DE1784512B2 - Einrichtung an fahrbaren maschinen, insbesondere gleisrichtmaschinen, zur anzeige, aufnahme und/oder korrektur der lage eines gleises - Google Patents
Einrichtung an fahrbaren maschinen, insbesondere gleisrichtmaschinen, zur anzeige, aufnahme und/oder korrektur der lage eines gleisesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an fahrbaren Maschinen zur Anzeige, Aufnahme und/oder Korrektur
der Lage eines Gleises der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beschriebenen Art.
Bezugssysteme für solche Verwendung wurden schon in sehr mannigfachen Ausführungsvarianten bekannt.
Ein sehr bewährtes Bezugssystem besteht beispielsweise aus zwei einander zugeordneten, verschieden langen
Bezugsgeraden, von denen sich die längere aus dem bereits korrigierten Gleisbereich in den noch nicht
korrigierten Gleisbereich erstreckt und einen Gleisabschnitt begrenzt, innerhalb dessen die kürzere Bezugsgerade
angeordnet ist. An einer gemeinsamen Meß- und Überwachungsstelle werden die Pfeilhöhen beider als
Sehnen eines Gleisbogens verlaufenden Bezugsgeraden gemessen und miteinander verglichen; die Pfeilhöhe der
langen Sehne gibt einen Sollwert für die Größe der kurzen Sehne, und zwar stehen diese Pfeiilhöhen in
einem vom Verhältnis der Sehnenlängen abhängigen Verhältnis zueinander. Das Gleis wird an dem in
Arbeitsrichtung vorderen Ende der kurzen Sehne so lange verschoben, bis die Pfeilhöhe der kurzen Sehne
örtlich den vorbestimmten Sollwert aufweist.
Es ist zwar schon bei einem Verfahren bekannt, welches sich einer kürzeren und einer längeren
Bezugsgeraden (Sehne) bedient, innerhalb eines von der dort genannten längeren Sehne begrenzten Gleisabschnittes
zwei kurze Sehnen anzuordnen. Diese Anordnung diente aber lediglich dem Zweck, mit einem
solchen System von Bezugsgeraden wahlweise nach der einen oder anderen Richtung vorrückend arbeiten zu
können. Benutzt wurde aber bei einem solchen vorbekannten System stets nur eine der beiden kürzeren
Sehnen in Zusammenarbeit mit der längeren Sehne; es gab deshalb bei einer solchen vorbekannten Einrichtung
auch nur ein Richtaggregat an dem jeweils vorderen Ende der kurzen Sehne, demnach also am gemeinsamen
Ende der beiden kurzen Sehnen in Mitte des von der längeren Sehne begrenzten Gleisabschnittes.
Auch bei anderen vorbekannten Bezugssystemen, die sich mehrerer in Gleislängsrichtung aufeinanderfolgend
angeordneter Bezugsgerader bedienen, war stets nur ein Richtaggregat und eine Korrekturstelle vorgesehen;
diesen Systemen mangelte überdies eine gemeinsame >
Bezugsbasis.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bezugssystem zu schaffen, anhand dessen die Gleislage an mehreren
Stellen gleichzeitig aufgenommen bzw. korrigiert werden kann, und zwar vorteilhafterweise an verhältnis- ι ο
mäßig nahe benachbarten Stellen, so daß zur Anzeige, Aufnahme und/oder Korrektur der Lage eines Gleises
dieselbe Maschine benutzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 beschriebenen
Merkmale gelöst. Es besteht nunmehr die Möglichkeit, die Richtung des Gleises und die
Dauerhaftigkeit der Beibehaltung dieser Richtung dadurch zu verbessern, daß die Aufnahme bzw.
Korrektur der Gleislage nicht nur immer an einer Stelle in Gleislängsrichtung fortschreitend durchgeführt wird,
sondern an zumindest zwei voneinander in Gleislängsrichtung distanzierten Stellen anhand einer gemeinsamen
Bezugsbasis sowohl überwachbar als auch korrigierbar ist; dies wirkt sich naturgemäß auf die
Richtigkeit und Genauigkeit der Korrektur ebenso vorteilhaft aus wie auf die Leistungsfähigkeit der
Vorrichtung.
Insbesondere ergibt sich dadurch die Möglichkeit, die
zur Korrektur der Gleislage erforderlichen Bewegun- jo
gen des Gleises unter geringerer Beanspruchung des Gleises und der Richtwerkzeuge durchzuführen; so
kann beispielsweise mittels Richtwerkzeugen, die an den einzelnen Stellen des Gleises nacheinander zum
Einsatz gelangen und dabei den Gesamtfehler jeweils nur zu einem Anteil beheben, der gesamte Richtweg
leichter bewältigt werden.
