DE1754380U - Kippvorrichtung. - Google Patents

Kippvorrichtung.

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DE1754380U DE1957T0008441 DET0008441U DE1754380U DE 1754380 U DE1754380 U DE 1754380U DE 1957T0008441 DE1957T0008441 DE 1957T0008441 DE T0008441 U DET0008441 U DE T0008441U DE 1754380 U DE1754380 U DE 1754380U
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railroad car
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  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • "Kippvorrichtung".
  • Zur Beförderung von Gütern auf Eisenbahnwagen werden bekanntlich vielfach im wesentlichen quaderförmige, auf Rollen ruhende Behälter verwendet, die auf geeignete Plattenwagen gesetzt werden. Solche Behälter können unittelbar beim Versender beladen, auf Straßenfahrzeugen zum Güterbahnohof befördert und nach dem Bahntransport dem Empfänger zugeführt werden, wo dann die Entleerung an der Verwendungsstelle des versandten Gutes geschieht. Häufig werden Behälter der genannten Art auch zum Versand von Schüttgut benutzt. Zur Beförderung vom Güterbahnhoft zum Empfänger verwendet man dann Lastfahrzeuge mit Einrichtung zum Kippen der Behälter zwecks Entleerung.
  • Weniger einfach und nicht dem Sinn und Z-. ? eck der Behälter entsprechend gestaltet sich die Entleerung dann, wenn der Empfänger mit der Bahn verwandte Güter über ein Anschlußgleis, also ohne Zwischenschaltung eines Straßenfahrzeuges erhält. Die Behälter müssen dann vom Eisenbahnwagen auf die Rampe gezogen werden und können erst danach, häufig unter Verwendung behelfsmäßiger Vorrichtungen, gekippt und entleert werden.
  • Diesem Übelstand sucht die Neuerung abzuhelfen und zwar durch Schaffung einer Vorrichtung zum Kippen der Behälter, während sich diese noch auf den Eisenbahnwagen befinden. Die Vorrichtung nach der Neuerung besteht im wesentlichen aus einem leicht transportablen, zweckmäßig fahrbaren Bock mit darauf gelagertem, um eine waagerechte Achse schwenkbarem hydraulischem Antrieb für eine ausfahrbare Schubstange und mit einer motorisch oder von Hand antreibbaren Pumpe zur Erzeugung des zum Antrieb der Schubstange nötigen Druckes. Das freie Ende der Schubstange ist an der einen oder anderen Stirnseite des zu entleerenden Behälters anlegbar oder anschließbar. Beim Ausfahren der Schubstange wird das eine Ende des Behälters angehoben und der Behälter um die Drehachse seines einen Rollenpaares gekippt.
  • Mittels einer der Neuerung entsprechend gestalteten Kippvorrichtung gestaltet sich die Entleerung der noch auf dem Eisenbahnwagen befindlichen Behälter ausserordentlich einfach. Denn es ist nicht mehr nötig, als die Vorrichtung seitlich neben dem Eisenbahnwagen aufzustellen, in goeigneter Weise gegen Verschiebung zu sichern, das freie Ende der Schubstange mit dem Behälter zu verbinden und die Pumpe in Betrieb zu nehmen.
  • Zweckmäßig wird die Vorrichtung mit Mitteln zum Anschluß des Bockes an den Eisenbahnwagen versehen, insbesondere in Form einer mit dem Bock unverlierbar verbundenen Kette, die im Betrieb am Eisenbahnwagen eingehängt wird und verhindert, daß der Bock unter der Wirkung der waagerechten Komponente der Schubkraft fortgeschoben wird.
  • Besonders zweckmäßig ist es, den Bock nach Art einer Schubkarre auszubilden und ihn zu diesem Zweck mit zwei gleichachsigen Rollen und mit dagegen versetzten Füßen sowie mit Handhaben zum Anheben zu versehen. Der Transport der Vorrichtung von einem Behälter zum nächsten gestaltet sich dann bequem und einfach.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungbeispiele der Neuerung. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung in Arbeitssteglung in Verbindung mit einem Eisenbahnwagen und einem darauf geladenen, durch die Vorrichtung zu entleerenden Behälter, 2 eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 in vergrö-Bertem Maßstab in Richtung des Pfeiles A in Fig Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung und Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 3 in Richtung des Pfeiles A in Fig. 3.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist auf einem aus Profileisen geschweißten Bock 1 in Lagern 2 ein Zylinder 3 um eine waagerechte Achse 4-4 schwenkbar gelagert. Der Zylinder 3 bildet mit einem darin verschiebbaren, nicht gezeichneten Kolben den hydraulischen Antrieb für eine Schubstange 5. Seitlich am Bock 1 ist eine Handpumpe 6 mit Schwengel 7 befestigt, durch die der Zylinder 3 unter Druck gesetzt werden kann. Der Bock ruht, wie insbesondere aus Fig. 1 hervorgeht, einerseits auf zwei gleichachsigen Rollen 8 und andererseits auf Stützen 9. Arme 10 dienen als Handgriffe zum Anheben, wenn der Bock auf den Rollen 8 laufend nach Art einer Schubkarre befördert werden soll. Bei 11 ist am Bock eine Kette 12 unverlierbar befesteigt.
  • Soll ein auf der Ladefläche 13 eines Eisenbahnwagens 14 mit seinen Rollen 15 ruhender Behälter 16 durch Kippen entladen werden, so wird die Vorrichtung in die Stellung nach Fig. 1 gebracht und das freie Ende der Schubstange 59 nötigenfalls nach Aufsetzen eines geeigneten Kopfes 17, an die untere Stirnkante 18 des Behälters 16 gesetzt.
  • Damit die waagerechte Komponente der in der Schubstange wirksamen Kraft die Vorrichtung nicht seitlich fortschiebt (wird die Kette 12 zur Sicherung am Eisenbahnwagen 14 eingehängt. Ebenso werden auf der Ladefläche 13 des Wagens 14 Schuhe angebracht, die verhindern, daß der Behälter durch die Kraft der Schubstange seitlich heruntergesohobon wird. Hierauf wird die Pumpe 6 in Betrieb genommen, so daß die Schubstange 5 ausführt und den Behälter 16 zunächst um eine gewisse Strecke seitlich verschiebt, bis die Schuhe eine weitere Verschiebung verhindern. Am Ende der dann einsetzenden Kippbewegung befindet sich der Behälter in der gestrichelt gezeichneten Stellung. Ist die Entleerung beendet, so wird in der bei hydraulischen Antrieben üblichen Weise ein Ventil geöffnet, so daß das Druckmittel aus dem Zylinder 3 in den mit der Pumpe verbundenen Flüssigkeitsbehälter zurückfließen kann und der Behälter 16 unter seinem Gewicht in die ursprüngliche Stellung zurückkehrt.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der beschriebenen lediglich dadurch, daß die Handpumpe durch eine motorisch betriebene Pumpe 19 ersetzt ist, die durch einen Schalter 20 gesteuert werden kann.

Claims (3)

  1. SobutzansprU. che s [ehe 1. Eine Vorrichtung zum Kippen von auf Eisenbahnwagen geladenen ;,
    auf Rollen ruhenden Behältern, bestehend aus einem leicht transportablen, insbesondere fahrbaren Bock mit darauf gelagertem, um eine waagerechte Achse schwenkbarem hydraulischer Antrieb für eine ausfahrbare Schubstange, deren freies Ende an der einen Stirnseite des Behälters anlegbar oder anschließbar ist, nebst einer auf dem Bock befestigten, motorisch oder von Hand antreibbaren Pumpe zur Erzeugung des zum Ausfahren der Schubstange nötigen Druckes.
  2. 2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1 in Verbindung mit Mitteln zum Anschluß des Bockes an den Eisenbahnwagen, insbesondere in Form einer mit dem Bock unverlierbar verbundenen Kette.
  3. 3. Die schubkarrenartige Ausbildung des Bockes einer Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit zwei gleiohaoheigen Rollen, gegen die Rollenachse in waagerechter Richtung versetzten Füßen und Handhaben zum Anheben beim Fahren.
DE1957T0008441 1957-07-18 1957-07-18 Kippvorrichtung. Expired DE1754380U (de)

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