DE178461C - - Google Patents
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- DE178461C DE178461C DENDAT178461D DE178461DC DE178461C DE 178461 C DE178461 C DE 178461C DE NDAT178461 D DENDAT178461 D DE NDAT178461D DE 178461D C DE178461D C DE 178461DC DE 178461 C DE178461 C DE 178461C
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Landscapes
- Dc Machiner (AREA)
Description
. οαύ
CDi\'\\Ci-IlfcliiC
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178461 KLASSE 21 d. GRUPPE
Einrichtung zur Kompensierung von Asynchronmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1902 ab.
Es sind Periodenumformer bekannt geworden, welche sich als die Vereinigung
zweier selbständiger Maschinen, nämlich eines kommutatorlosen Induktionsmotors und
eines Kommutatormotors darstellen. Solche Periodenumformer können zur Kompensierung
von Asynchronmaschinen nicht ohne weiteres . benutzt werden, denn für diesen Zweck ist
es von größter Wichtigkeit, daß der Frequenzumformer allen, auch den geringsten Tourenschwankungen des zu erregenden
Motors unbedingt folgt, während bei den genannten Periodenumformern bekannter Art
die Sekundärwicklung des kommutatorlosen Induktionsmotors den Umformer einer eigenen
unabhängigen Tourenzahl zustreben läßt. Man hat daher diese Periodenumformer mit der
zu kompensierenden Asynchronmaschine mechanisch gekuppelt.
Läßt man nun gemäß vorliegender Erfindung die Sekundärwicklung des oben erwähnten
kommutatorlosen Induktionsmotors fort, wobei man dessen Primärwicklung mit der einen Wicklung des Kommutatormotors
vereinigen kann, so erhält man außer einer beträchtlichen Vereinfachung noch den Vorteil,
daß die neue Maschine dazu brauchbar wird, um Asynchronmaschinen ohne Anwendung mechanischer Kupplung zu kompensieren,
ohne daß die Transformierung der Periodenzahl an ihnen selbst vorgenommen
werden müßte.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
In Fig. ι bedeuten:
β St1 und St11 die Statorwicklungen, R1 undi?;/
die Rotorwicklungen zweier wie asynchrone Motoren gebauter Maschinen, deren Polzahl
beliebig verschieden sein kann. St1 und R1
stellen einen Motor dar, der Häuptmotor, Stn und Rn einen Motor, der Hilfsmotor
genannt werden soll. St1 und Rn erhalten
ihren Strom von z. B. 50 Perioden direkt
vom Netz. R1 und Stn sind miteinander
leitend verbunden. Von den Verbindungsleitungen zweigen drei Leitungen ab, welche
zum Anlasser A führen. Um nun die Synchronisierung des Hilfsmotors zu bewirken,
schaltet man den Anlasser A bis zum Kurzschluß ein. Während nämlich ein Anlaufen
der' Motoren ohne die Anlaßvorrichtung wegen der Selbstinduktion der beiden Motoren
nicht gut vor sich gehen kann, fließen jetzt die Sekundärströme gemeinsam durch
diesen Anlasser und beide Motoren kommen auf die volle Tourenzahl. Ist diese erreicht,
so schaltet man den Anlasser wieder langsam aus. Die Motoren behalten jetzt ihre
Tourenzahl nahezu völlig bei und befinden sich in synchronisiertem Zustande, d. h. der
Schlüpfung des einen Motors entspricht eine gleiche (positive oder negative) Schlüpfung
des anderen. Angenommen, es würde ein 20 poliger Hauptmotor durch eine mechanische
Belastung zum Schlüpfen gebracht; seine synchrone Tourenzahl von 300 Umdrehungen
pro Minute sei auf 275 gefallen, so wird die Tourenzahl eines 4poligen Hilfsmotors von
auf 1380 fallen oder auf etwa 1640 steigen, je nach dem Drehsinn des Feldes,
welches durch die in den Sekundärteil eingeleiteten Ströme erzeugt wird.
In Fig. ι und la bedeutet ferner:
A einen Anlasser,
In Fig. ι und la bedeutet ferner:
A einen Anlasser,
C den mit dem Rotor R11 verbundenen
Kollektor,
T einen Transformator.
