DE177640C - - Google Patents

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DE177640C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D5/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
    • B24D5/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Herstellung der aus einzelnen Sektoren zusammengesetzten Schleifsteine erfolgt bisher in der Weise, daß die natürlichen Schichten des verwendeten Steines gegen die Schleiferwelle hin verlaufen, wobei die zwei parallelen Seitenflächen eines Schleifers die natürliche Schichtung des Gesteins in bezug auf die Höhe begrenzen. Da nun die einzelnen Gesteinschichten meistens nicht gleichmäßig in
ίο der Härte und in der Struktur sind, so ergibt sich eine unregelmäßige Abnutzung der Arbeitsfläche. Hierdurch wird die Schleifwirkung ungünstig beeinflußt und ein häufiges Nacharbeiten der Arbeitsfläche des Schlei f-Steines bedingt.
Um diese Übelstände bei aus Sektoren zusammengesetzten Schleifsteinen zu verhüten, werden nach der Erfindung die Sektoren so angeordnet, daß die einzelnen Gesteinschichten in sämtlichen Sektoren nahezu rechtwinklig zur Druckrichtung liegen und der Druck somit auf die natürliche Lagerung des Gesteins wirkt. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die Arbeitsfläche jedes Sektors von homogener Beschaffenheit und gleichmäßiger Härte ist und ein ungleichmäßiges Abarbeiten infolgedessen verhindert wird.
Fig. ι zeigt ein Quaderstück, welches in Stücke von geradliniger Begrenzung zerlegt ist. Die horizontal verlaufenden Linien deuten die natürliche Lagerung des Gesteins an.
Fig. 2 zeigt ein ähnliches Quaderstück, welches in Stücke von kurvenförmiger Begrenzung zerlegt ist.
Die Sektoren werden in der Weise herausgeschnitten , daß die äußeren Schichten sich über die ganzen Arbeitsflächen erstrecken. Hierbei sollen die Sektoren 1 und 3 zu einem ersten, die Sektoren 2 und 4, da sie in ihrer Arbeitsfläche einer anderen tiefer liegenden Gesteinschicht entstammen, zu einem zweiten Schleifstein Verwendung finden, damit alle Sektoren denselben Härtegrad haben.
Fig. 3 zeigt einen Schleifstein, halb aus kurvenförmigen, halb aus geradlinig begrenzten Sektoren zusammengesetzt. In der Praxis wird man also bei einem Schleifstein Sektoren entweder nur mit geradliniger Begrenzung oder nur mit kurvenförmiger Begrenzung verwenden.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach Linie A-B in Fig. 3.
Die natürliche Lagerung des Gesteins in diesen Sektoren ist nahezu rechtwinklig zur Richtung des auf den Schleifstein gerichteten Druckes, der infolge dieser eigentümlichen Lagerung des Gesteins ein Wegbrechen der Kanten der einzelnen Sektoren, sowie ein ungleiches Abarbeiten der Außenfläche des zusammengesetzten Schleifsteines verhindert.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Aus einzelnen Sektoren zusammengesetzter Schleifstein, insbesondere zum Schleifen von Holz für die Papierfabrikation, dadurch gekennzeichnet, daß die natürlichen Gesteinschichten in den einzelnen Sektoren nahezu rechtwinklig zur Richtung des auf den Schleifstein wirkenden Drucks liegen.·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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