DE177149C - - Google Patents

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DE177149C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/26Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Halten der Spule bei Doppelsteppstichnähmaschinen, im besonderen bei den sogenannten Goodyear-Rapiddoppelmaschinen. Die Rapiddoppelmaschine ist eine Doppelsteppstichmaschine mit hin- und herschwingendem Greiferschiffchen, bei welcher der das Nähgarn tragende Spulenkörper oder die Spule, wie der Spulenkörper zusammen
ίο mit dem aufgespulten Garn gewöhnlich genannt wird, lose in einem schwingenden Greiferschiffchen liegt und während der Näharbeit durch einen Spulenhalter gehalten wird, der über die Vorderfläche der Spule greift und ihre Verschiebung in der Richtung der Achse verhindert. Um die Spule bequem entfernen und wieder einsetzen zu können, ist der Spulenhaltearm mittels eines Bolzens drehbar an einem Böckchen angebracht, welches an der Seite der Schiffchenbahn befestigt ist. Beim Anziehen einer Mutter auf diesem Bolzen wird der Spulenhaltearm durch Reibungin seiner Stellung erhalten. Ein unter die Mutter gelegter Lederring soll die notwendige Reibung erzeugen, um eine Drehung des Spulenhalters beim Nähen zu verhindern. Mutter und Bolzen sind mit Linksgewinde versehen, so daß beim Drehen des zur Lösung der Mutter dienenden Handgriffes die Reibung zwischen den Teilen genügt, um, wenn die Mutter ein wenig gelockert ist, bei der weiteren Drehung des Handgriffes den Spulenhaltearm aufzuklappen, so daß er die Spule zur Herausnahme aus dem Schiffchen freigibt. Diese Vorrichtung zum Öffnen und Schließen des Spulenhaltearmes und zur Sicherung desselben in der Schlußlage hat einige Mängel gezeigt, indem die Bewegung des Spulenhaltearmes und seine Sicherung in der Schlußlage von der Reibung zwischen den Teilen abhängt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Spulenhaltevorrichtung in der Weise verbessert, daß eine zwangläufig wirkende Vorrichtung zum öffnen und Schließen des Spulenhaltearmes und zur Sicherung des Armes in der Schlußlage angebracht ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Schiffchenbahn und der Spulenhaltevorrichtung.
Fig. 2 ist eine Ansicht dieser Teile gegen die Schnittfläche nach 2-2 der Fig. 1 gesehen.
Fig. 3 zeigt die Bewegungsvorrichtung des Spulenhaltearmes.
Die Schiffchenbahn 1, welche das Schiffchen und die darin liegende Spule aufnimmt, hat die übliche Form. Der Spulenhaltearm 2 ist auf einem Bolzen 3 drehbar angebracht, der in einem Vorsprung der Schiffchenbahn befestigt ist. Eine Anschlagschraube 4 mit einer Gegenmutter ist in ein Muttergewinde des Armes eingesetzt und trifft gegen die Umfangsfläche der Schiffchenbahn, um die Bewegung des Armes gegen die Spule zu begrenzen, damit genügender Spielraum zwischen Spule und Spulenarm zur Gewährung freier Beweglichkeit der Spule und zum Durchgang des Fadens vorhandeu ist.
Zum Aufklappen und Zuklappen des Spulenhaltearmes und zu seiner Sicherung in ge-
schlossener Lage dient folgende Vorrichtung. Der Spulenhaltearm ist mit einem Zahn oder Vorsprung 5 versehen, der in eine Kerbe 6 einer Daumenscheibe 7 eingreifen kann, die an der Achse 8 eines Handrades 10 befestigt ist. Die Achse 8 ist in einem Böckchen 9 am Maschinenkopf gelagert und trägt am oberen Ende das Handrad 10. Bei Drehung des Handrades 10 nach links trifft eine Schulterii der Daumenscheibe 7 gegen den Vorsprung 5 des Spulenhaltearmes 2 und schwingt diesen aus der in Fig. 2 dargestellten Lage in die in Fig. 3 gezeichnete Lage. Ein Anschlag 12 am Spulenhaltearm begrenzt die Aufklappbewegung des Armes. Die Mantelfläche der Daumenscheibe 7 hat eine Spiral-. form, indem die Schulter 13 der Drehachse 8 näher liegt als die Schulter 11. Wenn der Spulenhaltearm zugeklappt oder aus der Stellung Fig. 3 in die Stellung Fig. 2 übergeführt werden soll, so wird das Handrad 10 rechts herumgedreht, wobei dje Schulter 13 gegen den Vorsprung 5 trifft und den Spulenhaltearm um den Zapfen 3 in die Arbeits- oder Schlußlage schwingt. Die spiralförmige Umfangsfläche der Daumenscheibe 7 wirkt keilartig und preßt den Vorsprung 5 in solche Richtung, daß der Spulenhaltearm gegen die
. Spule zu bewegt wird, bis der Anschlag 4 gegen die Umfangsfläche der Schiffchenbahn trifft. Nachdem der Spulenhaltearm in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gebracht worden ist, wird durch die' Keilwirkung der Daumenscheibe, eine sichere Sperrung des Spulenhaltearmes hervorgebracht. Bei dieser Anordnung wirkt, wie oben erwähnt, die 'Vorrichtung zur Bewegung des Spulenhaltearmes zwangläufig im Gegensatz zum Reibungsantrieb der älteren Konstruktion, um den Spulenhaltearm zu öffnen und zu schließen.
Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf Maschinen mit einer besonderen im Greiferschiffchen liegenden Spule beschränkt, die Erfindung kann vielmehr auch bei solchen Nähmaschinen Benutzung haben, bei denen die Spule in einem besonderen Spulengehäuse sitzt, das seinerseits durch einen Halter in seiner Stellung gesichert wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Halter für die Spule bezw. das Spulengehäuse an Doppelsteppstichnähmaschinen , bestehend aus einem aus der geschlossenen, die Spule bezw. das Spulengehäuse haltenden, in die offene, die Spule bezw. das Spulengehäuse freigebenden, Stellung drehbaren Arm, gekennzeichnet durch eine zwangläufig wirkende Vorrichtung zum Bewegen des Armes.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm durch die zwangläufig wirkende Vorrichtung in seiner geschlossenen Stellung verriegelt wird.
3. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Bewegen des Armes mit einer spiralförmig verlaufenden, mit einer Einkerbung versehenen Kurvenfläche ausgestattet ist, deren Kerbe durch Eingriff mit einem Vorsprung an dem drehbaren Arm letzteren bewegt, während die spiralförmige Kurvenfläche denselben in richtiger Stellung verriegelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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