Schließlich verbessert sich durch die Anordnung mehrerer nacheinander einsetzbarer Anzeige-, Aufnahme-
und Korrekturvorrichtungen auch die Genauigkeit der Gleiskorrektur wesentlich. Eine Nachbehandlung
des Gleises in einem weiteren Arbeitsgang wird dadurch überflüssig, weil je etwa einem einer Gleisaufnahmeoder
-anzeigevorrichtung nachgeordneten Richtaggregat das vorbestimmte örtliche Richtmaß zur Auswerlung
unmittelbar übermittelt werden kann. Umgekehrt kann mit einer nachgeordneten Anzeige- oder Aufnahmevorrichtung
eine bereits örtlich durchgeführte Gleiskorrektur unmittelbar überprüft werden.
Insbesondere ergibt sich aber bei Anordnung mehrerer Richtaggregate der entscheidende Vorteil,
daß jedes nachgeordnete Richtaggregat den bereits durch das vorhergehende Richtaggregat stark verringerten
Fehler ohne Schwierigkeit weiter zu verringern vermag und schließlich auf ein optimales Minimum s.s
verkleinert.
Da es im Rahmen der Erfindung vorwiegend darum geht, die Lage des Gleises örtlich mehrfach und
nacheinander einer Korrektur zu unterziehen und dadurch das Ergebnis dieser Korrektur zu verbessern, <
>o sind gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mindestens zwei der vorerwähnten kürzeren Bezugsgeraden
in Arbeitsrichtung hinter der vordersten Stelle, an der eine Korrektur der Gleislage stattfindet, angeordnet
Diese Anordnung ermöglicht die Anbringung <vs mindestens einer weiteren, nachgeordneten Korrektur-Vorrichtung
oder zumindest die Anordnung einer Abnahmevorrichtung zur Kontrolle der weiter vorne
durchgeführten Korrektur anhand derselben Bezugsbasis, die der Korrektur diente.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformep der Erfindung sind Gegenstand eier Ansprüche 3 bis 9.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
F i g. 1 eine Gleisricht-Nivellier-Stopfmaschine in Seitenansicht;
F i g. 2 eine zugehörige Draufsicht;
F i g. 3 das Schema des Bezugssystems und der Überwachungseinrichtungen, gleichfalls in Draufsicht,
und zwar in Übereinstimmung mit der F i g. 2;
F i g. 4 eine Seitenansicht einer Gleisrichtmaschine;
F i g. 5 eine Draufsicht auf das Schema der Überwachungseinrichtung
und
Fig.6 eine Ausführungsvariarte eines Schemas,
welches fakultativ bei der Richtmaschine nach F i g. 4 anwendbar ist.
GemäB Fig. 1 ist ein Fahrgestellrahmen 1 einer
Gleisricht-Nivellier-Stopfmaschine vermittels der Fahrwerke 2 und 3 in Pfeilrichtung auf einem Gleis 4
verfahrbar. Dieser Fahrgestellrahmen 1 trägt zwischen den beiden Fahrwerken 2 und 3 ein Richtaggregat 5, das
in an sich bekannter Weise aus zwei in Gleislängsrichtung distanziert, jedoch eng benachbart angeordneten
Gleisrichtwerkzeugen besteht. Die an den Schienensträngen abrollenden Gleisrichtwerkzeuge dieses Richtaggregates
5 sind mittels eines nicht dargestellten beliebigen Antriebes, z. B. mittels hydraulischer Kolben-Zylinder-Antriebe,
seitwärts verstellbar.
Ein zweites Richtaggregat 6 befindet sich an der Stirnseite des Fahrgestellrahmens 1. Dieses Richtaggregat
6 dient allerdings gleichzeitig zum Anheben, (Nivellieren) des Gleises 4 und weist hierzu zwei
sogenannte Rollgreifer für jeden der Schienenstränge auf. Diese Rollgreifer sind nicht nur seitwärts verstellbar,
sondern auch mittels eines Hubantriebes, z. B. Kolben-Zylinder-Antriebes 7, höhenverstellbar.
