DE1769552B2 - Verfahren zur herstellung von harten polyamidschaumstoffen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von harten polyamidschaumstoffenInfo
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Description
Viele geschäumte Kunststoffmaterialien sind bekannt, und einige, wie z. B. Polystyrol, werden für
dekorative Zwecke und Isolationszwecke vielfach verwendet. Trotz der leichten Verfügbarkeit von Polyamiden
(Nylons), insbesondere von Polyhexamethylen- »5 adipamid (Nylon-6,6), ist es bemerkenswert, daß
Schaumstoffe aus diesen Materialien kommerziell bisher noch nicht hergestellt worden sind. Es wurden
nämlich Schwierigkeiten bei der Herstellung zufriedenstellend geschäumter Polyamide angetroffen, weil diese
teilweise kristallin sind und deshalb einen ziemlich scharfen Übergang vom geschmolzenen in den festen
Zustand besitzen. Für eine zufriedenstellende Schaumstoffherstellung ist es nötig, nicht nur eine feine Dispersion
von Gasblasen im geschmolzenen Polyamid zu erzeugen, sondern diese Dispersion auch während des
scharfen Übergangs in dem harten Schaumstoff aufrechtzuerhalten.
Es wurde nunmehr gefunden, daß ein zufriedenstellender Schaumstoff aus einem Polyamid erhalten
werden kann, wenn man in Gegenwart eines nichtionischen oberflächenaktiven Mittels arbeitet.
Gegenstand der Erfindung ist also ein Verfahren zur Herstellung von harten Polyamidschaumstoffen durch
Erhitzen eines Gemiischs aus einem Polyamid und ei- *5
nem Treibmittel über den Schmelzpunkt des Gemischs und anschließendes Abkühlen unter den
Schmelzpunkt des Polyamids, das dadurch gekennleichnet
ist. daß die Bildung des Schaums aus dem vorher hergestellten Polyamid in Gegenwart eines
nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittels erfolgt.
Es ist zwar bereits bekannt, oberflächenaktive Mittel bei der Herstellung von Polyamidschaumstoffen zu
verwenden. So befassen sich die französischen Patent-•chriften
l4 11 568 und 14 77 567 mit dem Schäumen
eines polymerisierenden Lactamsystems. Es werden
lediglich anionische oberflächenaktive Mittel, wie z. B. Kaliumstearat und Metallsalze N-substituierter Aminocarbonsäuren
verwendet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß solche anionischen oberflächenaktiven Mittel bei
der Herstellung von Polyamidschaumstoffen aus bereits fertigen Polyamiden nicht geeignet sind, da sie
einen beträchtlichen Abbau des Polymers verursachen, wodurch der Schaumstoff sich verfärbt und sehr spröde
und damit wertlos wird. 6j
Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Gas durch mechanische Mittel
in das geschmolzene Polyamid hineingezwungen und wird das Schäumen dadurch vorgenommen, daß der
Druck auf das geschmolzene Polyamid herabgesetzt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung von harten
Polyamidschaumstoffen wird ein Gemisch, welches aus einem Polyamid, einem Treibmittel und r.ichtionischem
oberflächenaktivem Mittel besteht, auf eine Temperatur über dem Schmelzpunkt gehalten, um eine
Schäumung zu veranlassen und dann unter den Schmelzpunkt abgekühlt, um das Polyamid zu verfestigen.
Gegebenenfalls kann das erfindungsgemäße Verfahren in Gegenwart eines Polymerisationskatalysators
ausgeführt werden.
Vorteilhafterweise ist ein Vernetzungsmittel für das Polyamid anwesend.
Bei der bevorzugten Ausführungsform wird das Polyamid, vorzugsweise in Pulverform, mit dem Treibmittel
und dem nichtionischen oberflächenaktiven Mittel gemischt und anschließend auf eine Temperatur
über dem Schmelzpunkt erhitzt, bis das Schäumen eintritt. Alternativ kann das Treibmittel in ein bereits
geschmolzenes Gemisch aus dem Polyamid und dem nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel eingeführt
werden.
Polyamide, die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden können, sind z. B. Polycaprolactam
(Nylon-6) und insbesondere Polyhexamethylenadipamid
(Nylon-6,6). Mischpolymere können ebenfalls verwendet werden. Wenn ein Polymerisationskatalysator
verwendet wird, dann besitzen die verwendeten Polyamide vorzugsweise ein niedriges Molekulargewicht,
beispielsweise 1000 bis 5000; ansonsten ist es vorteilhaft, Polyamide mit einem hohen Molekulargewicht,
beispielsweise 10000 bis 40000, zu verwenden.
