DE1761866U - Elektrohubmagnet fuer elektromagnetisch betaetigbare ventile od. dgl. - Google Patents

Elektrohubmagnet fuer elektromagnetisch betaetigbare ventile od. dgl.

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DE1761866U
DE1761866U DEB31893U DEB0031893U DE1761866U DE 1761866 U DE1761866 U DE 1761866U DE B31893 U DEB31893 U DE B31893U DE B0031893 U DEB0031893 U DE B0031893U DE 1761866 U DE1761866 U DE 1761866U
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DE
Germany
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housing
electric lifting
pressure
armature
tight
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DEB31893U
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WILHELM BINDER K G MASCHINEN U
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WILHELM BINDER K G MASCHINEN U
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M63/00Other fuel-injection apparatus having pertinent characteristics not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00; Details, component parts, or accessories of fuel-injection apparatus, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M39/00 - F02M61/00 or F02M67/00; Combination of fuel pump with other devices, e.g. lubricating oil pump
    • F02M63/0012Valves
    • F02M63/0014Valves characterised by the valve actuating means
    • F02M63/0015Valves characterised by the valve actuating means electrical, e.g. using solenoid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • B e s o h r e i b u n g
    zu der Gebrauchsmusteranmeldung
    FIRMA WILHELM BINDER K. G.
    Maschinen-undElektroapparatefabrik,
    Villingen/Schwarzwald
    betreffend Elektrohubmagnet für elektromagnetisch betätigbare Ventile oder dergleichen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Elektrohubmagnete für elektromagnetisch betätigbare Ventile od. dgl., insbesondere für unter hohem Druck stehende Medien.
  • Bisher mußten die Schäfte bzw. Betätigungsstangen von Ventilen od. dgl., insbesondere dann, wenn es sich um die Anwendung bei unter hohem Druck stehenden Medien handelte, druckdicht aus dem Ventilgehäuse herausgeführt werden, um einerseits ein Angreifen des Ankers an die zu betätigende Einrichtung zu ermöglichen und andererseits ein Entweichen des Mediums aus dem Gehäuse zu verhindern. Eine solche dichte Herausführung ist bisher auch in den Fällen erforderlich gewesen, in denen es
    sich bei dem Medium um aggressive Flüssigkeiten bzw.
    t
    Dämpfe oder Gase handelte, um zu verhindern, daß diese
    in die Umgebung austreten konnten.
  • Die Anbringung derartiger Abdichtungen hat sich in manchen Fällen jedoch als besonders nachtefUg erwiesen, insbesondere dann, wenn es sich um Sicherheitseinrichtungen, wie Feuerlösohanlagen, handelt, bei denen das Ventil in der Regel nur im Notfall, also sehr selten, betätigt wird. Bei derartigen Einrichtungen tritt bei mit Abdichtungen versehenen Ventilen häufig ein Versagen der Sicherheitseinrichtung gerade dann auf, wenn diese zur Wirkung gebracht werden soll, und zwar dadurch, daß die Abdichtung, z. B. Stopfbüchse, im Laufe der Zeit wenigstens an ihren Oberflächen klebrig geworden ist, so daß die vorgesehenen Magnetkräfte nicht ausreichen, um die Ventilstange entgegen der durch das Kleben erhöhten Reibung zu bewegen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Elektrohubmagneten für elektromagnetisch betätigbare Ventile oder dgl. zu schaffen, der besonders für derartige Sicherheitsvorrichtungen geeignet ist und bei dem ein Versagen der Einrichtung infolge Konstitutionsänderungen einer Abdichtung für die Ventilstange nicht auftreten kann, da eine solche Abdichtung nicht erforderlich ist.
  • Der Elektrohubmagnet gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Anker in einem den Ankerhubraum gegenüber den übrigen Teilen des Magnetsystems druckdicht abschließenden Gehäuse spielt, welches seinerseits mit dem Ventilgehäuse od. dgl. lösbar und druckdicht verbunden werden kann, um eine Fortsetzung dieses Ventilgehäuses zu bilden. Dadurch, daß der Ankerhubraum und das Innere des Ventilgehäuses beim Zusammenbau von Magnet-und Ventilgehäuse einen zusammenhängenden und nach außen druckdicht abgeschlossenen Raum bilden, in dem sowohl der Ventilkörper als auch der diesen betätigende Anker angeordnet sind, ist eine druckdichte Herausführung der Ventilstange nicht mehr erforderlich, so daß auch die in Verbindung mit einer solchen Dichtung aufgetretenen Schwierigkeiten vermieden sind. Durch die Verwendung eines Elektrohubmagneten gemäß der Erfindung bleibt eine Sicherheitseinrichtung auch über lange Zeiten, in denen sie nicht benutzt wird, voll einsatzfähig, ohne daß auch nur die geringste Beeinträchtigung der Funktion der beweglichen Ventilteil zu befürchten ist.
