DE1761805B2 - Vorrichtung zum Einhüllen einer Materialrolle - Google Patents
Vorrichtung zum Einhüllen einer MaterialrolleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einhüllen einer Materialrolle aus aufgewickelter bahnförmigcr
Ware in Folie, mit einer Förderstrecke, in der die Materialrolle quer zu ihrer Längsachse bewegbar
ist, mit Folienführungseinrichtungen mit Rollen zum Bilden einer zur Aufnahme der Materialrolle geeigneten,
rinnenförmigen Folienschlaufe mittels am
s Boden der Rinne verschweißter, von zwei Vorratsrollen ablaufender Folienbahnen, wobei die rinnenförmige
Folienschlaufe in einen senkrechten Abschnitt der Förderstrecke eingehängt ist, mit Einrichtungen
zur gesteuerten Abwärtsbewegung der Materialrolle
ίο durch die senkrechte Förderstrecke und im Bereich
dieser Förderstrecke angeordneten, quer zur Bewegungsrichtung der Materialrolle bewegbaren Folienschweiß-
und -trennwerkzeugen zum Zusammenführen und Verschweißen der Ränder der Folienrinne
oberhalb einer in der Rinne liegenden Materialrolle unter Bildung eines die Materialrolle einhüllenden
Schlauches, zum Abtrennen des Schlauchs vom Folienvorrat und zum Verschweißen der Enden der Folienbahnen.
Eine Vorrichtung der genannten Art ist durch die französische Patentschrift 1 484 207 bekanntgeworden.
Bei jener Vorrichtung wird die in die Folienschlaufe eingelegte Materialrolle um den Betrag ihres
momentanen Durchmessers abgesenkt, wobei sie auf Grund ihres Gewichts eine entsprechende Folienlänge
aus dem Folienvorrat abzieht. Nach diesem Absenken treten oberhalb der Materialrolle die Folienschweiß-
und -trennwerkzeuge in Funktion.
Eine der vorgenannten sehr ähnliche Vorrichtung ist durch die britische Patentschrift 988 508 bekanntgeworden.
Auch hier wird die aufgespulte Materialrolle in die Folienschlaufe eingelegt, zwecks Abziehens
von Folienbahnen aus deren Vorratsrollen am den Betrag ihres Durchmessers abgesenkt und danach
die Folienschweiß- und -trennwerkzeuge in Funktion geset/t.
Solche bekannten Vorrichtungen liefern aber nur unter besonders günstigen Bedingungen ein befriedigendes
Einhüll-Resultat. Denn einmal ist durch das allein auf Grund des Gewichts der Materialrolle erfolgende
Abspulen der Folienbahnen eine gleichmaLiigt-Einhüllung
im Sinne einander gerade diametral gegenüberliegender Verschweißungen nicht unbedingt
gewährleistet, da zufallsbedingt ein unterschiedlicher Ablauf der Folienbahnen aus ihren Vorratsrollen auftreten
kann. Zum anderen und schwerwiegender noch besteht der Nachteil, daß das Absenken der Materialrolle
um einen gewissen Sicherheitszuschlag zu ihrem Nenndurchmesser erfolgen muß, damit nicht auf
Grund einer Durchmesservergrößerung infolge Rückspulens der zur Materialrolle zusammengewikkelten
Materialbahn eine Verletzung des Materials und/oder der Einhüll-Folie bei in Betrieb setzen der
Folienschweiß- und -trennwcrk/euge zu befürchten ist. Abgesehen von besonders pastisch-steifer bahnförmiger,
zur Materialrolle aufzuspulender Ware resultiert aus diesen Gegebenheiten folglich selbst bei
Anwendung eines nachfolgenden Schrumpfprozcsscs eine relativ locker gewickelte und eingehüllte MaIerialrolle.
Der Erfindung liegt dagegen die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen, die geeignet ist, zu einer Materialrolle aufgespulte bahnförmige Ware mit einer stets gleichmäßig
und eng herumgelegten Einhüllung zu verschen. Dieses
Bestreben besteht insbesondere bei solchen Konsumgütern wie etwa Tapeten, die für die Auslage beim
Händler in Standardlängen zu in durchsichtige Folie
eingehüllten Materialrollen aufgespult sind. Es wäre
aber nicht gerade verkaufsfördernd, solche Materialrollen unterschiedlichen Durchmessers trotz gleichen
Nutzinhalts, dazu noch auf Grund nur locker innerhalb der Einhüllung aufgespulter Ware unrunden
Querschnitts, ausstellen zu müssen. Vielmehr geht das Bestreben dahin, solche Konsumgüter in akkurater
Erscheinungsform anzubieten, also beispielsweise Tapetenronen aus straff aufgespulter und eingehüllter
Ware anzubieten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Einhüll-Vorrichtung der eingangs
genannten Art ein erster Abschnitt der Förderstrecke für die Materialrolien in an sich bekannter Weise eine
Verbindung zu einer Wickeleinrichtung zum Erzeugen der Materialrollen herstellt, und daß Folienförderrollen-Paare
der Folienführungseinrichtung über mechanische Zwischenglieder durch das Anwachsen
des Durchmessers der in der Wickeleinrichtung entstehenden Materialrolle antreibbar sind, wobei die
Folienlänge, die zum Einhüllen der von der rinnenförmigen Folienschlaufe getragenen N',aterialrolle zugeführt
wird, in einem festen Verhältnis zum Umfang der jeweils in der Wickeleinrichtung erzeugten Materialrolle
steht.
Nach der Erfindung wird also die Folienschlaufe nicht mehr auf Grund des Gewichts der in sie eingelegten
Materialrolle gehängt, sondern das Längen der Folienschlaufe erfolgt zwangsgesteuert nach Maßgabe
des Durchmesserzuwachses beim Aufspulen bahnförmiger
Ware zu einer Materialrolle. Da während dieses Aufspulvorgangs die Materialbahnen noch optimal
straff umeinander liegen, wird folglich nur so viel an Länge für die Folienschlaufe zur Verfugung gestellt,
wie zum Einhüllen der straff gewickelten Materialrolle benötigt wird.
Diese Zwangssteuerung des Abspulens von Fo-Iien'_>ahnen
aus deren Vorratsrollen erfolgt, nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung,
vorteilhaft dadurch, daß jede Folienbahn durch eine Folienförderrolle gleichen Durchmessers von
der zugehörigen Vorratsrolle abgezogen wird und daß die beiden Folienförderrollen gemeinsam und
gle'chzeitig von einer doppelseitig gezahnten Zahnstange angetrieben sind, die ihrerseits über ein
gegen die Mantelfläche der in der Wickeleinrichtung befindlichen Materialrolle abgestütztes Vorschubteil
von einem Zahnstangen-Zahnrad-Gctriebe angetrieben ist.
Auf diese Weise wird nach Maßgabe des Durchmesserzuwachses der Materialrolle ein kontinuierliches
Verlängern der Folienschlaufe bis auf ihre Endcinstellung fur optimal straffe Einhüllung vorgegeben,
ohne daß es des - stets eine mögliche Fehlerquelle darstellenden - Eingriffs einer Bedienungsperson zur
Vorgabe einer Absenkbegrenzung oder ähnlicher Steuerungsmaßnahmen bedarf. Zugleich ist das völlig
gleichmäßige Abspulen von Folienbahnen aus beiden Vorratsrollen gewährleistet.
Bei elastisch-steifer bahnförmiger Ware besteht, wie schon angedeutet, die Tendenz, daß sich die zunächst
striff aufgespulte Materialbahn, beim Transport der fertigen Materialrolle in die Folicnschlaufe
hinein, durch eine gewisse Rückspultendenz lockert. Um diesem vorzubeugen, also eine optimal straff gewickelte
Matcnalrolle in die Folicnschlaufe hinein zu übergeben, sind gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung
der Erfindung an der Förderstrecke für die Materialrolle im Anschluß an die Wickeleinrichtung
ein Mitnehmer und ein gegenläufiges Förderband, das die Materialrolle während des Transports zum senkrechten
Abschnitt der Förderstrecke in gleicher Dreh-
richtung wie in der Aufwickelvorrichtung dreht, vorgesehen.
Durch diese Fortsetzung des Aufwickel-Drehsinns während der Übergabe der Materialrolle
an die Folienschlaufe wird einer eventuell maierialbedingt
gegebenen Rückspultendenz wirksam entge-
gengewirkt, also die Qualität des Endprodukts in Form einer akkurat aufgespulten und eingehüllten
Materialrolle noch weiter verbessert.
Mit einer Materialrolle in Eingriff stehende Führungsmittel sind zwar als solche bei einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art bekannt, vgl. französische Patentschrift 1 042 640; sie dienen aber dort nur dazu,
der aufzuspulenden bahnförmigen Ware die für das Aufspulen notwendige Krümmung zu verleihen, und
nach Beendigung des Aufspulvorgangs werden sie
fortgeklappt, damit die Materialrolle (dort: Dachpappe)
daraufhin längs tier Förderstrecke abtransportiert werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nä-
a"> her erläutert. Die Zeichnung stellt in Seitenansicht
eine solche Vorrichtung zum Aufspulen und Einhüllen einer Materialrolle aus bahnförmiger Ware, insbesondere
beispielsweise zum Einhüllen von Tapetenrollen mit Polyäthylenfolie, dar.
Die bahnförmige Ware, nachstehend als Tapete (und dementsprechend die Materialrolle als Tapetenrolle)
bezeichnet, wird in einer Vorrichtung 2 auf übliche Weise zu einer Rolle 1 aufgewickelt. Die Rolle 1
fällt nach ihrer Herstellung, wie bei Γ angedeutet, auf
ein Förderband 3 und wird entlang dem Förderband 3 durch einen Mitnehmer auf eine Rampe 5 und von
dort zur Vcrpackungs- bzw. Umhüllungsstation 6 befördert. Der Mitnehmer 4 ist auf cuicm Förderband 7
befestigt, das sich in Richtung des Pfeils 8 bewegt. Das
4« Förderband 3, das die Tapetenrolle Γ trägt, bewegt
sich, wie durch den Pfeil 9 angezeigt, in der entgegengesetzten Richtung, so daß uic Rolle 1' längs des Förderbandes
3. in der Zeichnung nach links, bewegt wird und dabei eine Drehung um ihre Längsachse in Rich-
tung des Pfeils 10 erfährt. Dadurch wird verhindert,
daß sie sich losrollt. Die Förderbänder 3 und 7 werden durch einen Motor 21 angetrieben.
Polyäthylcnfolic wird von zwei Rollen 12 und 13 gleichzeitig zur Verpackungsstation 6 geführt. Die
Stirnkanten 12' und 13' der von den Rollen 12 und 13 herführenden Polyäthylenbahnen werden /ur Bildung
einer hängenden Schleife 11 verbunden, nachdem sie über die Rollen 14 bzw. 15 geführt worden
sind. In die hängende Schlciff 11. die sich zwischen
den Rollen 14 und 15 erstreckt, fällt die Tapetcnrollc
1 von der Rampe 5. wie bei 1" angezeigt, und
wird von ihr während des nachfolgenden Umhüllungsschrittes getragen. Von der Rolle 12 wird die
Bahn 12' durch den Spalt zwischen den Rollen 14 und
If, und dann über die Rolle 14 zur hängenden Schleife
11 geführt. Von der Rolle 13 wird die Bahn 13' um die Fülirungsrollcn 17, 18 und 19 und dann durch den
Spalt zwischen den Rollen 15 und 20 ebenfalls in die
hängende Schleife 11 geführt.
Nachdem die Tapetenrolle 1", wie in der Zeichnung dargestellt, in die hängende Schleife 11 überführt
worden ist, nimmt die Länge der Polyäthylenbahn in der hängenden Schleife 11 um soviel zu. daß sie aus-
reicht, um die Rolle 1" vollständig einzuhüllen. Dies
führt zu einem weiteren Durchhängen der hängenden Schleife 11, als dies in der Zeichnung dargestellt ist.
Von da an wird die Tapetenrolle 1", durch den Boden der hängenden Schleife 11 gehalten, weiter abgesenkt
bis zu einer Stelle unterhalb der kombinierten Sicgel- und Abtrenneinrichtung 22.
Die Zunahme der Länge der Polyäthylenbahn in der hängenden Schleife 11 wird durch Drehung der
Walzen 14 und 15 um einen vorbestimmten Winkel bewirkt. Dazu arbeitet eine doppelseitige Zahnstange
23 mit Zahnrädern an den Enden der Walzen 14 und 15 zusammen und zieht so jeweils gleiche Stücke
Polyäthylenbahn von den Rollen 12 und 13 ab.
Der Hub der Zahnstange 23 wird von der Tapetcnaufrollvorrichtung 2 derart gesteuert, daß die Länge
der Polyäthylenbahn in der hängenden Schleife 11 automatisch dem jeweiligen Durchmesser der entstehenden
Rolle 1 entspricht. Auf diese Weise steuert der Durchmesser der entstehenden Rolle 1 automatisch
die Zufuhr der Polyäthylenbahnen 12' und 13' zur Umhüllung der im vorherigen Arbeitsgang bereits
hergestellten Rolle 1", die sich nun in der hängenden Schleife 11 befindet. Zu diesem Zweck besitzt das Teil
24 der Vorrichtung 2 einen Arm 25. der über eine Schubrolle 26 an seinem freien Ende in einer Aussparung
21 eines bei 28 schwenkbar gelagerten und eine bogenförmige Aussparung 29 aufweisenden Hebels
27 eingreift. Eine Schubrolle 30 am Ende einer Zahnstange 32 greift in die Aussparung 29 ein. Die Zahnstange
32 arbeitet mit einem Zahnrad 33 zusammen. Das Zahnrad 33 treibt ein Zahnrad 34 an, das wiederum
mit der Zahnstange 23 zusammenwirkt. In dem Maße, in dem der Durchmesser der entstehenden
Rolle 1 zunimmt, bewegt sich das Teil 24 entsprechend der Darstellung in der Zeichnung nach links
und nimmt am Ende des Wickelvorgangs die mit 24' bezeichnete Stellung ein. Die Bewegung des Teils 24
verursacht durch die beschriebene Einrichtung die Zuführung der erforderlichen Länge der Polyäthylenbahn
zur hängenden Schleife 11.
Nachdem die Länge der Polyäthylenbahn in der hängenden Schleife 11 wie oben dargestellt, zugenommen
hat, befindet sich die Rolle 1" unterhalb der Höhe die durch die kombinierte Siegel- und Abtrenneinrichtung
22 gegeben ist. Die Vorrichtung 22 wird dann betätigt, um die Schenkel der hängenden
Schleife 11 über der Tapetenrollc zusammenzuführen und dann zwei quer verlaufende, die beiden zusammengeführten
Schenkel der Schleife verbindenden Siegelstreifen anzubringen und die Bahnen zwischen
1S diesen beiden Siegclstrcifcn zu durchtrennen. Die
Rolle 1" wird dadurch sozusagen in einer Polyäthylenröhre eingepackt. Durch den oberen der beiden Siegclstreifen
wird die hängende Schleife 11 gebildet und zur Verpackung der nächsten Tapetenrolle vorbereitet.
Die Vorrichtung 22 umfaßt eine stationär angeordnete Siegelleiste 35 und einen, in einer geraden
Führung 37 durch die Wirkung eines hydraulischer Kolbens und Zylinders 38 über ein Gestänge 39 bewegbaren
Bügel 36. Die Siegellcistc 35 trägt obere
a5 und .niere Siegelmatrizen 40 bzw. 41, die elektrisch
beheizt sind. So wie sich der Bügel 36, in der Zeichnung gesehen nach links bewegt, fügt er die beider
Schenkel der hängenden Schleife aneinander unc drückt sie gegen die beiden Siegelmatrizcn 40 und 41
zur Bildung der beiden Siegelstreifen und bewirk! gleichzeitig die Durchtrennung der Bahnen zwischer
diesen beiden Siegelleisten.
Nach der Durchtrennung der Bahnen fällt die verpackte Rolle, wie durch die Stellungen Γ" und Y"
dargestellt, auf ein Förderband 42, durch welches sie
in eine Einrichtung zum Aufschrumpfen der Polyäthylenfolie auf die Rolle überführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- i 761 805Patentansprüche:J, Vonrichtung zum Einhüllen einer Materialrolle aus aufgewickelter babnförmiger Ware in Folie, mit einer Förderstrecke, in der die Materialrolle quer zu ihrer Längsachse bewegbar ist, mit Folienführungseinrichtungen mit Rollen zum Bilden einer zur Aufnahme der Materialrolle geeigneten, rinnenförmigen Folienschlaufe mittels am Boden der Rinne verschweißter, von zwei Vorratsrollen ablaufender Folienbannen, wobei die rinnenförmige Folienschlaufe in einen senkrechten Abschnitt der Förderstrecke eingehängt ist, mit Einrichtungen zur gesteuerten Abwärtsbewe gung der Materialrolle durch die senkrechte Förderstrecke und im Bereich dieser Förderstrecke angeordneten, quer zur Bewegungsrichtung der Materialrolle bewegbaren Folienschweiß- und -trennwfirkzeugen zum Zusammenführen und Verschweißen der Ränder der Folienrinne oberhalb einer in der Rinne liegenden Materialrolle unter Bildung eines die Materialrolle einhüllenden Schlauches, zum Abtrennen des Schlauchs vom Folienvorrat und zum Verschweißen der Enden der Folienbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Abschnitt der Förderstrecke für die Materialrolle (1) in an sich bekannter Weise eine Verbindung zu einer Wickeleinrichtung (2) zum Erzeugen der Materialrollen (1) herstellt, und daß Folienförderrollen-Paare (14, 16; 15, 20) der Folienführungseinrichtung über mechanische Zwischenglied^ (23 bis 27, 30, 32 bis 34) durch das Anwachsen '"-es Durchmessers der in der Wickeleinrichtung (2) entstehenden Materialrolle (1) antreibbar sind, wobei die Folienlänge, die zum Einhüllen der von der rinnenförmigen Folienschlaufe (11) getragenen Materialrolle (1") zugeführt wird, in einem festen Verhältnis zum Umfang der jeweils in der Wickeleinrichtung (2) erzeugten Materialrolle (1) steht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Folienbahn durch eine Folienförderrolle (14, 15) gleichen Durchmessers von der zugehörigen Vorratsrolle abgezogen wird und daß die beiden Folienförderrollen (14, 15) gemeinsam und gleichzeitig von einer doppelseitig gezahnten Zahnstange (23) angetrieben sind, die ihrerseits über ein gegen die Mantelfläche der in der Wickeleinrichtung (2) befindlichen Matcrialrolle (1) abgestütztes Vorschubteil (24) von einem Zahnstangen-Zahnrad-Getriebe (32, 33) angetrieben ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderstrecke für die Materialrollc (1') im Anschluß an die Wickeleinrichtung (2) einen Mitnehmer (4) und ein gegenläufiges Förderband (7). das die Materialrolle (V) während des Transports zum senkrechten Abschnitt der Förderstrecke in gleicher Drehrichtung (Pfeilrichtung 10) wie in der Aufwickelvorrichtung (2) dreht, aufweist.
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