Die wirksamsten nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel sind langkettige Alkylphenole, Alkanole oder
Alkylamine, welche mindestens 6 Kohlenstoffatcme enthalten, und Kondensationsprodukte derselben mit
Alkylenoxyd, weiche vorzugsweise 1 bis 30 Mol Alkylenoxyd enthalten. Besonders wirksame nichtionische oberflächenaktive Mittel sind Alkanole mit
10 bis 20 Kohlenstoffatomen, beispielsweise Cetylalkohol, und Kondensate solcher Alkanole mit bis zu
5 Mol Alkylenoxyd, beispielsweise Äthylenoxyd. Wenn ein depolymerisierbares Polymer, beispielsweise PoIymethylmethacrylat,
beim erfindungsgemäßen Verfahren als Treibmittel verwendet wird, dann sind Siloxan/
Alkylenoxyd-Blockmischpolymere sehr wirksame nicht-ionische oberflächenaktive Mittel.
Die Menge an nicht-ionischem oberflächenaktivem Mittel kann beispielsweise 0,1 bis 5 Gewichtsprozent,
vorzugsweise 1 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polyamid, betragen.
Treibmittel, die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden können, sind Substanzen, die bei
Temperaturen oberhalb des Schmelzpunkts des Polyamids zu gasförmigen Produkten Anlaß geben, die das
geschmolzene Polyamid in einen Schaumstoff expandieren. Beispiele für solche Treibmittel sind Carbonate,
Bicarbonate, Oxamate, Azide, Hydrazide, Azodicarbonamide
und Semicarbazide. Andere Treibmittel, die verwendet werden können, sind depolymerisierbare
Polymere, beispielsweise Polymethacrylate, wie z. B. Polymethylmethacrylat; Poly(a-methylstyrol); Polystyrol;
Polyolefinsulfone, beispielsweise Poly(isopropylensulfon) und Poly(isopropylensulfon) und Poly-
(isobutylensulfon); Aldehyd- und Ketonpolymere, beispielsweise
Polyformaldehyd, Polyacetaldehyd und Polyaceton; und Polylactame, beispielsweise PoIypyrrolidon.
Depolymerisierbare Polymere wirken als Treibmittel, wenn sie über die Schwellentemperatur
erhitzt werden, d. h. über die Temperatur, bei der die Depolymerisation im Monomer gleich der Polymerisationsgeschwindigkeit
ist. Die bevorzugten, als Treibmittel zu verwendenden depolymerisierbaren Polymere
sind diejenigen, deren Mnomere sich unter Bildung des to
Polymers rekombinieren, wenn sie wiedei unter die Schwellentemperatur abgekühlt werden.
Vernetzungsmittel, die gegebenenfalls beim erfindungsgemäßen
Verfahren verwendet werden können, sind polyfunktionelle Substanzen, welche Gruppen (es
müssen nicht notwendigerweise die gleichen sein) enthalten, ώε mit dem Ami η der Carbonsäureendgruppen
im Polyamid oder mit den Amidgruppierungen in der Kette desselben reagieren können. Solche Gruppen
sind beispielsweise Amino-, Carboxy-, Carbamate-, Carbonamido-, Isocyanato-, Hydroxy-, Aldehyd- oder
Ketogruppen. In der polyfunktionellen Substanz können
mehr als eine Art solcher Gruppen vorhanden sein. Wenn die genannten Gruppen in der polyfunktionellen
Substanz nur mit Endgruppen im Polyamid reagieren, dann müssen in der polyfunktionellen Substanz
mindestens drei der genannten Gruppen anwesend sein. Spezielle Beispiele für Vernetzungsmittel
sind der Bishexamethylentriamin/Adipinsäure-Komplex
(Molverhältnis 2:3) und der Hydroxyhexamethylendiamin/Adipinsäure-Komplex
(Molverhältnis 1:1).
Katalysatoren, die beim erfindungsgemäßen Verfahren gegebenenfalls verwendet werden können, sind
z. B. Oxysäuren des Phosphors und deren Salze, wie z. B. Orthophosphorsäure, hypophosphorige Säure
und Pyrophosphorsäure oder orgenische Oxysäuren des Phosphors, beispielsweise Cyclohexylphosphonsäure.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden harte Schaumstoffe mit einer guten Festigkeit erhalten,
die sich als Bauelemente, Isolierungen und dekorative Materialien beispielsweise im Baugewerbe eignen.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, in denen alle Teile in Gewicht ausgedrückt
sind.
