . angenähert einen Winkel von 450 einschließt.
2. Ringförmiger Glühkörper nach Anspruch ι für Invertlampen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschnitt des Glühkörpers in einer nach oben geneigten Kegelfläche liegt.
3. Ringförmiger Glühkörper nach Anspruch ι für aufrechte Brenner, dadurch gekennzeicht, daß der Ausschnitt des Glühkörpers in einer nach unten geneigten Kegelfläche liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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