DE179758C - - Google Patents
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- DE179758C DE179758C DENDAT179758D DE179758DA DE179758C DE 179758 C DE179758 C DE 179758C DE NDAT179758 D DENDAT179758 D DE NDAT179758D DE 179758D A DE179758D A DE 179758DA DE 179758 C DE179758 C DE 179758C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/30—Inverted burners, e.g. for illumination
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- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- JVl 179758 KLASSE Ag. GRUPPE
Nach unten brennender Regenerativ-Gasglühlichtbrenner.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1906 ab.
Man hat bei stehenden Glühlichtbrennern
versucht, das aus der Düse austretende Gas in eine große Zahl von Strahlen zu zerteilen, um
hierdurch die Mischung mit der umgebenden Luft zu erleichtern.
Diese Anordnung hat sich aber deshalb nicht eingeführt, weil bei stehenden Brennern auch
ohne das Zerteilen des Gases in eine große Zahl von Strahlen eine intensive Mischung des Gases
ίο mit der Mischluft dadurch herbeigeführt werden
kann, daß man durchlochte Bleche oder dergl. in das Mischrohr einsetzt oder dem Mischrohr
eine große Länge gibt.
Diese Hilfsmittel zur Erzielung einer innigen Mischung stehen bei invertierten Glühlichtbrennern
nicht zu Gebote, vielmehr ist es hier im Gegensatz zu stehenden Brennern von um
so größerer Wichtigkeit, auf einen möglichst kurzen Weg und ohne Einschaltung von Widerständen
eine gleichmäßige,, nicht rauschende Flamme herzustellen, je stärker das absteigende
Gemisch durch die Abgase vorgewärmt wird; daher wird' gemäß der Erfindung das aus der
Düse nach unten strömende Gas in eine große Zahl von Strahlen (sechs und mehr Strahlen)
aufgelöst- und diesen Strahlen ein so großer Abstand voneinander gegeben, daß sie sich
mit benachbarten Strahlen nicht eher mischen, als bis sie auf ihrem Wege zur Brennermündung
von der frischen Luft, die sie um sich herum vorfinden, aufgelöst sind; es tritt so schon nach
einem kurzen Wege eine vollständige Mischung des Gases mit der Luft ein. Dies gibt die Mög·:
lichkeit, das Mischrohr ganz kurz zu machen, ihm z. B. nur die fünffache Länge seines Durchmessers
zu geben, ja sogar noch weit unter dieses Verhältnis von Rohrlänge zu Durchmesser
herabzugehen; es ist dies (für invertierte Brenner) in vielen Fällen von Vorteil.
Je größer man die Fläche macht, auf die die Düsenlöcher verteilt werden, umsomehr wird
auch die Gefahr des Zurückschiagens der Flamme beim Anzünden vermindert. Es ist zweckmäßig, den Kreis, auf dem die äußeren
Düsenlöcher sich befinden, so groß zu wählen, daß dessen Durchmesser mindestens dem halben
Durchmesser des Mischrohres gleichkommt.
Der Zweck, die einzelnen Strahlen möglichst in Berührung mit frischer Luft zu bringen, kann
dadurch noch verstärkt werden, daß man die Düsenlöcher ganz oder zum Teil schräg in dem
Düsenboden anbringt oder dem Düsenboden eine solche Form gibt, daß die austretenden
Strahlen ganz oder zum Teil divergieren. Läßt man die Strahlen konvergieren, so kann der
Durchmesser des Kreises, auf dem die äußeren Löcher liegen, sogar größer werden als der
Durchmesser des Mischrohres an seiner engsten Stelle, zumal, wenn man das Mischrohr der
Richtung der Strahlen entsprechend sich kegelförmig verjüngen läßt.
Die Auflösung der Gasstrahlen in mehr als sechs Strahlen hat den weiteren Vorteil, daß eine
einfache Regelung der durchtretenden Gasmenge dadurch möglich ist, daß man ein oder mehrere
Düsenlöcher zukittet oder verstopft, wenn der Brenner rußt, derart, daß noch mindestens
sechs öffnungen verbleiben bezw. einen Teil
der zugestopften Löcher öffnet, wenn bei dem vorhandenen Gasdruck dem Brenner nicht genügende
Mengen Gas durch die Düse zugeführt werden.
Unter Mischrohr ist der Teil von der Verjüngung bis zum Brennerkopf verstanden. Ist
das Mischrohr nicht zylindrisch und enthält es Rippen oder Einsätze, so .ändern sich die zweckmäßigen
Abmessungen für die Größe der Mischkammer und die Abstände der einzelnen Düsenlöcher
voneinander, die sich für jeden einzelnen
Fall leicht empirisch feststellen lassen.
In den Zeichnungen bedeutet α das Gaszuführungsrohr,
b die Gasdüse, c der mit den feinen Löchern versehene Düsenboden, d die
öffnungen für die Mischluft, e das Mischrohr.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch einen
Brenner, bei dem das Verhältnis der Länge des Mischrohres zu seinem Durchmesser 3 : 2 beträgt.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt ,durch den Düsenboden, der hier mit 24 Löchern versehen
ist, die auf einem Kreise angeordnet sind, dessen Durchmesser dem Durchmesser des
Mischrohres fast gleich kommt.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Nach unten brennender Regenerativ-Gasglühlichtbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Düsenlöcher des Düsenbodens auf dem Umfang eines Kreises liegen, dessen Durchmesser mindestens halb so groß ist als der Durchmesser des Mischrohres an seinem engsten Punkt, und daß ferner sechs oder mehr Düsenlöcher im Düsenboden vorhanden sind.
- 2. Ausführungsform des unter Anspruch 1 geschützten Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Mischrohres nicht mehr als das Fünffache seines Durchmessers beträgt. .
- 3. Ausführungsform des unter Anspruch 1 und 2 geschützten Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Düsenlöcher oder einen Teil dieser das Gas in einer Richtung austritt, die der Längsrichtung des Mischrohres nicht parallel ist.
- 4. Ausführungsform des unter Anspruch 1 und 2 geschützten Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischrohr zur Brennermündung hin sich konisch verjüngt.
- ■ 5. Ausführungsform des unter Anspruch 1 geschützten Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Regelung des Gasdurchtrittes ein Teil der Düsenlöcher zugekittet oder verstopft wird, derart, daß mindestens noch sechs öffnungen verbleiben.
- 6. Ausführungsform des unter Anspruch 1 und 2 geschützten Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischrohr Rippen oder Einsätze enthält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179758C true DE179758C (de) |
Family
ID=444061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179758D Active DE179758C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179758C (de) |
-
0
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