45 Beispiel 1
20 Teile Nylon-6,6 (Molekulargewicht 1450, Aminendgruppengehalt
727 Grammäquivalente je Million Gramm, Carboxylendgruppengehalt 657 Grammäquivalente
je Million Gramm), welches 0,1 Molprozent Cyclohexylphosphonsäutt enthielt, wurden
unter Stickstoff durch Erhitzen in einem Dampfbad von 3060C geschmolzen. Nachdem es 5 min geschmolzen
war, wurden 0,35 Teile eines Kondensats aus Octylphenol mit 8 Mol Äthylenoxyd in die
Schmelze eingemischt. 4 Teile Polymethylmethacrylat wurden dann zugegeben, das Gemisch wurde 1J2 min
gerührt und das Erhitzen wurde 8 min fortgesetzt, währenddessen eine Expansion in einem Schaum stattfand.
Die Mischung wurde dann durch Abschrecken mit Wasser rasch abgekühlt. Es wurde ein starker,
harter Schaum mit einer Dichte von 0,36 g/cm3 erhalten.
In der folgenden Tabelle ist summarisch die Herstellung weiterer Schaumstoffe durch Wiederholung
der Verfahrensweise von Beispiel 1 angegeben, wobei zusätzlich zu den oberflächenaktiven Mitteln Vernetzungsmittel
verwendet wurden.
Beispiel Oberflächenaktives Vernetzungsmittel Polymer-Mittel dichte
(g/cm1)
Kondensat von
Octylphenol mit
8 Mol Äthylenoxyd (0,35 Teile)
Octylphenol mit
8 Mol Äthylenoxyd (0,35 Teile)
Polysiloxan/
Polyoxyalkylen-Blockmisch-
polymer
(0,4 Teile)
Kondensat von
Octylpbenoi mit
8 Mol Äthylenoxyd
(0,35 Teile)
Polyoxyalkylen-Blockmisch-
polymer
(0,4 Teile)
Kondensat von
Octylpbenoi mit
8 Mol Äthylenoxyd
(0,35 Teile)
Polysiloxan/
Polyoxyalkylen-Blockmisch-
polymer
(0,4 Teile)
Polyoxyalkylen-Blockmisch-
polymer
(0,4 Teile)
Bishexamethylen-
triamin/Adipin-
säure-Komplex
{Molverhältnis
2:3) (2 Teile) 0,34
Bishexamethylen-
triamin/Adipin-
säure-Komplex
(Molverhältnis
2:3) (2 Teile) 0,27
Hydroxyhexamethylendiamin/
Adipinsäure-Komplex (Molverhältnis 1:])
(1,ITeUe) 0,17
Adipinsäure-Komplex (Molverhältnis 1:])
(1,ITeUe) 0,17
Hydroxyhexamethylendiamin/
Adipinsäure-Komplex (Molverhältnis 1:1)
(1,1 Teile) 0,24
Adipinsäure-Komplex (Molverhältnis 1:1)
(1,1 Teile) 0,24
24 Teile Nylon-6,6-Pulver (Molekulargewicht 15000), 6 Teile Granalien aus einem verzweigten Polymethylmethacrylat
und 0,5 Teile eines PolysUoxan/Polyoxyalkylen-Blockmischpolymer wurden unter Stickstoff
durch Erhitzen in einem Dampfbad mit 280° C zusammengeschmolzen. Nachdem es geschmolzen war, wurde
das Gemisch 2 min. gerührt, der Rührer wurde entnommen, und das Polymer wurde schäumen gelassen.
Nach 10 nin. wurde das Erhitzen abgebrochen, und der Schaum wurde verfestigen gelassen. Es wurde ein
zäher harter Schaumstoff mit einer Dichte von 0,2 g/ cm3 erhalten.
25 Teile Nylon-6,6-Granalien (Molekulargewicht 15000) und 0,5 Teile eines Kondensats aus Cetylalkohol
und 2,5 Mol Äthylenoxyd wurden unter Stickstoff in ein langes Glasrohr eingebracht, das mit einem
spiralförmigen Rührer aus rostfreiem Stahl, der dicht in das Rohr paßte, ausgerüstet war, und unter Erhitzen
in einem Dampfbad von 28O0C geschmolzen. Nach dem Anschalten zwang die Spirale des Rührers kleine
Gasblasen in die Polymerschmelze, und nach einem 20 min dauernden Rühren war eine feine Dispersion
dieser Blasen in der Polymerschmelze entstanden. Das Rühren wurde abgebrochen, der Rührer wurde entnommen,
und die Polymerschmelze wurde 2 min stehengelassen. Dann wurde der Druck allmählich
10 min von atmosphärischem Druck auf 140 mm Hg herabgesetzt, um das Polymer zum Schäumen zu veranlassen.