Ist die Synchronisierung also durch Ein- oder späteres Ausschalten des Anlassers A
bewirkt, dann sind die Sekundärteile R1 und St11 aufeinander geschaltet. Von dem Transformator
T wird Strom von der Periodenzahl des Netzes. zu drei Schleifringen des
Primärteiles des Hilfsmotors R11 geleitet,
welcher mit dem Kollektor C versehen ist. Von diesem Kollektor wird durch drei
Bürsten Dreiphasenstrom von der Periodenzahl der Schlüpfung des Hilfsmotors abgenommen
und dem Rotor R1 zugeführt. Da jedoch infolge der Synchronisierung R1 dieselbe
Schlüpfungszahl hat wie R11, so wird
dieser Strom einen Kompensierungsstrom für den Hauptmotor darstellen. Bei dieser
Schaltung können die Arbeitsströme des Rotors R1 ihren Weg durch die Sekundärwicklung
des Hilfsmotors nehmen, und der Kollektor C wird vom Arbeitsstrom entlaste^.
Der Läufer R11 weist zwei Sätze von Schleifringen
5 und S1 auf, welche mit der Wicklung R1 derart verbunden sind, daß der in
den Stator St11 fließende Kompensierungsstrom möglichst gering wird. Dies wird erreicht
durch die Verteilung der sechs Anschlußpunkte gemäß Fig. ia.
Eine Abänderung der Schaltung ist in den Fig. 2 und 2 a dargestellt. Es bedeuten
wiederum:
St1 den Stator und den Primärteil des zu
kompensierenden Hauptmotors,
R1 den Rotor und Sekundärteil des zu
kompensierenden Hauptmotors,
St11 den Stator und Primärteil des synchronisierten
Hilfsmotors,
R11 den Rotor und Sekundärteil des synchronisierten
Hilfsmotors.
A ist der Anlasser,
C der mit dem Rotor verbundene Kollektor, T ein Transformator.
Die Synchronisierung geschieht wie oben beschrieben. Von dem Transformator T wird
Strom von der Periodenzahl des Netzes durch drei Bürsten dem Kollektor C zugeführt,
welcher mit der Wicklung R11 ver-·
bunden ist. Die Wicklungen der einzelnen Phasen von R11 befinden sich aber durch die
Verbindungsleitungen der Schleifringe in Hintereinanderschaltung mit den entsprechenden
Phasen von R1 und der Kompensationsstrom fließt daher durch beide Rotoren.
Die Phasenzahl ist bei den beschriebenen und dargestellten Anordnungen und Schaltungen
ohne Belang.
Die Erfindung kann auf Ein-, Zwei-, Drei- oder Vielphasenstrom . Anwendung finden.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Kompensierung von Asynchronmaschinen unter Verwendung
eines mit deren Sekundärwicklung in Reihe geschalteten Periodenumformers, dadurch gekennzeichnet, daß der Umformer
von der Asynchronmaschine mechanisch unabhängig ist, wobei entweder dessen Statorwicklung, mit welcher die
Bürsten, gegebenenfalls über Transformatoren verbunden sind, am Netz und der
Rotor am Sekundärteil der Asynchronmaschine liegt oder umgekehrt, so daß die Kommutatormaschine ohne besondere
Vorkehrungen synchron mit der zu korn- . pensierenden Asynchronmaschine läuft.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der
Verbindung des Umformerständers und der Kollektorbürsten mit dem Sekundärteil der Asynchronmaschine die Kollektorbürsten
an symmetrisch zu .den. Anschlüssen des Ständers gelegene Punkte der Sekundärwicklung angeschlossen, somit
über die Sekundärwicklung der Asynchronmaschine mit ihrer Statorwicklung verbunden sind, zum Zweck, die Arbeitsströme des Rotors der Asynchronmaschine
der Statorwicklung· des Umformers zuzuführen und den Kollektor vom Strome
zu entlasten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178461C true DE178461C (de) |
Family
ID=442857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178461D Active DE178461C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178461C (de) |
-
0
- DE DENDAT178461D patent/DE178461C/de active Active
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