  • Bei einer vorzugsweisen Ausführungsform des Elektrohubmagneten gemäß der Erfindung ist das druckdichte Gehäuse für den Anker topfartig ausgebildet und besitzt an seinem offenen Ende einen radialen Flansch, an dem eine Dichtfläche ausgebildet ist, die beim Verbinden von Magnet-und Ventilgehäuse gegen eine entsprechende Dichtfläche an dem Ventilgehäuse druckdicht angepreßt wird. Vorteilhafterweise ist das druckdichte Gehäuse so ausgebildet, daß es leicht in das Magnetsystem von außen einschiebbar ist und in diesem lösbar befestigt werden kann. Diese Befestigung kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden. Bei einer Ausführungsform ist an dem Boden des topfartigen Ankergehäuses ein Fortsatz mit Gewinde vorgesehen, welcher durch den Boden des Magnetgehäuses hindurchragt und mittels einer Mutter an diesem verschraubt werden kann.
  • Um einen Kurzschluß innerhalb des Magnetkreises durch das druckdichte Ankergehäuse zu vermeiden, kann dieses aus nichtmagnetischem Material hergestellt sein.
  • Zweckmäßigerweise wird jedoch nur der der Trennfuge des Magnetsystems entsprechende Abschnitt der Gehäusewand aus unmagnetischem Material hergestellt, während die übrigen Teile des Gehäuses aus magnetischem Material bestehen und damit einen Teil des Magnetkreises bilden.
  • Durch diese Ausführungsform werden Verluste, welche bei der ersten Ausführungsform durch Erhöhung des Übergangswiderstandes für den Magnetfluß hervorgerufen werden, vermieden.
    J
    i,
    Die Erfindung wird im folgenden an Hand schemati-'
    scher Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine zur Hälfte geschnittene Seitenansicht des Elektrohubmagneten gemäß der Erfindung, während Fig. 2 eine zur Hälfte geschnittene Seitenansicht einer abgewandelten ausführungsform des druckdichten Ankergehäusea zeigt.
  • Das Magnetsystem 1 des Magneten, bei dem es sich in dem dargestellten Falle um einen Schub-Zug-Magneten handelt, bei dem der Anker 2 in das Ankergegenstück 3 eintaucht und an dessen Boden zum Anschlagen kommt, ist in bekannter Weise aufgebaut und braucht deshalb hier nicht näher erläutert zu werden.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Magneten spielt gemäß der Erfindung der Anker 2 nicht direkt in der Führungshülse 4 des Magnetsystems, sondern in einem topfartig ausgebildeter druckdichten Ankergehäuse 5, welches von der einen Seite in das Magnetsystem mit engem Sitz eingeschoben ist und einen Geewindefortsatz 6 aufweist, der zur Befestigung des Magneten durch eine entsprechende Ausnehmung an der geschlossenen Stirnseite des Magnetsystems hindurchragt. Eine Mutter 14 sichert das Magnetsystem auf dem Ankergehäuse 5. An dem offenen Ende des topfartigen Gehäuses ist ein radialer Flansch 7 vorgesehen, welcher auf seiner Stirnseite eine Dichtfläche/ 8 aufweist. Der radiale Flansch ist so angeordnet, daß seine Rückseite nach dem Einschieben des Gehäuses in den Magnetkreis fest auf der ringförmigen Stirnfläche eines es mit Gewinde versehenen Sohraubring/9 des Magneten anliegt.
  • Dieser Schraubring 9 dient zur druckdichten Befestigung des Gehäuses 5 an einem Ventilgehäuse od. dgl., dessen Ventilkörper durch den Anker 2 betätigt werden soll. Er besitzt in Achsrichtung ein Spiel von einigen Zehntel Millimetern und ist um das Gehäuse 5 verdrehbar. Das Ventilgehäuse, das nicht dargestellt ist, weist eine entsprechende Dichtfläche auf, gegen welche die Dichtfläche 8 des Gehäuses 5 bei Herstellung der Verbindung druckdicht angepreßt wird.
  • Nach Herstellung der Verbindung bilden das Innere des Ventilgehäuses und der Ankerhubraum eine gemeinsame, nach außen druckdicht abgeschlossene Kammer, in welche das betreffende, durch das Ventil gesteuerte Medium eindringen kann, ohne daß Gefahr besteht, daß dieses Medium aus der Kammer nach außen gelangt.
  • Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das druckdichte Gehäuse aus nichtmagnetischem Material. Bei der Ausführungsform des Gehäuses nach Fig.
  • 2 besteht nur ein Abschnitt 10, welcher bei eingeschobenem Gehäuse im Bereich der Trennfuge 11 zwischen Ankergegenstück 3 und Führungshülse 4 des Magnetsystems liegt, aus nichtmagnetischem Material, während die übrigen Abschnitte des Gehäuses aus magnetisierbarem Material bestehen. Durch den Abschnitt 10 wird das Gehäuse in zwei Bereiche 12 und 13 unterteilte wobei der Bereich 13 dem Ankergegenstück 3 und der Bereich 12 der Führungshülse 4 zugeordnet ist. Hierdurch wird das Entstehen eines Übergangswiderstandes für den Magnetfluß durch Einschieben des Ankergehäuses vermieden.
  • Der erfindungsgemäße Eleftrohubmagnet wurde obenstehend in Anwendung bei einem Magnetventil beschrieben.
  • Seine Anwendung ist jedoch auf diesen Fall nicht beschränkt, vielmehr läßt sich der druckdichte Hubmagnet gemäß der Erfindung überall dort mit Vorteil verwenden, wo durch den Magneten eine Einrichtung betätigt oder gesteuert werden soll, welche in einem Gehäuse arbeitet, in dem sich ein Medium befindet, das nicht aus dem Gehäuse nach außen treten soll oder darf. Schutzansprüche

Claims (5)

  1. Sc huu t z a n s p r ü eh e 1. Elektrohubmagnet für elektromagnetisch betätigbare Ventile od. dgl. insbesondere für unter hohem Druck stehende Medien, dadurch g e k e n n z eie h n e t, daß der Anker in einem den Ankerraum gegenüber den übrigen Teilen des Magnetsystems abdichtenden Gehäuse spielt, welches mit dem Ventilgehäuse lösbar und druckdicht verbsndo ist, um eine Fortsetzung für das Ventilgehäuse zu bilden.
  2. 2. Elektrohubmagnet nach Anspruch 1, dadurch g ek e n n z e i o h n e t , daß das druckdichte Gehäuse für den Anker topfartig ausgebildet ist und an seinem offenen Ende einen radialen Flansch mit einer Dichtfläche aufweist welche gegen eine entsprechende Dichtfläche des Ventilgehäuses abdichtend anpreßbar ist.
  3. 3. Elektrohubmagnet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z eie h n e t, daß das druckdichte Gehäuse in dem Magnetsystem lösbar befestigt ist.
  4. 4. Elektrohubmagnet nach Anspruch 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Boden des topfartigen Ankergehäuses einen zentralen, mit dem Magnetgehäuse verschraubbaren Gewindeansatz aufweist.
  5. 5. Elektrohubmagnet nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e k e n n z eie h n e t, daß das druckdichte Gehäuse aus unmagnetischem Material besteht. 6. Elektrohubmagnet nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
    g e k e n n z e i c h n e t, daß lediglich der der Trennfuge des Magnetsystems entsprechende Wandabschnitt des druckdichten Gehäuses aus unmagnetischem Material besteht.
DEB31893U 1957-12-18 1957-12-18 Elektrohubmagnet fuer elektromagnetisch betaetigbare ventile od. dgl. Expired DE1761866U (de)

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