Das geschäumte Polymer wurde bei diesem Druck abkühlen gelassen, bis es fest war. Ein Zylinder
aus einem zähen, weißen, harten Schaumstoff mit einer guten Textur und ohne Lunker wurde erhalten.
Die durchschnittliche Dichte betrug 0,22 g/cm3.
In einem Wiederholungsversuch wurde das nichtionische oberflächenaktive Mittel weggelassen, Der
erhaltene Schaumstoff war sehr grob und enthielt große Lunker.
M 69 552
Das in obigem Beispiel beschriebene Experiment
wurde wiederholt, wobei die Menge des oberflächenaktiven Mittels zwischen 0,1 und 5 Gewichtsprozent,
bezogen aef das Nyion-6,6. verändert ward«. In allen
Faiien wurde eine gewisae Verbesserung der Qualität
des Schaumstoff» erzielt, aber optimale Resultate, rrie
z. B. Feinheit der Schaumstoff textur und Stabilität
gegen Zusammenfallen, wurden bei Konzentrationen
zwischen 1 und 2% erhalten.
VergJeichsversuche
Bei diesen Versuchen wurde das Vakuumschäurnverfabren
von Beispiel 7 verwendet. Das geschäumte Polymer war Nylon-6,6 mit einer relativen Viskosität
von 45, gemessen als 8,4gewichtsprozentige Lösung in
90%iger wäßriger Ameisensäure.
Versuch A
25 g des Polymer, 0,5 g Kaliumstearat und 0,5 ml
Wasser wurden zum Schmelzen erhitzt, währenddessen ein Stickstoffstrom hindurchgeleitet wurde. Mit
Hilfe eines Röhrers wurden kleine Gasblasen in der Schmelze dispergiert, worauf der Druck herabgesetzt
wurde, am utä %>Jsikiitrrtn M veranlaw-r;. ijt! '-.·:.7:\·*-<ι
wurde darm abkühlen gein-wn, im ΫταάΛι «ϊγ en
grober, spffkler Schaum rnif cifier relativen V.Hko^.itäi
von nur 0,27, Der ?ycba«mii'>ff ionni.c ϊζκ-'ν mit de-S
Hand zerbröckelt werden.
Versuch B
Das obige Verfahren wurde wiederholt wobei ais
oberflächenaktive* Mittel 0,5 g f>inatnurr,-N-iaur»i-2-iminodipfopionat
verwendte wurden. In die-em fail
ergab der Abbau eine Schmei/e wichet niedriger Viskosität,
daß der Schaum vor derrs Verfestigen durch Abkühlen bereits zusammengebrochen war. Da\ -;chr
sprikle Frr»<lukt bc^iaÜ eine relative Viikiif.stat von <.
Versuch C
Zum Vergleich wurde der Versuch Λ wiederholt. wobei jedoch ein Kondensat aus Cetv!alkohol mit
so 2'/» MoI Äthylenoxyd oder ein Polyiiioxan Poiyo.xyalkylen-Blockmischpolymer
verwendet wurde, in beiden Fällen wurde ein zäher, harter, feinporiger
Schaumstoff erhalten.
Claims (1)
17
552
Patentanspruch:
Verfahren zur Herstellung von harten Polyamidschaumstoffen
durch Erhitzen eines Gemischs aus einem Polyamid und einem Treibmittel über den Schmelzpunkt des Gemischs und anschließendes
Abkühlen unter den Schmelzpunkt des Polyamids, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung
des Schaums aus dem vorher hergestellten Polyamid in Gegenwart eines nicht-ionischen oberflächenaktiven
Mittels erfolgt.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB26793/67A GB1208782A (en) | 1967-06-09 | 1967-06-09 | Manufacture of foamed polyamides |
| GB2679367 | 1968-05-13 | ||
| GB2679368 | 1968-05-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1769552A1 DE1769552A1 (de) | 1971-08-12 |
| DE1769552B2 true DE1769552B2 (de) | 1976-05-20 |
| DE1769552C3 DE1769552C3 (de) | 1976-12-30 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1769552A1 (de) | 1971-08-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |