DE177306C - - Google Patents

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DE177306C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/16Cooling or drying the hot-blast

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Trocknen von Gebläseluft für metallurgische Zwecke durch Kühlung sind bisher Vorrichtungen verwendet worden, in denen die Luft durch Berührung mit kalten Flächen, z. B. von gekühltem Salzwasser durchströmten Röhren, abgekühlt wird. Dabei schlägt sich das aus der Luft ausgeschiedene Wasser in Form von Reif auf der Oberfläche der Rohre nieder.
ίο Ist die Reifschicht bis zu einer gewissen Stärke gewachsen, so muß der Kühler ausgeschaltet und durch Auftauen der Reifschicht wieder betriebsfähig gemacht werden. Es sind also, mindestens zwei Vorrichtungen
!5 erforderlich, die abwechselnd zum Kühlen dienen. Abgesehen von den Kosten, und der Umständlichkeit einer solchen mit Umstellvorrichtungen verbundenen Anlage besitzt diese aber auch noch erhebliche Übelstände.
Die auf den Rohren sich ansetzende Reifschicht beeinträchtigt die Wärmeübertragung. Vor allem aber wird der vornherein schon erhebliche Bewegungswiderstand, den die Rohrsysteme der hindurchstreichenden Luft entgegensetzen, infolge der zunehmenden Verengung des zwischen den Röhren vorhandenen freien Querschnittes im Laufe des Betriebes noch erhöht.
Aus diesem Grunde wird bei solchen Kühlvorrichtungen ein Hilfsgebläse angewendet, das die Gebläsemaschine von der Arbeit des Ansaugens entlastet.
Nach vorliegender Erfindung wird die Anwendung mehrerer abwechselnd zu benutzender Kühler sowie von Hilfsgebläsen dadurch vermieden, daß die Luft durch unmittelbare Berührung mit der Kühlflüssigkeit in einem Regenkühler abgekühlt und dadurch getrocknet wird.
Das Kühlen von Luft im Regenkühler ist 4<> an sich bekannt und bildet keinen selbständigen Teil der Erfindung.
Die Erfindung besteht vielmehr lediglich in der Anwendung des bekannten Regenkühlers für die Trocknung von durch ein Gebläse geförderter Luft mittels einer tiefgekühlten Flüssigkeit.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem •Ausführungsbeispiel dar.
In dem Regenkühler R fließt das gekühlte Salzwasser über kaskadenförmig angeordnete und perforierte Blechstufen nieder, während die zu kühlende und zu trocknende Luft in wagerechter Richtung durch den so gebildeten Salzwasserregen der Gebläsemaschine G zuströmt.
Die erzielte Trocknung, ist infolge der innigen Berührung der Luft mit der kälteren Sole und infolge . der hygroskopischen Eigenschaft des Salzwassers größer als bei mittelbarer Kühlung durch eine Rohrwand, während andererseits der Widerstand, den der Salzwasserregen der Luftströmung entgegensetzt, erheblich geringer ist als der Widerstand , den in den Luftkühler eingebaute Rohre und dergl. verursachen.
Während 'ferner der Widerstand der Luft beim Durchströmen eines Röhrenkühlers infolge der stetig wachsenden Reifschicht sich nach und nach erhöht, bleibt der Widerstand

Claims (1)

  1. bei Benutzung des Regenkühlers stets gleich groß. Endlich gestattet der Regenkühler einen stetigen Betrieb ohne Anwendung von Umstellvorrichtungen, da die Feuchtigkeit der Luft ständig vom Salzwasser aufgenommen wird, so daß man nur nötig hat, die Lauge wieder zu konzentrieren, was leicht ohne Unterbrechung des Betriebes erfolgen kann. Zu diesem Zwecke braucht ίο nur ein Teil der vom Regenkühler zwecks neuer Kühlung einem Refrigerator zuzuführenden Lauge abgezogen und eingedampft zu werden.
    ■ Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Trocknen von Gebläseluft für metallurgische Zwecke durch Abkühlung, gekennzeichnet durch Anwendung des an sich bekannten Regenkühlers zum Zweck der Erzielung eines stetigen Betriebes und der Ersparung eines Hilfsgebläses.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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