DE176702C - - Google Patents
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- Publication number
- DE176702C DE176702C DE1906176702D DE176702DA DE176702C DE 176702 C DE176702 C DE 176702C DE 1906176702 D DE1906176702 D DE 1906176702D DE 176702D A DE176702D A DE 176702DA DE 176702 C DE176702 C DE 176702C
- Authority
- DE
- Germany
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- pencil
- writing
- sleeve
- bore
- mine
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K21/00—Propelling pencils
- B43K21/02—Writing-core feeding mechanisms
Landscapes
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 176702 -KLASSE 70«. GRUPPE
EDUARD PENKALA in AGRAM, Kroatien.
Füllbleistift mit verschiebbarer Mine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Füllbleistift mit verschiebbarer Mine, . mit welchem
man, ohne den Bleistift spitzen zu müssen, ständig ohne jedes Hilfsmittel so lange schreiben
kann, wie die Mine ausreicht. Dies wird dadurch erreicht, daß der Bleistiftstiel mit einer
in einer Längsbohrung verschiebbaren Hülse ■aus Metall o. dgl. versehen ist, die wieder
eine enge Bohrung zur Aufnahme der Mine
ίο und eines an die Endwand der Stielbohrung
anliegenden Drahtes besitzt, so daß sich die beim Schreiben mit ihrem unteren Ende mit
der zu beschreibenden Fläche in Berührung stehende Metallhülse im Maße der Abnutzung
des Bleistiftes in die Bohrung des Stieles einschieben kann, hierdurch immer die zum
Schreiben nötige Minenspitze freigebend.
Der Füllbleistift ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt des ganzen Bleistiftes
; Fig. 2, 3 und 4 sind Querschnitte nach A-B, C-D bezw. E-F der Fig. 1 in größerem
Maßstabe.
Die Längsbohrung 2 des aus beliebigem Stoff hergestellten Bleistiftstieles 1 reicht bis
etwa in die Hälfte des Stieles. In dieser Bohrung führt sich eine etwas längere Metalloder
dergleichen Hülse 3. Die innere Bohrung 4 dieser Hülse dient einerseits zur Aufnahme
der nur mit der Spitze hervorstehenden eigentlichen Mine 5 (Graphit) und andererseits
zur Aufnahme eines.Drahtes 7, der oben aus der Bohrung 4 heraussteht und sich mit
seinem oberen Ende an die Endfläche 6 der Bohrung 2 anlegt. Das untere Ende der
Hülse 3 ist kegelförmig zugespitzt und steht mit diesem Ende beim Schreiben mit der zu
beschreibenden Fläche in Berührung, während die Mine 5 zufolge der Schräghaltung beim
Schreiben nur so weit hervorsteht, als zum Schreiben notwendig ist.
Die Benutzung des Bleistiftes erfolgt in der üblichen Weise. Es sei angenommen, daß
eine neue Mine 5· in die Bohrung 4 der Hülse 3 eingesetzt ist. Beim Schreiben wird
sich nun die Hülse zufolge Berührung mit der Schreibfläche und des beim Schreiben
ausgeübten Druckes im Maße der Abnutzung in die Bohrung 2 so lange einschieben, bis
sich das innere Ende an die Wand 6 anlegt, d. h. die Mine 5 verbraucht ist. Beim Einschieben
der Hülse wird zufolge Anordnung des Drahtes 7, der teilweise in der Bohrung 4 und ständig zwischen der Mine 5 und der
Wand 6 der Bohrung 2 liegt, immer nur so viel von der Mine 5 freigegeben, wie eben
zum Schreiben notwendig ist, also nur die Spitze. Der Bleistift ist derart dünn, daß er
nicht gespitzt zu werden braucht.
Die Mine 5 und mit ihr der Draht 7 wird weder beim Schreiben noch beim Freihalten
des ganzen Bleistiftes zufolge Reibung der Berührungsflächen aus der Bohrung 4 herausfallen. Die Festhaltung kann
noch dadurch gesichert werden, daß die oberen Enden des Bleistiftes 5 und des
Drahtes ■ 7 mit Wachs belegt werden, so daß sie an den obenliegenden Flächen anhaften.
(2. Auflage, ausgegeben am 12. Januar
Die Ausgestaltung der einzelnen Teile kann im Rahmen der Erfindung vielfach abgeändert
werden. Man kann den Füllbleistift auch derart ausbilden, daß sich beim Ausgehen
einer Mine eine andere selbsttätig in die Bohrung 4 einlegt. Das Wesen besteht immer
darin, daß sich die mit der Schreibfläche in Berührung stehende Hülse zufolge des beim
Schreiben ausgeübten Druckes in die Bohrung ίο des Stieles einschiebt und hierdurch die Mine
zum Schreiben freigibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Füllbleistift mit verschiebbarer Mine, gekennzeichnet durch eine in einer Bohrung (2) des Stieles (1) verschiebbare Hülse (3) mit einer Bohrung (4) zur Aufnahme der Bleimine (5) und eines sich mit seinem oberen Ende an die Endfläche (6) der Stielbohrung (2) anlegenden Drahtes (7), der infolge des beim Schreiben auf die verschiebbare Hülse ausgeübten Druckes den Vorschub der Bleimine (5) bewirken soll.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT31184D AT31184B (de) | 1906-01-29 | 1906-03-30 | Füllbleistift. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176702C true DE176702C (de) |
Family
ID=441254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906176702D Expired - Lifetime DE176702C (de) | 1906-01-29 | 1906-01-29 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176702C (de) |
-
1906
- 1906-01-29 DE DE1906176702D patent/DE176702C/de not_active Expired - Lifetime
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