Zur Fixierung der Soll-Höhenlage des Gleises 4 dienen Gleisstcpfwerkzeuge 8, die gleichfalls höhenverstellbar
in einem vorkragenden Teil des Fahrgestellrahmens 1 lagern. Die Überwachung der örtlichen
Höhenlage des Gleises 4 an der jeweiligen Korrekturstelle erfolgt anhand einer von einem Lichtstrahl 9
od. dgl. verkörperten Bezugsgeraden, die sich von einem auf einem im noch nicht korrigierten Gleisbereich
verfahrbaren Vorwagen 10 angeordneten Sender 11 zu einem im bereits korrigierten Gleisbereich auf dem
Fahrgestellrahmen 1 befindlichen, nicht dargestellten, unmittelbar gegen das Gleis 4 abzustützenden Empfänger
erstreckt, der die jeweilige Ist-Lage des Gleises 4 im Bereich hinter den Gleisstopfwerkzeugen 8 anzeigt. Im
Bereich der Gleisstopfwerkzeuge 8 selbst ist in üblicher Weise eine gleichfalls nicht dargestellte, gleichfalls auf
den Schienen des Gleises 4 unmittelbar aufliegende Blende höhenverstellbar gelagert, die mit dem anzuhebenden
Gleis 4 hochwandert und den Lichtstrahl 9 unterbricht, sobald das Gleis 4 seine Soll-Höhenlage
erreicht hat.
Zur Überwachung der Seitenrichtung des Gleises 4 dient eine Anzahl von Bezugsgeraden, die durch
Spanndrähte, Stangen, Wellenbündel, Strahlen od. dgl. verkörpert sein können und zwischen Wagen (Fahrgestellen
od. dgl.) 12, 13, 14, 15, 16 und 17 verlaufen. Zum Teil stehen diese Wagen 12, 13, 14, 15, 16 und 17, die
einachsig oder zweiachsig ausgebildet sein können, über ausziehbare Gestänge 12' bzw. 17' mit dem Fahrgestellrahmen
1 in Verbindung.
Im einzelnen erstreckt sich als eine gemeinsame Bezugsbasis des ganzen Systems eine lange, den
wandernden Gleisabschnitt begrenzende Bezugsgerade 18 vom hintersten Wagen 12 zum vordersten Wagen 17;
beide Enden dieser längeren Bezugsgeraden 18 sind in Bezug zur Gleisachse der Seite nach fixiert.
Vom hintersten Wagen 12 geht ferner auch eine kurze Bezugsgerade 19 aus und erstreckt sich über eine Mcß-
und Überwachungsvorrichtung auf dem Wagen 13 zur hinteren Korrekturstelle, also zum Wagen 14 beim
Richtaggregat 5.
Eine zweite kurze, zur Bezugsgeraden 18 parallele Bezugsgerade 20 erstreckt sich vom Wagen 13 über die
Korrekturstelle des Richtaggregates 5 und über eine Meß- und Überwachungsvorrichtung auf dem Wagen
15 zum vorderen Ende auf dem Wagen 16.
Am Wagen 15 werden die Pfeühöhen des Gleisbogens in Bezug zur längeren Bezugsgeraden 18 und zur
kürzeren Bezugsgeraden 19 gemessen und miteinander verglichen. Die gemessene Pfeilhöhe der langen
Bezugsgeraden 18 gilt als ein annähernder Soll-Wert und das Gleis 4 wird beim Wagen 16 mittels des
Richtaggregates 6 so lange verschoben, bis die Pfeilhöhe in Bezug zur kurzen Bezugsgeraden 19 zu der
auf die lange Bezugsgeraide 18 gemessenen Pfeilhöhe in einem Verhältnis steht, das sich aus dem Verhältnis der
Längen der beiden Bezugsgeraden 19 und 18 ergibt.
Eine andere, zweite Meß- und Überwachungsvorrichtung befindet sich auf dem Wagen 13, dort, wo die
Pfeilhöhe zur kurzen Bezugsgeraden 19 gemessen wird. Dieser Meß- und Überwachungsvorrichtung auf dem
Wagen 13 wird der am Wagen 15 gemessene Pfeilhöhenwert der langen Bezugsgeraden 18 übermittelt
und kann dann dort mit dem Pfeilhöhenwert der kurzen Bezugsgeraden 19 verglichen werden. Das Gleis
4 mit dem vorderen Ende der kurzen Bezugsgeraden 19 wird von dem Richtaggregat 5 so lange verschoben, bis
das Verhältnis zwischen dem Freilhöhenwert der kurzen und der langen Bezugsgeraden 18 bzw. 19 den richtigen
Soll-Wert aufweist.
Die Gleisrichtmaschine nach Fig.4 weist einen Fahrgestellrahmen 21 auf, der mittels Fahrwerken 22
und 23 wahlweise nach den mit Pfeilen angedeuteten Richtungen auf dem Gleis 4 verfahrbar ist und in diesen
Richtungen zu arbeiten vermag. Hierzu ist der Fahrgestellrahmen 21 der Gleisrichtmaschine mit drei
Richtaggregaten 26', 25 und 26 ausgestattet, von denen das mittlere Richtaggregat 25 und das jeweils vordere
Richtaggregat 26 bzw. 26' eingesetzt werden; bei der voll ausgezogenen Variante mit voll ausgezogenem
Fahrtrichtungspfeil sind die Richtaggregate 25 und 26 in Tätigkeit.
Die im Schema nach Fig. 5 dargestellten Bezugsgeraden,
z. B. Spanndrähte, sind an den Wagen 27, 28, 29, 30,31, 32 und 33 verankerbar. Eine lange Bezugsgerade
36' erstreckt sich vom Wagen 27 zum Wagen 33 und begrenzt den zu korrigierenden Gleisabschnitt. Innerhalb
dieses Gleisabschnittes ist wieder eine hintere kurze Bezugsgerade 35 vorgesehen, die sich vom
ίο Wagen 27 zum Wagen 30 bei dem Richtaggregat 25
erstreckt, sowie eine vordere kurze Bezugsgerade 36, die sich vom Wagen 28 zum Wagen 32 bei den
Richtwerkzeugen des Richtaggregates 26 erstreckt; jeweils an den vorderen Enden der kürzeren Bezugsge-
is raden 35 und 36 wird das Gleis 4 gerichtet, wobei die
Pfeilhöhe der längeren Bezugsgeraden 36' — so wie oben beschrieben — das Ausmaß des jeweils erforderlichen
Richtweges bestimmen läßt.
Eine weitere kurze Sehne 37 kann dazu benutzt werden, die Ist-Lage des Gleises im noch nicht
ausgerichteten Bereich zu registrieren und dabei in den noch nicht korrigierten Gleisbereich vorzufühlen. Die
hierbei gemessenen Meßwerte können zur Verbesserung des Ausgleiches der Gleislage benutz!, und bei der
anschließenden Korrektur herangezogen und ausgewertet werden; sie vermitteln auch in Bild der örtlich
nachfolgend durchgeführten tatsächlichen Korrekturbewegungen.
Sofern die Vorrichtung in der entgegengesetzten, mit
Sofern die Vorrichtung in der entgegengesetzten, mit
\o gestrichelt angedeutetem Pfeil angedeuteten Richtung
vorrückt und arbeitet, gelangen die Bezugsgeraden 37', 36 und 35' analog zur Anwendung.
Die F i g. 6 schließlich betrifft eine Ausführungsvariante, bei welcher aus jeweils einer kürzeren Bezugsge-
is raden 38, 38' und 38" und einer zugehörigen längeren
Bezugsgeraden 39,39' und 39" bestehende Bezugsgeraden-Paare mitsamt zugehöriger einzelner Anzeige-,
Aufnahme- und Korrekturvorrichtungen hintereinander angeordnet sind, wobei die längeren Bezugsgeraden
gemeinsam eine Bezugsbasis bilden, indem jede jeweils vorgeordnete längere Bezugsgerade den vorderen
Endpunkt 43, 43' der ihr nachgeordneten längeren Bezugsgeraden des in Arbeitsrichtung nachfolgenden
Bezugsgeraden-Paares trägt.
4s Es sind drei Richtaggregate 44,45 und 46 vorgesehen;
die genannten längeren Bezugsgeraden 39, 39' und 39" erstrecken sich zwischen den Punkten 47 und 43,49 und
43' sowie 51 und 53; die kürzeren Bezugsgeraden 38,38' und 38" verlaufen zwischen den Punkten 47 und 48, 49
so und 50 sowie 51 und 52.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Einrichtung an fahrbaren Maschinen, insbesondere Gleisrichtmaschinen, zur Anzeige, Aufnahme
wndVoder Korrektur der Lage eines Gleises anhand eines wandernden Bezugssystems, bei dem einer
längeren, sich vom korrigierten in den noch nicht korrigierten Gleisbereich erstreckenden Bezugsbaiis,
die die Soll-Lage des Gleises bestimmt, eine kürzere Bezugsbasis zugeordnet ist, deren Lage in ι ο
Bezug zur längeren Bezugsbasis die Ist-Lage des Gleises angibt, dadurch gekennzeichnet,
daß zur gemeinsamen Anzeige, Aufnahme und gegebenenfalls Korrektur der Lage des Gleises (4)
die kürzere Bezugsbasis aus mindestens zwei kürzeren Bezugsgeraden (19, 20; 35, 36, 37; 38, 38',
J8") gebildet ist, deren Lage in Bezug zu der gemeinsamen längeren, durch eine oder mehrere
Bezugsgeraden (18; 36'; 39, 39', 39") gebildeten Bezugsbasis gleichzeitig feststellbar und die Lage
mindestens einer der kürzeren Bezugsgeraden (19, 20; 35,36,37; 38,38', 38") korrigierbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-Eeichnet,
daß mindestens zwei der kürzeren Bezugsgeraden (19, 20; 35, 36, 37; 38, 38', 38") in
Arbeitsrichtung hinter der vordersten Stelle, an der die Gleislage korrigiert wird, angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der kürzeren Bezugsgeraden
(19, 20; 35, 36, 37; 38, 38', 38") eine eigene Vorrichtung zur Anzeige, Aufnahme und/oder
Korrektur der Gleislage zugeordnet ist, die gemeinsam und gleichzeitig zur in einer bestimmten
Richtung fortschreitenden Richtarbeit benutzbar sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn-Eeichnet,
daß jeder der kürzeren Bezugsgeraden (19, 20; 35, 36) in ihrem Längsverlauf eine Vorrichtung
«ur Anzeige und/oder Aufnahme, die gegebenenfalls eine Meßvorrichtung enthält, und im Bereich ihres
vorderen Endes ein Richtaggregat (5, 6; 25, 26) Eugeordnet isi.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei
kürzere Bezugsgerade (19, 20; 35, 36) einander kreuzend angeordnet sind, so daß sie sich in
Gleislängsrichtung überlappen.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende der
vorderen kürzeren, zur Bezugsgeraden (18, 36') parallelen Bezugsgeraden (20; 36) im Bereich der
Meß- und Überwachungsstelle der hinteren kürzeren Bezugsgeraden (19; 35) angeordnet ist und diese
Untere Bezugsgerade (19; 35) vom hinteren Ende (des durch die Bezugsgerade (18, 36') begrenzten
Gleisabschnittes ausgeht.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, (dadurch gekennzeichnet, daß zum Festlegen des
Ausmaßes der am vorderen Ende einer hinteren kürzeren Bezugsgeraden (19, 35) durchzuführenden <>o
Gleiskorrektur ein mittels der vordersten kürzeren Bezugsgeraden in Bezug zur Bezugsgeraden (18,36')
ermittelbarer Meß- und Vergleichswert, z. B. eine Pfeilhöhe od. dgl., beispielsweise mechanisch zur
Meß- und Überwachungsvorrichtung der hinteren <\s kürzeren Bezugsgeraden (19,35) übertragbar ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß drei kürzere, Vorzugsweise
gleichlange Bezugsgerade (35,36,37) über den gesamten von der längeren Bezugsgeraden (36')
begrenzten Gleisabschnitt in Bezug zur Abschnittsmitte symmetrisch und einander überlappend
verteilt sind, wobei je nach Arbeitsrichtung jeweils nur die längere Bezugsgerade (36') und die beiden
ihr in Arbeitsrichtung nachgeordneten, hinteren kürzeren Bezugsgeraden (35, 36) gemeinsam zur
Gleiskorrektur benutzbar sind, wogegen die jeweils vorderste kürzere Bezugsgerade (37) vorzugsweise
zur Aufnahme der Ist-Lage des Gleises (4) verwendbar ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von jeweils einer kürzeren
Bezugsgeraden (38, 38', 38") und einer zugehörigen längeren Bezügsgeraden (39, 39', 39") gebildete
Bezugsgeraden-Paare mit zugehörigen einzelnen Anzeige-, Aufnahme- und/oder Korrekturvorrichtungen
hintereinander angeordnet sind, wobei die längeren Bezugsgeraden (39, 39', 39") gemeinsam
eine Bezugsbasis dadurch bilden, daß jede jeweils vorgeordnete längere Bezugsgerade den vorderen
Endpunkt (43, 43') der ihr nachgeordneten längeren Bezugsgeraden des in Arbeitsrichtung nachfolgenden
Bezugsgeraden-Paares trägt.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT476367A AT297071B (de) | 1966-05-23 | 1967-05-22 | Verfahren zur Bestimmung des Kohlenstoffgehaltes eines Stahlbades beim Betrieb eines Sauerstoffaufblaskonverters |
| AT746367 | 1967-08-14 | ||
| AT746367A AT295579B (de) | 1967-08-14 | 1967-08-14 | Einrichtung an fahrbaren Maschinen, insbesondere Richtmaschinen, zur Anzeige, Aufnahme und bzw. oder Korrektur der Lage eines Gleises |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1784512A1 DE1784512A1 (de) | 1975-05-07 |
| DE1784512B2 true DE1784512B2 (de) | 1976-09-16 |
| DE1784512C3 DE1784512C3 (de) | 1977-04-28 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1784512A1 (de) | 1975-05-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |